Manipulierte Maßlosigkeit 
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Christiana 42. 3-7171-1031-4 Gesellschaftskritik
11,30 €
236 Seiten, erschienen 1997

Mit Sachverstand ließ sich das bereits am Beginn der 70er Jahre voraussagen: Die damals anberaumten Trends - die "Befreiung zur Sexualität", die schrankenlose Liberalisierung aller Lebensbereiche, die Propagierung des Ego-Trips im Wirtschaftswunder-Schlaraffenland, untermischt mit Gleichheitsideologie - würden, einheitlich durch die elektronischen Medien aufgeheizt, in eine sich epidemisch ausreitende unbekömmliche Maßlosigkeit führen: in eine "manipulierte" Maßlosigkeit, die schwerwiegende zerstörerische Auswirkungen haben würde.

Christa Meves, die bekannte Psychotherapeutin, sagte damals schon die Zunahme der Sexualsüchte, besonders des sexuellen Kindsmissbrauchs als Massenphänomen, die neurotische Verwahrlosung und das Boomen der Raub- und Gewaltkriminalität für das Ende dieses Jahrhunderts voraus. Diese Prognosen waren ihr auf dem Boden eines Konzepts möglich, das sie in der Weiterführung der Antriebslehre und der Verhaltensforschung entwickelt hatte.

Einer möglichen Umkehr in letzter Minute will die Neuauflage dieses um fünf aktuelle Aufsätze erweiterten Bestsellers mit einer Gesamtauflage von mehr als 400.000 Exemplaren dienen.

Auch erhältlich in Kroatisch, Holländisch, Spanisch, Polnisch

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