|
Macht Gleichheit glücklich?
|
|
Wir befinden uns auf
dem Marsch in die Playboy-Gesellschaft. Von Kindheit an werden die Bürger
darin eingeübt, viel für sich zu erwarten und wenig für
die Gemeinschaft zu leisten.
Die Autoren zeigen, wohin es führt, wenn der Staat zum Erfüllungsgehilfen
von Gruppenwünschen wird, wenn Mitbestimmung nur als ein Recht, nicht
aber als Pflicht zur Mitverantwortung verstanden wird, wenn man Erziehung
nicht mehr auf Normen und gelebte Vorbilder gründet, wenn die intellektuelle
Führungsschicht sozialen Fortschritt lediglich am egozentrischen Glück
des einzelnen und an seiner Vermehrung mißt.
Glücklichsein jedoch stammt nicht aus beliebiger Selbstverwirklichung;
dazu gehört auch die fähige Bereitschaft, zu dienen und zu verzichten,
wenn es das Gemeinwohl erfordert. Viele Anzeichen sprechen dafür,
daß wir diese unbequemen Lektionen alle wieder lernen müssen,
soll unsere Gesellschaft nicht an utopischen Vorstellungen von Freiheit
und Gleichheit zugrunde gehen.
|
|||||||||||||||