Macht Gleichheit glücklich? 

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Christiana 4. 3-451-07682-9 Gesellschaftskritik
7,80
160 Seiten, erschienen 1984

Wir befinden uns auf dem Marsch in die Playboy-Gesellschaft. Von Kindheit an werden die Bürger darin eingeübt, viel für sich zu erwarten und wenig für die Gemeinschaft zu leisten.

Die Autoren zeigen, wohin es führt, wenn der Staat zum Erfüllungsgehilfen von Gruppenwünschen wird, wenn Mitbestimmung nur als ein Recht, nicht aber als Pflicht zur Mitverantwortung verstanden wird, wenn man Erziehung nicht mehr auf Normen und gelebte Vorbilder gründet, wenn die intellektuelle Führungsschicht sozialen Fortschritt lediglich am egozentrischen Glück des einzelnen und an seiner Vermehrung mißt.

Glücklichsein jedoch stammt nicht aus beliebiger Selbstverwirklichung; dazu gehört auch die fähige Bereitschaft, zu dienen und zu verzichten, wenn es das Gemeinwohl erfordert. Viele Anzeichen sprechen dafür, daß wir diese unbequemen Lektionen alle wieder lernen müssen, soll unsere Gesellschaft nicht an utopischen Vorstellungen von Freiheit und Gleichheit zugrunde gehen.

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