# Christa Meves ## Datenschutzerklärung - [Datenschutzerklärung](https://www.christa-meves.de/datenschutzerklaerung) ## Ehrungen - [Ehrungen](https://www.christa-meves.de/ehrungen) ## Zum 100. Geburtstag - [Zum 100. 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PET und andere Techniken der Diagnostik haben es möglich gemacht, viel intensiver als bisher zu entschlüsseln, „was da drinnen vorgeht“ im menschlichen Kopf und es auf Bildschirme zu bannen, zu beobachten und differenziert zu beschreiben. Die Revolution lässt sich nicht länger unter den Teppich kehren: Nach einem in den 90er Jahren in den USA begonnenen Aufbruch hat sich die Hirnforschung auch in Deutschland etabliert. PET und andere Techniken der Diagnostik haben es möglich gemacht, viel intensiver als bisher zu entschlüsseln, „was da drinnen vorgeht“ im menschlichen Kopf und es auf Bildschirme zu bannen, zu beobachten und differenziert zu beschreiben. Täglich werden neue Ergebnisse publiziert, die bisher unbekannt waren bzw. lediglich erahnt wurden, - Stoffwechselprozesse, die die Geheimnisse des Gehirns Stück für Stück entschleiern. In hohem Maße werden für die neue Forschung Tiere, vornehmlich Ratten, nicht selten aber auch Affen eingesetzt, weil sich die Vergleichbarkeit der Vorgänge im Hirn zwischen Menschen und höheren Säugetieren als eine Möglichkeit zur Entschlüsselung der Prozesse ergeben hat. Neurobiologie ist das verheißungsvolle Fach der Zukunft und gibt der Ethologie wieder Raum, nachdem diese Wissenschaften einige Jahrzehnte durch Trends einer einseitigen Milieutheorie geradezu blockiert waren. Faszinierend sind die neuen Erkenntnisse über das Gehirn beim ungeborenen Kind und in seinen ersten Lebensjahren, die die Unaufgebbarkeit mütterlicher Geborgenheit festschreiben; denn – so betont z.B. Prof. Michael Meaney von der McGill University in Montreal - ist der Stresspegel der Neugeborenen enorm hoch; aber er lässt sich durch die Nähe der Mutter, die von ihm an ihrer Stimme, ihrem Herzschlag und Geruch sogleich erkannt wird, durch ihre Streicheleinheiten, durch ihr zärtliches Ansprechen und ihr Anbieten der Nahrungsquelle wieder auf ein normales Maß senken. Und die Neurobiologen der Universität Magdeburg mit Katharina Braun fügen übereinstimmend damit hinzu: Trennt man hingegen Rattenbabys von ihren Müttern ab, so bleibt der erhöhte Stresspegel als eine geringe Belastbarkeit für Stress chronisch erhalten! Resümee der Forscher: Die seelische Verletzbarkeit durch unangemessene, unnatürliche Eingriffe der Experimentatoren ist enorm hoch. Der Direktor des National Institute of Mental Health Dr. Frederick Goodwin führt die geradezu epidemische Ausbreitung geistig seelischer Störungen in den USA, die sich in den letzten Jahren verdoppelt haben ebenso wie die Zahl depressiver Patienten auf den nicht bewältigten Stress in der ersten Lebenszeit der Kinder zurück. Ja, Stress könne tatsächlich zur Zerstörung von Hirnsegmenten führen, die für Lernen und Gedächtnis von entscheidender Bedeutung sind: „Wir sehen, wie das Gehirn destabilisiert werden kann und diese Instabilität eine Reihe von neurologischen Zuständen erzeugt, wie sie beim Menschen häufig anzutreffen sind“, so das Resümee der amerikanischen Hirnforscher. Diese Erkenntnisse und viele weitere Belege, die die Notwendigkeit einer bergenden Mutter-Kind-Beziehung im ersten Lebensjahr festschreiben, bestätigen die Erfahrung der klassischen Kinderpsychotherapie, die durch Anamnesenerhebungen längst bereits vorlagen. Sie ließen sich aber in Europa vom familienfeindlichen Trend als „lediglich anekdotisch“ beiseite drängen, was nun allerdings durch die neuen - [Verfrühte Sexualerziehung](https://www.christa-meves.de/blog/verfruhte-sexualerziehung) Die Bewohner Niedersachsens sind medial alarmiert worden: Erst schienen allein die Eier, bald darauf das geliebte Hähnchenfleisch vergiftet, nun auch das vom Schwein. Der Verkauf bricht ein. Wie wach, wie reagibel ist doch der Bundesbürger beim Auftauchen solcher Missstände! ## MEVES AKTUELL Januar 2011 Die Bewohner Niedersachsens sind medial alarmiert worden: Erst schienen allein die Eier, bald darauf das geliebte Hähnchenfleisch vergiftet, nun auch das vom Schwein. Der Verkauf bricht ein. Wie wach, wie reagibel ist doch der Bundesbürger beim Auftauchen solcher Missstände! Aber merkwürdig, es gibt in unserer Republik mindestens ebenso schwere, ja vermutlich noch viel nachhaltigere Missstände, über die sich seit Jahrzehnten die Öffentlichkeit nicht aufregt, ja die noch nicht einmal ins Bewusstsein der Gruppierungen geraten, die das besonders angeht: z. B. bei dem Skandalon, das ich anführen möchte: Die Familien mit Kindern: Seit mindestens einem halben Jahrhundert gehört es zum Erfahrungsgut der Psychotherapie, dass Kleinkinder und solche im Grundschulalter durch unangemessene zu drastische Konfrontation mit der Erwachsenensexualität für ihr ganzes Leben seelisch zuschaden kommen können. Es kann sich ein Trauma einstellen, das verdrängt wird, unbewusst bleibt, aber spätere Unausgeglichenheiten heraufbeschwören kann: Eine mit Ekel gemischte Tabuierung des gesamten Bereiches Sexualität, oder das andere Extrem: Eine wie blinde, geradezu versessene Fixiertheit daran, die Sexualsucht und Perversionen zur Folge haben können. Aber in unserer zur Sexualität befreiten Republik hat das keineswegs zu der daraus zu folgernden sorgsamen pädagogischen Behutsamkeit geführt. Nein, die Tendenz ist in absurder Weise seit Jahrzehnten in die Gegenrichtung gedriftet: Hierzulande gibt es seit ca. 40 Jahren einen obligatorischen Sexualkundeunterricht, der schließlich auch das Grundschulalter einschließt, ja, sich sogar zunehmend auch auf das Kindergartenalter auszudehnen sucht. ## Kümmert das niemanden?Gehen Vergiftungen solcher Art keinen etwas an? Seit 14 Tagen gibt es eine außerordentlich wichtige Verlautbarung durch Papst Benedikt XVI. Er erklärte, dass staatlich geforderte Schulsexualkunde ein Beispiel für Bedrohungen gegen die kulturellen Wurzeln der Völker sei. Das sei ein unzulässiger Übergriff des Staates, es sei eine Art „staatliches Monopol in Schulangelegenheiten“. (Erklärung während der traditionellen Neujahrsansprache an die Vatikan- Botschafter vom 10.Januar 2011). Was für ein Ereignis: Der Papst legt seinen Finger in einen skandalösen Missstand und klagt den Staat einer Grenzüberschreitung seiner Kompetenzen an! Damit ist er allerdings nicht gänzlich allein. Einzelne Warner vor einer solchen fragwürdigen Vereinnahmung der Kinder hat es hierzulande seit der Einführung zu ihrer verpflichtenden Teilnahme am Aufklärungsunterricht der Schule immer gegeben. Manche Eltern haben immer einmal wieder versucht, sich gegen diesen obligatorischen Rigorismus zur Wehr zu setzen, aber immer vergeblich, in jüngster Zeit in einem Fall sogar durch Inhaftierung der renitenten Erziehungsberechtigten. Es gibt aber ein deutschsprachiges Land – die Schweiz, in der es nicht nachlassenden Widertand gegen staatlichen Kindsmissbrauch gegeben hat: Da gibt es unter vielem anderen z. B. den Verein „Sorgfalt“, dessen Flyer mir kürzlich in die Hände fiel. Dort ist der Sachverhalt so kurz und bündig dargelegt, das ich ihn zitieren möchte: „Was Sie als Eltern unbedingt wissen sollten,“ beginnt er und fährt fort: „Eine gute Aufklärung soll jungen Menschen dabei helfen, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, um ihre Gesundheit zu schützen und sorgsam mit ihrer Sexualität umzugehen. **Auf keinen Fall darf der Sexualkundeunterricht zu früher sexueller Aktivität anregen. ** Europaweit weist der Sexualunterricht massive Defizite auf und beruht auf einer Ideologie, deren Kette an Folgen unüberschaubar geworden ist. - Die Sexualexperten arbeiten an der Auflösung der traditionellen Familie (Vater, Mutter, Kinder) - Das Recht und die Freiheit der Eltern ihre Kinder nach eigenen Überzeugungen und Werten - zu erziehen wird ihnen schleichend entzogen. - Schon sehr bald soll Sexualerziehung ab 4 Jahren obligatorisch werden. - Der Sexualkundeunterricht ist einseitig und konzentriert sich vorwiegend auf Schwangerschaftsverhütung und Prävention von Krankheiten. - **Es fehlen Informationen über die Folgen der Frühsexualität auf die körperliche, seelische und psychische Gesundheit. ** - Die negativen Folgen von Pille, Pille danach und Abtreibung werden verschwiegen oder verharmlost. - Unterrichtsmaterial überfordert viele Schüler. Es entspricht oft nicht den ethischen, religiösen Werten vieler Eltern. - Die Intimsphäre vieler Kinder, Jugendlicher und Eltern wird verletzt. **Den Eltern als Erziehenden darf nicht in den Rücken gefallen werden.* ... - [Epigenetik: frühe Stressfolgen](https://www.christa-meves.de/blog/epigenetik-fruhe-stressfolgen) Genforschung erzwingt Revolution in der Kindererziehung Durch die Vollbeschäftigung unserer Öffentlichkeit mit dem geschassten Guttenberg erregt das übliche feministische Benachteiligungsgetöse nur noch wenig Aufmerksamkeit: Das Thema Quotenfrau dümpert nur noch im Hintergrund. Und auch dass Allensbach mit einer neuen Befragung von Frauen zwischen dem 25. und dem 45. Lebensjahr aufwartet, scheint wenig mediale Beachtung zu erfahren. ## MEVES AKTUELL März 2011 Genforschung erzwingt Revolution in der Kindererziehung Durch die Vollbeschäftigung unserer Öffentlichkeit mit dem geschassten Guttenberg erregt das übliche feministische Benachteiligungsgetöse nur noch wenig Aufmerksamkeit: Das Thema Quotenfrau dümpert nur noch im Hintergrund. Und auch dass Allensbach mit einer neuen Befragung von Frauen zwischen dem 25. und dem 45. Lebensjahr aufwartet, scheint wenig mediale Beachtung zu erfahren. Immerhin hat Renate Köcher Mitte Februar in der FAZ ihr erstaunliches Ergebnis vorgestellt: Sie hatte den Frauen in dieser, für die beruflichen Chancen entscheidenden Phase folgende Frage gestellt: „In welcher Rolle würden Sie sich als Frau am wohlsten fühlen?“ Die Ergebnisse sind mehr als eindrucksvoll. Es kommt in dieser Studie nämlich zum Ausdruck, dass ein erheblicher Prozentsatz der Frauen in WESTdeutschland – anders als die Befragten in Frankreich und in den neuen Ländern - die Erziehung der Kinder in der Familie deutlich favorisieren. Nur 18% der westdeutschen Frauen mit Kindern mögen sich für eine Vollbeschäftigung der Mütter einsetzen. Hingegen plädiert eine Mehrheit von immerhin 59% aus dieser Gruppierung für eine Lebensform mit Teilzeitbeschäftigung. Und dann ergibt die neue Allensbacher Befragung darüber hinaus auch noch, dass eine partielle Ferne von der Familie für die Mütter von Kindern unter drei Jahren nicht wünschenswert erscheint. Renate Köcher: „Den Zeitpunkt, von dem an Kinder unbesorgt in eine Betreuungseinrichtung gegeben werden können, setzt die WESTdeutsche Bevölkerung bei knapp drei Jahren an, die Ostdeutsche bei andert-halb Jahren, die französische Bevölkerung vor der Vollendung des ersten Lebensjahres. In Ostdeutschland wird die ganztägige Betreuung von Kindern im Hort oder in der Schule von 60 Prozent der Eltern positiv gesehen, in WESTdeutschland nur von 24 Prozent.“ Und die Meinungsforscherin fügt hinzu: „Dies ist jedoch die Bilanz einer Minderheit, die Mehrheit hingegen hält eine Betreuung in der Familie für überlegen.“ Die WESTdeutschen plädieren offenbar für familiäre Nähe der Kleinkinder! (Wenn es nur ginge!) Selbst für die Meinungsforscherin Renate Köcher bleibt diese ihr rückständig erscheinende Einstellung ein Rätsel. Aber die Westdeutschen haben eben ihrem gesunden Menschenverstand nachgeben: Denn dass Babys am besten in der Nähe, ja am Leib ihrer Mutter gedeihen, ist eigentlich eine Binsenweisheit. Christa Meves hat diese Erfahrung, die auch ihrer psychotherapeutischen Praxis entsprach, als eine Grundlage zu späterer seelischer Gesundheit, zu Ausgeglichenheit und Bildungsfähigkeit seit 40 Jahren unermüdlich angemahnt, nachdem sich auf diesem Feld eine gefährliche Unnatürlichkeit und Einsichtslosigkeit auszubreiten begann. Nun allerdings bekommt sie Schützenhilfe, nicht nur durch Meinungsforscher, sondern durch Neurowissenschaftler, ganz besonders durch Epigenetiker, die bestätigen, dass sogar die Gene in der Phase der Konstituierung des menschlichen Gehirns – das geschieht in der Fötalzeit und während der ersten drei Lebensjahre - durch Stress, zunächst der Mutter, später aber auch des Kindes selbst - in bedenklicher Weise aus dem Gleichgewicht gebracht werden können. Der Neurobiologe Peter Spork fasst die Forschungsergebnisse der Epigenetiker von Montreal bis Trier, Magdeburg und Wien folgendermaßen zusammen: „Entscheidend scheinen die Schwangerschaft und die ersten drei Lebensjahre der Kinder zu sein. Wenn die Lebensumstände der Eltern eine halbwegs belastungsfreie Zeit garantieren, wenn sich Mutter und Vater viel Zeit für ... ihre Kinder nehmen, dürfte die Chance ihrer Töchter und Söhne auf ein langes und gesundes Leben steigen.“ Besonders der Kanadische Forscher Michael Meaney hat angestoßen, dass biologische Vorgänge in der Phase der Konstituierung des Gehirns bei Tier und Mensch durchaus vergleichbar sind. Und die Forscher betonen, dass diese Ergebnisse zu dem Schluss zwingen, ein viel größeres Gewicht auf den Umgang mit dem Kind in seiner ersten Lebenszeit zu legen. Dieses Ergebnis entsprach eben bereits vor 40 Jahren meiner praktischen Arbeit mit verhaltensgestörten Kindern und ihren Eltern. Die biologische Gesetzmäßigkeit, die die Epigenetiker jetzt in der Phase der Hirnkonstituierung bei Mensch und Tier feststellen, habe ich dann zu einer Anthropologie ausgearbeitet. (Siehe Verhaltensstörungen bei Kindern 1970, Geheimnis Gehirn 2006), in der Absicht, positive Schic ... - [Frühe Prägungen](https://www.christa-meves.de/blog/fruhe-pragungen) Neue Bestätigungen Täglich treffen z.Z. hirnorganisch belegte Bestätigungen von bisher wissenschaftlich noch nicht gesicherten Bedingungen gesunder menschlicher Lebensentwicklungen ein. Diese Erkenntnisse könnten gesellschaftliche Veränderungen möglich und nötig machen. Besonders durch einen fundamental veränderten Umgang mit Kleinkindern könnte durch einen abgesicherten Forschungsstand bei einem Großteil von Menschen ein Optimum an Bildung und seelischer Gesundheit erreicht werden, sodass ein weiteres Abdriften in den pathologischen Zustand verhindert würde; ## MEVES AKTUELL April 2011 Neue Bestätigungen Täglich treffen z.Z. hirnorganisch belegte Bestätigungen von bisher wissenschaftlich noch nicht gesicherten Bedingungen gesunder menschlicher Lebensentwicklungen ein. Diese Erkenntnisse könnten gesellschaftliche Veränderungen möglich und nötig machen. Besonders durch einen fundamental veränderten Umgang mit Kleinkindern könnte durch einen abgesicherten Forschungsstand bei einem Großteil von Menschen ein Optimum an Bildung und seelischer Gesundheit erreicht werden, sodass ein weiteres Abdriften in den pathologischen Zustand verhindert würde; denn dieser schränkt nicht nur die Lebensqualität sondern vor allem die allgemeinen Bildungschancen hierzulande bereits in einem bedenklichen Ausmaß ein. Das Erfahrungswissen dafür und die ebenfalls im Einzelnen bewährte praktische Anwendbarkeit liegen lange schon vor. Zum Erkenntnisstatus psychoanalytischer Psychotherapeuten gehört bereits seit langem das Wissen, dass ein gravierender Anteil seelischen Störungen und Beeinträchtigungen im Erwachsenenalter ihre Wurzeln in der frühen Kindheit haben. Aufmerksame Zoologen, als erstes John Bowlby, erhärteten diesen Befund durch Affenforschung. Als praktizierende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin baute ich im Kontakt mit Konrad Lorenz darauf eine biologische Trieblehre auf und erweiterte die Fachkenntnisse zu einer Systematik des gesunden bzw. des kranken Lebensaufbaus. Danach ist das Erreichen des genetische Optimum eines Menschen eher möglich, wenn ihm in der ersten Lebenszeit im Kontakt mit seiner Umwelt bestimmte grundlegende Entfaltungsbedingungen erfüllt werden. Vor allem biologisch angemessener Umgang – in der beständigen physischen Nähe zu einer sättigenden und liebevoll einfühlsamen Mutter - sind danach grundlegende Voraussetzungen zu seelisch stabiler Ausgestaltung des Erwachsenenlebens. (Christa Meves, Geheimnis Gehirn) Die Forschungsergebnisse aus der Friedrich–Schiller-Universität Jena in Zusammenarbeit mit dem Department of Earth Sciences in Cambridge wurden jüngst von den dort arbeitenden Zoologinnen des Jenaer Universitätsinstituts für spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie, Dr. Vera Weisbecker und Dr. Anjali Gosvami, in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ referiert. [www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM100907_Weisbecker.html](http://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM100907_Weisbecker.html) Je größer ein Gehirnvolumen, so ergab eine Vielzahl von vergleichenden Untersuchungen an Säugetieren, umso höher die Intelligenz bzw. die Lebensgeschicklichkeit. Besonders die Primaten – darunter auch der Mensch - hätten dadurch bevorzugte Entfaltungsmöglichkeiten ihres Gehirns. Dr. Vera Weisbecker resümiert als Ergebnis der Hirnuntersuchungen: „Je länger der Nachwuchs im Mutterleib heranreifen kann oder von seiner Mutter gesäugt wird, desto größer und leistungsfähiger kann sein Gehirn werden.“ Die Herstellung solcher biologischen Zusammenhänge sind nötig, um psychotherapeutisches Erfahrungswissen zu erhärten. Sie sind allerdings keineswegs ein Beweis dafür, dass der Mensch doch lediglich ein „nackter Affe“ sei. Sein Gehirn ist ganz offensichtlich erheblich komplexer als ein optimal entfaltetes Schimpansengehirn. Aber auch der Mensch hat eine biologische Grundstruktur. Die Ausgestaltung seines Stammhirns während der ersten Lebensjahre macht deshalb auch Vergleiche mit Jungsäugetierhirnen möglich. Sie aber bleiben alle hinter der vielfältigen Ausgestaltung weiterer Hirnregionen des heranwachsenden Menschen während seiner langen Kindheit zurück. Der Homo sapiens ist zwar wie die Tiere „aus Erde gemacht“, aber er ist darüber hinaus mit „dem Hauch Gottes“, einer Form von opferbereiter Liebe und Reflexionsmöglichkeit ausgezeichnet, die die Theologie laut Bibel mit Recht vom Menschen als einer Neuschöpfung sprechen lässt. Die im Menschen angelegte Erkenntnismöglichkeit, aus seinen Erfahrungen allgemeingültige Schlüsse für ein verändertes Verhalten zu ziehen, unterstützen mithilfe der neuen Techniken in der Hirnforschung die Chance, einen besseren Ansatz zu Bildungsmöglichkeiten zu entwickeln, indem sie vorab Grundlegendes tun, und erst danach Bildungspakete und Schulpläne hinzufügen. Die neue Forschung bestätigt immer nachhaltiger: Urmütterliches, säugetierhaft biologische ... - [Norwegischer Mordfall](https://www.christa-meves.de/blog/norwegischer-mordfall) Eine pathologische Entwicklungsgeschichte Das Massaker von Oslo wirft die Frage auf, ob durch Recherchen über die Ursachen der Motivation des massenmörderischen Terroristen Vorbeugungsmaßnahmen getroffen werden können. Vergleiche mit den deutschen amoklaufenden Schülermördern bieten sich ebenso an, wie auch die psychiatrischen Erfahrungen mit pathologischen Entwicklungen von jungen persönlichkeitsgestörten Menschen. ## MEVES AKTUELL August 2011 Eine pathologische Entwicklungsgeschichte Das Massaker von Oslo wirft die Frage auf, ob durch Recherchen über die Ursachen der Motivation des massenmörderischen Terroristen Vorbeugungsmaßnahmen getroffen werden können. Vergleiche mit den deutschen amoklaufenden Schülermördern bieten sich ebenso an, wie auch die psychiatrischen Erfahrungen mit pathologischen Entwicklungen von jungen persönlichkeitsgestörten Menschen. (Meine langjährige Gutachtertätigkeit bei Jugendgerichten mag Erwägungen dieser Art legitimieren.) Im Fall des Norwegers Anders Breivik ist Ursachenforschung eher möglich, weil der Täter keinen Suizid geplant hat, sondern seine mörderischen Aggressionen zu einem weltanschaulichen politischen Fanal umgemünzt, ein umfängliches Manuskript darüber, (über die angebliche „Notwendigkeit seiner Taten“) verfasst hat und nach seiner Festnahme und Inhaftierung eine bekennerhafte Redseligkeit an den Tag gelegt hat. Bei kompetenter Befragungstechnik wird (unabhängig von evtl. zwielichtigen Hintergründen von Außen) zumindest ein psychologisch aufschließendes Täterprofil erstellbar sein. Einige Vermutungen auf psychologischem Feld dürfen dennoch gewagt werden, zumal bei Gewalttaten politische und weltanschauliche Zielrichtungen erfahrungsgemäß oft lediglich als Folge einer sich langjährig anbahnenden pathologischen inneren Befindlichkeit, also erst nachträglich - oft als sich selbst täuschende Scheinbegründung aggressiver Umtriebe - in Erscheinung treten. Aufklärende entwicklungspsychologische Daten sind noch spärlich. Der 32-jährige entstammt einer zerbrochenen Familie. Sein Vater hat sich von seiner Mutter, einer Krankenschwester, kurz nach der Geburt des Sohnes getrennt und ist - als einstiger Diplomat – nach Brasilien ausgewandert. Ein Kontakt mit dem Sohn soll seit dessen Jugendalter nicht mehr vorhanden gewesen sein. Der Täter ist also Kind einer alleinerziehenden Mutter, mit der er bis vor kurzem einen gemeinsamen Wohnsitz hatte. Nach dem Abitur hat Anders Breivik nach eigenen Angaben durch einen Handel mit Computersoftware reichlich verdienen können. Mitgliedschaften in eher rechten Vereinigungen, erfolgreiche Freimaurermitgliedschaft (er brachte es bis zum Master!) und eine mehrjährige Teilnahme in einem Schießclub, sowie eine Bevorzugung von Computerkillerspielen und Lust an brutalen Filmen bestimmten – ebenfalls nach eigenen Angaben - das Freizeitverhalten des jungen Mannes. Von Ausbildungen, Studien und weiteren Zertifikaten ist beachtenswerterweise nirgends die Rede. Allerdings darf nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden, das diese von ihm selbst dargelegten Daten der Wahrheit entsprechen. Es ist auch möglich, dass diese Story die Grundlage eines böse von außen für ihn allein passend zurechtgeschnittenes Ränkespiel sein könnte. Mehr als eine Hypothese kann es also nicht sein, die mörderisch eskalierenden Taten als den destruktiven Schlusspunkt in der Reihung von Mosaiksteinen einer sich pathologisch aufbauenden Lebensgeschichte zu sehen: Schon eine unglückliche, stressreiche Schwangerschaft kann – so behaupten neuerdings die Epigenetiker – eine fundamentale pathologische Veränderung in den Genen des Fötus bewirken. Und lebenslänglich prägende Schädigungsmöglichkeiten des sich konstituierenden Gehirns sind erst recht in den ersten Lebensjahren möglich. Zureichende Daten über die frühe Kindheit des Täters fehlen hier allerdings noch. Der Vater fehlte. Doch er existierte! - weit, weit weg zwar, aber offenbar ohne sich um seinen Sohn zu kümmern. Das macht Wut, Dauerwut, je bewusster dem Sohn der Mangel wird, mehr Wut im Allgemeinen als die von Kriegswaisenkindern. Von einer Mutter großgezogen zu werden, die durch diesen Ehemann ins Unglück gestürzt und für den Lebensunterhalt der Familie zu sorgen hat, bedeutet – so lehrt psychotherapeutische Erfahrung – besonders für ein Einzelkind viel Alleinsein, ja ein oft jahrelanges, immer wieder enttäuschtes Warten auf die Mutter, was, besonders bei Jungen, Wut geradezu aufstaut. Diese findet aber nur unzureichende Angriffsventile schon gar nicht gegen die Mutter, wenn diese sehr bemüht ist, sodass spätestens im Jugendalter nach Entlastung der gestauten Aggressivität gesucht wird. Für Kinder in einer solchen Situation haben Killerspiele eine entlastende Funktion. Deshalb weitet sich die Begeisterung für sie oft zu süchtiger Steigerung, ja Abhängigkeit mit Eingrenzung des Freiheitsspielraumes aus. Eine ge ... - [Die Natur in uns selbst will bewältigt sein](https://www.christa-meves.de/blog/die-natur-in-uns-selbst-will-bewaltigt-sein) Ein neues Buch ist entstanden, mein 121., in dem ich versucht habe, die entscheidenden Kernpunkte meiner Lehre auf den Punkt zu bringen: „Wohin? Auf der Suche nach Zukunft“, heißt es, und enthält als Hauptkapitel, eine Darlegung des Menschen im Schöpfungsgeschehen aus der Sicht der Grundlebenstriebe: „Die Vielfalt der Ausgestaltung vollzieht sich im Rahmen einer erforschbaren Naturordnung in je entsprechenden Naturgesetzlichkeiten“, ## MEVES AKTUELL Oktober 2011 Ein neues Buch ist entstanden, mein 121., in dem ich versucht habe, die entscheidenden Kernpunkte meiner Lehre auf den Punkt zu bringen: „Wohin? Auf der Suche nach Zukunft“, heißt es, und enthält als Hauptkapitel, eine Darlegung des Menschen im Schöpfungsgeschehen aus der Sicht der Grundlebenstriebe: „Die Vielfalt der Ausgestaltung vollzieht sich im Rahmen einer erforschbaren Naturordnung in je entsprechenden Naturgesetzlichkeiten“, versuche ich die neuen neurobiologischen Erkenntnisse einzubinden und weise dann darauf hin, dass die Stringens der Entfaltungsbedingungen des Menschen gefährliche Möglichkeiten von Grenzüberschreitungen seiner nie löschbaren Eingebundenheit in die Natur enthält, besonders während der frühkindlichen Phase der Ausgestaltung des limbischen Systems. Das ist eine These, die wie ein roter Faden durch meine gesamte 40-jährige Öffentlichkeitsarbeit geht, die aber bisher nicht zu einer allgemein verbreiteten, dringend notwendigen pädagogischen Beachtung geführt hat. Als Folge unbekömmlicher Künstlichkeiten ist eine seelisch kranke, leistungsgeschwächte Gesellschaft mit unglücklichen, zum Teil süchtigen Menschen entstanden. 38% der Menschen in Europa sind von seelischen Beeinträchtigungen betroffen, weiß eine neue Fachstudie der Universität Dresden. Aber nun ist die Zeit doch reif. Der international maßgebliche Neurologe Professor Antonio Damasio, der an der Universität von Kalifornien forscht und lehrt, konnte, ohne den sonst üblichen kritischen Aufschrei, hierzulande als Gast, in einem Interview in 3SAT mit Gert Scobel, am 6. Okt. 2011 sagen: „Schädigt man sehr früh emotionale Prozesse, Prozesse, die mit emotionalen Strukturen im Frontallappen zu tun haben, bilden sich dauerhaft Narben. Und bis heute sieht es danach aus, dass so etwas nicht ausgeglichen werden kann..... In Bereichen, die sehr alt sind, die man wiederherstellen können möchte, funktioniert das einfach nicht. Dann haben wir es am Ende mit ethischen und sozialen Problemen zu tun.“ Und von ganz anderer Seite, nämlich durch die Worte des Papstes vor dem Deutschen Bundestag, bekam ich ebenfalls – nun auch von ranghöchster theologischer Seite fast wörtliche Unterstützung meiner neurobiologischen Anthropologie: „Es gibt auch eine Ökologie des Menschen“, sagte er den Abgeordneten des Berliner Parlaments. „Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann.....Wir müssen auf die Sprache der Natur hören und entsprechend antworten... Der Mensch macht sich nicht selbst. Er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur, und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur hört, sie achtet und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat.... Dies wiederum würde einen Schöpfergott voraussetzen, dessen Wille in die Natur mit eingegangen ist.“ Hat der Papst mein neues Buch gelesen? Das wäre kaum möglich. Aber ein anderes von 2006 mit dem Titel. „Aufbruch zu einer christlichen Kulturrevolution“ kommt inhaltlich zu dem gleichen Schluss: „Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes, mit bestimmten Vorgaben versehen, bestimmten Naturgesetzen unterworfen, die sich nicht ohne Schaden willkürlich abändern lassen. ‚Macht euch die Erde untertan’ hat Gott am Beginn der Schöpfung dem Menschen, den er sich als Mitarbeiter geschaffen hat, zugerufen. Die Erde, die Natur draußen ist hier in pfleglicher Grenzsetzung ebenso gemeint, wie die Natur in uns selbst..... Sonst regredieren wir auf die triviale Stufe von Ebenen, die wir mit den Tieren gemeinsam haben.“ Noch einmal der Papst: „Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit.“ Die Wahrheit beginnt sich Raum zu schaffen, das ist große wunderbare neue Hoffnung für ein gesünderes Aufwachsen der neuen Generation! - [MEVES AKTUELL November 2011](https://www.christa-meves.de/blog/meves-aktuell-november-2011) Wann endlich wird unsere Öffentlichkeit so weit sein, die voll eingespielte Gepflogenheit des Jugendsex auf den Prüfstand zu stellen? Denn, dass sich unser Geburtenschwund nun allmählich zu einer existenziellen Gefahr ausweitet, und dass es der Frau Familienministerin von der Leyen nicht gelungen ist, sie zu stoppen, bedarf doch wohl dringend einer Erforschung der vielfältigen Ursachen. Eine zumindest besteht in der zunehmenden Gebärunfähigkeit, nicht etwa allein nur der Gebär- und Heiratsunwilligkeit vieler junger Frauen heute. So schreibt z. B. Dr. Hellmut Prader, in der Zeitschrift Medizin und Ideologie 2/2011: „Eine nicht zu vernachlässigende Ursache für unerfüllten Kinderwunsch sind Geschlechtskrankheiten, die zur Unfruchtbarkeit führen. Besonders zu erwähnen ist dabei die Chlamydieninfektion, eine bakterielle Geschlechtskrankheit, die meistens nicht erkannt wird. In Deutschland sind 5,4% der jungen Frauen mit Chlamydien infiziert, in den Städten sind es 10%. Übertragen wird die Infektion hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr: Je promiskuitiver das Verhalten. desto größer das Risiko einer Infektion. Schätzungen gehen davon aus, dass dadurch in Deutschland jährlich 80.000 Frauen zusätzlich gebärunfähig werden.“ Dass junge Mädchen für solche Infektionen besonders anfällig sind, gehört zum Alltagswissen der Gynäkologen. Wissen die Mütter, die ihren halbwüchsigen Töchtern allmorgendlich die Pille neben die Kaffeetasse legen, um diese Gefahr? Gewiss, es geschehen z. Z. einige ehrenamtliche Bemühungen, auf diesem Sektor aufklärend zu wirken, aber steht dabei die Warnung, das ganz große Glück der Liebe im Erwachsenenalter zu verspielen, klar genug im Vordergrund? Zur Zeit – so weiß die Bildzeitung - betätigt sich sogar die First Lady, Bettina Wulff, auf diesem Feld. Sie klärt Teenager mit drastischen Zurschaustellungen über den kompetenten Umgang mit Kondomen auf. Doch gehört die Information darüber auch dazu, dass dieses Verhütungsmittel nicht gegen Infektionen mit dem in Deutschland zunehmend grassierenden HIV-Virus, also der Infektion mit einer tödlichen Geschlechtskrankheit schützt - also auch mit Chlamydien nicht? Und warum existieren in Deutschland trotz all der vielen Aufklärerei weiterhin noch so viele Abtreibungen nach Frühschwangerschaften? Und wird den Teenies hier vermittelt, dass Abtreibung später das Brustkrebsrisiko erhöht? (s. den wissenschaftlichen Nachweis darüber in „Medizin und Ideologie“ 3/2011, S.42). Dabei sind die eben erwähnten Risiken doch nur ein kleiner Teil der Erfahrungen mit den zerstörerischen Folgen des Jugendsex, des Verspielens von Glück und Zukunft nach dessen trompetenhafter Einführung in unsere Gesellschaft vor 40 Jahren. Merken wir denn nicht, dass es dadurch schließlich uns allen an den Kragen geht, wie die armen Russen es uns doch weidlich 70 Jahre lang vorgespielt haben? Muss hier denn nicht gewarnt werden? Wir wollen damit am Ball bleiben. Wir wollen uns nicht von den Urenkeln fragen lassen: „Ihr habt es gewusst – und dennoch geschwiegen?“ Wir werden durch die Einrichtung von „Meves aktuell“ weiterhin der Tendenz zum Verschweigen offensichtlicher Missstände in der Gesellschaft zu begegnen versuchen. - [MEVES AKTUELL Nr. 2 November 2011](https://www.christa-meves.de/blog/meves-aktuell-nr-2-november-2011) Unsere Regierung ist nun wirklich auf Ordnung bedacht: Ein neues Gesetz hat sie erhoben, da an sie gedrungen ist, dass es in unseren Zirkussen bei den dort verwendeten Wildtieren nicht menschlich genug zugeht. Medial als Supernachricht forciert kann das bei besorgten Bundesbürgern nur bitteres Gelächter auslösen; denn wie viel unbekömmliche Missachtung haben oft bereits seit Jahrzehnten unsere Menschenkinder in staatlichen Institutionen – meist direkt von ihnen eingerichtet - zu ertragen: ## MEVES AKTUELL Unsere Regierung ist nun wirklich auf Ordnung bedacht: Ein neues Gesetz hat sie erhoben, da an sie gedrungen ist, dass es in unseren Zirkussen bei den dort verwendeten Wildtieren nicht menschlich genug zugeht. Medial als Supernachricht forciert kann das bei besorgten Bundesbürgern nur bitteres Gelächter auslösen; denn wie viel unbekömmliche Missachtung haben oft bereits seit Jahrzehnten unsere Menschenkinder in staatlichen Institutionen – meist direkt von ihnen eingerichtet - zu ertragen: - Krippenschicksal für jeden Säugling bekommt den Kleinen laut wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen umso weniger, je früher, je länger, je ausschließlicher sie dort untergebracht sind (und zwar mit lebenslänglichen Beeinträchtigungen als Folge!). - Gender Mainstreaming in den Kitas als der Versuch, bei den Vorschulkindern in der Prägungsphase zur geschlechtlichen Identität daran Zweifel zu wecken, bereitet das spätere Abdriften in Perversionen vor. - Die langen Schulwege zu den immer mehr zentralisierten Schulen verschleißen die Kraft der Grundschüler ebenso wie ihre Lernlust in zu großen Klassen mit einem unerträglichen Lärmpegel. - Die Tendenz, individuelle unterschiedliche Begabungen in ideologisierten, auf Gleichheit getrimmten Schulen zu gleicher Höhe herabzustutzen, kann schwerlich weder einen Chagall noch einen Goethe hervorbringen. - Mit pornographisch geschwängerten Materialien in der Grundschule für den Sexualkundeunterricht wird die Anziehung für das andere Geschlecht später geradezu abgewürgt. - Und die Folgen all dieser Misshandlungen sind zum Teil lange schon als krankmachend, ja, als allgemeine Gefährdung der Zukunft bereits sichtbar! Wo bleiben denn bei diesen wichtigsten aller Ressourcen unserer Republik, bei unseren Kindern, die gesunderhaltenden Maßnahmen unserer Regierenden? Merken sie nicht, dass sie hier in der von ihren Landsleuten beauftragten Funktion in die Verantwortung gerufen sind? Wo driftet denn - um Himmels willen - der Karren unserer Republik hin? In der Parlamentsdebatte der letzten Woche ließ sich erschreckt weiterhin Einblick nehmen, wie einer kleinen junge Mutter ihre Bemühungen um die Familie geradezu um die Ohren geschlagen wurden. Da kann man nur der Frau Familienministerin, frei nach dem Grimmschen Märchen vom Räuberbräutigam, raten: „Kehr um, kehr um, du junge Braut, du bist in einem Räuberhaus!“ und hinzufügen: „Flieh Christinchen, o flieh, geh heim zu Lotte-Marie!“ - [MEVES AKTUELL Januar 2012](https://www.christa-meves.de/blog/meves-aktuell-januar-2012) Das darf doch nicht wahr sein! Das Jahr 2011 endet in den 20 Uhr-Nachrichten im ARD am 30.Dezember mit der folgenden Empfehlung von maßgeblichen Wirtschaftsfachleuten: Man möge den Plan stoppen, an Mütter ein Betreuungsgeld auszuzahlen, die ihre Kinder hauptamtlich zu Hause betreuen wollen; denn das würde zur Folge haben, dass immer mehr Mütter von Kleinkindern zu Hause blieben, statt unverzüglich wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen. ## Eine Horrormeldung Das darf doch nicht wahr sein! Das Jahr 2011 endet in den 20 Uhr-Nachrichten im ARD am 30.Dezember mit der folgenden Empfehlung von maßgeblichen Wirtschaftsfachleuten: Man möge den Plan stoppen, an Mütter ein Betreuungsgeld auszuzahlen, die ihre Kinder hauptamtlich zu Hause betreuen wollen; denn das würde zur Folge haben, dass immer mehr Mütter von Kleinkindern zu Hause blieben, statt unverzüglich wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen. Damit würden sie ihre Kinder aber benachteiligen; denn in der Krippe würde den Kleinkindern eine bessere Betreuung durch Profis zuteil als in der Familie. Eine solche Einschätzung und ihre elektronische Verbreitung ist mehr als eine Unverschämtheit. Sie ist eine unverantwortliche Irreführung: Bibliothekenlang sind die wissenschaftlichen Nachweise darüber, dass die beste Bildung, die man Babys angedeihen lassen kann, eine durchgängige Versorgung durch ihre leiblichen Mütter ist. Ebenso unumstößlich ist der folgende traurige Tatbestand: Je länger, je früher, je häufiger Babys und Kleinkinder von ihren Müttern über Stunden getrennt werden, umso mehr sind im Erwachsenenalter oft lebenslängliche seelische Beeinträchtigungen die Folge - was jetzt bereits bei jungen Menschen ein gesellschaftlicher Minusfaktor in jenen Gesellschaften ist, die mehrheitlich Kollektiverziehung vom Babyalter ab seit Jahrzehnten praktizieren. Aber darüber hinaus ist diese Meldung eine Diffamierung der wertvollsten, der wichtigsten Person, die es in der Menschheit gibt: DER MUTTER! Eine natürliche, gesunde Mutter bewirkt, wenn sie ihr Baby nahe bei sich hat, dass sie mit ihrer Liebe das Kind so tränkt, dass es liebessatt wird. Darüber hinaus wird durch ihren liebevollen Sprechkontakt mit ihm die optimale Voraussetzung zur Bildungsfähigkeit vermittelt. Einmal mehr hat das gerade eine Studie der pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Ursula Horsch) bestätigt. Das ist Wissenschaft! Heime und Krippen sollten deshalb nicht mehr sein als Notbehelf für traurige Fälle – nicht etwa ein verpflichtendes Programm für alle! Die das Kind optimal fördernde Umgangsweise obliegt der Person, aus deren Leib es hervorging – der Mutter! Durch die Bindung des Kindes an sie in der Konstituierungsphase des Gehirns entsteht Bindungs- und Bildungsfähigkeit! Die Falschinformation ist infolgedessen eine schwere Beleidigung für alle bemühten Mütter, eine Geringschätzung, die sogar allgemein negative Folgen hat. Wie lange müssen sich Mütter, die diese so wertvolle Arbeit ohne Lohn für die Gesellschaft vollziehen, sich noch kränken, ja durch eine solche Falschinformation sogar verunsichern lassen! **DIE MÜTTER MÜSSEN SICH WEHREN! WER BADET DENN SPÄTER FÜR SIE DIE DURCH FREMDBETREUUNG ENTSTANDENEN SCHÄDEN AUS? Das JUGENDAMT? Die FALSCHPROGRAMMIERER? NEIN, AN DEN MÜTTERN BLEIBT DAS GANZE UNGLÜCK SPÄTER HÄNGEN!!!** Der fehlende Schulabschluss, das Herumhängen ohne Arbeit, das Komasaufen, die Wutattacken, das Drehangel-Schicksal in Psychiatrie oder gar Gefängnis? Dazu noch die Vielzahl der Depressionen und der Süchte... Sucht ist der Ersatz für die veruntreute Mutter, wusste vor Jahrzehnten bereits der große ungarische Psychiater Szondi! Wie sehr hat sich das heute bereits bewahrheitet! Wir dürfen uns das nicht länger gefallen lassen! Parolen dieser Art tun den Müttern schweres Unrecht an, ja, sie bringen sie in die Gefahr, sich verführen zu lassen. Und wer wertet ihren Einsatz durch die lange Kindheit ihrer Sprösslinge hindurch entsprechend hoch? Solche Parolen sind verantwortungslos gegenüber jedem einzelnen Kind, das Kollektiv-Schicksal erleiden muss! Denn nicht nur Erziehungserfolg wird dann gemindert.. Solche Schalmeien stellen nicht etwa nur ein Risiko für den Einzelnen dar – nein, sie sind für die Allgemeinheit eine schädliche Falschaussage, weil dadurch Niveauminderung im Arbeitsverhalten der jungen Generation heraufbeschworen wird, und weil dann die Liebe in der Welt erkaltet. **MÜTTER, FORDERT EUER RECHT - ZUM WOHL ALLER!** - [Neue Forschungserbebnisse](https://www.christa-meves.de/blog/neue-forschungserbebnisse) Zwei weitere Langzeitstudien bestätigen die auf biologischen Forschungsergebnissen aufgebaute Anthropologie von Christa Meves, Geheimnis Gehirn (2007): Eine Langzeitstudie der Universität St. Louis, USA, kam zu dem Ergebnis, dass Schulkinder einen höheren sog. „Zuwendungsindex“ besaßen, deren Mütter sich während der Kleinkinderzeit intensiv mit ihnen beschäftigt hatten. Liebe Freunde, die Schere zwischen gezielt schädlicher Ideologie im Hinblick auf Familie und Pädagogik im Vergleich zu einer Fülle neuer exakter Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet klafft immer mehr auseinander. Die Ideologie wird in der Öffentlichkeit als Wahrheit verkauft, wissenschaftlich erhärtete Erkenntnis aber geradezu systematisch unterbunden. Deshalb hier einiges Neues Wissenswertes. Christa Meves ## MEVES AKTUELL Februar 2012 Zwei weitere Langzeitstudien bestätigen die auf biologischen Forschungsergebnissen aufgebaute Anthropologie von Christa Meves, Geheimnis Gehirn (2007): Eine Langzeitstudie der Universität St. Louis, USA, kam zu dem Ergebnis, dass Schulkinder einen höheren sog. „Zuwendungsindex“ besaßen, deren Mütter sich während der Kleinkinderzeit intensiv mit ihnen beschäftigt hatten. Die Forscher belegten das dadurch, dass sich bei diesen Kindern – gemessen mit dem Magnetresonanztomographen (MRT) ein größerer Hippocampus entwickelt hatte. Das ist die Hirnregion, die für Gedächtnis, Emotionen und Stressbewältigung wichtig ist. (2011) Dieses Ergebnis mit der neuen Technik untermauert einmal mehr die längst vielfältig gemachte Erfahrung der Kinderpsychologen: Bildungsfähigkeit setzt Bindung an eine am Lebensanfang konstant betreuende Mutter voraus. Im Hirn der Schulkinder wurde hier nun direkt sichtbar gemacht, was praktische Erfahrung längst hergibt: Je mehr konstante Betreuung des Kleinkindes durch die Mutter während der Konstituierung seines Gehirns, (also in den ersten drei Lebensjahren) umso leistungsfähiger erweist sich bereits das Schulkind und später auch der Erwachsene. Eine Gesellschaft, deren Trend stattdessen auf frühe Kollektivierung der Kinder setzt, handelt infolgedessen kontraproduktiv. Eine gesunde Politik, die die Mütter von Kleinkindern subventionieren und den Zusammenhalt der Familie stützen würde, könnte deshalb langfristig auf ein erhöhtes Leistungsniveau der jungen Generation bei einem Absinken von ADHS und anderen (noch sehr viel schwereren) seelischen Beeinträchtigungen hoffen. Eine zweite neue Studie der pädagogischen Hochschule Heidelberg (Ursula Horsch, 2012: „Zwiegespräch mit einem Baby.“) verstärkt dieses Ergebnis der Hirnforschung. Kinder, die im Säuglingsalter konstant von ihren Müttern betreut werden – diese werden ja nach der Geburt mit dem Hormon Oxytocin speziell für dieses Tun ausgestattet - haben im Alter von drei Jahren den größten Wortschatz, selbst einen größeren, als wenn der Vater das Kind betreut hat. Auch Ethnologen bestätigen diesen Befund. Nähe zum Leib, Vollstillen und viel liebevolle Ansprache der Mütter erreichen (unabhängig von deren Bildungsstand), dass ihre Babys sich seelisch stabil und geistig optimal entwickeln. - [MEVES AKTUELL April 2012](https://www.christa-meves.de/blog/meves-aktuell-april-2012) Seit gestern hat es - laut Urteilsspruch vom großen Pfeiffer - die Polizei zu Wittmund auf dem Gewissen, dass die Mordtat des 18-jährigen an der elfjährigen Lena aus Emden geschehen ist. Und in der Tat, deren Schläfrigkeit scheint alle Ostfriesenwitze zu bestätigen. Doch die eigentliche Schuld liegt in der allgemeinen Ignoranz der Instanzen im Umgang mit der Sexualsucht. Diesem Täter ist sie ja sogar längst vorher bewusst geworden. Er hat sie als eine Einschränkung seiner Willensfreiheit offenbar bereits so qualvoll erlebt, dass er sich zum Salto Mortale einer Selbstanzeige entschloss. ## MEVES AKTUELL Seit gestern hat es - laut Urteilsspruch vom großen Pfeiffer - die Polizei zu Wittmund auf dem Gewissen, dass die Mordtat des 18-jährigen an der elfjährigen Lena aus Emden geschehen ist. Und in der Tat, deren Schläfrigkeit scheint alle Ostfriesenwitze zu bestätigen. Doch die eigentliche Schuld liegt in der allgemeinen Ignoranz der Instanzen im Umgang mit der Sexualsucht. Diesem Täter ist sie ja sogar längst vorher bewusst geworden. Er hat sie als eine Einschränkung seiner Willensfreiheit offenbar bereits so qualvoll erlebt, dass er sich zum Salto Mortale einer Selbstanzeige entschloss. Die typische Entstehungsweise über den sich immer mehr steigernden Umgang mit immer härterer Pornografie hatte ihn bereits klar werden lassen, dass er von dem Drang besetzt worden sei, seine sexuellen Fantasien real umsetzen zu müssen. Solche dranghaften Steigerungen sind die üblicherweise auftretenden Abläufe bei jeder Sucht, wenn ein großer Naturtrieb an die Maßlosigkeit ausgeliefert wird. Er beraubt den Menschen partiell in diesem Bereich seiner Willensfreiheit. (Bei der Alkohol- und Spielsucht z. B. ist das nicht anders.) Dieses entsetzliche Geschehen in Ostfriesland bedürfte zu dem ganzen daraus entstandenen Elend nicht eines besonderen Kommentars, wenn nicht eine erhebliche Zahl, besonders von jungen Männern, zur Zeit solchen Gefahren ausgesetzt wäre. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin erreichen mich zur Zeit nicht wenige Hilferufe von der Art, wie dieser spätere Mörder sie vorher versucht hat; denn es ist eine Vielzahl von Jugendlichen und Männern, die sich jetzt im PC über XXX in den Einstieg der harten Pornografie begeben. Niemand hat ihnen nämlich zuvor gesagt, dass sie sich damit in eine große Gefahr begeben: Den Geschlechtstrieb von seinem Ziel abzukoppeln, was ihnen die Fesselung an den nun fehlgeleiteten Trieb bescheren und das heißt, sie süchtig machen kann; denn die Natur rächt sich, wenn man sie missbraucht. Es ist deshalb zu befürchten, dass eine ignorante Bevölkerung und eine lüsterne Journaille noch weitere Chancen zu ähnlichen furchterregenden Skandalen bekommen wird – es sei denn, eine verantwortungsbewusste Gesellschaft käme auf die Idee, mit ihrer Neurologie, mit ihrer Jurisprudenz, mit ihren Kirchen der Irreführung abzuhelfen und die entfesselte Sexualität so in Grenzen zu weisen, das nicht eine Vielzahl junger Menschen an ihre Gefahren ausgeliefert wird. - [Das Betreuungsgeld](https://www.christa-meves.de/blog/das-betreuungsgeld) Der Tenor, der bei der öffentlichen Diskussion um das Betreuungsgeld angeschlagen wird, entbehrt jeglicher realistischer Vernunft; denn der Unaufgebbarkeit der Familie, dem existenziell notwendigen Wert ihrer Hauptperson, der Mutter, wird bei diesem Kampf um 150 Euro Subvention nicht einmal mehr Rechnung getragen. Respektlosigkeit und Unverschämtheit herrschen vor. Gänzlich instinktlos wird ein gesellschaftliches Vernichtungsprogramm mit offenem Visier erwogen. ## MEVES AKTUELL Juni 2012 Der Tenor, der bei der öffentlichen Diskussion um das Betreuungsgeld angeschlagen wird, entbehrt jeglicher realistischer Vernunft; denn der Unaufgebbarkeit der Familie, dem existenziell notwendigen Wert ihrer Hauptperson, der Mutter, wird bei diesem Kampf um 150 Euro Subvention nicht einmal mehr Rechnung getragen. Respektlosigkeit und Unverschämtheit herrschen vor. Gänzlich instinktlos wird ein gesellschaftliches Vernichtungsprogramm mit offenem Visier erwogen. Dem klugen Adenauer-Grundgesetz, das den Vorrang der Eltern bei der Kindererziehung festschreibt, wird Hohn gesprochen, indem Kollektiverziehung der Kinder von der Geburt an zum Programm erhoben wird. Nicht allein ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz soll ab 2014 installiert werden, die wackere Hannelore Kraft hat sich bereits mit der Devise, die Krippe vom Säuglingsalter ab zur Pflicht zu machen, zur Ministerpräsidentin des bevölkerungsreichsten Bundeslandes gehievt. Mit einem Realitätsverlust ohnegleichen wurde dort eine Mehrheit von Eltern mit dem absolut unzutreffenden Argument zur Zustimmung gebracht, nur Kollektiverziehung könne Kinder wirklich bilden, so dass alle zu 75 Prozent Abitur machen könnten! Aber das Gegenteil ist die international wissenschaftlich erhärtete Wahrheit: In jeder Hinsicht, in Bezug auf die seelische Gesundheit, die Leistungsfähigkeit, ja sogar in Bezug auf die Lebenserwartung, ist Familienerziehung – besonders in den ersten Lebensjahren - dem kommunistischen Traum realisierter Gerechtigkeit durch das Kollektiv überlegen. In der Talkshow von Günther Jauch am Sonntag, dem 3. Juni, mit dem Thema „Betreuungsgeld“ fiel dem CSU-Politiker als Argument gegen einen geifernden SPD-Beschuss (wegen der zu geringen Krippenzahl in Bayern) ein, die Beschleunigung des Krippenausbaus zu versprechen, statt zu entgegnen, dass Bayern bisher bei PISA immer noch das leistungsfähigste Schülerpotential vermelden könnte, eben, weil im Alpenvorland offenbar noch eine Vielzahl urwüchsiger Familien mit gesunden Kindern existieren; während in den Stadtstaaten Berlin und Bremen ein niedriges PISA- Niveau einen Ausweis bilde für Konzentrationsmangel und pathologische Unruhe in einer solchen Vielzahl von Schülern, dass ein allgemein niedriger Leistungsstand dabei herauskomme. Eine Vielzahl gleichsinniger Ergebnisse (siehe die Langzeitstudie NICHD in den USA) war in den Industrienationen dominant das Ergebnis der Einbindung der jungen Mütter in die Arbeitswelt. Diese beispiellose Entmutterung rief elend süchtige Gesellschaften hervor; denn „Sucht ist der Ersatz für die veruntreute Mutter“ (Szondi). Dies kann seit 40 Jahren die Psychotherapie an fast jedem einzelnen Fall bestätigen. Das Weinen des Verlassenseins unserer Babys von der Person, die den Auftrag hat, es zu tränken und zu lieben, lässt sich jetzt sogar mit Teststreifen nachweisen: Das dadurch entstehende Stressniveau - in dieser Prägungsphase des sich konstituierenden Gehirns - chronifiziert sich und ruft sogar, außer der intellektuellen Minderung, lebenslänglich physische und psychische Krankheiten hervor. Die Mutter als Zentrum einer seelisch gesunden Familie auszuhebeln, gleicht der Abschaffung des Urelements zum vollen, auch geistigen Aufblühen des Homo sapiens. Noch nie zuvor hat eine Menschheit je solchem Wahnsinn ihr Ohr geliehen. Das Betreuungsgeld von 150 Euro ist in ihrer lächerlichen Unzulänglichkeit schändliches Hohngelächter aus zynischer Finsternis. Denn die Familie ist eine Vorgabe Gottes. - [Tagung Burg Rothenfels "Freundeskreis Christa Meves"](https://www.christa-meves.de/blog/tagung-burg-rothenfels-freundeskreis-christa-meves) Bedarf der Christ angesichts der wirren gesellschaftlichen Situation einer besonderen Haltung? Diese Frage beschäftigte am vergangenen Wochenende den Freundeskreis Christa Meves, Verantwortung für die Familie e.V., auf der Burg Rothenfels. Die alte biblische Geschichte von Noah und der Sintflut wurde dafür als Symbol verwendet, zumal Christus das in Math. 24 für die Endzeit empfiehlt. Die Arche kennzeichnet eine notwendige Abschirmung gegen die negativen geistigen Überschwemmungen von außen. ## MEVES AKTUELL Juli 2012 Bedarf der Christ angesichts der wirren gesellschaftlichen Situation einer besonderen Haltung? Diese Frage beschäftigte am vergangenen Wochenende den Freundeskreis Christa Meves, Verantwortung für die Familie e.V., auf der Burg Rothenfels. Die alte biblische Geschichte von Noah und der Sintflut wurde dafür als Symbol verwendet, zumal Christus das in Math. 24 für die Endzeit empfiehlt. Die Arche kennzeichnet eine notwendige Abschirmung gegen die negativen geistigen Überschwemmungen von außen. Die Klappe müsse gewissermaßen dicht gemacht werden, ähnlich wie die Tür des archaischen Kastens. Die Ritzen sollten mit Teer verschmiert werden, heißt es sinnträchtig im Urtext, da die Menschen „verderbt und voll Frevel“ seien. In dieser Weise gelte es heute zu unterscheiden, was wir geistig in uns einlassen, um vor giftiger Überschwemmung mit geistig Gefährlichem bewahrt zu bleiben. Aber dafür bedürfe es eines Maßstabs, der damals allein vom Noah gefunden werden konnte, und zwar, indem er zuvor „einen Bund mit Gott“ geschlossen hatte. Atmosphärisch schwang diese Aussage durch die gesamte Veranstaltung, zunächst mit einer entschiedenen Abwehr der feindseligen Familienpolitik, dargelegt von Dr. Schetelig, dem Vorsitzenden des Vereins; mit einer bebilderten Mahnung zum Umgang mit der Natur draußen durch Prof. Christian Illies bis zu hochkarätigen Vorträgen und Musikeinlagen. Der Züricher Historiker, Dr. Daniel Regli, konzentrierte sich, mit Rousseau beginnend, auf die weltanschaulichen Wurzeln des die westliche Welt z. Z. beherrschenden Kollektivismus. Pointiert bot er eine Schau der Zusammenhänge, wie sie hierzulande selten zu hören ist. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Oberstudiendirektor Josef Kraus, beklagte die schulische Situation in Deutschland in einem von bitterem Sarkasmus getragenem Referat. Die Vereinheitlichung der Schulsysteme, die Veränderung der Lehrpläne mit der Devise des Kompetenzunterrichts wird unter dem Vorzeichen einer kollektivistisch- liberalistischen Ideologie das Abfallen der Schülerleistungen in Deutschland, das sich seit der Veränderung der Pädagogik ab 1970 in einem verheerenden Ausmaß vollzogen hat, beschleunigen. Schule könne allein gesunden, wenn das bewährte dreigliedrige Schulsystem, eine realistische, den Kindern angemessene Pädagogik und der Geist des Christentums wieder in der Schule Eingang fänden. Unter dem Vorzeichen, sich nach den Erfolgen einer christlichen Familienerziehung auszurichten, standen auch die beiden ersten Vorträge von Christa Meves. Die Wachstumsphasen der Kinder, die auf natürlichen Entfaltungsbedingungen aufbauen, werden jetzt immer mehr durch die Hirn- und Hormonforschung bestätigt und damit auch die theistische Anthropologie der Autorin Meves und ihre seit 40 Jahren unermüdlich mahnenden und nun bereits eingetretenen Prognosen. Zugebunden wurde dieser Strauß dann mit einer tiefenpsychologischen Deutung der Sintflutgeschichte und ihrer Übertragung in die heutige Situation. Nachdrücklich wurde von Christa Meves dargelegt, dass der Bund Noahs zwischen ihm und seinem Gott als Voraussetzung nötig ist, um auch der heutigen Situation gewachsen zu sein. Auch heute gelte es, auf die Stimme Gottes zu hören, die dem Noah befahl, durch eine Arche seine Rettung von Mensch und Tier zu erwirken. Dazu sei als erstes eine Unterscheidung und Abtrennung zwischen der gläubigen und damit zukunftsträchtigen Sichtweise von der Kapitänsbrücke der Arche aus und den giftigen Fluten draußen zu treffen. Im Sinne der „Entweltlichung“ von Papst Benedikt XVI wurde eine Aufzählung der unbekömmlichen geistigen Gifte vorgenommen. Entsprechend den Böden und Kammern in der Arche müsse eine neue bewusste innere Ordnung vollzogen werden. Durch die Autorität des Noah, der - mithilfe eines Fensters oben in der Arche - einen Überblick über die katastrophale Situation und die Verbindung mit Gott behält, ist auch eine Möglichkeit zum Überleben der Tiere in der Arche, = die Bewahrung der Natur, gegeben. Die Arche wird damit zu einer Chance hoffnungsvoller Zuversicht, die mithilfe einer gläubige Intensivierung und durch Gottes Gnade mit Zukunft beschenkt wird. Den Höhepunkt der Veranstaltung erlebten die Teilnehmer in einem Musical, „Die Arche Noah“, aufgeführt von den 30 Kindern, die mit ihren Eltern die Tagung besuchten. Nach einer eintägigen Vorbereitung – lediglich vo ... - [Das entwürdigende Getue um das Betreuungsgeld](https://www.christa-meves.de/blog/das-entwurdigende-getue-um-das-betreuungsgeld) ## MEVES AKTUELL September 2012 Liebe Freunde, über das entwürdigende Getue um das Betreuungsgeld ist mir nun aber wirklich der Kragen geplatzt. Die Menschheit hat es zwar schon immer geschafft, sich gegenseitig Schlimmes anzutun, aber noch nie hat sie je eine solche dumme Schändlichkeit zustande gebracht: Sich als Regierende über Monate hinweg darüber zu streiten, ob man den Müttern einen winzigen Brocken zum Überleben hinwerfen solle oder nicht. Den Müttern! Das ist so ähnlich, als wenn man einer Ente, nachdem man sie zunächst einmal von schönen stillen Nistplätzen verjagt und sie damit genötigt hat in einer Betonhöhle zu brüten, nun auch noch den Zugang zum Brotkorb entzieht und mit einem hingehaltenen Bröckchen vor ihrem Schnabel hin- und her fuchtelt. Dabei ist sie doch ohnehin schon am Verhungern mit den wenigen Küken, die noch geschlüpft sind unter ihren maroden Flügeln. Aber das Furchtbare ist, dass keine noch so grausame Metapher ausreicht, um das zu verdeutlichen, was die Mächtigen sich in dieser Hinsicht für die Menschen ausgedacht haben. Wer die Mütter vertreibt und sie ihrer Kinder beraubt, macht nicht nur die einzelne Familie damit kaputt, sondern bringt sich damit einfach um die Zukunft aller. Ohne Mütter geht nichts! Mütter sind de facto die zentrale Quelle aller Lebenskraft, aller Zukunft. Mütter, die über ihre Kinder Flügel breiten, solange diese hilflos sind, bringen dadurch liebes- und leistungsfähige Menschen hervor. Was hier geschieht, ist deshalb eine Kükenvernichtungsmaschine. Muss nicht selbst für geduldige Mütter jetzt die Zeit der Demütigung ein Ende haben? Wie wagt man denn mit ihnen umzugehen? Glaubt man, sie einfach im Regen stehen lassen zu können? Weiß nicht mittlerweile auch die Wissenschaft, dass das erfolgreichste Lernmittel die Liebe ist? Mütter sind die unaufgebbarsten Ressourcen unserer Gesellschaft. Die Zeit ist überreif für die Einsicht, dass nur durch die Kinder getreuer Mütter ein Land zum Blühen gebracht und erhalten werden kann. Dafür wollen wir uns weiter einsetzen. Ihre Christa Meves **Dazu ist jetzt auch die Kleinschrift: „Mütter heute – entwertet, beraubt, vergessen“ im FEMedienverlag erschienen. ISBN: 978-7171-1216-7, Preis: (2,00 €)** - [Kuby: Die globale sexuelle Revolution](https://www.christa-meves.de/blog/kuby-die-globale-sexuelle-revolution) Liebe Freunde, gestern sagte unsere Kanzlerin, man möge doch die Frauen nicht an den Pranger stellen, die ihre Kinder noch eine Zeitlang selbst betreuen wollten.... Welch ein huldvolles Wahlgeschenk an uns Mütter, was für eine schäbige Gnade im Hinblick auf den wichtigsten Beruf aller Berufe! Hohe Ehre sollte ihm zuteil werden, statt mühsame Streicheleinheit! ## MEVES AKTUELL November 2012 Liebe Freunde, gestern sagte unsere Kanzlerin, man möge doch die Frauen nicht an den Pranger stellen, die ihre Kinder noch eine Zeitlang selbst betreuen wollten.... Welch ein huldvolles Wahlgeschenk an uns Mütter, was für eine schäbige Gnade im Hinblick auf den wichtigsten Beruf aller Berufe! Hohe Ehre sollte ihm zuteil werden, statt mühsame Streicheleinheit! Ich hab meinen Frust in einer Kurzschrift zusammengefasst: Mütter heute – entwertet, beraubt, vergessen. (ISBN 978-3-7171-1216-7, Fe-Medienverlag, Kisslegg, 2€) Entschärft wurde die bejammerswerte Familienpolitik unserer Regierung durch dieses Kanzlerwort traurigerweise jedenfalls nicht. Ich habe heute aber noch Hochbedeutsames zu berichten: Das Erscheinen des ausgezeichneten Enthüllungsbuches von Gabriele Kuby: ## Die globale sexuelle Revolution. Dass dieses Buch geschrieben wurde, ist brandnötig; denn es bringt Licht in das Fragen nachdenklicher Menschen, wenn es um Themen geht wie Gender Mainstreaming, Homosexualisierung, die neuen drastischen Trends in der Kindergartenpädagogik, die obligatorische Sexualerziehung bereits in der Grundschule. Die Soziologin Gabriele Kuby hat sich aus Verantwortungsbewusstsein die verdienstvolle Mühe gemacht, die Ziele dieser globalen Revolution einer gründlichen wissenschaftlichen Recherche zu unterziehen. Es ist ihr gelungen, die Strategien dieser verhängnisvollen Ideologie zu entlarven, indem sie Ross und Reiter nennt. Sie entschleiert so einen Generalangriff auf wissenschaftliche Wahrheit, weil diese den Prämissen und Zielen der Revolte entgegensteht; denn Vernichtung der Menschlichkeit und der Individualität des Homo sapiens gehören zum Etappenplan. Die Autorin deckt damit nicht etwa nur ein paar merkwürdige, scheinbar zeitgemäß gewordene Übertreibungen auf, wie vor allem Gender Mainstreaming häufig noch von harmlosen Bürgern eingeschätzt wird, sondern eine globale Strategie international agierender Netzwerke. Dazu gehören UN, EU, große Stiftungen wie Rockefeller und Bill Gates und Nicht-Regierungs-Organisationen wie International Planned Parenthood Federation (IPPF) und die International Lesbian and Gay Association (ILGA), die mit Milliarden Dollar und Euro operieren, um eine neue Ethik durchzusetzen. Deren Kern ist die „Deregulierung der sexuellen Normen“. Mit Erschrecken muss der Leser in dem detailliert recherchierten Buch erkennen, dass tatsächlich geschieht, was der Untertitel aussagt: „Die Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“. (Es ist in leicht eingängiger Sprache geschrieben und liest sich wie ein Kriminalroman, der aber leider keine Fiktion, sondern Realität ist. Die Demaskierung eines neuen Totalitarismus in Kubys Werk geschieht in später Stunde, aber hoffentlich noch rechtzeitig genug, um Widerstand zu wecken gegen eine vielleicht bald irreversibel krankgemachte Gesellschaft. Jedenfalls kann später, wenn die verkaufte, verarmte junge Generation beginnt, die Väter anzuklagen, sich niemand mehr damit herausreden, die Hintergründe dieses Feldzugs gegen die Familie und die Zukunftsfähigkeit der ganzen Gesellschaft seien einst unbekannt gewesen. Gabriele Kubys Buch sei deshalb jedem Mann und jeder Frau zur Pflichtlektüre empfohlen. Es sollte auf den Weihnachtstischen des Spätbürgertums in unserem Land liegen. **Gabriele Kuby: Die globale sexuelle Revolution - Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit ** Hardcover, 456 S., 19,95 €. ISBN 978-3-86357-032-3 Zu bestellen bei: Fe-Medienverlag, 88353 Kisslegg, Hauptstr. 22 Tel: 07563/92006 Fax: 07563/3381, [www.fe-medien.de](http://www.fe-medien.de/) - [Themenwoche: "Leben mit dem Tod"](https://www.christa-meves.de/blog/themenwoche-leben-mit-dem-tod) Die Proklamation einer Themenwoche „Leben mit dem Tod“ in den Programmen der öffentlich rechtlichen Fernsehsender nötigten mich vor den Bildschirm - sollte es hier doch wohl um die Ars moriendi, um das Sterben gehen, – mit Darstellungen von erschütternden Schicksalen. Den Beginn machte die Reportage über und mit einem Arzt, einem Urologen, der seine Approbation dazu nutzte, von Ort zu Ort zu fahren, um Menschen zu bedienen, die ihm den Auftrag erteilt hatten, sie zu töten, meist wohl um sie von physischen Leiden zu erlösen. Liebe Freunde, wieviel Zustimmung können wir uns bei der so bedrängenden Fragestellung um die Sterbehilfe leisten, die z. Z. medial aufbereitet wird? Zum Nachdenken hier einige Informationen: ## MEVES AKTUELL Dezember 2012 Die Proklamation einer Themenwoche „Leben mit dem Tod“ in den Programmen der öffentlich rechtlichen Fernsehsender nötigten mich vor den Bildschirm - sollte es hier doch wohl um die Ars moriendi, um das Sterben gehen, – mit Darstellungen von erschütternden Schicksalen. Den Beginn machte die Reportage über und mit einem Arzt, einem Urologen, der seine Approbation dazu nutzte, von Ort zu Ort zu fahren, um Menschen zu bedienen, die ihm den Auftrag erteilt hatten, sie zu töten, meist wohl um sie von physischen Leiden zu erlösen. Fast 90% der Deutschen, so deklarierte kurz darauf das Ergebnis einer rasch vom Sender beauftragten Befragung - Moderator Plasberg -, stimmten dem zu, nur 18% lehnten eine solche Handhabung mit einem mühelos in der Apotheke erworbenen Giftmischung und ihrer Verabreichung ab – nach dem Motto: “Jeder sagte, jeder fand: Das ist eine gute Hand!“ Meine Nacht wurde lang – lang wurde sie bereits damals: Ich war Schülerin einer norddeutschen Oberschule als ich mit allen Schülern dieser erhabenen Schule, geschlossen, vom Direktor angeführt, in das mir damals noch gänzlich unbekannte Kino geführt wurde, um den Spielfilm: “Ich klage an“ mit Heidemarie Hatheyer und Paul Hartmann in den Hauptrollen zu genießen. Dort wurde uns vorgeführt, wie eine eindrucksvoll gespielte unheilbar erkrankte Arztgattin von ihrem sie rührend umsorgenden, von hohem Verantwortungsbewusstsein getragenen Arztehemann mit einer sanft erlösenden Spritze zu Tode gebracht wurde. Einhelligkeit aller in der Unterrichtsgestaltung danach, sicher bei der Mehrheit der Lehrer und mit Hilfe ihrer gekonnten Pädagogik auch nicht wenige Schüler. Und erst von den Umerziehern der Siegermächte hatten sie als die knapp Überlebenden des bald darauf einsetzenden Infernos ab 1946 zu erfahren, dass dieser Film lediglich den bösen Zweck gehabt hatte, das Volk manipulierend einzulullen, falls irgend etwas von der rasch zum Gesetz erhobenen und so sanktionierten Euthanasie durchsickern sollte..... Doch ja, eine entsprechende Gesetzesvorlage ist heute, 2012, auch längst bereits erstellt. Abermals schauspielerisch gekonnt, in der Tendenz scheinbar human - und deshalb doch wohl einleuchtend, nicht wahr? – so kommt im nur entsprechend modernen Gewand die alte Grenzüberschreitung erneut – abermals vornehm steril daher. Der Gevatter Tod wurde in diesen Sendungen geradezu zu einem erfreulichen, begrüßenswerten Ereignis. Das immerhin war eine Steigerung der heuchlerischen Beschwichtigungen gegenüber den Tränenströmen der Hatheyer. Aber um Himmels Willen – haben wir denn vergessen? Haben wir denn angesichts der pfeifend herabsausenden Bomben das Lehrstück nicht mehr in den Ohren? Merken wir nicht, dass hier ein Zweck angepeilt wird, der seinen Zweck nimmer und niemals wird heiligen können? „DU SOLLST NICHT TÖTEN!“ Dieses 5. Gebot des Dekalogs hat auch heute seine überzeitliche Gültigkeit doch nicht verloren - selbst angesichts der Sachlage nicht, dass die hartgesottenen Trümmerfrauen nun mehrzählig darauf beharren, als unnütze Esser am Leben zu bleiben – als Hundertjährige noch. Und manche von ihnen klagt zurecht, sie möge nun nicht mehr leben! Ja doch, die sich nun auftürmenden Rentenprobleme sollte die Frau Arbeitsministerin wirklich den Schlaf rauben und sie veranlassen – leider viel zu spät – Lösungen auf den Weg zu bringen. Aber wir, die 18% Euthanasie-Verneiner, werden nicht stille halten, sondern ins Gedächtnis rufen, dass bei den Problemen die Tötung der Unbrauchbaren und Überflüssigen als Lösung nicht einmal diskutiert werden darf. „Wohl an, macht nur das Maß Eurer Väter voll! Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?“ ruft uns der HERR zu. (Mt.23;32,33) Das ist der immer noch gültige Zuruf zu dieser Fernsehwoche der Trauer – trotz all der kecken Überheblichkeit einer es scheinbar so viel besser wissenden Anne Will! - [Weihnachten](https://www.christa-meves.de/blog/weihnachten) Der Berg kreiste und gebar eine Maus: Mit so viel Wind hatte sich hierzulande nun endlich die Familienpolitik anheischig gemacht, den „demographischen Faktor“ einzudämmen, der seit vollen 40 Jahren unbeachtet existiert. Aber die Jahresbilanz 2012 macht es erneut sichtbar: Wieder mal sind viel zu wenige Kinder geboren worden: Jeglicher Erfolg blieb mit 1,39 Kind pro Frau aus; denn mindestens 2,3 Kinder sind nötig, um keinen zukunftsmindernden Arbeitskräfteschwund zu erleiden. Liebe Freunde, trotz der Unerfreulichkeiten von Außen, wollen wir von Herzen fröhlich Weihnachten feiern. Das wünsche ich Ihnen jedenfalls! Chritsa Meves ## MEVES AKTUELL Nr. 2 Dezember 2012 Der Berg kreiste und gebar eine Maus: Mit so viel Wind hatte sich hierzulande nun endlich die Familienpolitik anheischig gemacht, den „demographischen Faktor“ einzudämmen, der seit vollen 40 Jahren unbeachtet existiert. Aber die Jahresbilanz 2012 macht es erneut sichtbar: Wieder mal sind viel zu wenige Kinder geboren worden: Jeglicher Erfolg blieb mit 1,39 Kind pro Frau aus; denn mindestens 2,3 Kinder sind nötig, um keinen zukunftsmindernden Arbeitskräfteschwund zu erleiden. Ja, unsere Republik nähert sich geradezu einer traurigen Europameisterschaft im Babymangel! Das alljährliche öffentliche Sinnieren über die Ursachen unzureichenden Gebärfreudigkeit hierzulande treibt nun heuer besonders absurde Blüten: Angeklagt wird eine Stimmung unter den jungen Frauen, die angeblich der Familienbildung im Wege stehe: Unterstellt wird, dass hier an dem Ideal der „guten Mutter“ und damit an einer veralteten Sicht festgehalten würde, Prompt werden scheinbar kompetente Stimmen aus dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung angeführt, die zu wissen meinen, was Schuld an der Gebärscheu sei: Die jungen Frauen treibe die Angst um, dem hohen Mutter-Ideal nicht entsprechen zu können. Ungerechtfertigt ist eine solche Argumentation. Sie stellt die Wahrheit einmal mehr direkt auf den Kopf. Aus solchem Aberwitz lässt sich eher vermuten, dass die scheiternden familienpolitische Akteure verzweifelt an den Haaren herbeigeholte Begründungen für ihre unzureichenden Maßnahmen zur Überwindung des bedrohlichen Geburtenschwunds suchen. Weil nämlich bereits die Ideologie dem Wesen des Menschen nicht entspricht, mit der sie agieren, müssen neue Lügen erfunden werden, um der Bevölkerung weitere Bären aufzubinden, um sie durch Täuschungen und Fehlvorstellungen ruhig zu halten.; denn weder gibt es hierzulande noch eine angemessene Anerkennung von Mutterschaft, noch würde, wenn es sie gäbe, dadurch Familienbildung behindert sein, wie ethnologische Studien beweisen. Nein, genau das Gegenteil entspricht der Wahrheit: Wenn die Mutterschaft auch nur einen angemessenen Stellenwert in Europa hätte, wenn sie so hochgeachtet werden würde, wie es ihr zusteht, wäre eher eine Aufbesserung der Familienbildung zustande zu bekommen; denn gesellschaftlich anerkannt zu werden, gehört zum urtypischen weiblichen Bedürfnis. Ehe hier eine Hoffung zu konstruktiver Verbesserung unserer Lage entstehen könnte, müssten nach der 40jähriger Fahrt in die falsche Richtung erst einmal die wahren Ursachen für den Geburtenschwund auf den Tisch: - die so viel höhere gesellschaftliche Wertung der erwerbstätigen Frau, - die durch die Zulassung der Antibabypille entstandene Möglichkeit der Frau Kinderlosigkeit und Einschränkung der Kinderzahl sicherer zu verwirklichen, - die zu lang gewordenen Ausbildungszeiten, die zum Heiratsaufschub zwingen und Entscheidung zu ununterbrochener berufliche Karriere vorrangig werden lassen. - die finanzielle Benachteiligung der„hauptamtlichen“ Familienmutter, - die Angst der jungen Männergeneration vor Überbürdung, sowohl finanzieller, wie mentaler Art, wie durch Angst vor der Dominanz der im Übermaß bestimmenden Frau, - die Abtreibungserleichterung seit der Aufweichung des §218 seit 1975 und durch das Schwinden des Unrechtsbewusstseins in der Bevölkerung, - die Minderung der Gebär- und Zeugungsfähigkeitdurch Sexualisierung vom frühen Jugendalter ab. Schaut man sich diese pandemische Palette an, so wird deutlich, dass ein gedeihliches Maß an Kindern in den westlichen Gesellschaften nur erreicht werden kann, wenn bei diesen realistischen Ursachen des Geburtenschwunds angesetzt werden würde, um nach entsprechender Aufklärung und Trendänderung in Medien-und Politik vernünftige, zukunftsfördernde Ansätze zu entwickeln. Erst also mithilfe eines vereinten realistischen überpersönlichen Verantwortungsbewusstseins ließe sich in Europa auf ein Überleben als erfolgreiche, leistungsfähige Industrienationen im Gefüge der Weltmächte hoffen. - [Gedanken zum Doktortitel](https://www.christa-meves.de/blog/gedanken-zum-doktortitel) Ha, ha, ha! Mal wieder ein erschlichener Doktorhut! Eine Titel-Aberkennung, die wieder darauf hoffen lässt, dass der so stolz dem Namen hinzugefügte und mit Ansehen verbundene Nachweis besonderer wissenschaftlicher Forschungsleistung sich schändlicherweise für seinen Träger als unberechtigt erweist! Was für eine beglückende Mediennachricht für uns Nicht-Doktorierten in all unserer Vielzahl – Anlass zu Händereibender Vorverurteilung im aufrauschenden Blätterwald! Liebe Freunde, hier mein Nachdenken über eine öffentliche Vermeldung. Christa Meves ## MEVES AKTUELL Januar 2013 Ha, ha, ha! Mal wieder ein erschlichener Doktorhut! Eine Titel-Aberkennung, die wieder darauf hoffen lässt, dass der so stolz dem Namen hinzugefügte und mit Ansehen verbundene Nachweis besonderer wissenschaftlicher Forschungsleistung sich schändlicherweise für seinen Träger als unberechtigt erweist! Was für eine beglückende Mediennachricht für uns Nicht-Doktorierten in all unserer Vielzahl – Anlass zu Händereibender Vorverurteilung im aufrauschenden Blätterwald! Verbunden mit der oft wiederholten Nachricht tritt dann im Fernsehen auch gleich ein Lehrstuhlinhaber auf, der mit vor Bekümmernis gefalteter Stirn bekundet, wie dringlich eine umfängliche Nachprüfung sei und unverzüglich anberaumt werde. Wer mag da nicht – kopfnickend – über all die Lupenreinheit unserer hohen Schulen mit von der Partie sein – obgleich das alles die unwissende Allgemeinheit doch eigentlich gar nichts angeht? Keine Fragen also? Doch, sie stehen schon seit dem Super-Pranger, bereitet für den Herrn von Guttenberg, im Raum. Sie lauten: - Bahnt es sich in Zukunft als Möglichkeit an, den Doktorhut als gängiges Abschussobjekt für promovierte, öffentlich unliebsame Personen zu verwenden? - Was hat Sensationsfreude dieser Art für Auswirkungen auf die Motivation von Studenten zur super-zeitaufwendig gewordenen Doktorarbeit? - Wie wirkt sich die hochgepuschte Bedrohung auf Professoren aus, sich als Doktorväter zu betätigen? - Hat diese öffentliche misstrauische Beäugung von Forschungsarbeiten, nicht eine Minderung von Forschungslust bei Studenten und eine Verkleinerung wissenschaftlich bedeutsamer erkenntnissteigernder Forschungsarbeit bei den Professoren zur Folge und damit Minderung von elitärer Leistung sowie des Forschungsniveaus? - Ist also die Masche einer neuen Ausgrenzungsmethode nur ein besonders perfides Mittel zur Angleichung aller an alle mithilfe der immer wirksamen Neidschiene? Ist also diese neu medial ermöglichte Häme vielleicht ein weiteres Etappenziel zu einem weiteren geistigen Niveauverlust durch Ausschaltung von Elite? Ich denke, gerade wir Nicht-Graduierten, sollten in diesem Punkt rechtzeitig darum bemüht sein, uns nicht der Neidgesellschaft zu verschreiben; denn bei mehrheitlicher Einigkeit dieser Art wird es einst allen gleichermaßen an den Kragen gehen. Gesellschaft, die mehrheitlich mit Rasenmähermanier dem ideologischen Neidwunsch nach Gleichheit aller lange genug frönt, produziert – laut geschichtlicher Vorlage - Niedergang und Unfreiheit...... Aber gemach: Erst einmal schaffen wir jetzt, ganz gemächlich, ganz allmählich, ohne dass das jemand (und erst recht nicht die Hintergründe) bemerkt und als Gefahr erlebt, diesen unliebsamen, nur noch als hochgestelzt erlebten Titel ab....... - [Drei Themen: Sexismus - Plagiate - Die Pille danach](https://www.christa-meves.de/blog/drei-themen-sexismus-plagiate-die-pille-danach) Liebe Freunde, dieses Abrutschen zur Intriganz als Umgangsstil bedarf der Bewusstseinsbildung, meine ich. Sie alle herzlich grüßend! Christa Meves ## MEVES AKTUELL Februar 2013 Eine Intrige, was ist das? „Eine durch List oder Ränke absichtlich zu einem bestimmten Zweck herbeigeführte Verwicklung von Handlungen und Personenbeziehungen,“ so der gute alte Brockhaus. Unser derzeitiger öffentlicher Umgangsstil gleicht einem Schmierentheater mit einer Aneinanderreihung von Stücken dieser Art. In den letzten Tagen drei Fälle: **A) Öffentliches Thema: Sexismus ** - Ziel: den unliebsamen Vorsitzenden der FDP Brüderle (und damit seine Partei) lächerlich zu machen und auszuschalten - Auftragsgeber der Intrige: bleibt unbekannt im Hintergrund - Akteure: die Illustrierte „Der Stern“ und seine Journalistin Himmelreich - Methode: die Scheinprüderie der militanten Feministinnen - Durchführung: bestellte Claqueure in den Mainstreammedien zur Erzeugung von scheindemokratischer Mehrheitsmeinung - Ergebnis: Ansehensminderung des Politikers und seiner Partei **B) Fall 2: Öffentliches Thema: wissenschaftliche Unredlichkeit (Plagiate) ** - Ziel: die unliebsame Bildungsministerin Schavan (und damit Minderung der Regierungspartei im Wahljahr) auszuschalten. - Auftragsgeber: bleibt unerkannt im Hintergrund - Akteure: die Pressemeldungen aller Medien - Methode: die sich bewährt habende Infragestellung wissenschaftlicher Redlichkeit und damit Erschleichung eines Doktorhutes - Durchführung: wie gehabt: bestellte Claqueure, Erzeugung von Mehrheitsmeinung - Ergebnis: Entstehung eines Opportunitätszwangs der Mächtigen. **C) Öffentliches Thema: Die Pille danach ** - Ziel: den konstruktiven Einfluss der kath. Kirche hierzulande zu mindern - Ideen- und Auftragsgeber: bleiben im Hintergrund und unbekannt - Die Akteurin: eine von der kath. Kirche distanzierte Ärztin - Methode: die Konstruktion eines Extremfalls von akuter Bedürftigkeit - Durchführung: künstliche Skandalerzeugung in einer katholischen Einrichtung, Pressemeldungen der Mainstreammedien, Claqueure zwecks Erzeugung der Empörung gegen die „grausame“ katholische Kirche - Ergebnis: eine Welle von Kirchenaustritten, Stigmatisierung eines Verteidigers Wird Intriganz unter viel Faktenverdrehung zur gängigen Methode beim Umgang der Menschen unserer Republik miteinander? Ist dieser dadurch eklatant sichtbar gewordene Verfall von Menschlichkeit und Kultur nicht beschämend traurig? Und wie wenig dienen diese Vorgehensweisen einer gedeihlichen Zukunft! Ich habe mich in den letzten Tagen durch den Blätterwald und die Talkshows hindurch gequält. Ich habe nicht erlebt, dass ein Moderator gefragt hat: Kommt die kath. Kirche vielleicht auch zu diesem Pillenverbot dadurch, dass sie sich – dem Liebesgebot ihres Herrn entsprechend - mit der globalen negativen Wirksamkeit dieses Präparates beschäftigt hat? Noch kann es keine Bilanz der negativen Auswirkungen von der „Pille danach“ geben. Lässt sich bei diesen extrem hohen künstlichen Hormongaben, die sie enthält, nicht schließlich Ähnliches erleben wie bei den Todesfällen durch Mifegyne, oder bei den umfänglichen Nebenwirkungen der Antibabypille? Hat sich das Überhören des päpstlichen Pillenverbots seit 1968 durch die horrende Zunahme des Brustkrebses bei langjährigen Pillenbenutzern nicht als berechtigt erwiesen? Dieser Tatbestand lässt sich selbst nicht mehr von der WHO verschweigen. Muss nicht einer Institution, die sich einer biblischen und einer wissenschaftlich ergründbaren Schöpfungsordnung verpflichtet weiß, hier nicht zumindest in der öffentlichen Diskussion eine Stimme eingeräumt werden? Und wäre es nicht sinnvoll, den nun bereits bedrohlich eingetretenen Geburtenschwund als Folge der Gegebenheit zu sehen, dass unsere Republik kühn das Gebot „Seid fruchtbar und mehret euch“ mit höhnischer Begeisterung abgeschafft hat zu so viel künstlicher Verhinderung von Fortpflanzung auf der ganzen Linie? Sind nur die Claqueure jung genug, so wird ihnen das zu dummer Oberflächlichkeit verführte Lachen eines Tages gewiss im Halse stecken bleiben; denn dann werden sie die Preise des schließlich allgemein eingetretenen Elends schrecklicherweise allesamt zu bezahlen haben. - [Gesetzentwurf Therapie](https://www.christa-meves.de/blog/gesetzentwurf-therapie) Die Bundesfraktion der Grünen will therapeutische Angebote verbieten lassen, die minderjährigen Homosexuellen helfen wollen, ihre sexuelle Orientierung zu ändern. Die Fraktion werde dazu einen eigenen Gesetzentwurf einbringen, erklärte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Volker Beck. Nach dem Entwurf sollen Verstöße mit einer Geldbuße von mindestens 500€ geahndet werden. Sogenannte „Konversionstherapien hätten „ein erhebliches gesundheitliches Risiko,“ so hieß es in der Verlautbarung - wie die WELT online berichtet. „Wenigstens Kinder und Jugendliche müssten davor geschützt werden“. Liebe Freunde, so schwer es fällt, es muss von mir als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin widersprochen werden! Herzliche Frühlingsgrüße Christa Meves ## MEVES AKTUELL April 2013 Die Bundesfraktion der Grünen will therapeutische Angebote verbieten lassen, die minderjährigen Homosexuellen helfen wollen, ihre sexuelle Orientierung zu ändern. Die Fraktion werde dazu einen eigenen Gesetzentwurf einbringen, erklärte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Volker Beck. Nach dem Entwurf sollen Verstöße mit einer Geldbuße von mindestens 500€ geahndet werden. Sogenannte „Konversionstherapien hätten „ein erhebliches gesundheitliches Risiko,“ so hieß es in der Verlautbarung - wie die WELT online berichtet. „Wenigstens Kinder und Jugendliche müssten davor geschützt werden“. Das ist ein schockierendes Ansinnen gegenüber der Zunft der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Das Institut für Jugend und Gesellschaft in Reichelsheim hat deshalb am 20.3.13 mit einer Presseerklärung reagiert. Nach einer Zurückweisung “einer falschen und unsachlichern Terminologisierung und unzulässigen Verknüpfungen“ wird darin darauf hingewiesen, dass „ der Gesetzentwurf auf einen unzulässigen Eingriff in die gesetzlich gewährleistete Autonomie jeder Therapie zielt, deren Ziel und Methode zwischen Therapeut und Klient vereinbart werden.“ Die Verlautbarung von Volker Beck unterstelle, dass Therapeuten nicht fähig seien, das Anliegen und die Motivation von minderjährigen Kindern angemessen einschätzen zu können. In einer Stellungsnahme des Bundesgesundheitsministeriums von 2008 heiße es: “Wenn homosexuell empfindende Menschen eine psychotherapeutische Behandlung wünschen oder in Anspruch nehmen, sind sie in der Wahl ihrer Therapie und ihres Therapeuten nicht eingeschränkt. Die Ziele einer Therapie werden grundsätzlich zwischen der Patientin oder dem Patienten und der Therapeutin oder dem Therapeuten vereinbart. Die Therapiefreiheit ist verfassungsrechtlich durch Artikel 5 Absatz 3, Satz 1 und Artikel 12 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes geschützt.“ Eine solche rechtliche Zusicherung der Therapiefreiheit des Bundesbürgers gewinnt angesichts des Vorschlags von Volker Beck an Gewicht. In der Praxis kommt es zwar selten – aber doch immer einmal wieder - vor, dass Eltern Beratung suchen, weil eins ihrer Kinder im Vor- und Grundschulalter ostentativ erklärt, es wolle kein Junge sein und kein Mann werden, sondern lieber eine Frau. Solche Wünsche verbergen sich häufig auch hinter den Aktionen solcher Kinder, Kleidungsstücke aus Mamas Wäsche heimlich an sich zu nehmen und damit zu schmusen. Manchmal ergibt sich die Aufdeckung dieser Tatbestände aber auch erst, nachdem die Kinder wegen anderer Verhaltensschwierigkeiten vorgestellt werden, besonders durch eine Renitenz gegen schulische Belange. Die allmählich gewonnene Vertrautheit des kleinem Patienten erst mit seinem Helfer während der Therapie führt dann zur Aufdeckung der Ursache des Problems. In solchen Fällen lässt sich meist eine unzureichende Identifikation des Jungen mit seinem Vater und nicht selten auch eine starke Verbundenheit mit der Mutter ausmachen, was meist in geschlechtsuntypischen Verhaltensweisen der Eltern ihre Ursache hat. Wenn diese Zusammenhänge erkannt sind, ändert das Kind bei gezielter Mitarbeit der nahen Bezugspersonen – besonders aber des Vaters – meist in einer umso kürzeren therapeutischen Phase, je besser die Eltern mitarbeiten und je jünger das Kind ist umso rascher – seine Einstellung.. Dieses pflegt regelmäßig als eine seelische Entlastung sichtbar zu werden, eindeutig erkennbar in aufblühender Fröhlichkeit und Lernbereitschaft. Die Behauptung von Volker Beck, dass die Festigung der sexuellen Identität des Kindes durch eine fachgerechte psychotherapeutische Einwirkung „Ängste, Isolation, Depressionen und eine Erhöhung der Selbstmordrate“ zur Folge habe, stellt die Fakten auf den Kopf. In der Praxis bestätigt sich gerade das Gegenteil. Dieser Plan eines Übergriffs in eingebahnte Strukturen analytischer Kinderpsychotherapie und einer sogar besonders erfolgreichen Möglichkeit rechtzeitiger Wirksamkeit ist ein schockierendes Ansinnen einer politischen Gruppierung. Es bedarf fachlicher Zurückweisung. Es geht vo ... - [Padophilie](https://www.christa-meves.de/blog/padophilie) Publiziert am 1. Juni 2013 von [Christa Meves](http://meves-dev.dcagentur.de/author/christa-meves) Tagesschau am 2. Juni, 23.17 Uhr: Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, vermittelt den staunenden Zuschauern eine Erklärung ihrer Partei zum Thema Pädophilie: Oh, nein - so weist sie öffentliche Vorwürfe zurück - lediglich in den Anfängen der Partei habe es hier einen mittlerweile längst eliminierten Trend zur Pädophilie durch entsprechende Gruppierungen gegeben. Damit meint sie erklären zu müssen, dass Tendenzen zur Befreiung der rechtlichen Einengung des sexuellen Umgangs von Erwachsenen mit Kindern nie je zu den Zielen ihrer Partei gehört hätten. Liebe Freunde, politische Unsicherheit kann neue Hoffnung für den Durchbruch der Wahrheit erwirken. Diese wünsche ich Ihnen angesichts erschreckender Fakten. Ihre Christa Meves ## MEVES AKTUELL Juni 2013 Tagesschau am 2. Juni, 23.17 Uhr: Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, vermittelt den staunenden Zuschauern eine Erklärung ihrer Partei zum Thema Pädophilie: Oh, nein - so weist sie öffentliche Vorwürfe zurück - lediglich in den Anfängen der Partei habe es hier einen mittlerweile längst eliminierten Trend zur Pädophilie durch entsprechende Gruppierungen gegeben. Damit meint sie erklären zu müssen, dass Tendenzen zur Befreiung der rechtlichen Einengung des sexuellen Umgangs von Erwachsenen mit Kindern nie je zu den Zielen ihrer Partei gehört hätten. Was für eine merkwürdige Beschwichtigung, offenbar mit dem Ziel, die Wahrheit durch Leugnung herunterzuspielen! Was ist passiert? Wer oder was führt hier zu der erbärmlichen Bekundung des Petrus: „Ich bin’s nicht“? Wieso scheint es unumgänglich, auf eine schwache Erinnerungsfähigkeit der Bürger zu setzen, die nun doch seit mehr als 40 Jahren bei den Verlautbarungen dieser Partei an eine uneingeschränkte Offenheit auf dem Sektor Sexualität gewöhnt sind? Wieso diese plötzliche Unsicherheit, wieso die Distanzierung vom Timbre dieser Partei? Doch dieser Umstand bleibt nicht mehr rätselhaft, wenn man den Blick auf das jüngst geschehene Platzen einer längst übervollen Eiterbeule richtet: Das bewirkte der Versuch der renommierten Theodor-Heuss-Stiftung, dem Grünen Mitglied und Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit 2013 den Heuss–Preis überreichen zu wollen. Dieser Protagonist der jungen Revolutionäre von 1968 hatte in den 70er Jahren in unverblümter Offenheit seine Zustimmung zur Pädophilie in einem autobiographischen Buch und in Talkshows dargelegt. Keineswegs er allein war hier aktiv, sondern Umstürzler in Fülle, von Helmut Kentler bis Hans-Jochen Gamm. Die „Befreiung zur Sexualität“ gehörte zum fulminanten Schlachtruf der neu von ihnen zur Schau gestellten Lebensform, die die jungen Revolutionäre der staunenden bürgerlichen Gesellschaft offerierten – ohne über Jahre und Jahrzehnte hinweg bei Auswüchsen Beeinträchtigung oder juristische Infragestellung befürchten zu müssen. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin erhob ich dazu öffentlich meine Stimme und publizierte 1970 in meinem Herder-Taschenbuch „Manipulierte Maßlosigkeit“ eine Darstellung der damals neu propagierten „Sexualerziehung“. Ich zitierte dort die pädophilen Umtriebe in den zur Mode gewordenen Kommunen und Kinderläden und wies auf die Gefahr schwerer seelischer Beschädigungen der verführten Kinder sowie auf die Auswirkungen einer Pansexualisierung der Gesellschaft hin. Bis zu Claudia Roths Erklärung hat sich an diesem Trend in unserer Gesellschaft – trotz des Eintretens meiner Prognosen - nicht nur nichts geändert, sondern die Vergötzung der Sexualität ist mittlerweile zu einer existenziellen Bedrohung durch Fortpflanzungsschwund geworden. Erst das Fanal Dutroux und einige spektakuläre Kindermorde durch sexualsüchtige Wiederholungstäter brachten in den 90-er Jahren den Paragraphen 176 wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung. Doch der ideologische Trend auf dem Sektor Sexualität blieb davon unbehelligt, im Gegenteil: Weiter und immer ausführlicher müssen unsere Kinder jetzt vom Kindergarten- und Grundschulalter ab mit der „heeren Göttin Sexualität“ vertraut gemacht werden. Immer drastischer werden sie über Filmmaterial sogar in den „Öffentlich Rechtlichen“, ab früher Abendstunde mit dem von allen Fesseln befreiten Trieb konfrontiert. Neuerdings ist im PC für jeden Jugendlichen per XXX der Zugang zur Pornographie möglich geworden. „So herrsche denn Sexus“, heißt die Devise - nach wie vor, von der Wiege bis zur Bahre, und bitte um Himmels Willen bei allen, bei den Behinderten ebenso wie bis zu den 90- jährigen: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich zum Orgasmus komm“ oder auch: „Mit den Mädchen haben wir ausgebrütet, wie man die kleinen Kinder verhütet“, bleibt Sex weiterhin mit ähnlichen griffigen Parolen die vom Triebziel abgelöste diktatorische ... - [Argumentationshilfe zur Familienauflösung](https://www.christa-meves.de/blog/argumentationshilfe-zur-familienauflosung) Mitten hinein in die öffentliche Diskussion über die Frage, ob die Adoption von Kindern für schwule Paare eine rechtliche Untermauerung erfahren solle, verlautbart die Frau Arbeitsministerin der CDU, Ursula von der Leyen, am 11.06. im Deutschlandfunk: „Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischtgeschlechtlichen Ehen aufwachsen“. Liebe Freunde, dies ist ein erneuter Versuch, Ihnen aus kinderpsychotherapeutischer Sicht einige Argumentationshilfen im Hinblick auf den neunen Vorstoß zur Familienauflösung zu übermitteln. Herzlichst Christa Meves ## MEVES AKTUELL Juli 2013 Mitten hinein in die öffentliche Diskussion über die Frage, ob die Adoption von Kindern für schwule Paare eine rechtliche Untermauerung erfahren solle, verlautbart die Frau Arbeitsministerin der CDU, Ursula von der Leyen, am 11.06. im Deutschlandfunk: „Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischtgeschlechtlichen Ehen aufwachsen“. Mit dieser Erklärung, die einer Befürwortung der Gesetzesänderung gleichkommt, steht sie nicht allein - nicht etwa nur bei den Parlamentariern. Ähnliche „Orientierungshilfe“ gab jüngst (19.06.2013) der Rat der EKD mit einem Papier, zu dem der Vorsitzende des Rates, Nicolaus Schneider, einige Begründungen erläuterte. Es gelte, der veränderten Familie gerecht zu werden und ein normatives Verständnis der Ehe als „göttliche Stiftung“ und einer Herleitung aus einer vermeintlichen „Schöpfungsordnung“ zu entraten. Solche gewichtigen Stimmen fordern heraus. Im Rückblick: Die Abschaffung der Familie als eine durch das Grundgesetz abgesicherte Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau mit ihren leiblichen bzw. adoptierten Kinder, ist keine Neuheit. Sie gehört zum Plan der 68er und wird seitdem in unserer Republik sukzessiv vorangetrieben. Gerhard Schröder hat in seiner Regierungszeit 1998 - 2005 den Rubikon offiziell durch die Proklamation eines aufgeweichten Familienbegriffs überschritten, mit einer neuen Definition: „Familie ist da, wo Kinder sind“. Seitdem sind schwächende Maßnahmen dieser Familienform sukzessiv eingeleitet worden. Unsere Frau Arbeitsministerin sieht offenbar keinen Handlungsbedarf, dem entgegen zu wirken. Das ist erstaunlich; denn in jüngster Zeit mehrt sich Widerstand in der Bevölkerung. Auch neue Studien vermitteln, dass Familien, in denen nach der Grundnorm (Vater, Mutter mit den eigenen Kindern) gelebt wird, eine bessere Bilanz haben.[1] Ihre Kinder sind sogar erfolgreichere Schüler. Die Großdemonstrationen der Franzosen wie die der Russen machen deutlich, dass es noch nicht einmal der Fachkompetenz bedarf, um hier einhellig Meinung zu bilden. Schon der gesunde Menschenverstand hat hier offenbar erkannt, dass es grundsätzlich den Menschen unbekömmlich ist, wenn sie ein angeborenes Sein-sollen leugnen und eigenwillig zu verbiegen suchen. Wenn ein Mann einem Kind gegenüber erklärt, er sei seine Mutter, so entspricht das nicht der Wahrheit und muss das Kind deshalb verwirren. In einem solchen Fall verleugnet der Mann sein männliches Wesen und meint, es zu einer Rolle zu machen, die es ihm ermöglicht, eben in eine andere Rolle zu schlüpfen. Das ist grundsätzlich ein Liliputkampf gegen den Goliath Natur. Das ist unangemessener Trotz. Gesundheit lässt sich so nicht erhalten und Frieden der Seele in einem solchen zum Opfer werdenden Kind nicht erbringen. Vielleicht mag sich unsere Frau Arbeitsministerin mit einigen internationalen Studien unter die Arme greifen lassen. Besonders relevant und seriös ist z. B. die Untersuchung des Soziologen Mark Regnerus an der Universität Texas, mit einer umfänglichen Befragung von Kindern, die in gleichgeschlechtlichem Verbund ihre Kindheit verbracht hatten. Diese Studie „The new Family Structures“ wurde sogar in der Fachzeitschrift „Social Science Research“ publiziert. Diese belegt, dass bei 77 von 80 getesteten Kriterien statistisch jene am schlechtesten abschnitten, die von Eltern erzogen wurden, von denen mindestens ein Elternteil eine homosexuelle Beziehung hatte. Kinder aus intakten biologischen Familien erging es hinsichtlich sämtlicher Kriterien am besten. Diese Aussagen sind in einem Interview enthalten, das die Kanadierin Dawn Steffanowicz als Beleg für die Erfahrungen ihrer eigenen Kindheit mit einem homosexuellen, sie missbrauchenden Vater in einem Interview anführt, das die Tagespost am 8.02.2013 publizierte. Diese Frau machte es sich zur Aufgabe, mit Vorträgen in der Öffentlichkeit vor einer Ausbreitung und gesetzlicher Verankerung eines Kinderlebens in homosexuellem Umfeld zu warnen. Sie sammelte solche Schicksale und beschrieb die Verhaltensstörungen und die unausgeglichene Prägung im Hinblick auf die Sexualität im Erwachsenenalte ... - [Gesetzwidriger Fehlweg](https://www.christa-meves.de/blog/gesetzwidriger-fehlweg) Der Mainstreamblätterwald hallt z. Z. von umfänglichen Recherchen wider, die darlegen, dass in der Partei der Grünen die Neigung zur Befürwortung der Pädophilie und die Bemühung um das Verschwinden des Paragraphen 176 nicht etwa nur ein kleiner, wieder aufgegebener Fehlweg sei, wie Claudia Roth es nachdrücklich behauptet.1 Recherchen zum Herausfinden der Wahrheit im Hinblick auf einen gesetzwidrigen Fehlweg sind gewiss eine notwendige Bemühung, um weiteren Fehlentwicklungen vorzubeugen; ## MEVES AKTUELL August 2013 Der Mainstreamblätterwald hallt z. Z. von umfänglichen Recherchen wider, die darlegen, dass in der Partei der Grünen die Neigung zur Befürwortung der Pädophilie und die Bemühung um das Verschwinden des Paragraphen 176 nicht etwa nur ein kleiner, wieder aufgegebener Fehlweg sei, wie Claudia Roth es nachdrücklich behauptet.(1.) Recherchen zum Herausfinden der Wahrheit im Hinblick auf einen gesetzwidrigen Fehlweg sind gewiss eine notwendige Bemühung, um weiteren Fehlentwicklungen vorzubeugen; denn auf dem Boden von Kindsmissbrauch baut sich nur allzu häufig bei den Verführten später eine Blockade der Sexualität und damit Heiratscheu oder das entgegengesetzte Extrem: eine Sexualsucht auf, die dem Kinderschändertum bereits Tür und Tor geöffnet hat. Und nicht allein der einzelne bekannt gewordene spektakuläre Fall sollte hier verantwortliche Gremien vorbeugend aktivieren. Es besteht doch letztlich sogar ein Zusammenhang mit der weltweit florierenden Kinderschänderindustrie (2.), die - durch das Internet enorm erleichtert - immer mehr pornosüchtige Männer anzieht und über Facebook liebeshungrige Mädchen anzulocken vermag. Für die Menschheit ist dieses vernetzte Verbrechertum die schändlichste Eiterbeule aller Eiterbeulen. Hier werden Kinder aller Altersstufen geraubt, gekauft meist pornografisch missbraucht, als Ware angeboten und schließlich getötet. Und der Bedarf an Männern, die sich per Pornografie dieser Schändlichkeit bedienen, steigert sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Angesichts dieser Situation war das Ausbleiben der Empörung über die Auswüchse im Sexualkundeunterricht der Grundschule ein unbegreifliches Versäumnis; denn er nimmt in zunehmendem Maße pornografischen Charakter an (3.), und er bedeutet in all seinen Details über Perversionen und Verhütungsarten eine gänzlich unverantwortbare Verfrühung. Denn in allen Bereichen, in denen die Gefahr einer Sucht besteht, gilt es, den Anfängen zu wehren, da später Befreiung aus der Gefangenschaft der Sucht kaum mehr gegeben ist.(4.) Das Versäumnis ist 40 Jahre alt, es beruht auf der Ideologie von der befreiten Sexualität (5.) und auf Unwissenheit über Sexualpathologie bei den Akteuren der Kultusministerkonferenzen durch die vergangenen Jahrzehnte hindurch. Die Gegebenheit, dass jedes Kind bereits seit seiner Fötalzeit mit Sexualhormonen ausgestattet ist (6.), hat bei den jungen Revolutionären von 1969 zu der Vorstellung geführt, dann müsse das Kind auch vom Kleinkindalter ab dazu gebracht werden, seine Sexualität zu aktivieren. In den Kommunen der - [Grüne und FDP-Jugend wollten Pädophilie legalisieren](http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-08/gruene-fdp-paedophilie-legalisierung) - Pierk, C.H.: Bittere Realität Menschenhandel, Die Tagespost, 22. Mai 2013, Nr. 61, S. 3; - ["So schön ist, dass es schöner nicht werden kann"](http://www.welt.de/politik/deutschland/article115526137/So-schoen-ist-dass-es-schoener-nicht-werden-kann.html) Hollstein, M.: Wenn sich der Staat in Rechte der Eltern einmischt..., Komma, Nr. 104-105 2013,S. 76ff. - Stark, R.: Sexuelle Sucht – eine klinische Diagnose?, Psychotherapeutenjournal, 2- 2013, S. 138ff. - Kentler, H.: Sexualerziehung, Hamburg 1970; Meves, C.: Manipulierte Maßlosigkeit, Freiburg 1971 - Elliot, L.: Wie verschieden sind sie? Berlin 2010 1 70er Jahre wurde das vielfältig praktiziert und trotz der üblichen pädophilen Aktivitäten dort niemals gerichtlich geahndet (s. Cohn Bendit, Odenwaldschule etc.) (7.). Der obligatorische Sexualkundeunterricht in der Grundschule beruht auf dieser Fehlvorstellung; denn obgleich durch das altersbedingte niedrige Level der Sexualhormone in dieser Phase gesunde Kinder kein Interesse an sexueller Betätigung haben, werden sie geradezu mit Gewalt dazu angeregt, dafür Interesse zu entwickeln. Pornografische übertreibende, verfrühende Akzente mit gänzlich unangemessenen geschmacklosen Materialien und Illustrationen bedeuten Züchtung pathologischer Formen der Sexualentwicklung im einzelnen Kind. Und um das Unmaß des Unguten im Sexualkundeunterricht der Grundschule voll zu machen, gilt es neuerdings darüber hinaus nun auch noch als fortschrittlich, die Kinder zu lehren, dass ihre geschlechtliche Identität gar nicht festgelegt sei, sondern dass sie sich von der Pubertät ab dafür auch anders, nämlich homosexuell oder transsexuell entscheiden könnten.(8.) Diese schulische Vorbereitung zum ... - [Deutscher Schulbuchpreis an Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun](https://www.christa-meves.de/blog/deutscher-schulbuchpreis-an-weihbischof-prof-dr-andreas-laun) Am 3. Oktober ist es gelungen, im Künstlerhaus zu München mit einer Feier vor großem Publikum einen katholischen Geistlichen zu ehren, der sich in Unermüdlichkeit als ein einsamer Fels in der Brandung des ideologischen Mainstream erwiesen hat, indem er öffentlich gefährlichen Entstaltungsprozessen entgegengewirkt hat: Durch die Schulbuch-Preisverleihung des Vereins LDEZ e.V. „Lernen für die deutsche und europäische Zukunft“ an den Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun aus Salzburg für sein Buch: „Der Christ in der modernen Welt“. Es wurden erhebende Stunden mit tiefgründigen Beiträgen und einer würdigen musikalischen Umrahmung. ## MEVES AKTUELL Oktober 2013 Am 3. Oktober ist es gelungen, im Künstlerhaus zu München mit einer Feier vor großem Publikum einen katholischen Geistlichen zu ehren, der sich in Unermüdlichkeit als ein einsamer Fels in der Brandung des ideologischen Mainstream erwiesen hat, indem er öffentlich gefährlichen Entstaltungsprozessen entgegengewirkt hat: Durch die Schulbuch-Preisverleihung des Vereins LDEZ e.V. „Lernen für die deutsche und europäische Zukunft“ an den Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun aus Salzburg für sein Buch: „Der Christ in der modernen Welt“. Es wurden erhebende Stunden mit tiefgründigen Beiträgen und einer würdigen musikalischen Umrahmung. Doch möge man nicht meinen, dass dergleichen Veranstaltungen in unserer Demokratie noch ohne Beeinträchtigungen möglich sind, schon gar nicht, wenn Christliches im Vordergrund steht. Hier z. B. sollte ein Unterrichtswerk hervorgehoben werden, dessen Ziel darin besteht, die Grundlagen des christlichen Abendlandes in eindeutigen Präzision darzustellen. Die sich über Monate erstreckenden Vorbereitungen der Akteure ging allerdings in aller Sachlichkeit vor sich, mit unterschriebenen Verträgen für die Anmietung des Festsaales und aller benötigten Einzelheiten auch durch bereits schriftlich vollzogene Anzahlungen. Aber wenige Tage vor dem Termin erhielt der Vorstand den Anruf einer Dame, die angab, die Direktorin des Hauses zu sein und mit schneidender Stimme erklärte, für eine Preisverleihung an Weihbischof Laun die Tore des Künstlerhauses nicht öffnen zu wollen: „Dies ist ein Mann, der ausgrenzt und diffamiert. Für so eine Person haben wir keinen Platz.“ Das würde eine Rufschädigung ihres Hauses bedeuten, erklärte sie. In ihren Statuten gäbe es einen Paragraphen, der Abmachungen widerrufen könne, „wenn diese dem Hause schaden würden“. Der Vorstand schaltete unverzagt seinen Justiziar ein, der mit Erfolg der rigorosen Verweigerung rechtlich Einhalt gebot. Dem Veranstalter wurde aber gedroht, man würde vor der Festversammlung eine Erklärung abgeben. Die diese Unsicherheit hervorrufende Dame erschien dann kurz vor Beginn der Veranstaltung und verbot zunächst mit laut erregter Stimme den sich positionierenden Kamerateams, die Veranstaltung filmisch aufzunehmen. Sie drohte mit sofortiger Räumung durch die Polizei. Die Kameraleute ließen sich aber berechtigterweise nicht einschüchtern und wussten zu erklären, dass ein Gesetz in unserer Demokratie Pressefreiheit garantiere, und ein solches Verbot für sie nicht gälte, wenn das Einvernehmen der Veranstalter und Redner vorläge. Durch diese Erklärung fiel plötzlich dieser aufgeblähte Luftballon einer kurz vor Beginn gefährdeten Veranstaltung in sich zusammen: Die sich allmächtig gebärdende Dame entschwand.... Unter den Zuhörern breitete sich Entspannung aus, der Festakt konnte beginnen und ungestört, wenn auch ohne Foyerbeleuchtung seinen festlich vorbereiteten Lauf nehmen. Es war nicht zu vernehmen, dass diese eindeutig unrechtliche Kleindiktatur zu München in der Öffentlichkeit zu einigem Aufsehen geführt hätte. Gehört es auch zu unserer freiheitlichen Demokratieform, ehrenwerte Christen in plötzlich unrechtlicher Aufwallung den Zutritt zu korrekt gemieteten Räumlichkeiten zu verweigern? Ist es erlaubt, in dieser Weise einen absolut unbescholtenen hohen ausländischen Geistlichen, dazu sogar einen aus der Münchener Nachbardiözese, in dieser Weise öffentlich zu beleidigen? Weihbischof Laun ist einer der großen Lebensschützer, die entsprechenden Demonstrationen persönlich vorangehen. Darf eine solche Persönlichkeit, die bereits durch solches Verhalten unerschrockene Tapferkeit und Einstehen für die biblische Wahrheit und die Prämissen seiner Kirche zeigt, durch eine solche völlig unangemessene Verhaltensweise verunglimpft werden? Ich meine, für wache Menschen in unserer Republik ist dieser Vorfall ein bedenkliches Zeichen für diktatorischen Mob unrechtlicher, ja niveauloser Art. Christen in einem gefüllten Saal haben an diesem Feiertag einem hohen Vertreter der großen alten christlichen Kultur des Abendlandes eine Auszeichnung für sein tatkräftiges Bemühen um deren Erhaltung präsentiert. Mit Erschütterung müssen wir doch wenigstens mit diesem „Meves aktuell“ zur Kenntni ... - [LSBTTI im Bildungsplan 2015 vom Land Baden-Württemberg](https://www.christa-meves.de/blog/lsbtti-im-bildungsplan-2015-vom-land-baden-wurttemberg) die Landesregierung in Baden-Württemberg hat fünf Leitprinzipien des Bildungsplans 2015 entworfen, in denen flächenübergreifend die Akzeptanz sexueller Vielfalt angekündigt wird. Darunter ist u.a. Folgendes zu verstehen: „Schülerinnen und Schüler kennen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von / mit LSBTTI - Menschen und reflektieren die Begegnungen in einer sich wandelnden globalisierten Welt.“ (LSBTTI bedeutet: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intersexuelle Menschen). ## MEVES AKTUELL Januar 2014 Liebe Freunde, die Landesregierung in Baden-Württemberg hat fünf Leitprinzipien des Bildungsplans 2015 entworfen, in denen flächenübergreifend die Akzeptanz sexueller Vielfalt angekündigt wird. Darunter ist u.a. Folgendes zu verstehen: „Schülerinnen und Schüler kennen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von / mit LSBTTI - Menschen und reflektieren die Begegnungen in einer sich wandelnden globalisierten Welt.“ (LSBTTI bedeutet: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intersexuelle Menschen). **Und weiter:** „Schülerinnen und Schüler reflektieren die Darstellung von Geschlechterrollen und sexueller Vielfalt in Menschen und Werbung und entwickeln eine Sensibilität für Stereotype.“ Unzweifelhaft ist mit dem Wort „Stereotype“ die Verbindung zwischen Mann und Frau und die traditionelle Familie gemeint. Den Kindern sollen also per obligatorischem Schulunterricht die bisher vom Grundgesetz geschützte familiäre Lebensform in Zweifel gesetzt und eine sogenannte „sexuelle Vielfalt“ schmackhaft gemacht werden. Das ist ein unzulässiger ideologischer Übergriff. Warum geben sich die Regierenden so viel Mühe, per Schule die von der Mehrheit gewünschte Lebensform auszuhebeln? Über Lesbos, Schwulsein, Bi- und Transsexualität als Optionen soll nun informiert werden, samt über Gender Mainstreaming durch „flächenübergreifenden“ Sexualkundeunterricht schon vom Grundschulalter ab. Wiegen zu füllen, kann dergleichen Freizügigkeit gewiss nicht bewirken, wohl aber den Wunsch, sich hier bald, bald in all den so empfohlenen „Spielarten“ des Sex zu betätigen. Im frisch ergrünten Baden-Württemberg sollen die Schülerinnen und Schüler – den fortschrittlichen Ländern Berlin und NRW folgend – auf diesem Sektor – nun „selbstbestimmte Konsumentscheidungen“ treffen. Aber den Beipackzettel über die ach so schädlichen Nebenwirkungen suchen die armen entmachteten Eltern vergeblich...... **Testfrage:** Wie mag die Gedankenwelt von Akteuren aussehen, die dergleichen Richtlinien durch einen obligatorischen Sexualkundeunterricht den Kindern, Jugendlichen und Ihren Eltern aufzwingen wollen? Immerhin hat sich eine Widerstandsbewegung gebildet. Sie versucht im dortigen Landtag wirksam zu werden. Dazu bedarf es vieler Stimmen. Sie können bei diesem Protest gegen den Bildungsplan mitmachen und ihn noch an Freunde und Bekannte weiterleiten. **Link:** [ZUKUNFT – VERANTWORTUNG – LERNEN](https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-keinbildungsplan-%202015-unter-der-ideologie-des-regenbogens) Christa Meves - [Manifest zur Festigung der Familie](https://www.christa-meves.de/blog/manifest-zur-festigung-der-familie) # Das Thema Homosexualität nimmt z. Z. in unserer Gesellschaft in den öffentlichen Diskussionen einen breiten Raum ein, obgleich Handlungsbedarf zunächst nicht vorhanden war; denn in der Bevölkerung herrscht in dieser Hinsicht seit Jahrzehnten eine allgemeine Toleranz vor. Liebe Freunde, die Bedrängnis durch generalisierte Bemühungen, die Kinder in den Schulen einer gezielten Manipulation auszusetzen, wird immer größer. Sie finden deshalb hier eine Stellungnahme zur Homosexualisierung, die als fachliche Information gedacht ist. ## MEVES AKTUELL Februar 2014 **Manifest zur Festigung der Familie ** Das Thema Homosexualität nimmt z. Z. in unserer Gesellschaft in den öffentlichen Diskussionen einen breiten Raum ein, obgleich Handlungsbedarf zunächst nicht vorhanden war; denn in der Bevölkerung herrscht in dieser Hinsicht seit Jahrzehnten eine allgemeine Toleranz vor. Klagen der „Benachteiligten“ bewirkten Forderungen nach Gleichstellung durch Gesetzesänderungen, denen unverzüglich nachgegangen wurde. Des ungeachtet wird jetzt der Anspruch erhoben, das christlich-abendländische Menschenbild, nach dem sich eine Mehrzahl der Menschen durch die Bildung von Familie ausrichtet, per staatlicher Einwirkung auf die Kindergarten-und Schulkinder und mithilfe einer Herabsetzung der bürgerlichen Familienform durch ein Lebensmodell der „Vielfalt“,also durch ein ideologisches kollektivistisches Menschenbild zu ersetzen. Elterlicher Widerstand unter Berufung auf das Grundgesetz der BRD wird nicht nur hier - sondern als Kampfruf aus dem EU-Parlament (1.) mit dem beleidigenden Ausdruck „homophob“ belegt und damit als „krank“ diffamiert. Anders Votierende werden medialer Jagdbeute ausgeliefert. Ein derart zentraler Angriff auf die demokratische Ordnung in unserer Gesellschaft nötigt zu fachbezogener Klarstellung: - Homosexualität ist - laut 100jähriger psychotherapeutischer Erfahrung - eine Entwicklungsstörung. (2.) Sie entsteht **a)** im Vorschul- bzw. Grundschulalter, wenn - in dieser Phase des Bewusstwerdens der geschlechtlichen Identität - die Erziehenden im Umfeld sich für das Kind subjektiv als unzureichende Vorbilder erweisen, oder **b)** wenn im Jugendalter während der gelegentlich auftretenden homoerotische Phase (3.) homosexueller Einfluss subjektiv vordringlich wird. Oder wenn **c)** im Erwachsenenalter nach einer tief enttäuschenden heterosexuellen Beziehung eine homosexuelle Lebensform als Ersatz gewählt wird. - Der Geschlechtsunterschied zwischen männlich oder weiblich wird schon im Fötus mithilfe der Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen festgemacht und durch entsprechende Hirnvorgänge vollzogen. (4.) - Die Identifikation mit dem angeborenen Geschlecht bedarf aber in der frühen Kindheit im Umgang mit nahen Bezugspersonen einer bewussten Bejahung des Kindes zu dieser Gegebenheit. (5.) - Unzureichende Eindrücke des Kindes können diese Identifikation des Kindes mit seinem angeborenen Geschlecht infrage stellen. (6.) - Deshalb ist es erschwerend, wenn in dieser Phase in Kita, Kindergarten und Grundschule eine noch bestehende Unsicherheit bei einigen der Kinder durch Genderismus verstärkt, das Zeitfenster also durch Außeneinwirkung künstlich offengehalten wird. (7.) - Durch Elternberatung und Psychotherapie ist es hingegen möglich, Kindern, die in diesem Alter noch damit eine Schwierigkeit haben, zum Abbau ihrer Unsicherheit zu verhelfen. (8.) - Nach dem langjährigen Praktizieren einer Perversion ist Veränderung - genauso wie bei jeder langjährigen Eingewöhnung einer bestimmten Verhaltensweise - allenfalls mithilfe eines sehr starken Leidensdrucks des Patienten und seiner intensiven Mitarbeit - selten nur noch gegeben. (9.) - Bei einer vollständigen Aufklärung über Homosexualität müsste sachlicherweise vermittelt werden, dass diese Lebensform ein vermehrtes Risiko in sich birgt, sich mit chronischen, nicht heilbaren Krankheiten wie HIV, Hepatitis C und A u. a. zu infizieren. Infolgedessen ist bei homosexuell praktizierenden Männern die Lebenserwartung statistisch um Jahrzehnte geringer als die von anderen. (10.) - Das Jugendalter eröffnet mit der Geschlechtsreife ein Zeitfenster für Ablösungsbedürfnis, Experimentierfreude und Abenteuerlust. (11.) Deshalb ist es für Manipulation auf dem Sektor Sexualität besonders empfänglich. Die Entfaltungsoffenheit des Menschen in Kindheit und Jugend während der Zeit seiner Unmündigkeit verpflichtet eine demokratische Gesellschaft durch Elternhaus, Kirche und Schule den Kindern Orientierungshilfen angedeihen zu lassen, die es ihnen ermöglichen, Lebensformen einzuschlagen, die erfahrungsgemäß Leistungsfähigkeit und Gesundheit begünstigen. (12.) - Da darüber hinaus die Produktion von Nachkommen ein existenziell notwendiges Zukunftspotential bedeutet, braucht die sich in dieser Hinsicht bewährt habende Familie eine politische Berücksichtigung, ja eine Abstützung und nicht ihr ... - [Bericht aufgedeckter lückenloser Wahrheit des SPIEGEL (Nr. 8/ 2014, S. 124)](https://www.christa-meves.de/blog/bericht-aufgedeckter-luckenloser-wahrheit-des-spiegel-nr-8-2014-s-124) Endlich Lichtblicke der Wahrheit ringsum: Die Demonstration gegen die vergenderten Schulpläne in Baden-Württemberg wurden in Stuttgart zu einem tausendfachen Aufschrei verantwortungsbewusster Eltern! Einer grünen Regierung fordern 2500 Eltern eine Erziehung ihrer Kinder zu naturgemäßer Natürlichkeit ab! Liebe Freunde, unsere Bevölkerung wacht auf! Die Ideologen haben ihr Konto überzogen! Nun wird es spannend! Für heute ein kleiner Bericht: ## MEVES AKTUELL März 2014 Endlich Lichtblicke der Wahrheit ringsum: Die Demonstration gegen die vergenderten Schulpläne in Baden-Württemberg wurden in Stuttgart zu einem tausendfachen Aufschrei verantwortungsbewusster Eltern! Einer grünen Regierung fordern 2500 Eltern eine Erziehung ihrer Kinder zu naturgemäßer Natürlichkeit ab! Die vergiftete Massennarkose, die seit Jahrzehnten über unserem Land liegt, hält nicht mehr stand erkennbar vor allem in einem Bericht aufgedeckter lückenloser Wahrheit des SPIEGEL (Nr. 8/ 2014, S. 124). Dieses „Protokoll des Grauens über die verheerenden Einblicke in die Seelenverstümmelung frühkollektivierter Kinder und ihrer lebenslänglichen Minderung ist zwar keineswegs neu. Neu ist lediglich, dass dieser Bericht dort, von einem maßgeblichen Mainstream-Blatt, mitten hinein in die fortschreitende Krippenkampagne hierzulande plötzlich abgedruckt werden darf! Es gibt keinen Vortrag unter den hunderten, die ich in den letzten Jahrzehnten gehalten habe, in dem ich nicht Hirnbilder, die die Neurologen aus den USA von den rumänischen Krippenkindern anfertigten, meinen Zuhörern zeigte, um den abermals verführten Eltern hierzulande zu vermitteln, wie negativ prägend Kollektiverziehung für Kinder in den ersten drei Lebensjahren ist. Diese Fotos habe ich in meinem Buch „Geheimnis Gehirn schon in der ersten Auflage 2003 zum Abdruck gebracht. Aber die Wahrheit war hierzulande ausverkauft, und wer sie sagte, wurde zu Ausgrenzung oder gar Abschuss freigegeben. Warnend vor dieser wahrhaft zerstörerischen ideologischen kommunistischen Umgangsweise mit unseren Kindern möge es noch einmal in allzu später Stunde allen Eltern geraten sein, die hier mit ihren Entscheidungen in Bezug auf die Fremdbetreuung ihrer Kleinkinder Schwierigkeiten haben, diesen Spiegelbericht zu lesen und sich von den Wissenschaftlern, die dort zu Wort kommen dürfen, sagen lassen, dass die Intelligenz ihrer Kinder (und wie ich hinzufügen möchte, keineswegs nur diese allein) durch Fremdbetreuung später kaum revidierbar eingeschränkt werden kann. Kein Elternpaar in einer Industrienation kann das wollen! Wie sehr die spätere Sprachfähigkeit von dem direkten Blickkontakt zwischen Mutter und BABY abhängt! Und wie seelisch schwächend sich deshalb täglich wiederholte Trennungen von der Mutter auswirken! Wir haben hier ein Naturgesetz zu beachten! Deshalb kann solches Erleben nicht einmal ein Rattenbaby aushalten und dann auch noch eine tüchtige Ratte werden! (s. Geheimnis Gehirn) Diese Erfahrungen haben Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten seit Jahrzehnten machen können, und diese Message ist deshalb in all ihrer Variabilität in meinen vielen Büchern nachlesbar, besonders in dem Longseller: Erziehen lernen (aktualisiert 2011). Glück oder Unglück - Freude an den heranwachsenden Kindern oder Sorgen über Sorgen mit ihnen - lebenslang um nichts weniger geht es bei der Entscheidung für die erfahrbare Wahrheit oder durch Mitlaufen in einer zerstörerischen MAINSTREAMIDEOLOGIE. Für unsere Gesellschaft geht es deshalb gewiss um unser aller Zukunft! Deshalb ist jeder in dieser Situation aufgerufen, sich zu Wort zu melden. Machen Sie mit bei den Petitionen der neu erstarkten Familienverbände z. B. Bei: [www.familien-schutz.de](http://www.familien-schutz.de/) [www.aktion-kig.de](http://www.aktion-kig.de/) Viele sind es nun bereits, die mit uns spüren: **SEIN ODER NICHTSEIN DAS IST HIER DIE FRAGE! ** Christa Meves Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin - [Ursachen der Kriminalität](https://www.christa-meves.de/blog/ursachen-der-kriminalitat) Zurecht zeigt Bundesinnenminister Thomas de Maizière in aller Öffentlichkeit sein Entsetzen über die Zunahme der Gewalt. Auch Günther Jauch macht das in seiner Talkshow zum Thema. Aber der Rest aller Verlautbarungen und Diskussionen bleibt eine große Ratlosigkeit; denn allein mit der Aufstockung von mehr Polizei, mit mehr Geld für die entsprechenden Institutionen, ist das Problem der schwindenden Sicherheit der Bürger in unserem Land nicht gewährleistet. MEVES AKTUELL Juni 2014 Liebe Freunde, die schwindende Sicherheit im Land macht tiefergehende Besinnung nötig. Deshalb heute dieses „Meves aktuell“. Zurecht zeigt Bundesinnenminister Thomas de Maizière in aller Öffentlichkeit sein Entsetzen über die Zunahme der Gewalt. Auch Günther Jauch macht das in seiner Talkshow zum Thema. Aber der Rest aller Verlautbarungen und Diskussionen bleibt eine große Ratlosigkeit; denn allein mit der Aufstockung von mehr Polizei, mit mehr Geld für die entsprechenden Institutionen, ist das Problem der schwindenden Sicherheit der Bürger in unserem Land nicht gewährleistet. Die Ursachen müssten in breiter Analyse auf den Tisch, um vorbeugende Aktivitäten entfalten zu können, statt hinterherlaufend das Pferd vom Schwanz her aufziehen zu wollen. Eindrucksvoll kam die offenbar ignorante Hilflosigkeit zum Ausdruck, als Günther Jauch in seiner Sendung einen angeblichen Fachmann nach der Ursache der Aggression fragte und dieser antwortete, sie sei eben genetisch bedingt. Aber was für eine Genexplosion müsste hierzulande in den letzten Jahrzehnten erfolgt sein, wenn diese Unabdingbarkeit der Weisheit letzter Schluss wäre? Man braucht z. B. kein Experte zu sein, um zu ahnen, dass vor allem das jetzt sehr in den Mittelpunkt gerückte Bandenwesen mit Schwerpunkt Einbruch in Wohnungen, deren Besitzer abwesend sind, etwas mit der Einwanderungspolitik zu tun hat. Das ist in der Tat ein brennendes ungelöstes Problem der Verantwortlichen. Aber damit ist das Phänomen der Aggression doch nicht ausgelotet. Auch Inländer sind mehr als reichlich an der Zunahme gewalttätiger Handlungen beteiligt, die Halbwüchsigen in erschreckend zunehmender Anzahl. Wer oder was bereitet diese 12-15- jährigen denn zu so viel roher Brutalität vor, wie sie uns dann mit Sensationsmanier zu unser aller Entsetzen öffentlich vorgeführt wird? Hier scheint mir ein gar nicht erst angesprochenes und doch nicht unlösbares Problem zu liegen: Der Mensch lernt in seiner Kindheit, vornehmlich durch Nachahmung. Wie soll es denn da ohne Wirkung bleiben, wenn bei den vielen täglichen Kriminalfilmen im Fernsehen Brutalität nackt vorgemacht wird? Werden grundsätzlich neugierige Kinder nicht zur Nachahmung geradezu dressiert, wenn man sie massenhaft Killerspielen aussetzt? Und wird hier auch nur hinreichend der Frage nachgegangen, warum das vornehmlich die Jungen sind, die der Schießfaszination nicht entgehen können? Die Gewaltstatistik bringt dieses dann rigoros auf den Punkt: Es ist das männliche Geschlecht, in dem das gefährliche Übel Gewalt beheimatet ist. Genetisch bedingt, zwecks Züchtung von machtversessenen Frauenschindern? Ach nein, das ist gewiss feministische Übertreibung wohl meist aus persönlichen Verwundungen geboren..... Die Hormonwissenschaft macht das Testosteron, das männliche Geschlechtshormon, für die größere Gewaltbereitschaft der Männer verantwortlich. In der hinreichenden Quantität wird es bereits im Fötus installiert und zwar als ein Potential, das durch die damit verknüpfte Möglichkeit zur Ausbildung größerer Quantitäten an Muskelkraft in der Lage ist, Frauen, Kinder und Heimat gegen Feinde zu verteidigen. Mit dieser Einsicht rückt zumindest die eigentliche Ursache der Aggression ins Blickfeld: Sie ist eine notwendige Eigenschaft zur Lebensverteidigung in der Schöpfungsordnung: Die Aggression unterliegt unserem natürlichen Lebenstrieb, und sie funktioniert in Tier und Mensch mit einem gesunden Automatismus: Angegriffen antwortet das Lebewesen mit einem mächtigen Impuls zu seiner Überlebensverteidigung, mit Erfolg auch, wenn es stark genug ist. Der Trieb antwortet mit Abwehr durch Gegenangriff; denn das Gegenüber hat sich durch die Art seiner Annäherung als Feind, und damit automatisch als Lebensbedrohung geoutet. Beim Menschen können bereits Worte den Mechanismus auslösen, angegriffen zu sein, oder sich angegriffen zu fühlen. Sich nicht zu wehren, bedeutet deshalb eine nur schwer erlernbare Einschaltung des Bewusstseins in ein sich automatisch abspulendes Funktionsgefüge. Nur also diese hormonell bedingte Bereitschaft zur Aggression existiert bereits, wenn wir zur Welt kommen. Die Übersteigerung dieser Grundgegebenheit zur Gewalt entspringt dem aus den Fugen geratenen Selbstbehauptungstrieb. Und das wird durch das Einwirken der Umwelt hervorgerufen. Das kann durch Armut, durch das Fehlen von Existenzmöglichkeiten, zu Revolutionen eskalierend, hochschwellen und so Totschlagimpu ... - [Petition an den Ministerpräsidenten von Niedersachsen](https://www.christa-meves.de/blog/petition-an-den-ministerprasidenten-von-niedersachsen) Das Krebsgeschwür im Bildungsplan für die Schule in Baden-Württemberg hat Metastasen gebildet! Auch in Niedersachsen soll jetzt im Bildungsplan der Schulen eine tiefgreifende Umerziehung fächerübergreifend anberaumt werden: Ich habe im «Meves aktuell» schon vielfach auf dieses internationale Genderprogramm hingewiesen, das vorsieht, in allen gesellschaftlichen Bereichen, nun auch mithilfe der Schule also mit einer obligatorischen Institution des Staates! ## MEVES ATUELL Juli 2014 Liebe Freunde, eben habe ich eine Petition unterschrieben, die - wie mir scheint - von allergrößter Wichtigkeit ist. Bitte beteiligen und an Freunde weiterleiten! Das Krebsgeschwür im Bildungsplan für die Schule in Baden-Württemberg hat Metastasen gebildet! Auch in Niedersachsen soll jetzt im Bildungsplan der Schulen eine tiefgreifende Umerziehung fächerübergreifend anberaumt werden: Ich habe im «Meves aktuell» schon vielfach auf dieses internationale Genderprogramm hingewiesen, das vorsieht, in allen gesellschaftlichen Bereichen, nun auch mithilfe der Schule also mit einer obligatorischen Institution des Staates! den Kindern die Eindeutigkeit ihrer geschlechtlichen Identität zu nehmen, die der Mehrzahl der Kinder als Schulanfänger im Bewusstsein ist. Diese Eindeutigkeit: „Ich bin ein Junge, und ich werde einmal ein Mann, ich bin ein Mädchen und werde einmal eine Frau, soll den Kindern per Unterricht in sogenanntem Gender Mainstreaming infrage gestellt werden und einer unbestimmten Offenheit in Bezug auf ihre geschlechtliche Identität Platz machen. Sie sollen dazu gebracht werden, im Jugendalter dann die Entscheidung zu treffen, ihr Geschlecht in „vielfältiger Auswahl zu verwirklichen. (Vielleicht auch in lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller oder transgender Lebensform). Dieses Unterrichtsziel entspricht nicht dem Stand wissenschaftlicher Forschung. Nach diesem wird bereits wenige Wochen nach der Zeugung Männlichkeit oder Weiblichkeit durch hormonelle Einwirkung auf den Fötus und in sein sich entfaltendes Gehirn ausgestaltet.(1.) Der Mensch wird, wie das auch am Genital sichtbar wird, bereits als Junge oder als Mädchen geboren (von ganz winzigen pathologischen Ausnahmen abgesehen). Das entspricht der Naturordnung, weiß die moderne Hormonforschung. Und das hat laut Geschlechterpsychologie auch unterschiedliche Ausformungen zur Folge.(2.) Da nach dem Grundgesetz die Erziehung des Kindes zuförderst in die Hand seiner Eltern gelegt ist, darf diese von geldmächtigen Initiatoren international anberaumte Ideologie (3.) per obligatorischem Schulunterricht nicht hingenommen werden. Ich bitte deshalb alle meine Freunde im ganzen Land, sich an einer Petition zu beteiligen, die ihren Protest in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten von Niedersachsen sehr klar zum Ausdruck bringt. Wir dürfen nicht verkennen, dass diese Ideologie eine wesenhafte Natürlichkeit des Menschen aus den Angeln zu heben sucht, die zur Grundgegebenheit des Menschen gehört und gesunde Familienbildung erwirkt. Es muss uns klar sein, dass auf diese Weise der Mensch seiner gesunden Bestimmung enthoben werden soll und zwar mithilfe der Anmaßung, mit dieser Ideologie den Menschen anders selbst machen zu können! Dieser Ungeist hat sich in der Tat wie ein Krebs seit 40 Jahren in den westlichen Gesellschaften ausgebreitet. Die neuen schulischen Maßnahmen sind ein extremer verantwortungsloser Auswuchs einer Gesellschaftsveränderung, vor der ich seit 45 Jahren auf dem Boden von Fachwissen publizistisch zu warnen suche; denn diese Anmaßung gefährdet die seelische Gesundheit und die Zukunft aller. Christa Meves **Quellenverzeichnis:** - Eliot, L.: Wie verschieden sind sie? Berlin 2010 - Meves, C.: Manipulierte Maßlosigkeit: Als Mann und als Frau schuf er sie, S.155, Stein am Rhein 2000 - Kuby, G.: Die globale sexuelle Revolution, Kisslegg 2012 - [Genderismus an den Schulen](https://www.christa-meves.de/blog/genderismus-an-den-schulen) Unverdrossen schreitet der Genderismus nun auch in den Unterrichtsplänen der Schule - hierzulande voran. Zwar ist mittlerweile in der Bevölkerung ein ratloses Staunen darüber aufgekeimt; aber bei meinen Fachvorträgen in der letzten Zeit lässt sich immer wieder der Eindruck feststellen, dass die Gefahr für unsere Kinder und Jugendlichen unterschätzt wird. Das ist verständlich, ist es doch eine absurde Idee, in die Gehirne bereits der Kleinen im Vor- und Grundschulalter einpflanzen zu wollen, dass sie es aufgeben möchten ein Junge oder ein Mädchen zu sein, und zu einem Mann bzw. einer Frau heranzuwachsen. ## MEVES AKTUELL September 2014 Unverdrossen schreitet der Genderismus nun auch in den Unterrichtsplänen der Schule - hierzulande voran. Zwar ist mittlerweile in der Bevölkerung ein ratloses Staunen darüber aufgekeimt; aber bei meinen Fachvorträgen in der letzten Zeit lässt sich immer wieder der Eindruck feststellen, dass die Gefahr für unsere Kinder und Jugendlichen unterschätzt wird. Das ist verständlich, ist es doch eine absurde Idee, in die Gehirne bereits der Kleinen im Vor- und Grundschulalter einpflanzen zu wollen, dass sie es aufgeben möchten ein Junge oder ein Mädchen zu sein, und zu einem Mann bzw. einer Frau heranzuwachsen. „So eine blöde Mode wird sich schon bald wieder verflüchtigen, schallt es mir dann entgegen. „So eine verrückte Idee ist doch einfach viel zu unnatürlich. Das ist zwar richtig, wird aber der Gefahr zu seiner Realisierung als „Mainstream, dieses zur Hauptsache gemachten Umerziehungsplans, nicht gerecht. Es ist für den Laien in der Tat auch nicht einfach, die Raffinesse dieses Eingriffs in die Elternrechte sogleich zu erkennen. Hier ist mit diesem internationalen Großprogramm mehr beabsichtigt als ein ideologisches Spielchen; denn warum soll nun ausgerechnet schon bei den Kleinen eine „Offenheit in der geschlechtlichen Identität erwirkt werden? Hier liegt eine Strategie vor, die auf entwicklungspsychologisches Fachwissen der Initiatoren schließen lässt; denn in der 4-7-jährigkeit vollzieht das seelisch gesunde Kind einen bedeutsamen Entfaltungsschritt: die Bejahung der geschlechtlichen Identität. In diesem Zeitfenster keimt, erst noch halb bewusst, die Frage auf (z. B. bei den Jungen): „Okay, ich bin ein Junge - und wie geht das nun weiter? Na klar, ich werde ein Mann wie Papa! (Vice versa bei den Mädchen). Aber wenn dieser Papa nun kein nachahmenswertes Mannsbild ist, weil er seinen kleinen Sohn lieblos behandelt, weil er säuft und Mama schlägt, weil er so oft weg ist, oder so viel rumschreit einer, von dem Mama sagt, dass Papa ein „Waschlappen oder ein „Schlappschwanz sei dann kann leicht einmal die Vorstellung auftauchen, dass man so nicht werden will, und das ist bei unserer hohen Scheidungsrate gar nicht einmal so selten. Dann kann etwa folgende Stimmung in dem Kind einsetzen, wie ich mir das als Kinderpsychotherapeutin manchmal sogar von einem Buben habe direkt erzählen lassen: „Wie Papa werden? Bäh, dann lieber wie Mama! Kleine Jungen grübeln nicht. Sie fassen handelnd Entschlüsse, jedenfalls solange sie klein sind. Später, im Jugendalter, wenn sie sich noch einmal sehr bewusst, in den Spiegel schauend, fragen: „Wer bin ich eigentlich? meinen einige dann oft, lieber eine Frau werden zu wollen, sei immer schon also angeboren - in ihnen vorhanden gewesen. Aber objektiv stimmt das nicht (von seltenen pathologischen Fällen abgesehen). Erst im Kleinkindalter hat sich diese Wendung vollzogen! So also kann durch Enttäuschung hervorgerufen - der Entfaltungsschritt in dieser frühen Prägungsphase für geschlechtliche Identität in eine andere Richtung gehen. Und deshalb gibt es an der Schwelle zum Erwachsensein bei einigen Kindern die Vorstellung, „andersrum zu sein. Genderismus als Unterrichtsprogramm in der Schule, kann deshalb die neue Vielfalt (LSBTTIQ) bei manchen Jugendlichen mit einer solchen oder ähnlichen Vorgeschichte schmackhaft machen. Und zwar als etwas Besonderes, in unserer Gesellschaft Hervorgehobenes, ja sogar als etwas Super-Anerkanntes. Und manchmal keimt dann sogar eine innere Hoffnung auf: dadurch eine bedrückende Unsicherheit im eigenen Selbstwertgefühl durch Outen zu beseitigen. Ja, warum dann also auch nicht? Schließlich sind wir doch alle zu Toleranz erzogen und auch dazu, jeden Menschen in seinem Eigenwert anzunehmen. Dennoch sollten Eltern sich fragen: Gehört dergleichen wirklich zu ihrem Erziehungsziel? Das muss im Hinblick auf die Erziehung heute sehr allgemein und vorab gefragt werden; denn mit der Hoffnung auf das Entstehen von Familien in der jungen Generation kann es dann immer öfter vorbei sein. Wenn die „Vielfalt erst einmal zur praktizierten Realität geworden ist, gibt es kaum einmal einen Weg zurück. Aber 80 % der Menschen hierzulande wünschen sich, in Familien zu leben, und ein Großteil der Älteren wünscht sich Enkel und Großelternschaft. Es muss verm ... - [Sexualkundeunterricht](https://www.christa-meves.de/blog/sexualkundeunterricht) In den letzten beiden Wochen sind in der FAZ zwei Aufsätze erschienen, die unverblümt drastisch das Programm der Sexualisierung von Kindern (besonders auch mithilfe des Sexualkundeunterrichts in den Schulen) mitsamt der Hintergründe ans Licht gebracht haben. ## MEVES AKTUELL Oktober 2014 In den letzten beiden Wochen sind in der FAZ zwei Aufsätze erschienen, die unverblümt drastisch das Programm der Sexualisierung von Kindern (besonders auch mithilfe des Sexualkundeunterrichts in den Schulen) mitsamt der Hintergründe ans Licht gebracht haben. Ein Link zu einem FAZ-Artikel zum Thema [Sexualaufklärung in Schulen](https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html). Die Empfänger von „Meves Aktuell“ wissen das längst, weil ich unermüdlich vor den Auswüchsen im Mainstream warne. Besonders verdienstvoll ist es in diesen FAZ- Aufsätzen, dass Helmut Kentler genannt wird, als der maßgebliche Protagonist, der in den 70-er Jahren, unter der Ägide der evangelisch lutherischen Kirche - zur Verbreitung der Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen, voranging. Helmut Kentler verfasste 1970 dazu die entscheidende Programmschrift mit seinem Buch „Sexualerziehung. Ich habe deshalb in meinem Buch „Manipulierte Maßlosigkeit 1971 sein Machwerk und der vergötzten Sexualität darin Punkt für Punkt einer fachlichen Kritik unterzogen und gleichzeitig damit auf die verheerenden Auswirkungen einer maßgeblichen Trendwende, hinein in die Pädophilie, hingewiesen. Man konnte es bereits damals voraussagen, dass eine Sexualisierung der Kinder durch den medialen Mainstream und durch obligatorische Schulsexualerziehung viel persönliches Unglück und eine fundamentale gesellschaftliche Schwächung hervorrufen würde. Und ich stellte bereits damals die Prognosen, dass dann mit beträchtlichen negativen Folgen zu rechnen sei: - Mit einer allgemeinen Entstehung von Sexualsüchten (wie sie jetzt bereits in der internationalen Kinderschänderindustrie zu einem Auswuchs ohnegleichen geworden sind) und damit auch einer Durchseuchung der Leitenden und Unterrichtenden in der Pädagogik. - Durch eine fundamentale Schwächung der leiblichen Gesundheit in der jungen Generation, (besonders durch Erkrankungen der Geschlechtsorgane, die zur Gebärunfähigkeit führt) - Durch eine von Sextraumata hervorgerufene Bindungsscheu, und damit zu einer Minderung der Familienbildung. Ich möchte Sie deshalb wie bereits die so tüchtige Freifrau Hedwig von Beverfoerde als Antwort auf den FAZ-Artikel angeregt hat um möglichst viele Leserbriefe an die FAZ bitten. Machen Sie mit! Wir werden Sie über weitere Petitionen unterrichten, zu denen wir in unserer vorletzten „Meves Aktuell in Bezug auf die neuen Pläne zur Sexualerziehung in Niedersachsen ermuntert haben. Wir müssen alle mitmachen, meine lieben Freunde; denn wir stehen leider einem großmächtigen Goliath gegenüber! Christa Meves - [Danke für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag](https://www.christa-meves.de/blog/danke-fur-die-gluckwunsche-zu-meinem-geburtstag) Nein, das hatte ich nicht erwartet, dass mein 90. Geburtstag so viele Menschen mit so vielen dankbaren Briefen und Geschenken aktivierte – hatte doch kein maßgebliches Printmedium dieses Datum erwähnt. Und nicht oberflächlich sind die meisten dieser Glückwünsche, sondern meist enthalten sie ausführliche Bekundungen ihrer familiären Bilanzen. Viele schildern, dass sie durch meine Schriften und Vorträge bei der Erziehung ihrer Kinder pädagogische Orientierung erfahren hätten. ## MEVES AKTUELL März 2015 Nein, das hatte ich nicht erwartet, dass mein 90. Geburtstag so viele Menschen mit so vielen dankbaren Briefen und Geschenken aktivierte – hatte doch kein maßgebliches Printmedium dieses Datum erwähnt. Und nicht oberflächlich sind die meisten dieser Glückwünsche, sondern meist enthalten sie ausführliche Bekundungen ihrer familiären Bilanzen. Viele schildern, dass sie durch meine Schriften und Vorträge bei der Erziehung ihrer Kinder pädagogische Orientierung erfahren hätten. Manche legen mir sogar Fotos bei, um mir zu vermitteln, dass die so erzogenen Kinder nun zu Leistungsträgern unserer Gesellschaft geworden sind – gesunde, in sich zufriedene, beruflich erfolgreiche Erwachsene. Das entsprach bei meiner Arbeit zwar einer Hoffnung, aber wie ließ sich eine Erfüllung dieser Motivation noch erwarten, nachdem ein pädagogisch falscher Grundtenor beim Aufziehen der Kinder in unserer Gesellschaft zum Mainstream geworden war? Ich will deshalb heute per „Meves aktuell“ meinen Dank sagen an alle, die per Post oder Mail mir eine solche freudige Befriedigung meines Mühens verursacht haben; denn dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, als es jetzt mithilfe des PC möglich geworden ist, Menschen mit existenziell tötendem Rufmord durch Verleumdung und nicht löschbarer Lüge zu belegen, damit Fachleute ausgeschaltet werden, die die wissenschaftlich erkennbare Wahrheit noch in der Öffentlichkeit zu bekunden wagen. Deshalb sind solche Briefe Frucht genug; denn sie beweisen einmal mehr, dass die Wahrheit siegt. Andererseits wird doch auch durch die überdimensionale Häufung von Verhaltensstörungen bereits im Kleinkindalter klar, dass vor allem die frühe Kollektivierung der Kinder ein verhängnisvolles Konzept ist, weil in den Prägungsphasen des sich entfaltenden Gehirns seelische Defizite festgeschrieben werden, die sehr häufig die volle Ausreifung zur Persönlichkeit behindern und das Leben auch im Erwachsenenalter immer mehr erschweren. Trotz all der Erfahrungsbelege über das Falsche im Timbre der Kindererziehung, klebt unser Zeitgeist stattdessen – europäisch sanktioniert - auf gefährlichem Weg; denn zunehmend geminderte Bindungsfähigkeit lässt z. B. Ehescheidungen boomen, und bewirkt auf diese Weise nun bereits seit 40 Jahren einen Geburtenschwund ohnegleichen, der die Existenz der Zukunft der europäischen Urbevölkerung bedroht...... Hartnäckig verweigert der Mainstream die viel belegte Erkenntnis, dass die Mutter für das Kind mit ihrer konstanten Nähe im Kleinkindalter eine Forderung der Naturordnung ist. Und das, obgleich gerade einmal mehr eine relevante Langzeitstudie1 beweist, dass Vollstillen bis ins zweite Lebensjahr hinein mit einer stabilen Bindung an die Mutter ein obligatorisches Pfund ist, das einen Vorrang an Leistungsfähigkeit in der Schul- und Ausbildungszeit erwirkt. Ist es nun vielleicht wirklich schon zu spät zur Einsicht? Nein, aber eine Umkehr müsste gesellschaftlich radikal und durchgreifend erfolgen. Gesellschaftlich brauchen wir für die jungen Frauen lediglich eine einzige entscheidende Option: Unsere kleinen Mädchen spielen auch noch heute, kaum dass sie sich auf die Beine gestellt haben, vorrangig mit Puppen und bekunden damit ihre hauptsächliche, nicht löschbare hormonelle Grundgegebenheit (denn das ist bereits im Fötus ins Gehirn eingeprägt): ihre Lust zum Muttersein, und damit ihren vorgegebenen Lebensauftrag von Gott für diese so elementar wichtige Aufgabe. Man brauchte den jungen Mädchen (nach einem vorbildlichen Verhalten ihrer Mütter während des Aufwachsens ihrer Kinder) lediglich die Möglichkeit für den Beruf Mutter zur Verfügung zu stellen – mit einem Gehalt, das mit der Kinderzahl aufgestockt wird und eine selbstständige Berentung, sowie eine Favorisierung für andere Erwerbstätigkeiten jenseits der abgeschlossenen Erziehungsarbeit. Eine solche Option lässt die Prognose zu, dass bereits nach wenigen Jahren unser Geburtenschwund überwunden sein würde. Unsere europäische Konkurrenzfähigkeit mit anderen gebärfreudigen Völkern ließe sich so rasch wieder herstellen. Das brauchte auch nicht an den Finanzen zu scheitern; denn die Regierungen brauchten unsere Steuergelder lediglich umzuschichten, und liebevolle Angehörige, also besonders interessierte Familienangehörige an die Stelle der kräftemindernden Frühkollektivierung der Kinder zu setzen. Weil das im Einklang stünde mit Gottes Wollen, würde d ... - [Aggression](https://www.christa-meves.de/blog/aggression) Der Absturz des deutschen Flugzeugs über den Südalpen hat die Menschen aufgerüttelt und zum Nachdenken gebracht. Mutmaßungen darüber, dass der Flieger durch den schwerst seelisch kranken Copilot zum Absturz gebracht worden sei, scheinen sich zu bestätigen. In das Entsetzen über das Geschehen mischt sich berechtigterweise der Ruf nach Prävention. Was muss gelernt werden aus einem solchen entsetzlichen Drama? ## MEVES AKTUELL April 2015 Der Absturz des deutschen Flugzeugs über den Südalpen hat die Menschen aufgerüttelt und zum Nachdenken gebracht. Mutmaßungen darüber, dass der Flieger durch den schwerst seelisch kranken Copilot zum Absturz gebracht worden sei, scheinen sich zu bestätigen. In das Entsetzen über das Geschehen mischt sich berechtigterweise der Ruf nach Prävention. Was muss gelernt werden aus einem solchen entsetzlichen Drama? Was lässt sich tun, um die Wahrscheinlichkeit zur Wiederholung solcher Katastrophen zu verringern. Gewiss, die Flugsicherheit muss erhöht werden. Maßnahmen dazu sind bereits unverzüglich von der Lufthansa eingeleitet worden. Aber zwingt nicht grundsätzlich auch der nun immer häufiger auftretende Schrecken von Amokläufen dazu, über das darauf gründende Krankheitsgeschehen nachzudenken, um vielleicht doch auch hier durch rechtzeitiges Erkennen, solchen Wahnsinnskatastrophen vorzubeugen? Das berechtigt allerdings nicht zu einem – womöglich abfälligen - Urteilen über ein inkompetentes Beschäftigen mit dem Fall L. aus Montabaur, wohl aber grundsätzlich mit dem Phänomen Amok. Meine langjährige Tätigkeit als Gutachter beim Jugendgericht und die Praxis als Kinder-und Jugendlichen Psychotherapeutin mögen dazu befugen, einiges über die Erscheinungsformen von Depression und Aggression – die zu diesem Krankheitsbild gehören - in der jungen Generation der vergangenen 40Jahre auszusagen. Depresssive Erstsymptome treten heute bei vielen Kindern bereits im Vorschulalter in einer Fülle von Verhaltensstörungen in Erscheinung: Unbändige Unruhe, Dauertrotz, sich steigernde Angriffe auf andere Kinder, aber auch Beschädigung ihrer selbst durch Nägelbeißen und Haarereißen oder auch durch Extreme im Essverhalten: Essverweigerung oder Nasch-bez.Fresssucht haben hierzulande in den vergangenen Jahrzehnten einen all zu frühen und viel zu wenig beachteten Boom erfahren. Sie entstehen durch Umgangsweisen mit den Kindern in ihrer ersten Lebenszeit, wenn die natürliche entwicklungspsychologische Ausgestaltung ihres Lebens unangemessen und deshalb unbekömmlich ist. Da das Zeitfenster dafür in dieser Prägungsphase zunächst noch eine Angelegenheit der Biologie ist und sich mithilfe von Naturgesetzen vollzieht, ist gesunde Entfaltung des Kindes darauf angewiesen, dass die Pflegenden sich in einem nur engen Spielraum ihrer Einwirkmöglichkeit daran halten; denn sonst geht die Natur im Kind blind auf die Suche nach Ausgleich seiner naturnotwendigen Defizite. Die Natur im Kind – in Gestalt seiner Lebenstriebe - wehrt sich so unbewusst gegen das unbestimmt „Falsche“. Dadurch entsteht in dem Kind eine abwehrende Stimmung und eine abwehrende Haltung zwecks Selbstverteidigung, ein innerer automatischer unbewusster Gegenangriff und das heißt: eine Potenzierung der Aggression. Aggressionsbereitschaft dieser Art ist in jedem gesunden Menschen vorhanden und spontan aktivierbar, sobald er das Licht der Welt erblickt hat. Als automatisch funktionierende Selbstverteidigung erstarkt sie in dem Maße, wie im Menschen innerhalb seiner Entfaltung Kraft und damit auch Aktivierungsmöglichkeiten seiner Selbstverteidigung zunehmen. Wie alle Naturtriebe funktioniert sie blind als Reaktion auf das Gefühl der Bedrohtheit des individuellen Seins. Aggression gehört zur natürlichen Grundausstattung des Menschen. Sie dient in automatisch-triebhafter Funktion der Lebenserhaltung der Geschöpfe. Die großmächtige Natur kann ihren Lebensdienst innerhalb Naturordnung aber auch überschreiten; deshalb kann sie in jedem Menschen auch - diese Grenzen missachtend - eigenmächtig zu wuchern beginnen. Deshalb hat jede Gesellschaft, die in der Geschichte der Menschheit Kultur gebildet hat, sich bei der Erziehung der Kinder um eine Einbindung des blinden Naturtriebes in ihre jeweiligen Ordnungsprinzipien bemüht. Im Christentum ist das z. B. das christliche Ethos. Deshalb lässt sich von diesem psychologischen Grundwissen her voraussagen, dass bei Kindern die vernachlässigt werden, um deren Befriedigung der natürlichen Lebensbedürfnisse wie Liebe und Geborgenheit und um deren Bindung zunächst an eine Person, sich niemand zureichend kümmert, der ungeordnete Trieb bald zu wuchern beginnt. Vernachlässigung der Kinder wird von diesen nämlich unbewusst als Verunsicherung und damit als Angriff erlebt und mit Aggression beantwortet: „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ skandierten die verwahrlosten Gruppierungen der 60-er Jahre. Zudem förderte die sog. „ ... - [Nutzung der digitalen Medien durch Kinder](https://www.christa-meves.de/blog/nutzung-der-digitalen-medien-durch-kinder) Der Umgang unserer Kinder mit den digitalen Medien wird in der Pädagogik der Schule und durch elterliche Ratlosigkeit auf diesem Sektor zu einer dringlich werdenden Frage, zumal Computersucht bereits zu einem so häufig blockierenden Problem geworden ist, dass sich die Notwendigkeit von therapeutischen Einrichtungen ergeben hat. Dabei ist die Fülle und Unübersichtlichkeit, die sich durch immer neue Erfindungen wie dem Smartphone, iPad, eBook, u.a. ergibt, bei vielbeschäftigten Eltern und Lehrern zu einem sorgenvollen Fragen-Areal geworden. ## MEVES AKTUELL Nr. 2 Juli 2015 Der Umgang unserer Kinder mit den digitalen Medien wird in der Pädagogik der Schule und durch elterliche Ratlosigkeit auf diesem Sektor zu einer dringlich werdenden Frage, zumal Computersucht bereits zu einem so häufig blockierenden Problem geworden ist, dass sich die Notwendigkeit von therapeutischen Einrichtungen ergeben hat. Dabei ist die Fülle und Unübersichtlichkeit, die sich durch immer neue Erfindungen wie dem Smartphone, iPad, eBook, u.a. ergibt, bei vielbeschäftigten Eltern und Lehrern zu einem sorgenvollen Fragen-Areal geworden. Was in welchem Alter tut auf diesem Sektor nun den Kindern gut, was fördert in ihnen ihre Bildung und ihre Leistungsfähigkeit? Oder verdienen all diese bequemen, künstlichen Neuerungen nicht zunächst einmal vorsichtige Skepsis? Da sich die neuen Techniken so rasch - uns vereinnahmend - in unser Leben hineingedrängt haben, entsteht auch die berechtigt Frage: Bekommt denn überhaupt dem menschliche Gehirn dieser Ansturm einer täglichen mehrstündigen Nutzung der neuen Medien? Bei diesen Fragen ist besonders die Hirnforschung gefordert, wissenschaftliche Einsicht und damit Orientierungshilfe zu vermitteln. Der Hirnforscher Professor Manfred Spitzer in Ulm z. B. hat sich hier als Experte bereits seit Jahren zu einem Vorreiter gemacht, dessen Ergebnisse, die er in allgemein verständlichen Büchern publiziert, (1.) in der Pädagogik beachtet werden sollten. Spitzers Bilanz kulminiert in einer fulminanten Warnung. Wer ihm auf seinen Vorträgen, mit denen er durch die Lande zieht, zuhört, erfährt, dass er mit Verve für die gesamte Kindheit und Jugend vor der Nutzung der digitalen Medien ein wohl begründetes Fragezeichen setzt. Mit neuen wissenschaftlichen Fakten beweist er, dass die neuen Medien als Lernobjekte nicht verwendet werden dürften, da sie für die Ausgestaltung des Gehirns direkt hinderlich sind. Im Zentrum seiner Argumentation scheint sich dabei das wissenschaftliche Ergebnis zu erweisen, dass auch hier die Länge die Last trägt und das Übermaß der Nutzung nicht etwa eine Steigerung der notwendigen Lernvorgänge hervorruft, sondern ihre Einschränkung. Apodiktisch erklärt der Forscher: „Ein Computer im Zimmer eines 15-Jährigen ist einfach nur Unsinn. So wenig wie möglich Expositionen mit diesen Medien sind nötig, denn sie schaden der Hirnentwicklung und verursachen Sucht.“ (2.) Facebook, fügt Spitzer an, errichtet eine Art Scheinkommunikation, die Soziabilität eher verhindert als sie fördert. Im Vorschulalter so weisen neuerdings wissenschaftliche Studien nach kann digitale Verwendung sogar zu einer Art Blockierung des Hirnwachstums führen. Um das Eltern und Erziehern zu verdeutlichen, nutzt der Forscher das augenärztliche Beispiel der Amblyopie (3.): Selbst die Augen bedürfen von den ersten Lebenstagen an einer gemeinsamen Einübung, um auf natürliche Weise das Sehen in der Konfrontation mit der Umwelt zu lernen. Wenn hier z. B. durch eine kleine angeborene Schwäche das eine Auge eine geringere Dioptrie aufweist als das andere, übernimmt das kräftige Auge die gesamte Arbeit der Sehleistung. Der Mangel an Übung verhindert dann aber das schwächere Auge, das Sehen überhaupt zu lernen. Ja, dieses Auge beweist sich bereits im Alter von acht Jahren als absolut sehunfähig, es bleibt lebenslänglich blind - es sei denn, man zwingt es frühzeitig durch Abdecken des führenden Auges, rechtzeitig selbst mit dem Üben zu beginnen. Der Forscher nutzt dieses Beispiel, weil sich daran aufzeigen lässt, dass auch die anderen Entfaltungsvorgänge des Gehirns die gleichen Merkmale aufweisen. Diese müssen dem Entwicklungsstatus des Kindes angemessen sein, und sie vollziehen sich in natürlichen Zeitfenstern eines phasenspezifischen Lernens. Das Kleinkind braucht dazu viel Spielraum; denn seine Neugier ist groß. Doch es verfügt auch über eine Aufnahmebereitschaft, die größer ist als die in allen späteren Jahren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass in der frühen Kindheit Natürliches, Angemessenes bereitgestellt wird; denn das Zeitfenster für die Lernvorgänge dieser Phase schließt sich, wenn diese vorüber ist. Dass dem Kind Angemessenes,nicht Künstliches, zur Verfügung gestellt wird, ist also eine wichtige Konsequenz der neuen Forschungsergebnisse. (4.) Damit bestätigt Professor Spitzer die Erfahrungen der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie ü ... - [Smartphone und Computer - Hirnforscher Prof.M. Spitzer rüttelt wach](https://www.christa-meves.de/blog/smartphone-und-computer-hirnforscher-prof-m-spitzer-ruttelt-wach) Die großen Sommerferien - wundervolle Chancen für unsere Schulkinder, im Urlaub ihre Eltern öfter zu sehen und sich auf das neue Schuljahr einzustellen. Das Smartphone der Eltern z. B. ist für die 10-15-jährigen schon seit geraumer Zeit zu einem ersehnten Objekt geworden. Wo sie können, leihen sie sich die Wunderbox von ihren Eltern aus, um sie auszuprobieren, ja für viele Kinder in dieser Altersstufe sind die Sommerferien eine Gelegenheit, durch die häufige Anwesenheit der Eltern einem drängenden Wunsch Nachdruck zu verleihen: Sie brauchen ein eigenes Smartphone. ## MEVES AKTUELL Juli 2015 Die großen Sommerferien - wundervolle Chancen für unsere Schulkinder, im Urlaub ihre Eltern öfter zu sehen und sich auf das neue Schuljahr einzustellen. Das Smartphone der Eltern z. B. ist für die 10-15-jährigen schon seit geraumer Zeit zu einem ersehnten Objekt geworden. Wo sie können, leihen sie sich die Wunderbox von ihren Eltern aus, um sie auszuprobieren, ja für viele Kinder in dieser Altersstufe sind die Sommerferien eine Gelegenheit, durch die häufige Anwesenheit der Eltern einem drängenden Wunsch Nachdruck zu verleihen: Sie brauchen ein eigenes Smartphone. Die wiederholten Bitten, ihnen eins zu schenken, werden meist von einer Argumentation unterfüttert, die durchschlagend ist. Diese ist geeignet, den Widerstand der Eltern - besonders der Mütter und erst recht der Großmütter - ins Wanken zu bringen: „In meiner Klasse haben bereits alle ein Smartphone, und ich sitz blöd da und werde in die Ecke gedrängt.“ Einige berichten sogar - die Mädchen dann unter Tränen - dass sie deswegen bereits gemobbt worden sind. Andere glauben zu wissen, dass das Smartphone die Voraussetzung bildete, um eine gute Note für die anstehende Klassenarbeit zu bekommen, und dass die schlechten Noten in der letzten Zeit im Fehlen eines eigenen Smartphones die Ursache hätten. Und da sie im Urlaub dann auch noch die Eltern täglich damit hantieren sehen, pflegt sich dieses Thema nie zu verflüchtigen. In den letzten beiden Jahren ist der Besitz dieser Neuheit in dieser Altersklasse deshalb bald allgemein zum Usus geworden. Selbst der zunächst hartnäckige Widerstand des Vaters pflegt - aufgeweicht durch die unterstützenden Worte der Mutter - in sich zusammenzubrechen. Seufzend verspricht der Vater das für die Schule anscheinend dringend erforderliche Gerät für seinen Sohn oder seine Tochter zu kaufen. Dem Gruppendruck in der Klassengemeinschaft ist somit Genüge getan. Aber genauso wie das Handy dient diese super-Informationsquelle bald nicht mehr einigen notwendigen Übermittlungen, sondern wird neben dem PC zu jeder Zeit eine lustvolle Quelle zur Nutzung von allem und jedem, von Killerspielen, von Facebook und WhatsApp etc., einschließlich von Pornografie. Ja, und warum denn auch nicht, mögen naive Laie meinen. Aber die Fachwelt ist bereits alarmiert: In jeder Großstadt mussten jetzt bereits Beratungsstellen eröffnet werden, die ein süchtiges Verhaftetsein an die digitale Welt einzuschränken suchen. Jede Kontrolle einer Möglichkeit, gefährdende Materialien von den Kindern fernzuhalten, ist den Eltern damit unversehens abhanden gekommen. Gleichzeitig ist es durch die neue Hirnforschung nun aber viel schneller als sonst bei Beurteilungen von Neuerungen möglich geworden, zu erkennen, dass hier erhebliche Nebenwirkungen erwachsen. So bewirkt z. B. die unkontrollierte, tägliche Langzeitnutzung dieser Techniken eine Minderung bestimmter Hirnareale. Bei den Kindern ist das in diesem Alter besonders schwerwiegend, weil das Stirnhirn dabei ist, sich auszubilden, und nun aber durch die Einwirkung dieser Techniken daran gehindert werden kann. PC und Smartphone werden dann also zu einem bildungsmindernden Instrument! In einem glänzenden Vortrag bei der Verbandstagung des Vereins Verantwortung für die Familie e.V. hat am vergangenen Wochenende der Hirnforscher Manfred Spitzer dieses bedrängende neue Problem für unsere Jugend umfassend erörtert. Was tun? So fragt er deshalb auch im letzten Kapitel seines Buches „Digitale Demenz“. *„Beschränken Sie bei Kindern die Dosis, denn dies ist das einzige, was erwiesenermaßen einen positiven Effekt hat. Jeder Tag, den ein Kind ohne digitale Medien zugebracht hat, ist gewonnene Zeit!“* (1.) Aber ach, in der Realität stehen die Eltern bei allen Anmahnungen, die Beschäftigungszeit mit PC und Smartphone einzuschränken, in einer praktisch nicht durchführbaren Situation. Dringlicher denn je muss bei dieser neu erschwerenden Problematik den Eltern angeraten werden, durch mehr Bindung vom frühen Kindesalter ab, durch mehr Beachtung und Realisieren einer Begabung per Hobby - spätestens vom Grundschulalter ab - eine konstruktiv gültige Abwehr aufzubauen, die das begeisterte Interesse für die digitalen Techniken einschränkt. Und eine weitere kleine Möglichkeit gibt es darüber hinaus im Hinblick auf das Smartphone, wenn das auch heißt, am Sy ... - [Sexueller Missbrauch](https://www.christa-meves.de/blog/sexueller-missbrauch) Am Abend des 18.08.2015 eine zweistündige Sendung vom NDR, von Phoenix ausgestrahlt, zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche, ein Abschaffungsprodukt gegen die Mater Eclesia mit voll gelungener Wucht und sicher beachlicher negativer Wirkung: Mehrere Opfer, die einst Mitglieder der berühmten Regensburger Domspatzen waren, wurden mit einer Schilderung der grausamen Vorgehensweisen ihrer Beaufsichtiger in allen Einzelheiten, glaubwürdig in den Berichten ihrer lebenslänglichen Beschädigungen, vorgeführt. MEVES AKTUELL August 2015 Am Abend des 18.08.2015 eine zweistündige Sendung vom NDR, von Phoenix ausgestrahlt, zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche, ein Abschaffungsprodukt gegen die Mater Eclesia mit voll gelungener Wucht und sicher beachlicher negativer Wirkung: Mehrere Opfer, die einst Mitglieder der berühmten Regensburger Domspatzen waren, wurden mit einer Schilderung der grausamen Vorgehensweisen ihrer Beaufsichtiger in allen Einzelheiten, glaubwürdig in den Berichten ihrer lebenslänglichen Beschädigungen, vorgeführt. Die Vorgänge wurden in Schablonen genau dargestellt – mit der Wirkung, dass selbst schon ziemlich abgebrühte Menschen mit ganzer Seele tief erschüttert sein mussten. Und es wurde gründlich und ausführlich weiter ausgeholt: - so sehe es ebenfalls in den anderen Bistümern der Republik aus! - Die Ursache sei im Zölibat als einer unzumutbaren Lebensform des modernen Menschen zu suchen und - einer solchen Institution, die dann auch noch zu verschleiern suche statt zu bereinigen, müsse man als ein anständiger Mensch schleunigst den Rücken kehren. Kein Verteidiger angefragt – weil bei so viel Schande keine Verteidigung möglich ist? Und doch muss gesagt werden, dass eine Gesellschaft, welche den durch ihre Normen bisher gebannten Naturriesen Sexualität entfesselt, schon nach wenigen Jahrzehnten eine gigantische Zahl von sexualsüchtigen Männern produziert haben würde, zu deren Suchtverhalten grundsätzlich als das non plus ultra das missbrauchte Kind gehört. Das konnte man voraussagen – und auch, dass sich dann selbst das Priestertum nicht vollständig davon würde sauber halten lassen. Das ist alles längst eingetreten und hat jetzt sogar schandbarerweise bereits eine internationale Kinderschänderindustrie hervorgebracht! Mit Sühnehandlungen der zerquälten Kirche allein ist dem gewiss nicht effektiv von grundauf abzuhelfen, sondern - mit einer sachlichen naturwissenschaftlichen Aufklärung über die Männerprobleme mit dem Naturtrieb Sexualität (über die die Männer keine Lust haben, nachzudenken und deren Frauen nicht helfen können, weil sie sich von solchen Männerversuchungen angeekelt abwenden) und - Aufdeckung der schamlos exhibierenden Tendenzen in den Medien durch jahrzehntelange Zutreiber hin zu einer sexualisierenden Massenverführung der Bevölkerung in den technisierten Wohlstandsländern. Was sagt unser HERR zu einer solchen Inszenierung, wie wir sie hierzulande über 50 Jahre hinweg haben erleiden müssen?: **„Macht ihr nur das Maß eurer Väter voll. Ihr Schlangen! Ihr Otternbrut! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?“ (Mt 23,33)** Christa Meves - [Vorlesen ist der erfolgreichste Bildungsfaktor](https://www.christa-meves.de/blog/vorlesen-ist-der-erfolgreichste-bildungsfaktor) Mit Nachdruck untermauert eine umfängliche Vergleichsstudie eine in der pädagogischen Praxis wirksame Intelligenzförderung von Kindern. Diese Studie der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Deutschen Bahn und der Stiftung lesen fand heraus: „Regelmäßiges, möglichst tägliches Vorlesen ist nachhaltig bedeutsam für: …Lesemotivation, Lesehäufigkeit und Leseintensität,…schulische Leistungen, und…eine gute ganzheitliche Entwicklung.“ ## MEVES AKTUELL September 2015 Mit Nachdruck untermauert eine umfängliche Vergleichsstudie eine in der pädagogischen Praxis wirksame Intelligenzförderung von Kindern. Diese Studie der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Deutschen Bahn und der Stiftung lesen fand heraus: „Regelmäßiges, möglichst tägliches Vorlesen ist nachhaltig bedeutsam für: …Lesemotivation, Lesehäufigkeit und Leseintensität,…schulische Leistungen, und…eine gute ganzheitliche Entwicklung.“ Kinder, denen vorgelesen wird, entwickeln sich in vielen Bereichen anders als Kinder, denen nicht vorgelesen wird. Die Studie belegt, dass sogar die soziale Kompetenz und die Fähigkeit zu aktiver Freizeitgestaltung positiv beeinflusst werden. Und nicht zuletzt wird als Fazit u. a. festgehalten: „Vorlesen stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kindern und zahlt auf die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind ein. Link zur Vorlesestudie 2014: [Vorlesen macht Familien stark](https://www.stiftunglesen.de/download.php?type=documentpdf&id=1357) Die hier in dieser Weise festgeschriebenen Fakten können gar nicht weit genug verbreitet werden, denn es bestätigt sich nun auf breiter Basis eine im Einzelnen längst gemachte Erfahrung: Je früher bereits mit einer Vorlesestunde begonnen wird, um so nachhaltiger stanzt sich die Liebe zum Buch bei den Kindern ins Gehirn ein. Sogar der intellektuelle Lebenserfolg wird dadurch später begünstigt. Und das noch nicht einmal allein: Der Bildungsgrad und damit die Kultiviertheit des Menschen pflegt auf diese Weise nachhaltig gefördert zu werden. Sogar gegen die Gefahr eines ADHS, besonders bei den motorisch lebhafteren Jungen lässt sich in den Vor- und Grundschuljahren tägliches Vorlesen als ein Gegenmittel anwenden und belohnt mit anhaltender Lernlust, die bei den Buben in der Grundschulzeit sonst keineswegs selbstverständlich ist. So weit so erfreulich und beachtenswert sind diese Forschungsergebnisse! Aber es bedarf gewiss einer gekonnten altersentsprechenden Auswahl des Lesematerials. So gibt es hierzulande z. B. eine vorzügliche Auswahl altersgerechter Kinderbibeln. Von großer Bedeutung erwies sich darüber hinaus in den Studien berechtigterweise die Konstellation: Am besten ist es, wenn der Vorleser die Kinder rechts und links in engem Verbund neben sich platziert, so dass das Kind die Bilder des Buches mit in Augenschein nehmen kann. Es zeichnet sich nämlich ab, dass ein Vorlesen mit dem persönlichen Einsatz des Vorlesers - und mit nur einem oder zwei Kindern in ähnlicher Altersstufe - besonders erfolgreich ist. Es ist ein so einfaches Rezept und im Hinblick auf unsere vorzügliche Kinderbuchliteratur mithilfe der städtischen Büchereien so leicht erreichbar! In wachen Familien ist dieses deshalb bereits aufgrund von Wissen über diesen Sachverhalt und gezielter durchhaltender Bemühungen zustande gebracht worden, indem ab dem 2. Lebensjahr einer der Familienangehörigen dem Kind regelmäßig immer einmal wieder vorgelesen hat. (Nicht etwas nur zur Nacht, wenn es bereits müde ist!) Dann lässt sich die Erfahrung machen, dass das Kind bald von sich aus mit einem Buch angelaufen kommt, wenn einer der vertrauten Personen den Raum betritt. Großeltern sind für solche Aufgaben gut geeignet - spätestens vom Vorschulalter ab dann auch besonders die Großväter, denen lärmende Motorik der Enkel meist lästig ist. Sie stellen sich oft interessanterweise geradezu mit Hingabe der Vorlese-Aufgabe; denn sie genießen meist die aufmerksamen Fragen, die die Kinder regelmäßig zu entwickeln pflegen und tragen so zur Ausgestaltung der Persönlichkeit, besonders der kleinen Enkelsöhne, bei. Es sollte also neu gelernt werden: Hochform des Geistes im Erwachsenenalter braucht beständige Anregung in Liebe und Zuwendung von den vertrauten Angehörigen, besonders in den ersten sieben Lebensjahren. Das Vorlesen, das gleichzeitig anhaltende liebevolle Zuwendung zu dem Kind bedeutet, ist also - das ließ sich längst erfahren - ein beträchtlicher Bildungsfaktor. Es ist dem Dauerfernsehen mit seiner Reizüberflutung weit überlegen. Es entfaltet seine Wirksamkeit nicht beim Vorlesen einer größeren Menge von Kindern. Nicht einmal die Hörspielpraxis erzielt solch ein optimales Ergebnis. Die Anregung zum Buch ist deshalb auch das entscheidende Gegenmittel gegen jegliche digitale Faszinationen, vor der die Hirnforscher a´la Prof. Manfred Spitzer sogar als Verführung zur „digitalen Demenz“ warnen. Was für eine Freude, dass selbst nüch ... - [Shell Studio über Lebenseinstellung der Jugendlichen](https://www.christa-meves.de/blog/shell-studio-uber-lebenseinstellung-der-jugendlichen) Eine neue Shell-Studie hat 2.558 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 25 Jahren nach ihren Lebenseinstellungen befragt. Dabei sind in einer Kategorie auch sehr ausführlich die Glaubensbeziehungen dieser jungen Menschen in den Fokus gestellt worden - unterschiedlich sogar die beiden Konfessionen evangelisch und katholisch. Hierbei ergibt sich, dass die katholische Jugend in dieser Hinsicht noch etwas besser abschneidet als die evangelische. ## MEVES AKTUELL Nr. 2 November 2015 Eine neue Shell-Studie hat 2.558 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 25 Jahren nach ihren Lebenseinstellungen befragt. Dabei sind in einer Kategorie auch sehr ausführlich die Glaubensbeziehungen dieser jungen Menschen in den Fokus gestellt worden - unterschiedlich sogar die beiden Konfessionen evangelisch und katholisch. Hierbei ergibt sich, dass die katholische Jugend in dieser Hinsicht noch etwas besser abschneidet als die evangelische. Aber betrüblich sind eigentlich die Gesamtangaben in diesem Bereich; denn nirgendwo gab es im Durchschnitt dieser Gruppierung auch nur andeutungsweise so etwas wie Mehrheiten von positiven Beziehungen zum Glauben. 23 Prozent der katholischen Jugendlichen beten immerhin noch mindestens 1-mal pro Woche. Alle weiteren geben geringere Abstände oder gar nichts dazu an. Müssen uns diese Zahlen nicht aufschrecken? Ja, die Studie kommt sogar bei der Frage nach dem Gottesbild zu dem Ergebnis, dass nur 35 Prozent der doch wohl katholisch gefirmten, und nur 27 Prozent der doch wohl evangelisch konfirmierten jungen Menschen noch an einen persönlichen Gott glauben. Das bedeutet, dass eine erhebliche Mehrheit der christlichen Jugendlichen in Deutschland, so muss man annehmen, auf eine Beziehung zu Jesus Christus meint, verzichten zu können. Müssen wir nicht ins Bewusstsein nehmen, dass christliche Jugendliche schon jetzt mit Mehrheiten von Ungläubigen oder Andersgläubigen in ihrem Umfeld konfrontiert sind? Jedenfalls glaubt z. B. immerhin eine Mehrheit der jungen Moslems (67%) an ihren Allah. Besonders angesichts der bedrohlichen Situation in unserer Außenpolitik müssen uns diese Zahlen herausfordern. Wer kann uns jetzt noch helfen angesichts einer zu erwartenden Verarmung der Bevölkerung als unsere jungen Menschen in tatkräftig zupackender christlicher Verantwortung? Wie nötig haben wir alle das entschiedene Bekenntnis zu unserem Gott! Wie wichtig ist es nun ganz gewiss heute, sich besonders in den Familien mit den Jugendlichen zusammenzusetzen und sie zu Tatkraft, Tapferkeit und christlicher Entschiedenheit aufzurufen! Wir werden in den nächsten Jahrzehnten unseren Glauben und seine ethischen Grundeinstellungen in unserem christlichen Abendland mit seiner 2000-jährigen Kultur nur bewahren können, wenn wir der jetzigen Herausforderung mit vermehrter geistiger Aktivität begegnen. Mit Recht hat uns bereits Reinhold Schneider damals im Hitlerreich ins Stammbuch geschrieben: „Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unseren Häuptern aufzuhalten......“ Dem Ernst unserer Situation entsprechend sollten wir jetzt allesamt Gottes Gnade erflehen und besonders unsere Kinder und jungen Menschen anstoßen, mit Intensität dieser Notwendigkeit in ihrer Lebenseinstellung zu folgen. Christa Meves - [Die Zeichen im Weltgeschehen heute - was bedeuten sie?](https://www.christa-meves.de/blog/die-zeichen-im-weltgeschehen-heute-was-bedeuten-sie) Den Ländern Europas und speziell seiner Mitte ist ein Tsunami passiert: In den letzten Monaten geschah uns eine noch nicht beendete Überflutung mit Menschen, meist aus dem afrikanischen Norden, die vor dem heimischen Krieg in unübersehbarer Zahl auf die Flucht gingen. In Deutschland sind es bis jetzt eine Million Zweihunderttausend, und der Zustrom setzt sich täglich unaufhaltsam fort. Hilfsbereit zwar, aber in zunehmendem Maße ratlos überfordert, taucht immer mehr die Frage auf, ob nun unser Schiff Europa nicht bereits so übervoll ist wie die Fluchtboote im Mittelmeer, die wir in den Fernsehbildern nur allzu oft haben kentern und die Menschen ertrinken sehen. ## MEVES AKTUELL Januar 2016 Den Ländern Europas und speziell seiner Mitte ist ein Tsunami passiert: In den letzten Monaten geschah uns eine noch nicht beendete Überflutung mit Menschen, meist aus dem afrikanischen Norden, die vor dem heimischen Krieg in unübersehbarer Zahl auf die Flucht gingen. In Deutschland sind es bis jetzt eine Million Zweihunderttausend, und der Zustrom setzt sich täglich unaufhaltsam fort. Hilfsbereit zwar, aber in zunehmendem Maße ratlos überfordert, taucht immer mehr die Frage auf, ob nun unser Schiff Europa nicht bereits so übervoll ist wie die Fluchtboote im Mittelmeer, die wir in den Fernsehbildern nur allzu oft haben kentern und die Menschen ertrinken sehen. Mit Recht beginnt die Angst hierzulande umzugehen. Wie sind wir in diese Lage geraten? Warum sind nicht rechtzeitig vernünftige Maßnahmen von der EU eingeleitet worden? Haben die Uralten hierzulande nicht sogar selbst vor 71 Jahren Not, Tod und bittere Kälte durch Vertreibung, Bombenkrieg, Hungersnot und Zwangseinweisung am eigenen Leib erlebt? Schildert das AT in der Geschichte des auserwählten Volkes solche Katastrophen nicht sogar als Gericht Gottes? Ja, prophezeit uns nicht Christus in Lukas 17 und Matthäus 24 Vers 21 eine Zeit der „großen Drangsal, wie sie seit Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nicht wieder sein wird“? Solche Erwägungen rücken für die Christen die Offenbarungen des Johannes ins Licht der Aktualität, stellen doch die Visionen des Jüngers die Zukunft als einen mächtigen Reinigungsprozess in der „verderbten“ Menschheit dar, bis sich das Reich Gottes als der Sieg von Jesus Christus glanzvoll vollendet. Die Beschäftigung mit diesen biblischen Texten drängten sich mir auf - hatte ich doch bereits 1972 (und in der Überarbeitung von 1995) in meinem Buch „Die Bibel antwortet uns in Bildern“ im Kapitel über die „Endzeitbilder“ die Offenbarung des Johannes ins Visier genommen. Dort beginnt in den Kapiteln 4 und 5 mit einer majestätischen Ouvertüre das zwingend notwendig gewordene Endgericht mit einem himmlischen Festakt, in welchem - wie in einem Inhaltsverzeichnis - die von Gott entsiegelten Ablaufetappen der künftigen Vorgänge des Gerichts dargestellt werden. Danach findet in je sieben Stufen ein tief erschreckender Reinigungsprozess statt und endet als Schluss der Heiligen Schrift in herrlichen Bildern der Vollendung als Sieg des absolut Guten über das absolut Böse. Ich schreibe Ihnen dieses „Meves aktuell“ in der Vorbereitung auf eine Standpunktsendung bei Radio Horeb, am Sonntagabend des 20. Februar 2016 um 20.00 Uhr, in der ich die Bildersprache dieser Ouvertüre in unsere Alltagssprache zu übersetzen suche; denn dergleichen Übertragung der mythischen Sprache vieler Aussagen der Heiligen Schrift gehört nun einmal zum Fachbereich der Tiefenpsychologie. Es scheint mir nämlich, als setze jetzt in der Tat mit der Eröffnungsszene dieser gewaltigen Darstellung die Verwirklichung in der Geschichte der Christenheit an; denn hier wird in Gestalt von vier geheimnisvollen Reitern auf verschiedenfarbigen Pferden ein vorausschauender Überblick über das nun Eintretende aufgezeichnet. Vielleicht mögen Sie sich einmal diesen letzten Teil der Bibel, der die Zukunftsphase der Menschheit beschreibt, vornehmen und darüber nachdenken. Sendungen dieser Art lassen sich per Internet anhören. Darauf möchte ich Sie jetzt schon neugierig machen. Ich hoffe, Ihnen dadurch das Verstehen der geheimnisvollen Bilder in all ihrer Aktualität ein wenig näher zu bringen. - [Stillen ist wesentlich](https://www.christa-meves.de/blog/stillen-ist-wesentlich) Anruf von einer jungen Mutter, die zu unserem Freundeskreis gehört und vor einigen Wochen ihr erstes Kind geboren hat,- mit bekümmerter Stimme: Ihr kleiner 2 Monate alter Sohn sei seit einigen Tagen sehr unruhig geworden. Er schreie unentwegt über viele Stunden lang. Ich frage zurück: „Aber stillen Sie Ihr Kind denn nicht? Sie haben sich doch sicher vor seiner Geburt informiert, nicht wahr?“ „Ja“, antwortet die verzweifelte Mutter, „aber ich habe eben nicht genug Milch. ## MEVES AKTUELL Februar 2016 Anruf von einer jungen Mutter, die zu unserem Freundeskreis gehört und vor einigen Wochen ihr erstes Kind geboren hat,- mit bekümmerter Stimme: Ihr kleiner 2 Monate alter Sohn sei seit einigen Tagen sehr unruhig geworden. Er schreie unentwegt über viele Stunden lang. Ich frage zurück: „Aber stillen Sie Ihr Kind denn nicht? Sie haben sich doch sicher vor seiner Geburt informiert, nicht wahr?“ „Ja“, antwortet die verzweifelte Mutter, „aber ich habe eben nicht genug Milch. Ich habe meinen Hausarzt gefragt, er hat mich darüber informiert, dass trotz des hervorragenden Gewichts dem Kind meine Nahrung eben nicht reiche und ich mit der Flasche zufüttern müsse. Außerdem möge ich das Kind nicht allzu nahe halten. Besser sei es, den Kleinen in einem anderen Raum zu platzieren, um ihn vor Verwöhnung und allzu starker Bindung zu bewahren. Er müsse doch die Erfahrung machen: In dieser Welt liefe nun einmal nichts nach seiner Nase. Wenn er dann einige Nächte lang geschrien habe, passe er sich an, und alle hätten ihre Ruhe.“ Viel Information und weitere Beratungen wurden nötig, um zu erreichen, dass die junge Familie sich diesen veralteten Pflegevorschriften entwand, und nun ein vollgestilltes glücklich zufriedenes Kind besitzt. Diese Geschichte ist kein Einzelfall. Erstaunlicherweise ist Informiertheit über den Umgang mit dem Säugling noch im Jahr 2016 Mangelware. Wie kann das sein? Seit fast 50 Jahren habe ich mich tausendfach bemüht, die Bedeutsamkeit des ersten Lebensjahres für die Charakterentwicklung des Menschen öffentlich bekannt zu machen - mit manchem Erfolg - dann mit dem Ergebnis, dass bei jungen Eltern Freude an ihrem Himmelsgeschenk Kind Realität werden konnte. Inzwischen hat in den letzten Jahrzehnten eine entsprechende Forschung hundertfältig die Erfahrungen aus der Praxis bestätigt: Der Umgang mit dem Neugeborenen, besonders im ersten Lebensjahr, ist ein höchst bedeutsames Tun, denn ob hier richtig oder falsch gehandelt wird, hat oft lebenslängliche Auswirkungen. In der Frühphase des Kindes konstituiert sich nämlich sein Gehirn - und zwar vorrangig durch Einprägung seiner Erfahrungen mit der Umwelt. Eine dem Neugeborenen angemessene Umgangsweise ist deshalb von allergrößter Bedeutsamkeit. Mittlerweile bestätigen die Fakten mit Studien über Studien aus aller Welt durch vergleichende wissenschaftliche Langzeitarbeiten die Erfahrungen aus der Praxis. Die Studie von zwei der renommiertesten britischen Forschungsinstitute resümiert z. B. 2013: „Kinder, die gestillt wurden, haben eine um 25 Prozent größere Chance, im späteren Leben sozial aufzusteigen, als ungestillte Kinder.“ (1.) Im gleichen Jahr fand ein israelisches Forschungsteam den Zusammenhang zwischen Flaschenkindern und ADHS: „ADHS tritt deutlich seltener auf bei Kindern, die im ersten Halbjahr ihres Lebens oder darüber hinaus gestillt wurden.“ Und: „Stillen ist seit langem bekannt für seine positiven Auswirkungen auf die Entwicklung, die Gesundheit und den Schutz vor Krankheit von Kleinkindern. Jetzt haben wir einen weiteren Vorteil des Stillens über drei Monate und deutlicher noch über sechs Monate und länger identifiziert“ (2.) 2015 belegt eine brasilianische Studie, dass Muttermilch einen Einfluss auf den IQ der Babys hat - unabhängig vom sozialen Status der Eltern. (3.) Dem fügt eine US-Studie 2014 hinzu: „Nicht nur haben gestillte Kinder im ersten Lebensjahr einen Vorsprung bei den Gehirnleistungen, sondern dieser Vorsprung bleibt auch in späteren Jahren erhalten.“ (4.) Und selbst die WHO muss nachlegen und empfiehlt eine über das erste Lebensjahr hinausgehende Stillzeit des Kindes. (5.) Aus diesen und vielen weiteren elementar wichtigen Ergebnissen lässt sich nicht nur die Bedeutsamkeit eines angemessenen Umgangs mit dem Neugeborenen erkennen: Die Vorgehensweise bei seiner Pflege entscheidet weitgehend sogar über ein erfreuliches oder spannungsreiches Schicksal in seinem späteren Leben. Entweder entwickelt sich ein kraftvoller, gesunder Charakter oder ein Mensch mit Unsicherheiten, lebenslänglichen Minderungen seiner Belastbarkeit, mit Aneinanderreihungen von Lebensschwierigkeiten, anfangs mit motorischer Unruhe, ADHS, Bettnässen, Adipositas, Aktivitätsatrophie, etc.,manchmal sogar schließlich mit einem Scheitern in verzagter Depressivität. Die Masse der Forschungen mit solchen eindeutigen Ergebnissen lassen sich in dieser Mail nicht au ... - [Der Tic - was bedeutet dies](https://www.christa-meves.de/blog/der-tic-was-bedeutet-dies) Als ein Fernseher der 70er Jahre ließ sich vermuten, dass Teilnehmer an Talkshows eine leichte neurologische Störung immer weniger aufweisen: Das Symptom des Tic. In diesen Jahren waren es gelegentlich nur - meist ältere Herren - die hin- und wieder mit ihren Augenlidern blinzelten, mit den Schultern zuckten oder Stirn-und Nase krausten. Im neuen Jahrhundert, in dem zu solchen Runden zunehmend jüngere Menschen eingeladen wurden, schien der Tic mittlerweile wie ausgestorben. ## MEVES AKTUELL April 2016 Als ein Fernseher der 70er Jahre ließ sich vermuten, dass Teilnehmer an Talkshows eine leichte neurologische Störung immer weniger aufweisen: Das Symptom des Tic. In diesen Jahren waren es gelegentlich nur - meist ältere Herren - die hin- und wieder mit ihren Augenlidern blinzelten, mit den Schultern zuckten oder Stirn-und Nase krausten. Im neuen Jahrhundert, in dem zu solchen Runden zunehmend jüngere Menschen eingeladen wurden, schien der Tic mittlerweile wie ausgestorben. Erstaunlicherweise zeigt sich nun aber, dass solche Störungen, die als erstes im Grundschulalter auftreten, nun wieder in vermehrter Zahl sichtbar werden. In einer Radiosendung über Verhaltensstörungen erwähnte ich auch diese Form einer motorischen Unruhe und musste erleben, dass dadurch aus manchen Familien Hilferufe an mich als Kindertherapeutin ausgelöst wurden. Dabei ließ sich erfahren, dass Sachkenntnis auf diesem Feld der Verhaltensstörungen in der Bevölkerung praktisch nicht vorhanden ist. Im Gespräch geben die Eltern dann regelmäßig an, dass sie sich oft bereits über Jahre mühen, die Kinder auf diese „Unart“ anzusprechen und sie bei wachsender Erfolglosigkeit auch dafür beschimpfen und bestrafen. Sie können die Aussage der Kinder nicht verstehen, dass ihnen diese Zuckungen ohne jeden Einfluss ihres Willens geschehen. Was ist ein Tic? Hat er eine Bedeutung? Lässt er sich therapieren? Warum nimmt er bei manchen Kindern wieder zu und weitet sich bis ins Erwachsenenalter hinein aus? Einiges darüber ist in der Neurologie längst bekannt: Tics haben ihren Ort in den motorischen Arealen des Gehirns. Sie gelten in der Schulmedizin als nicht veränderbare, genetisch bedingte, unwillkürliche motorische Erscheinungen. Einige verschwinden zwar im Kindesalter wieder. Andere lassen sich sogar lebenslänglich nicht vollständig bändigen. Psychiatrisch wird wenig erfolgreich medikamentös einzugreifen versucht. Das Leiden ist für die Betroffenen - subjektiv besonders ab der Pubertät - außerordentlich gravierend. Es wird als peinlich, beschämend und wertmindernd erlebt. Es entsteht das wachsende Bedürfnis, die unwillkürlichen Bewegungen im Gesicht oder im Oberkörperbereich zu unterdrücken, was meistens zu Misserfolgen, ja, eher zu einer Steigerung führt . Es drängt mich deshalb hier zu berichten, dass es oft möglich erscheint, in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Patienten die Störung zu minimieren oder sogar ganz zum Verschwinden zu bringen. Es ergibt sich nämlich bei der Anamneseerhebung regelmäßig, dass die Störung bereits im Kleinkindalter beginnt und zwar bei Kindern, bei denen eine hinreichende Ausgestaltung ihres Freiraums, ihrer Selbstbehauptung, ihres motorischen Spielraums, in einem für sie zureichenden Maß gefehlt hat. Die vitale Entfaltung physischer und psychischer Eigenständigkeit blieb aus! Es ist so, als ob der Lebenstrieb, die Natur im Kind, sich eine solche Einschränkung nicht gefallen lässt. Die Natur verhält sich ähnlich wie im Erdbebengebiet von Japan. Sie bebt dort in vielen Kleinschüben, um die Spannungen im Inneren der Erde anzuzeigen. Auch im physischen Bereich des Menschen werden mithilfe des Tics seelische Spannungen erkennbar, ja, mehr noch: In der Therapie lässt sich die Vermutung erhärten, dass der Tic eine nicht zum Zug gekommene Angriffsgebärde ist. Das entsprechende Kleinkind hat noch nicht genug Kraft zur Ausführung gehabt. Der Tic will also als ein Signal an die Erziehenden verstanden sein, das der Nachbesserung bedarf; denn in dem entsprechenden Zeitfenster der Entwicklungsphase ist dem Kind sein Entfaltungsspielraum nicht eigenständig und hinreichend genug eingeräumt worden. Die Natur des Kindes akzeptiert drastische Einengung nicht ohne Rebellion und übernimmt mit dem Tic ein Stück Eigenmacht. Das Symptom entspringt also nicht dem Eigenwillen des Kindes und lässt sich deshalb auch nicht frontal von ihm beseitigen. Erstaunlicherweise zeigt sich dann darüber hinaus im Erwachsenenalter, dass Menschen, deren Kindheit auf diese oder andere Weise irgendwie stranguliert war, auch gelegentlich zu mächtigen, oft zerstörerischen Jähzornsausbrüchen neigen - ähnlich wie ein psychisches „Großerdbeben“. Die Vermutung solcher Zusammenhänge hat sich als erfolgreicher therapeutischer Ansatz erwiesen: Begreift der leidende Patient, der krampfhaft versucht, den Tic zu unterdrücken und damit lediglich Misserfolge erlebt hat, dass dem Vers ... - [„Aufmerksamkeit des Bürgers" im Hinblick auf den sexuellen Missbrauch von Kindern?](https://www.christa-meves.de/blog/aufmerksamkeit-des-burgers-im-hinblick-auf-den-sexuellen-missbrauch-von-kindern) Ein Neologismus aus Kindermund geht neuerdings seiner Einbürgerung entgegen: „Po piken“. Ein 8-Jähriger führt mir diesen neuen Terminus folgendermaßen vor: „Wir Jungen machen jetzt in der Pause ein Spiel: Zwei Jungen gehen zusammen auf die Toilette, wir ziehen beide die Hosen runter, und dann machen wir das hintereinander.“ In dieser Aussage wird deutlich, dass die seit 40 Jahren schwelende Tendenz, Kinder vom Säuglingsalter ab zu sexualisieren, eine neue Erfolgssteigerung erfahren hat: Das Tolerieren von sexuellen Spielereien im Kindesalter. ## MEVES AKTUELL Mai 2016 Ein Neologismus aus Kindermund geht neuerdings seiner Einbürgerung entgegen: „Po piken“. Ein 8-Jähriger führt mir diesen neuen Terminus folgendermaßen vor: „Wir Jungen machen jetzt in der Pause ein Spiel: Zwei Jungen gehen zusammen auf die Toilette, wir ziehen beide die Hosen runter, und dann machen wir das hintereinander.“ In dieser Aussage wird deutlich, dass die seit 40 Jahren schwelende Tendenz, Kinder vom Säuglingsalter ab zu sexualisieren, eine neue Erfolgssteigerung erfahren hat: Das Tolerieren von sexuellen Spielereien im Kindesalter. Bei mir als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin landen z. Z. immer häufiger die Mails und Anrufe ratloser Eltern an, die mit dieser Liberalität in Konflikt geraten sind. Sie berichten von unangemessenem Sexualkundeunterricht mit drastischem Bildmaterial. Machen die Kinder jetzt lediglich nach, was sie dort gesehen bzw. gehört haben? Ja, hat dieses allzu frühe Interesse schon der kleinen Kinder an sexueller Praxis nicht ihre Ursache bereits in dem Bemühen der jungen Revolutionäre in den 70er Jahren, die gesamte Menschheit zur Sexualität „zu befreien“ - ist doch bei der großen Strafrechtsreform von 1975 ein Großteil der Paragraphen, die die Sexualität in Normen einband als ein Siegeszug der Liberalität, aufgelöst worden! Aber ein Paragraph blieb bis heute bestehen: Das Verbot des sexuellen Umgang von Erwachsenen mit Kindern- und Jugendlichen. Doch, wer diese Regelung in Anspruch nehmen will, muss manchmal leider erleben, dass das Gesetz ebenso wenig eingehalten wird, wie etwa das gesetzliche Verbot zur Abtreibung. Ein nicht seltener Fall aus diesem Bereich: Ein 40-Jähriger Mann aus dem Westen unseres Landes schildert mir seine Not und genehmigt deren Veröffentlichung. Er habe sich nach der Geburt seines Kindes von seiner Frau scheiden lassen. Laut Gerichtsbeschluss darf er alle 14 Tage seinen nun bereits dreijährigen Sohn von der Mutter des Kindes abholen. Im Umgang mit diesem erlebt er seit einem Jahr Merkwürdiges: Der Junge ist zwar außerordentlich glücklich, wenn er des Vaters ansichtig wird. Es hat sich offenbar eine Vertrauensbasis zum Vater ausbilden können, die tiefer ist als die Bindung an seine leibliche Mutter; denn das Kind klammert sich bei der Rückgabe regelmäßig schreiend an das Hosenbein des Vaters fest und ist nur mit Gewalt von diesem abzulösen. Da der Junge bereits zweimal Verletzungen aufgewiesen habe - sowohl im Gesicht, wie Hämatome an seinem kleinen Körper - habe dieser Vater unter Beilage der entsprechenden Fotos bisher vergeblich versucht, das Aufenthaltsrecht für seinen Sohn zu erwerben. Es sei ihm vom Gericht verwehrt worden. Nun aber jenes merkwürdige Erleben: Während er das Kind zur Nacht vorbereitet, erhebt der vor ihm liegende Junge sein Stimmlein und sagt laut: „Opa macht Aua am Po - tut weh!“ Dann klemmt er seine Beinchen zusammen und ruft: „nein, nein, nein!“ Innerlich aufgeschreckt bleibt der Vater stumm und geht dazu über, dem Söhnchen die fällige Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen. Aber am nächsten Tag beginnt er zu recherchieren. Um was für einen „Opa“ kann es sich denn hier wohl handeln? Er findet heraus, dass seine geschiedene Frau einen Lover habe, der seinen berenteten Vater als einen Transporteur des Kindes von der Krippe, hin-und zurück angestellt habe. Der Kindsvater erkundet zunächst die Namen dieser ihm fremden Personen und begibt sich dann zum Jugendamt, um über seine Beobachtungen zu berichten. Die dortigen Angestellten hätten kein Verständnis für die Befürchtung des Vaters gehabt, dass es sich um sexuellen Missbrauch handeln könne. Sie meinen, dass Kleinkinder sich häufig einmal dergleichen ausdenken würden, wenn sie mit solchen Worten bei den Erwachsenen Aufmerksamkeit erregen möchten. (Dazu darf ich als Fachfrau und ehemalige Gutachterin beim Jugendgericht einwenden: Das mag zwar selten einmal bei älteren Schülern um die 9-10-Jährigkeit herum der Fall sein, bei Kleinkindern handelt es sich aber - wie genaueres Beobachten dann zeigt - meistens um einen dringlichen Hilferuf des wirklich missbrauchten Kindes. Bei diesen habe ich eine bewusste Strategie - allein um Aufmerksamkeit bei der Umwelt zu erregen - noch niemals als Ursache solcher Äußerungen erlebt. Dieses ist im unreifen Hirnstatus des Kleinkindalters meist noch gar nicht möglich.) Die ... - [Nüchterne Rückkehr zur Realtität?](https://www.christa-meves.de/blog/nuchterne-ruckkehr-zur-realtitat) Seit 1989, seit die Nachricht vom Fall der Mauer aus dem Fernseher drang, habe ich mich noch nicht wieder so erstaunt darüber gefreut, dass etwas völlig Unerwartetes eintrat, wie gestern Abend bei der Talkshow der ARD: Der Moderator von „Hart aber fair“, Frank Plasberg, hatte einen Passus aus dem Wahlkampf des neuen USA-Präsidenten eingeblendet. Dieser enthielt unter dem hochbrandenden Jubel seiner Zuhörer den Satz: „The forgotten men and women of our country will be forgotten no longer“. ## MEVES AKTUELL November 2016 Seit 1989, seit die Nachricht vom Fall der Mauer aus dem Fernseher drang, habe ich mich noch nicht wieder so erstaunt darüber gefreut, dass etwas völlig Unerwartetes eintrat, wie gestern Abend bei der Talkshow der ARD: Der Moderator von „Hart aber fair“, Frank Plasberg, hatte einen Passus aus dem Wahlkampf des neuen USA-Präsidenten eingeblendet. Dieser enthielt unter dem hochbrandenden Jubel seiner Zuhörer den Satz: „The forgotten men and women of our country will be forgotten no longer“. Dann fragte Plasberg in seine Gästerunde hinein: „Gibt es in Deutschland Ihrer Meinung nach auch etwas Ähnliches, die Vergessenen, die endlich Gehör finden müssen?“ Und nun geschah nicht das Übliche, nämlich ein Lobgesang der Meinungsfreiheit in unserer „gerechten Demokratie“, sondern ein plötzlicher Einbruch realer Erkenntnis. Niemand in der Runde war bereit, die übliche Verdrängung aufrecht zu erhalten. Persönlich eingeleitet von dem Urgestein des ARD - dem ehemaligen Intendanten des WDR, Fritz Pleitgen, unterstützt vom Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, zufrieden umlächelt von der Europaparlamentarierin Beatrice von Storch, begab sich die Runde auf den Pfad ernsthafter Selbstkritik. Man müsse wohl zugestehen, gaben die Medienmächtigen zu, dass die sogenannte „political correctness“ Einschränkungen und Behinderungen von Äußerungen zur Folge gehabt hätte. Was damit im Einzelnen gemeint war, blieb unerläutert. Aber jeder Kundige konnte aus den Erfahrungen der vergangenen 40 Jahre in all ihrer Fülle zusammenzählen: Es handelt sich um ein recht großes Potential an Verlautbarungen und Autoren, die anscheinend konservative, und vor allem christliche Einstellungen vertreten, sowie Kritik an dem immer unwirklicher werdenden Trend erheben. Diese seien auszuschalten. Zwar machte sich die Runde jetzt noch einmal an den anscheinend ungerechten Geldverhältnissen fest, aber dennoch zeigte der Moderator auf, dass ihm eine andere Richtung vorschwebte, indem er fragte:“Geht es eigentlich, wenn man über die ‚fogotten one‘ in Amerika oder über die Vergessenen bei uns spricht, geht es da nur um Dinge, die man mit Geld heilen kann?“ Ein Neuanfang zur Wahrheitsfindung also? Eine neue Hoffnung auf Zukunft? Eine Besinnung darauf, dass es die Wirklichkeit war, die unter einer zerstörerischen Ideologie aus dem Blick verloren wurde? Diese neue Fragestellung kommt zwar fast 50 Jahre zu spät - endgültig zu spät, weil sie schon so fest eingewachsen ist? Denn seit der 68ger Revolte beherrscht einhellig eine linke, nur scheinliberalistische Meinungsdiktatur die Öffentlichkeit in der BRD-West. Und alle jene „Dümmlinge“, die es seitdem wagen, in der Öffentlichkeit mit gesundem Menschenverstand eine bewährte christliche Wahrheit zu vertreten, wurden und werden hierzulande mundtot gemacht. Oft werden sie ohne jede Selbstkritik der Medienmacher ihrer Würde, ihrer berechtigten Einwände, meist sogar ihrer Existenz beraubt. Die törichte, einhellige, ideologische Weltvorstellung, die immer unwirklicher wird - vom Benachteiligungsgetöse bis zum Genderismus - wurde nun auch noch per Wikipedia in die Unlöschbarkeit der Diffamierungen gezwungen. Man versah sie geradezu plakativ mit dem lügenhaften Schandmal eines selten einmal vorhandenen Rechtsextremismus. Aber die bösen Geister, die hinter dieser neuen Verführung einer globalen Öffentlichkeit stehen, haben trotz ihrer unermesslich geschickten Strategie, offenbar eines nicht bedacht: Die neue Technik - in all ihrer Unkontrolliertheit - hat nun auch die ungeplante Möglichkeit erwirkt, ihre unwillkommenen Erfahrungen, wie auch neue seriöse Forschungsergebnisse per Mail, über Facebook, Youtube, etc. auszusprechen und sich damit untereinander zu vernetzen. Auf diese Weise entstand, von der zugelassenen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, eine eindrucksvolle, meist christlich getönte, heimliche Parallelgesellschaft. Sie hat - wie das hellrote Licht des der Erde ganz nahe gerückten Mondes - einen weiß-wolkigen Vulkandampf hervorgerufen. Und selbst Fritz Pleitgen hat das erkannt. Ein erschreckter Journalist brachte das recht unzureichend schlicht zum Ausdruck: „Erst gehen in Frankreich die Leute auf die Straße, dann der Austritt von England, die Osteuropäer sowieso, und nun auch noch die USA! Man sollte da wirklich allmählich umdenken!“ Nüchterne Rückkehr zur Re ... - [50 Jahre Öffentlichkeitsarbeit Christa Meves](https://www.christa-meves.de/blog/50-jahre-offentlichkeitsarbeit-christa-meves) Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums meiner Öffentlichkeitsarbeit möchte ich Ihnen heute ein Interview vermitteln, dass ich jüngst dem Verband Familienarbeit e. V. gegeben habe, befragt von dessen Mitarbeiterin, Ulrike Brandhorst. In der Verbandszeitschrift „Familienarbeit heute“wurde es in der Dezemberausgabe 2016 veröffentlicht. ## MEVES AKTUELL Januar 2017 Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums meiner Öffentlichkeitsarbeit möchte ich Ihnen heute ein Interview vermitteln, dass ich jüngst dem Verband Familienarbeit e. V. gegeben habe, befragt von dessen Mitarbeiterin, Ulrike Brandhorst. In der Verbandszeitschrift „Familienarbeit heute“wurde es in der Dezemberausgabe 2016 veröffentlicht. Frau Meves, Sie wurden 1925 geboren. Noch heute beraten Sie Eltern. Woher kommt diese unbändige Energie und Leidenschaft? Nun, das körperliche Fit sein im Alter von 91 Jahren ist doch erst einmal ein Geschenk „ohn` all Verdienst und Würdigkeit“. Aber mein mich immer noch drängender Antrieb wird bestimmt durch die seelische Not von Eltern mit ihren Kindern, die täglich bei mir anbrandet. Dabei handelt es sich - wie wir heute durch die Hirnforschung nun ganz genau nachweisen können - oft um Störungen der Kinder, die bereits in ihren ersten Lebensjahren durch unnatürliche Erziehungsmaßnahmen mit den Winzlingen entstanden sind; denn in den ersten Lebensjahren bildet sich das Gehirn erst allmählich und zwar auf dem Boden der Erfahrungen der Kinder mit ihrer Umwelt heraus. Die Eindrücke werden als richtig oder als falsch, und das heißt als Zufriedenheit oder als Unzufriedenheit in die entsprechenden Areale des Stammhirns so fest eingeprägt, dass sie als eine Grundstimmung des Kindes später sogar als Charakterzüge eingeprägt werden. Da diese Forschungsergebnisse in Bezug auf die Gepflogenheiten von Säuglingen und Kleinkindern nicht ausreichend bekannt sind, ja, sogar weitgehend verschwiegen werden, entwickelt sich nun wie eine Lawine ein enormer Boom von unzufriedenen und dadurch unruhigen Kindern mit den verschiedensten Verhaltensstörungen, die spätestens bereits im Grundschulalter die Lern- und Leistungsfähigkeit behindern. Das wäre leicht verhinderbar durch eine allgemeine Informiertheit darüber, dass Kleinkinder ganz bestimmte natürliche Entfaltungsbedingungen haben. Diese wären unschwer zu erreichen, weil die gesamte Biologie des Kindes bereits darauf ausgerichtet ist. Deshalb bleibt mir gar nichts weiter übrig, als weiter meine Stimme zu erheben, zumal hier nun per Printmedien oder auch per Elektronik die Wahrheit besser verbreitet werden kann. Es lässt sich als verantwortungsbewusste Fachfrau doch ein solches kollektives Unglück nicht einfach hinnehmen; denn so viel Glück, Erfolg oder Unglück und Misserfolg langfristiger, lebenslänglicher Art steht damit doch auf dem Spiel! In Ihrer Praxis erkannten Sie bestimmte Entwicklungen und warnten bereits früh - in 121 Büchern, 3000 Vorträgen und zahlreichen Artikeln - vor gefährlichen Folgen. Können Sie kurz darlegen, was Sie prognostizierten und was davon bereits eingetreten ist? Nachdem ich in meiner Arbeit praktisch die Erfahrung gemacht hatte, dass bereits in den 60er Jahren die Verhaltensstörungen bei Kindern immer mehr zunahmen, habe ich meine Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Und in den ersten Taschenbüchern, ab 1968, habe ich unentwegt -unter dem Motto und Titel: „Manipulierte Maßlosigkeit“ darauf hingewiesen, dass in Zukunft eine Vielzahl das Leben erschwerender Störungen entstehen würden, und sich diese Voraussage im Jahr 2000 als eine verheerende Bilanz aufweisen ließe: Die motorische Unruhe würde sich bei den Kindern steigern. Die Kinder würden viel mehr Schwierigkeiten haben, sich sozial zu verhalten, viele würden nun sogar eine Verwahrlosung entwickeln, die sie unfähig werden lässt, Schul- und Ausbildungsabschlüsse zu machen, die Suchterkrankungen würden boomen, und ebenso würden sich die Raub-, die Gewalt- und die Sexualdelikte in einem verheerenden Ausmaß steigern. Diese Prognosen sind schrecklicherweise und oft in noch viel verheerenderer Form eingetreten, als ich das damals hochrechnen konnte. Die Zahlen der jungen Menschen, die heute für Arbeitsprozesse gar nicht mehr vermittelbar sind, werden nun viel zu hoch und bewirken, dass wir 60 Prozent unseres Staatssäckels für soziale Leistungen aufzuwenden haben. Wie lässt sich das gesellschaftlich nun auch noch mit dem Zustrom an Ausländern weiter langjährig leisten, ohne einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu erleiden? Das ist doch die nun entstandene bange Frage. Sie belassen es nicht bei Prognosen, sondern kämpfen für Verbesserungen. Seit 1996 standen Sie bis 2014 dem Verein Verantwortung für die Familie - VFA e.V. - vor. Im Jahr 2000 gründeten Sie die Fortbildungseinrichtung ElternColleg-Christa Meves (ECCM)®. Was können Eltern, Gesellschaft und Politik für das seelische, geistige und körperlich gesunde H ... - [Die Oxytocinforschung ist in Hochform](https://www.christa-meves.de/blog/die-oxytocinforschung-ist-in-hochform) Die Oxytocinforschung ist in Hochform. Immer neue Studien bringen erstaunliche Ergebnisse. Sie differenzieren die Aussagen über das erst seit dem vorigen Jahrhundert bekannte stimmungserhellende Hormon - jetzt bereits als „Bindungshormon“ gekennzeichnet. In vorzüglich wissenschaftlichen Büchern finden sich jetzt sogar schon die jüngsten Forschungsergebnisse gesammelt vor. Als Beispiel und Anregung sei das Werk von Kerstin Uvnäs Moberg herausgestellt: „Oxytocin und Eltern- Kind-Bindung“ Oxytocin, das Hormon der Nähe, Berlin 2016. ## MEVES AKTUELL Februar 2017 Die Oxytocinforschung ist in Hochform. Immer neue Studien bringen erstaunliche Ergebnisse. Sie differenzieren die Aussagen über das erst seit dem vorigen Jahrhundert bekannte stimmungserhellende Hormon - jetzt bereits als „Bindungshormon“ gekennzeichnet. In vorzüglich wissenschaftlichen Büchern finden sich jetzt sogar schon die jüngsten Forschungsergebnisse gesammelt vor. Als Beispiel und Anregung sei das Werk von Kerstin Uvnäs Moberg herausgestellt: „Oxytocin und Eltern- Kind-Bindung“ Oxytocin, das Hormon der Nähe, Berlin 2016. Für die Erkenntnisse der Säuglingspflege ist das Auftauchen dieses Hormons geradezu ein Glücksfall, macht es doch die Wichtigkeit der engen Mutter-Kind-Beziehung unwiderlegbar klar; denn schon während der Geburt werden mit diesem stimmungserhellenden Stoff sowohl die Mutter als auch das Kind geradezu überschwemmt, und ein mitbemühter Vater bekommt sogar auch etwas davon ab. Aber nicht nur in dieser Phase - so betonen die Forscher - kann das Hormon zu mehr Natürlichkeit verhelfen; denn der Mutter geht dieses Hilfsmittel auch später für ihre Erziehungsarbeit keineswegs verloren, jedenfalls nicht, wenn sie in ihren Gefühlen die Empathie für ihr Kind bewahrt. Dann bleibt ein erheblicher Oxytocinstatus bei der Mutter über die Kinderjahre hinweg sogar erhalten! Damit wird die Einstellung zu ihren Kindern in einer hochinteressanten Weise vertieft: Die Mutter wird seelisch hellhöriger. Es gelingt ihr zunehmend mehr, sich in das Fühlen und Denken ihrer Kinder zu vertiefen. Sie reagiert nicht einfach nur auf das oberflächliche Verhalten des Kindes, sondern sie fragt innerlich nachdenklich, was das Kind mit seinem jeweiligen Verhalten wohl aussagen möchte. Obgleich diese Forschungsergebnisse während meiner Praxistätigkeit noch nicht bekannt waren, habe ich bei meinen Ratschlägen die Güte dieser hormonellen Zugaben oft schon erspüren können: Wenn die mir vorgestellten Kinder ein unangepasstes Verhalten zeigten und durch provokantes Stören in der Familie auffielen, lies sich oft feststellen, dass die Ursache in einem Gefühl des Zukurzkommens - besonders im Hinblick auf andere Geschwister - zu finden war. Das war in solchen Fällen bemühten Eltern nicht bewusst geworden. Sie hatten lediglich mit Schimpfen und Sanktionen auf das Fehlverhalten reagiert. Und so entwickelte ich mit den bemühten Eltern neue Wege von Gemeinsamkeiten mit diesem Kind, um ihm aus seiner Sackgasse herauszuhelfen. Darauf entdeckten wir drei Erwachsenen oft eine wie wunderbare sofortige erstaunliche Verhaltensänderung des Kindes. Manchmal bereits sogar - bevor sich eine andere Umgangsweise der Eltern mit dem Kind hatte konstituieren können - zeigte es plötzlich Umgänglichkeit! Wir konnten erleben, dass bereits das vertiefte Verstehen der Eltern - oft bereits gewissermaßen ein intensiveres Ausstrecken ihrer seelischen Tentakel zum Kind hin - ihm eine spontane Erleichterung gebracht hatte. Zwar musste dann später noch weiter intensiv in dieser Art gearbeitet werden, ehe sich eine neue Wertfindung des Kindes ausgebildet hatte, aber die Wirksamkeit einer verstärkten Sensibilisierung hatte im Grunde bereits eine innerlich befreiende Wirkung. Das wirft folgende Frage auf: Wie kam es aber, dass dieses vermutlich hohe Oxytocinquantum dieser Eltern als Sensibilisierungsmotor zum Verstehen bei dem einen Kind noch nicht zur Auswirkung gekommen war, obgleich es doch wohl bei den anderen Kindern seine Effektivität gezeigt hatte? Das lag offenbar daran, dass sie hier nun erstmalig ein nachhaltig aufsässiges Kind zu verkraften hatten. Die übliche Tradition, bösen Ungehorsam möglichst rasch mit Stumpf und Stil auszureißen, hatte dadurch leider zu einer das Verhalten nun erst geradezu aufblühenden Verschlechterung geführt. Aber wie dem auch sei: Die neuen Forschungsergebnisse über den Effekt der Erziehungserleichterung durch das Oxytocin sollten wir voll Hoffnung zur Kenntnis nehmen. Es erhöht ja die Chancen zu allgemein befriedigenden Erziehungsformen der Zukunft: Es macht die Eltern sensibel für das von der Natur Vorgegebene, für die beglückende Bereitschaft, sich als Erziehender noch mehr in die Kinderseelen zu vertiefen, weil durch das Verstehen Gemeinschaft zwischen Kindern und Erwachsenen elementar verstärkt werden kann. Mit diesem meinem kleinen aktuellen Impuls jetzt hier lässt sich ledig ... - [US-Präsident Donald Trump macht ernst bei der Verfolgung von Pädophilen-und Kinderschänderringen](https://www.christa-meves.de/blog/us-prasident-donald-trump-macht-ernst-bei-der-verfolgung-von-padophilen-und-kinderschanderringen) Es sind lediglich einige kleine Magazine hierzulande, die unverzüglich eine aktuelle Nachricht zu einem Thema gemacht haben, das von einer riesengroßen ubiquitären Brisanz ist. Es berichtet als Message folgende Neuheit: „US-Präsident Donald Trump macht ernst bei der Verfolgung von Pädophilen-und Kinderschänderringen. In den ersten 30 Tagen seiner Amtszeit wurden mehr als 1.500 Pädophile verhaftet.“ ## MEVES AKTUELL März 2017 Es sind lediglich einige kleine Magazine hierzulande, die unverzüglich eine aktuelle Nachricht zu einem Thema gemacht haben, das von einer riesengroßen ubiquitären Brisanz ist. Es berichtet als Message folgende Neuheit: „US-Präsident Donald Trump macht ernst bei der Verfolgung von Pädophilen-und Kinderschänderringen. In den ersten 30 Tagen seiner Amtszeit wurden mehr als 1.500 Pädophile verhaftet.“ (1.) Recherchen im Internet: Viele Berichte zwar über anscheinend anstößige Maßnahmen des Präsidenten in den USA sind hierzulande im Umlauf, aber über eine solche Maßnahme ist bisher kaum etwas verlautbart worden. Dabei scheint es doch so, als ob hier einer internationalen Eiterbeule unermesslich schändlichen Ausmaßes frontal zu begegnen versucht wird. Was für eine Sünde ist diese unzureichende Beachtung der Gegebenheit, dass eine unsägliche Verbrechensart ubiquitär so wuchern kann! Die Kinderschutzorganisationen UNICEF und ECPAT berichten: Der moderne Sklavenhandel mit Kindern und Jugendlichen nimmt weltweit immer mehr zu. 27 Prozent der entdeckten Opfer von Menschenhandel sind Kinder und Jugendliche. Zwei Drittel davon sind Mädchen. **Die EU geht von einem weltweiten Umsatz beim Kinderhandel von 25 Milliarden Euro aus (!)** In Europa werden vor allem Kinder und Jugendliche aus südosteuropäischen Ländern wie Rumänien oder Bulgarien Opfer von Kinderhandel. Sie würden im Westen zur Prostitution gezwungen, brutal ausgebeutet und seien Gewalt ausgeliefert. Nach einem Bericht des hiesigen Bundespräsidialamtes ist die Mehrzahl der Opfer unter 21 Jahre alt, zwölf Prozent waren zwischen 14 und 17 Jahre alt, 13 Opfer waren jünger als 14 Jahre. Man kann aber von einem noch viel größeren Dunkelfeld ausgehen. 90 Prozent der Opfer kommen aus dem europäischen Raum, davon 61 Prozent aus osteuropäischen Ländern, wie Rumänien und Bulgarien. Von den ermittelten Tätern waren 30 Prozent Deutsche, gefolgt von Rumänen, Bulgaren und Türken. Vielen Opfern drohe nach den Prozessen die Abschiebung in ihre Heimatländer, wo der Kreislauf aus Abhängigkeit und Prostitution häufig erneut beginne. Viele der Kinder und Jugendlichen hätten in ihrer Heimat gar keine Familie, weil die Eltern in ärmlichsten Verhältnissen leben. In Rumänien hätten zudem tausende Kinder keine Geburtsurkunde und seien damit behördlich nirgendwo registriert. (2.) Es muss uns klar sein, dass diese nüchternen Berichte aus der Kriminalstatistik keineswegs auch nur andeuten, wie dieses Schänden der Kinder - nach Dutroux-Manier, oft sogar bis zur „Entsorgung“ der Kinder - in der Realität aussieht. Bereits 2013 erschien in der katholischen Wochenzeitung Die Tagespost ein Bericht, den ich bald darauf in einer Kleinschrift publizierte und ihn hier jetzt noch einmal - angesichts der Nachricht aus den USA - wiederhole: „Es werden Kinder aller Altersstufen geraubt, gekauft, meist pornografisch missbraucht, als Ware angeboten und schließlich getötet.Und der bedarf an Männern, die sich per Pornografie dieser Schändlichkeit bedienen, steigert sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.“(3.) Wer ermisst die lauten oder stummen Schreie dieser zerquälten sexuell missbrauchten Kinder? Dabei ist doch laut DNA jedes Kind ein Einzelexemplar unseres Schöpfers. Zurecht sagt Christus im Evangelium: Diesen Tätern „wäre es besser, sie würden mit einem Mühlstein um den Hals in der tiefsten Tiefe des Meeres versengt.“ (4.) Wie deutlich sind damit für den Christenmenschen diese Verbrechen das Non-plus-ultra aller Verbrechen! Besonders Gabriele Kuby und Mathias von Gersdorff haben sich meinen schon seit Jahrzehnten öffentlich wiederholten Warnungen mit ihren Büchern an die Seite gestellt. (5.) Und mittlerweile sind hierzulande manche andere Initiativen hinzugekommen. Aber nun macht sich da plötzlich jenseits des Ozeans ein Mächtiger daran, diesen Sumpf auszutrocknen! **Bei aller sonstigen Kritik an seinem Verhalten macht dies uns doch Mut, in dieser Weise weiter die Stimme zu heben - gelegen oder ungelegen...** **Quellennachweise:** - [Trumps hartes Durchgreifen gegen Pädophile](https://katholisches.info/2017/03/09/trumps-hartes-durchgreifen-gegen-paedophile-vom-mainstream-totgeschwiegen/) - [Unicef beklagt große Zahl sexuell ausgebeuteter Kinder](https://www.evangelisch.de/inhalte/142542/08-03-2017/unicefsexuell-%20ausgebeutete-kinder) - Meves, C.: Neue Beweise gegen einen veralteten Zeitgeist, Kisslegg 2013 - Mat 18,6 5) Gersdorff, M.: Achtung! Pornographie-Falle!, Frankfurt ... - [Studie "Mentale Veränderung des Menschen](https://www.christa-meves.de/blog/studie-mentale-veranderung-des-menschen) Eine neue Studie verdient Beachtung. Sie dokumentiert drei Phasen der mentalen Veränderung der Menschen hierzulande seit 1945 bis heute. Während in der Nachkriegszeit von 1945-1968 die Mentalität der Menschen vor allem vom Aufbruch aus dem Inferno geprägt war, entstand ab 1965 im Westen - so weiß heute jedermann -eineschlagartig veränderte Lebenseinstellung. Jetzt begann - von den Medien einhellig unterstützt - ein links-liberaler Vorrang in der Lebensweise - eine Art „Locker vom Hocker“ - Mentalität zu dominieren. ## MEVES AKTUELL Mai 2017 Eine neue Studie verdient Beachtung. Sie dokumentiert drei Phasen der mentalen Veränderung der Menschen hierzulande seit 1945 bis heute. Während in der Nachkriegszeit von 1945-1968 die Mentalität der Menschen vor allem vom Aufbruch aus dem Inferno geprägt war, entstand ab 1965 im Westen - so weiß heute jedermann -eine schlagartig veränderte Lebenseinstellung. Jetzt begann - von den Medien einhellig unterstützt - ein links-liberaler Vorrang in der Lebensweise - eine Art „Locker vom Hocker“ - Mentalität zu dominieren. Im neuen Jahrhundert ist der Trend nun neu bestimmt von einer wirtschaftlich orientierten Europäisierung und von dem Durchbruch der Technik hinein in jedermanns Alltagsleben. Die dadurch jeweils gefärbten mentalen Veränderungen scheinen in einem ersten Ansatz durch die bereits erwähnte Studie im Auftrag einer Wirtschaftsfirma ins Visier genommen worden zu sein: Sie veranlasste eine Forschungsgruppe, die mentalen Veränderungen in zeitlich unterschiedenen Gruppierungen zu erkunden, um daraus Schlüsse für wirtschaftliche Optimierungen herauszufinden. Ihre Ergebnisse sind aber auch psychologisch relevant und von interessanter Eindeutigkeit. Diese Digitalagenturgruppe SYZYGY machte es sich also zur Aufgabe, die vorherrschende Lebenseinstellung eben bei den besagten drei Gruppen von je 1000 Personen in den drei jüngsten Zeitabschnitten zu untersuchen. Sie verglich das Verhalten der 53-79- jährigen - das sind die in die Nachkriegszeit Hineingeborenen - mit einer zweiten Gruppe der 37-52-jährigen. Das sind in der BRD die mit der im Westen ab 1965 einsetzenden Kulturrevolution. Diese beiden Gruppierungen verglichen sie dann darüber hinaus und vorrangig mit den Jüngsten, den 19-36-jährigen, also den ab 1981-1991 Geborenen. Eindrucksvoll ist das Ergebnis der Untersucher: Während in der Nachkriegszeit offenbar die alten gesellschaftlichen Strukturen dominierten, erbrachte der Trend ab 1969 im Westen durch die revolutionäre, extrem liberalistische Veränderung einen Trend zur sog. antiautoritären Erziehung. Aus diesen bald aufeinander folgenden Wechselbädern der beiden vergangenen Phasen hat sich nunlaut Studie - vor allem in der jüngsten Generation durch das Vorherrschen der neuen Technik im Verhalten der 19 bis 36-Jährigen eine erstaunliche weitere Veränderung ergeben. Diesen widmet die Studie vorrangig Aufmerksamkeit; denn im Gegensatz zu den Älteren zeigt sich in der jüngsten Generation hierzulande die Mentalität einer unverblümt offerierten, gesteigerten Ichhaftigkeit. Zitat „Die Millennial-Generation in Deutschland dreht sich gerne um sich selbst und beansprucht für sich nur die besten Produkte und Dienstleistungen. Somit ist die ‚Generation Narzissmus‘ eine echte Herausforderung für Unternehmen, die sie als Konsumenten gewinnen wollen.“ Egozentrizität scheint hier also zu dominieren. Die Untersucher fassen sie unter dem Begriff „Narzissmus“ zusammen und verstehen darunter eine individualistische Dominanz mit einer besonderen Vorliebe für die eigenen Belange mit einer vorrangigen Nutzung nun nicht mehr allein des Fernsehers und dessen Krimi-Serien, sondern nun vorrangig für alles Digitale, das ihnen vom Jugendalter ab mehrheitlich zur Verfügung gestellt wurde, dem Workman, dem Discman zunächst, dem Handy, dem PC in voller Wucht und in jüngster Zeit dann dem Smartphone. Wie die Hirnforscher nun bereits längst gewarnt haben, verändert dieser Vorrang einer allein auf sich selbst bezogenen Beschäftigungsmöglichkeit anscheinend geradezu den Charakter zugunsten einer Abschottung und geistigen Verarmung. Auch die Forscher dieser Studie meinen nun, im Hinblick auf das Interesse für die Personen der Außenwelt geradezu einen Schwund feststellen zu können: Die jungen Menschen bleiben in zunehmendem Maß auf sich selbst bezogen. Die Untersucher meinen zu konstatieren, dass so der Verlust einer nach außen gewandten Emotionalität stattfinde. Sie beschreiben eine selbstbezogene Gleichgültigkeit ihrer Probanden und sprechen von einem daraus resultierenden überheblichen Selbstbewusstsein, das sich in gespielter Nüchternheit „an Fakten hält“. Die Forscher betonen aber auch eine wie selbstverständliche Anspruchshaltung der jungen Menschen mit einer eher oberflächlichen Nutzung der Marktangebote. Aber sie meinen ebenfalls eine überzogene Darstellungsbereitschaft per Super-Outfit bei ... - [Hamburg G20 - wie konnte es dazu kommen](https://www.christa-meves.de/blog/hamburg-g20-wie-konnte-es-dazu-kommen) Man möge sich erinnern: Kurz nach der Regierungsübernahme durch die SPD 1998 verkündete ein junger Aktivist dieser Partei, Olaf Scholz, laut und eindringlich wie ein Fanal: „Wir brauchen die Lufthoheit über den Kinderbetten!“ Die Aufstockung der Krippen für die 0-3jährigen war offensichtlich damit gemeint - wie angepasst an das Modell der ehemaligen DDR, die aber damals gerade samt der Sowjetunion in die Pleite und damit in den allgemeinen Zusammenbruch geraten war. MEVES AKTUELL Juli 2017 Man möge sich erinnern: Kurz nach der Regierungsübernahme durch die SPD 1998 verkündete ein junger Aktivist dieser Partei, Olaf Scholz, laut und eindringlich wie ein Fanal: „Wir brauchen die Lufthoheit über den Kinderbetten!“ Die Aufstockung der Krippen für die 0-3jährigen war offensichtlich damit gemeint - wie angepasst an das Modell der ehemaligen DDR, die aber damals gerade samt der Sowjetunion in die Pleite und damit in den allgemeinen Zusammenbruch geraten war. Als Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin hatte ich damals bereits einen 35-jährigen Kampf gegen die Trends zur Zerstörung der Familie - und damit insbesondere gegen die Entmutterung der Mütter - hinter mir; denn ich hatte bereits seit den 60ger Jahren in der praktischen Arbeit erleben müssen, dass die Unruhe unter den unzureichend betreuten Kindern, dass also ihre Verhaltensstörungen und ihre Schulschwierigkeiten immer mehr zunahmen. Voller Sorge war ich damit an die Öffentlichkeit gegangen und hatte unentwegt gewarnt: „Ihr züchtet durch die Missachtung der Familie - besonders durch die unzureichende Nähe der Mütter zu ihren Kleinkindern - einen Trend heran, der bei entsprechender Menge Symptome von Verwahrlosung in gewalttätigen Gruppen hervorrufen würde“. Und so geschah es: „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, hieß der Slogan der jungen Revolutionäre. Unter der Führung des Protagonisten Joschka Fischer ging man nun bereits damals mit Steinen auf die Ordnungskräfte, auf die Polizisten, los. Und man installierte die mörderische RAF... „Die Lufthoheit über den Kinderbetten, Herr Hamburgs Oberbürgermeister, Olaf Scholz, sind genau die Folgen, die man in abgeschwächter Form längst vorher in Hamburg hatte wahrnehmen können, und die Sie nun als die verantwortliche Instanz im Schanzenviertel der HH zu erleiden hatten. Sie haben keinen Grund zum Erstaunen. Sie haben die sich links gebärende Saat nicht nur lässig geduldet, sondern Sie haben - selbst fragwürdige Machenschaften dieser Art - geradezu favorisiert. Hatten Sie denn nicht endlich aus der jüngsten Geschichte gelernt, dass das Ziel einer gerechten ‚Arbeiterpartei der Zukunft‘ so nicht erreichbar ist, ein Irrweg ohnegleichen, da auf ihm gedeihliche Gesundheit der jungen Generation nicht erwachsen kann? Denn dieses selbstgemachte, überhebliche Modell entspricht nicht den zwingend notwendigen Entfaltungsbedingungen für junge Menschen! Und diese Wahrheit - aus praktischer Erfahrung längst erkannt - wird uns heute sogar durch die Hirnforschung faktisch bestätigt! Wachen Sie auf, Olaf Scholz, gehen Sie echt (nicht etwa nur mit oberflächlichem Einlochen!) bußfertig voran! Entraten Sie in Ihren Maßnahmen als Oberbürgermeister dieser freien und Hansestadt Hamburg der fatalen lebensfeindlichen Ideologie; denn sonst stoßen Sie ohnehin an den jetzt aufgewachten gesunden Menschenverstand in der Bevölkerung. Versuchen Sie gegen die Eskalationen dieser kaputt gemachten Kinder in all deren suizidalen Wut Zeichen zu setzen, die deutlich machen, dass Sie begriffen haben, wie man dem Willen zur Gesundheit in der Bevölkerung besser gerecht werden kann! In später Stunde mag es dann - aber nur dann - und nicht nur durch Reformen bei Ihnen, sondern auch bei den anderen Mächtigen in der Welt - noch lebensvolle Zukunft geben, indem man dort in aller Realität und mit entsprechenden Maßnahmen dem Wesen des Menschen als einem Geschöpf Gottes zu entsprechen versucht. Das wären G20-Gipfel, die sich aus dem Hamburger Desaster lernen ließen!“ Siehe auch: Meves, C.: Verführt.Manipuliert.Pervertiert, 5. Aufl., Gräfelfing 2013, Der Staat greift nach den Kindern, S. 13ff. - [Kinder und Smartphone](https://www.christa-meves.de/blog/kinder-und-smartphone) Die Bundesdrogenbeauftragte, Marlene Mortler, warnt vom hohen Berliner Thron herunter, man möge „mehr auf die Mediennutzung der Kinder achten“. (1.) Das geschah angesichts einer neuen Studie, die Eltern über die dort festgestellte enorme Nutzungsintensität des Smartphones von Kindern in unserer Republik unterrichtet. (2.) In der Studie lassen sich die negativen Auswirkungen, besonders auf die Konzentrationsfähigkeit der Kinder, weiteren Entwicklungsstörungen und eine fehlende Eigenkontrolle bei unablässigem Konsum nun bereits festschreiben. ## MEVES AKTUELL Juni 2017 Die Bundesdrogenbeauftragte, Marlene Mortler, warnt vom hohen Berliner Thron herunter, man möge „mehr auf die Mediennutzung der Kinder achten“. (1.) Das geschah angesichts einer neuen Studie, die Eltern über die dort festgestellte enorme Nutzungsintensität des Smartphones von Kindern in unserer Republik unterrichtet. (2.) In der Studie lassen sich die negativen Auswirkungen, besonders auf die Konzentrationsfähigkeit der Kinder, weiteren Entwicklungsstörungen und eine fehlende Eigenkontrolle bei unablässigem Konsum nun bereits festschreiben. Ein solcher Rat aus Berlin ist eine hohle Anweisung - fast ohne Möglichkeit zur Realisierung. Die meisten willigen Eltern haben längst resigniert. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass bei ihren Kindern die Nutzungseinschränkung lediglich Dauerstreit und einen vorher so nie erlebten Unfrieden, ja, eine Entfremdung zwischen Kindern und Eltern anberaumt hat. Je nach Alter und Temperament wird die Nutzungseinschränkung von den Kindern als lieblose Gemeinheit ihrer Eltern erlebt und sogar mit respektlosen Beschimpfungen und Parteienbildungen beantwortet. Sogar Unehrlichkeit kehre ein. Eine geplagte Mutter berichtet: „Verstecke werden zeitaufwendig so lange gesucht, bis die Smartphone entdeckt sind. Bei unserer abendlichen Abwesenheit haben die Kinder sogar eine verschlossene Schublade mit Gewalt geöffnet. Als wir Eltern sie fragten: Wer von Euch hat das gemacht?, halten alle Geschwister stramm miteinander zusammen, und jeder leugnet die Schandtat!“ Es ist offenbar nur die kleinere Zahl von Eltern, die in der Lage ist, eine solche von der Regierung geforderte Aufsicht vollziehen zu können - schon ganz und gar nicht, wenn beide Eltern vornehmlich außer Haus tätig sind - abgesehen davon, dass direkte Verbote für Jugendliche ohnehin kontraproduktiv sind. „Worte, Worte, nichts als Worte“, würde Shakespeare zu solchen fühllosen Forderungen von oben herab ausrufen. Plötzlich sollen die Eltern aus den ohnehin allein gelassenen Familien das Kind nun noch aus dem Brunnen holen, obgleich doch rechtzeitig eine „G20“ für die Erstellung von Kontrollgesetzen hätte einberufen werden müssen, nachdem dieses digitale Instrumentarium für jedermann kaufbar wurde. Einige Ausnahmen lassen sich allerdings auch heute noch erleben: Es gibt in der Tat Schulkinder, die dem massiven Gruppendruck widerstehen. Das sind die, die freiwillig auf die Warnungen ihrer glaubwürdigen Eltern hören. Diese Kinder verbringen aber ihre Freizeit meist mit konstruktiven Beschäftigungen, die ihnen Freude machen, die sie anregen und sie immer neu motivieren. Solche Eltern sind rechtzeitig den warnenden wissenschaftlichen Forschungsergebnissen (siehe Prof. Spitzer, Ulm, oder früher schon meiner Pädagogik) nachgegangen. Diese Eltern widmen sich in ihrem Familienleben fröhlich und opferreich ihren Erziehungsaufgaben. Sie haben die frühe Bindung der Kinder an ihre Eltern wichtig genommen, sie haben die Begabungen der Kinder erlauscht und ihnen zu entsprechenden Freizeitbeschäftigungen verholfen und auf diese Weise den kleinen Seelen die Nahrung zugefügt, die diese brauchen, um aufzublühen: ihre wache Liebe zum Kind und damit die Voraussetzung zur Verwirklichung ihrer Bestimmung als Mensch. Seelisch stark können sie so werden und damit den Fallen unserer Welt eher widerstehen. Auch im Trend unserer Gesellschaft müssten unsere Kinder eben als kostbare Leihgaben vom Schöpfer verstanden werden. Ein solcher Geist könnte bei den Regierungen die nötige Überwindung eines verantwortungslosen Alleingelassenwerdens der Familie erbringen; denn nur eine solche Haltung kann heute noch auf eine gesunde Zukunft mit Menschen hoffen, die liebesfähig- und arbeitsfreudig sind. **Quellennachweise:** - [Zu viel Smartphone macht Kinder krank](http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2017-05/digitale-medien-smartphonekinder-%20gesundheitsrisiken-blikk-medien-studie) - [Ergebnisse der BLIKK Studie 2017 vorgestellt](http://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-undmitteilungen/%202017/2017-2-quartal/ergebnisse-der-blikk-studie-2017-%20vorgestellt.html) - [Der Film im Fernsehen: Mona kriegt ein Baby](https://www.christa-meves.de/blog/der-film-im-fernsehen-mona-kriegt-ein-baby) Am Samstag, dem 19.08.17, strahlt der NDR zur besten Sendezeit, um 20.15 Uhr, ein Thema aus, das besonders die Mädchen, auch bereits die Teenager, anzieht: „Mona kriegt ein Baby“. Der Film kündet damit eine Thematik an, die für sie aktuell interessant ist; denn die schwangere Mona ist eine 17-jährige Schülerin. ## MEVES AKTUELL August 2017 Am Samstag, dem 19.08.17, strahlt der NDR zur besten Sendezeit, um 20.15 Uhr, ein Thema aus, das besonders die Mädchen, auch bereits die Teenager, anzieht: „Mona kriegt ein Baby“. Der Film kündet damit eine Thematik an, die für sie aktuell interessant ist; denn die schwangere Mona ist eine 17-jährige Schülerin. Weltweit bekommen in dieser Altersklasse pro Tag (!) rund 20.000 Mädchen ein Kind - hierzulande sind das etwa 18 Teenagergeburten.(1.) Das ist eine Kleingruppe, bei der die Konflikte, die sich zwangsläufig bei dieser Gegebenheit einstellen, so gelöst worden sind wie bei der Familie in diesem Film, im Gegensatz zu einer mindestens doppelt so großen Zahl von Familien, die das Problem durch Abtreibung beseitigen. Der Film scheint in drastischem Triumph die Entscheidung für das Leben markieren zu wollen; denn zum Schluss wird eine Schulklasse eingeblendet, deren Absolventen ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen, in Anwesenheit der jungen Mutter Mona als Abiturientin samt ihren Angehörigen, die ein strahlendes halbjähriges Baby auf ihren Armen halten. Das Ereignis ist - so ließ sich im Filmverlauf lernen - der Triumph dieser jungen Frau gegen Tod und Teufel, gegen die Hilflosigkeit des zeugenden Mitschülers, gegen die entsetzten Eltern, den ablehnenden Bruder, vor allem aber auch gegen die Schulleiterin, die den Zustand von Mona mit einem Schulverweis beantwortet und Mona lediglich mit dem Rat entlassen hatte, ihren Bauch doch mehr zu verhüllen. Aber Mona inszeniert - nach einem erfolgreichen Protest ihrer inzwischen einsichtig gewordenen Eltern gegen diese schulische Maßnahme - zum Trotz gegen diese Ablehnung und auch des weiteren Umfelds eine phantastische Demonstration: Umrahmt von zwei getreuen Mitschülerinnen, trägt sie ihren hochgradig vorgewölbten nackten Bauch in sich steigernden Enthüllungen durch die gesamte Großschule hindurch, vorüber an den glotzenden Jungmännern, vorüber an den Peergroups der sie allein gelassenen Mitschülerinnen, vorüber an dem vor Schreck erstarrenden Lehrkörper mit der darin per Schock fast in den Boden versinkenden Frau Direktorin. Triumph der Legitimierung von Schülerschwangerschaft - ohne Zweifel. Gesteigerter Triumph auch des bereits seit Jahrzehnten legitimierten Jugendsex hierzulande? Aber doch erst einmal, und wie auch immer abstrus dargestellt, Triumph des Lebens und damit doch vielleicht positiver Aufbruch aus einem Jahrzehnte langen verheerenden Trend? Können wir hoffen, dass sich aus solchen mehr oder weniger abstrus übersteigerten Ansätzen unter Schwangerschaftsschmerzen doch die Wahrheit herausquält? Das müssen wir nun nach solchen geschmacklosen Filmen dennoch hoffen; denn die Bilanz von 50 Jahren Jugendsex ist grausam negativ! Doch das wird in keiner Weise verbreitet und den Jugendlichen vermittelt. Deshalb hier einige weitere Fakten: Medizinauskunft 2017 gibt per Internet z.B. heraus: „Fünf von hundert Teenagern und zehn Prozent der 17-jährigen Mädchen sind mit Chlamydien infiziert. Die Häufigkeit der Infektion steigt mit dem Alter und der Anzahl der Sex-Partner. Folge einer Chlamydieninfektion kann Unfruchtbarkeit sein. ‚Die Zahlen sind alarmierend‘, mahnt die Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V.“ (2) Das hier doch wohl ein Zusammenhang besteht mit dem seit 40-Jahren verheerend abgesunkenen Geburtenschwund fällt anscheinend niemandem auf. Doch weiter:Jeden Tag sterben in Europa vierzig Frauen an Gebärmutterhalskrebs, im Alter zwischen 15 und 44 Jahren - bei einer erhebliche Zahl als Folge von Jugendsex. (3.) Nach Impfungen gegen eine Infektionsgefahr sind bereits in mehreren Fällen schwerste Nebenwirkungen mit chronischen Erkrankungen aufgetreten. Und wer veröffentlicht Zahlen über Nebenwirkungen der so unbekümmert freigegebene „Pille danach“, ja überhaupt der Antibabypille von jeglichem Kindesalter ab? Wer gibt überhaupt hinreichend bekannt, dass die immer noch unheilbare Geschlechtskrankheit AIDS und damit die Gefahr einer HIV-Infektion hierzulande stetig weiter steigt? Und wer klärt wenigstens jetzt auf über die Folgen einer 50-jährige Propagierung des Jugendsex mithilfe der Medien, - besonders mit den ständigen Anleitungen zum „Genuss ohne Reue“durch die Sexecke der millionenfach gelesenen Jugendzeitung „Bravo“? Wie dringlich wäre Aufklärung von Eltern mit Kindern beiderlei Geschlechts über die weiterhin uneinsichtigen Beschönigungen des Geschlechtsverkehrs ab 10, obgleich sich doch eindeutig nun bereits allgemein Gefahren für die körperliche und seelische Gesundheit - besond ... - [Meinungsmache in den Medien](https://www.christa-meves.de/blog/meinungsmache-in-den-medien) Wir erleben das nun bereits seit vielen Jahrzehnten: Unsere öffentlichrechtlichen Fernsehsender haben die Position der vorherrschenden Meinungsmache übernommen. Dass es ein fantastisches Mittel ist, um Zuschauer nachhaltig zu beeinflussen, kennt bereits die uralte dramaturgische Erfahrung - besonders durch das Schauspiel. Per Identifikation mit einer heldenhaften Schauspielerfigur ist der Mensch besonders nachhaltig beeindruckbar, ja unter Umständen - bei entsprechender Absicht - direkt verführbar. ## MEVES AKTUELL September 2017 Wir erleben das nun bereits seit vielen Jahrzehnten: Unsere öffentlichrechtlichen Fernsehsender haben die Position der vorherrschenden Meinungsmache übernommen. Dass es ein fantastisches Mittel ist, um Zuschauer nachhaltig zu beeinflussen, kennt bereits die uralte dramaturgische Erfahrung - besonders durch das Schauspiel. Per Identifikation mit einer heldenhaften Schauspielerfigur ist der Mensch besonders nachhaltig beeindruckbar, ja unter Umständen - bei entsprechender Absicht - direkt verführbar. Die Heldenfigur des alten Dramas bildete durch ihre hervorragenden Eigenschaften ein starkes Vorbild für die Menschen, besonders für die jungen, in den entsprechenden Gesellschaften. Am Abend des 4. Oktober, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, wurde dieses Muster in einer geradezu perfiden Weise mit dem Film „So auf Erden“ in der ARD bedient. Den Helden dieses Machwerkes verkörperte ein drogensüchtiger schwuler Straßensänger. Er geriet unversehens in den Dunstkreis einer freien bibeltreuen evangelischen Gemeinde. Hier entlarvte er - allein durch sein So-Sein - im Laufe der Geschichte das Glaubensleben des Leiters. Dieser - so zeigte es sich - unterlag durch seine unaufgedeckte Lebenslüge einer bedenklichen Selbsttäuschung. Es war unverkennbar, dass die Tendenz dieses Filmes ganz im Sinne des mehrheitlichen Beschlusses im Bundestag vom 27.Juli 2017 zur „Ehe für alle“ war. Diese durch Mehrheit im Parlament erreichte Maßnahme war zwar bereits schon bisher als Thema in ähnlichen Sendungen erkennbar gewesen, wurde in dieser neuen Sendung aber durch eine Story thematisiert, die jedes Maß des Geschmacks, ja der Toleranz gegenüber streng biblisch Glaubenden vermissen ließ. Zwischen den Zeilen bildeten die Ausführungen sogar einen Verstoß gegen die bei uns so hoch gepriesene Religionsfreiheit: Die Glaubensstrenge des Leiters dieser erzbibeltreuen freien Gemeinde wurde eingangs markiert, indem er die Taufe eines Kindes als unbiblisch verweigerte. Der missionarische Eifer des Leiterpaares wurde dann durch eine sich lang hindehnende Hilfeleistung an dem hilflos aufgelesenen Straßensänger demonstriert. Sie nahmen ihn bei sich auf. Doch dadurch wurde das Gastgeberpaar auf eine dramatische Probe gestellt; denn allmählich entwickelte sich in dem Sänger eine große, seiner Art entsprechende Liebe für seinen Wohltäter. Die direkten Zärtlichkeiten des Gastes entfachten bei dem Leiter eine Entlarvung seiner Lebenslüge; denn es wurde offensichtlich - das gestand er seiner Frau dann sogar direkt ein - dass er bereits als junger Mensch mit einem Kumpel ein Leben nach seiner Weise praktiziert hatte. Zwar versuchte der nun mit sich selbst im Konflikt liegende Leiter durch einen dubiosen Exorzismus der erkannten Selbsttäuschung zu entrinnen. Das misslang. Aber dann war da noch der Konflikt mit der Gemeinde zu besiegen. Zunächst versuchten nach paulinischem Muster gute Freunde, ihn auf die traditionelle Schiene zurückzubringen, aber schließlich sah er selbst ein, dass er bei der nun erkannten, ihm gemäßen Wahrheit bleiben müsse. Er trat aus seinem Amt zurück. In der Schlussszene wurde dann Hoffnung auf die neue Offenheit in der Gemeinde angedeutet. Die hochherzige Ehefrau übernahm mithilfe des Versöhnungsgebetes aus dem Evangelium einen Aufruf zu christlicher Toleranz. Wenn diese ganz bewusst gewollte verführerische Tendenz mithilfe des als lächerlich dargestellten bibeltreuen Glaubenslebens nicht in so deutlich sichtbarer tendenziöser Absicht erfolgen würde, wäre jedes Wort über dieses Machwerk zu viel. Dann bliebe allein die Trauer über einen hier erkennbaren Verlust unserer einst so hervorragenden Theaterkultur. Aber in der schamlosen Weise - besonders der unverblümten Darstellung einer Bettszene zwischen den beiden Männern - bleibt allein das Entsetzen über den Verlust der Würde des Menschen, die laut Bundesverfassung als Naturrecht, allen, wirklich ALLEN zusteht. *Fazit: Unsere in dieser Weise neu gesetzlich verstärkte Demokratie billigt zwar jedem Menschen zu, sein Leben nach der eigenen Maßgabe zu gestalten. Aber es ist im höchsten Maße undemokratisch, traditionelle Lebensformen - mögen sie noch so eng anmuten - abschaffen zu wollen, indem man sie, mit höhnischen Übertreibungen agierend, als unecht und veraltet darstellt!* - [Isa Vermehrens Tagebücher](https://www.christa-meves.de/blog/isa-vermehrens-tagebucher) Dem Verblassen der Erinnerung an eine hervorragende Persönlichkeit und eine beeindruckende Zeitzeugin möchte ich mit dieser Info vorbeugen. Aktuell kommt dem eine Publikation entgegen: Die kaum gekürzten Tagebücher dieser „Super-Nonne“ sind 2016 unter dem Titel „Isa Vermehren - Tagebücher 1950-2009“ herausgegeben worden. Dieses ist das Verdienst ihrer einstigen Kollegin Dr. Helga Böse und des Patrimonium-Verlags. ## MEVES AKTUELL Oktober 2017 Dem Verblassen der Erinnerung an eine hervorragende Persönlichkeit und eine beeindruckende Zeitzeugin möchte ich mit dieser Info vorbeugen. Aktuell kommt dem eine Publikation entgegen: Die kaum gekürzten Tagebücher dieser „Super-Nonne“ sind 2016 unter dem Titel „Isa Vermehren - Tagebücher 1950-2009“ herausgegeben worden. Dieses ist das Verdienst ihrer einstigen Kollegin Dr. Helga Böse und des Patrimonium-Verlags. Isa Vermehren bedarf post mortem weiterhin der Beachtung, weil sie auf dem Hintergrund ihrer Ursprungsfamilie, trotz Verfolgung und Inhaftierung, der Generalfalle des Hitlerreiches widerstanden und alle Bedrohung, die daraus erwuchs, gnadenreich überlebt hat. Sie hat damit ein Beispiel für die Ehrenrettung jener bürgerlichen Familien in der damaligen Diktatur erstellt, die ebenfalls nicht mitliefen. Aber noch ein weiteres Argument bewegt mich zu einer solchen kleinen Schreibe; denn vier Jahre nach ihrem Tod wurde im ZDF unter dem Titel „Ein weites Herz - Schicksalsjahre einer deutschen Familie“ ein Film über die Ordensfrau gesendet. Bis heute wurde er mehrere Male wiederholt. Der Film beleuchtet zwar eindrucksvoll einen Lebensabschnitt der Isa Vermehren, bedarf aber gleichzeitig einer Richtigstellung: Die junge Frau Isa wurde dort in einer Weise als „kein Kind von Traurigkeit“ dargestellt, die auch eine sexuelle Freizügigkeit in ihrem Verhalten als Vermutung geradezu aufdrängt. Der ausschließlichen Dominanz des christlichen Glaubens wurde in dem Film hingegen nur unzureichend Raum gegeben, und darüber hinaus wurde der Film durch bedenkliche Unrichtigkeiten dieser erstaunlichen Persönlichkeit nicht gerecht. Das ermutigt mich, da ich mit Isa Vermehren gut bekannt war, ein Fragezeichen an die aufrichtige Darstellung des Films zu setzen. Deshalb nun vorab eine kurze, aber korrekte Vita der Isa Vermehren: Sie wurde 1918 in Lübeck als Tochter einer renommierten Rechtsanwaltsfamilie geboren. Im April 1934 schloss sie sich in Berlin dem literarischen Kabarett von Werner Finck an und trat dort mit Songs gegen das NS-Regime auf. Nachdem 1935 das Kabarett geschlossen und die Betreiber verhaftet worden waren, blieb sie - wohl wegen ihrer Unmündigkeit - zunächst verschont, machte sogar mit Abendschule in Berlin noch Abitur, wurde dann aber mit weiteren Familienangehörigen 1944 verhaftet und interniert. 1945 wurde sie nach einer Irrfahrt durch die Konzentrationslager Ravensbrück, Buchenwald und Dachau schließlich in einem Bus in Südtirol befreit. Von 1946 bis 1951 studierte sie an der Universität Bonn katholische Theologie und vorrangig Deutsch, Englisch, Philosophie sowie Geschichte. 1951 trat sie dem Orden der Schwestern vom Heiligen Herzen Jesu in Pützchen bei. Von dem dortigen Kloster aus begann sie am Gymnasium in Beuel-Pützchen zu unterrichten. Ab 1969 bis zum Ruhestand 1983 leitete sie das katholische Mädchengymnasium, die Sophie-Barat-Schule, in Hamburg. Nach ihrer Pensionierung 1983 lebte Schwester Vermehren bis Ende 1986 in Pützchen, dann übernahm sie als Oberin das neu gegründete Ordenshaus in Bonn und kehrte 2004 aus Altersgründen dorthin zurück. Sie schrieb mehrere Bücher, z. B. auch eins über ihre Verfolgung im Hitlerreich. Sie sprach von 1983 bis 1995 in der ARD regelmäßig das Wort zum Sonntag. Die nun in mächtigem Umfang herausgegebenen Tagebücher haben ihren Schwerpunkt aber keineswegs mehr in den Verfolgungsjahren, sondern sie sind eine - auch mit einer Fotoserie unterlegte - Dokumentation ihres Fühlens, Denkens und Handelns als eine Zeitzeugin auch der neuen Wirrnis hierzulande. Deshalb blieb diese so tapfere, so verantwortungsbewusste Frau auch jenseits ihres Ruhestandes mit einem umfänglichen Vortragsleben am Ball. Aus ihren Tagebüchern geht hervor, dass auch in dieser Phase der christliche Glaube und die katholische Kirche - durch manche Krise hindurch - ihr entscheidender Halt blieben. Und sie vollzog von dieser Warte aus ein intensives Eingreifen in die nun mächtig auch einsetzenden innerkirchlichen Säkularisierungsversuche innerhalb der katholischen Kirche selbst. Isa Vermehren erkannte früh, dass auch die Kirche von einer Gefahr der Spaltung zwischen den das Lehramt strikt erhaltenden und den unbedacht mitlaufenden Kräften nun betroffen sein würde. Die jetzt herausgegebenen Tagebücher sind deshalb so wertvoll, weil sie absolut ungeschminkt der Wahrheit dienen - für damals und für heute. Schließlich gibt die Autorin sogar dem bedrängenden Erleben des körper ... - [Das dritte Geschlecht](https://www.christa-meves.de/blog/das-dritte-geschlecht) Der neue Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts, (1) das auf der Grundlage des Christentums beruht, leistet einer Verhöhnung Gottes Vorschub: Es enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden! Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit - jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen gar nicht gibt. ## MEVES AKTUELL November 2017 Der neue Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts, (1) das auf der Grundlage des Christentums beruht, leistet einer Verhöhnung Gottes Vorschub: Es enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden! Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit - jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen gar nicht gibt. Die bisherige Rechtsprechung stellte wahrheitsgemäß in Rechnung, dass es der Schöpfer aller Dinge offensichtlich vorgesehen hat, dass der Mensch seit seiner Zeugung von IHM sowohl als unwiederholbares Individuum wie als künftiger Mann oder als künftige Frau geschaffen wurde. (Die entschlüsselte DNA hat das wissenschaftlich nachgewiesen). Dem Schöpfer ist diese seine Vorgabe so zentral wichtig, dass die Heilige Schrift mit den Worten beginnt: „Als Mann und als Frau schuf ER sie“, und ER fügte hinzu: „Seid fruchtbar und mehret euch.“ Diese Zuweisung enthält den göttlichen Willen, dass sich der Mensch eigenständig für seine Erneuerung entscheide. Heute können Hirn- und Hormonforschung bestätigen: Auf Zukunft ist der Mensch durch die vorausgegangene Vereinigung eines Mannes mit einer Frau gewissermaßen vom Schöpfer geradezu programmiert! Und wie viele hormonelle Vorbereitungen tragen dem Rechnung! Ja, hinter diesem göttlichen Willen steht sogar noch mehr Wahrheit als diese Tatsache allein: Es entsteht so ein Elternpaar, das im besten Fall natürlicherweise diesen Winzling nach seiner Geburt mit einem tief erschütterten Erstaunen in Empfang nimmt - mit einem hochsprühenden Impuls, es mit opferbereiter Liebe zu beschützen und aufziehen zu wollen. Daraus ergibt sich - so lässt es sich heute nachweisen - die Möglichkeit, dass sich in das noch ganz unausgereifte Gehirn, die spätere Qualität, ein liebes- und arbeitsfähiger Erwachsener zu werden, geradezu vorprägt. Und das bleibt als ein Depot der Entfaltungsvorgaben sogar lebenslänglich erhalten! (Leider allerdings auch als ein eingeprägter Mangel, wenn diese Erfahrung im Kind ausbleibt!) Wer als Eltern bei ihrer verantwortungsschweren Erziehungsaufgabe Erfolg haben wolle, setze also - zwingend gestützt durch eine staatliche Konstituierung der Familie - auf die Liebe! Und das lässt dankbare Eltern sogar als Konsequenz zu der biblischen Aussage vordringen: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen und mit deiner ganzer Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,27) Gottes Inkarnation in Jesus Christus macht diesen Sinn unseres Geschaffenseins mithilfe seiner Opfertat und seiner Auferstehung als die zentrale Wahrheit unseres Seins erkennbar. Die Familie mit liebevollen Eltern (samt Großeltern und Paten) ist - als ein zentraler Träger dieser Sinngebung - deshalb das unaufgebbare Mittel Gottes zur Realisierung und Ausgestaltung von Menschlichkeit. Noch niemals war der Mensch so zentral und so maßlos unverfroren, durch Missachtung der natürlichen Schöpfungsvorgänge, besonders durch seine Versuche, die Familie abzuschaffen, seinem Schöpfer die Zunge geradezu herauszustrecken. Damit erhebt sich der Mensch über seinen Kreator hinaus, offenbar in der Vorstellung, ohne Gott das Leben allein bewältigen zu können. Aber mit grausiger Konsequenz führt das dazu - wie Gott das bereits dem ersten Menschenpaar warnend zugerufen hat - dass er sich damit über kurz oder lang als Individuum wie auch als Gesellschaft Unglück und Niedergang, ja schließlich den Tod einhandelt. Wie viele Beweise dafür kann uns bis heute die Weltgeschichte lehren! Der Beschluss einer Richterschaft ohne erkennbare Einsicht in diese Gefahr, ist deshalb eine Entscheidung, die die Schutzfunktion wahrer Rechtsprechung vermissen lässt. Auf diese Weise entsteht Fluch, nicht Segen! Möchten wir deshalb angesichts dieser Bedrängnis in unserer Gesellschaft situationsentsprechend unaufhörlich Gottes Erbarmen erflehen! Link zum [Urteil des Bundesverfassungsgerichtes](http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/10/rs20171010_1bvr201916.%20html;jsessionid=40C856279F6DA9EFE12574BC581482B3.2_cid370) - [Eine neue kleine Schrift von Christa Meves](https://www.christa-meves.de/blog/eine-neue-kleine-schrift-von-christa-meves) Aus meiner eigenen Werkstatt habe ich heute etwas Neues zu berichten: Ich habe nämlich in meinem nun bald vollendeten 93. Lebensjahr noch zu meinen 120 Büchern eine weitere kleine Schrift hinzufügen müssen. Diejenigen von Ihnen, die damals schon dabei waren, als ich vor 50 Jahren damit begann, öffentlich einem gefährlichen Trend entgegenzuwirken, wird das nicht wundern: Die Zerstörung der Familie aufzuhalten, war mir wichtig; denn die den Kindern angemessenen natürlichen Bedingungen wurden in der Erziehung immer mehr vernachlässigt. ## MEVES AKTUELL Dezember 2017 Aus meiner eigenen Werkstatt habe ich heute etwas Neues zu berichten: Ich habe nämlich in meinem nun bald vollendeten 93. Lebensjahr noch zu meinen 120 Büchern eine weitere kleine Schrift hinzufügen müssen. Diejenigen von Ihnen, die damals schon dabei waren, als ich vor 50 Jahren damit begann, öffentlich einem gefährlichen Trend entgegenzuwirken, wird das nicht wundern: Die Zerstörung der Familie aufzuhalten, war mir wichtig; denn die den Kindern angemessenen natürlichen Bedingungen wurden in der Erziehung immer mehr vernachlässigt. Viele verantwortungsbewusste Bürger erlebten das genauso. Sie verstanden meine Warnungen und begannen in ihrer Erziehung angemessen zu handeln. Aber im Hauptstrom hat sich bis heute die Richtung nicht geändert - im Gegenteil! Sie hat sich zu den verheerendsten, unnatürlichsten Maßnahmen ausgeweitet. Inzwischen also sind meine Prognosen im Hinblick auf die maßgeblichen schädlichen Trends eingetreten. Ist jetzt wirklich alles verloren? Sollen die meisten Kinder viel zu früh in kollektive Einrichtungen abgeschoben werden und sich so unkonzentrierte Unruhe und miese Stimmung einhandeln? Müssen sich die Mädchen durch Jugendsex Frauenkrankheiten und damit oft Gebärunfähigkeit einhandeln? Müssen die Schüler sich weiter im Schulunterricht durch Lehrer (!) erzählen lassen, dass sie ihr eigenes Geschlecht umwandeln und damit dann glücklich leben können? Im Laufe der letzten Jahre bin ich aber - trotz dieser falschen Allgemeinrichtung - keineswegs hoffnungslos geworden. Ausgezeichnete Hilfen sprossen neu von einzelnen verantwortungsbewussten Menschen aus dem Boden - Einrichtungen, bei denen sogar der christliche Glaube nicht ausgeschlossen wurde. In meiner Anthropologie kam mir die von Papst Benedikt im deutschen Parlament angemahnte „Ökologie des Menschen“ bei meinem biologischen Ansatz und ein weiteres Himmelsgeschenk zur Hilfe: vor allem die hieb- und stichfesten Ergebnisse der Hirn- und Hormonforschung. Diese Wissenschaften zeigen auf, dass ihre Erkenntnisse die praktischen Erfahrungen in der Kinderpsychologie bestätigen, und sie weisen damit auf eine beglückende Wahrheit hin: Es ist nämlich der Schöpfer selbst, der Kreator jedes einzelnen Menschen von der befruchteten Eizelle ab, der mithilfe einer eindeutigen Entfaltungsweise jedem Exemplar seiner Krone der Schöpfung einen Plan unterlegt. Mit jedem Einzelnen seiner Menschenkinder hat ER ein Ziel! Er hat sich aber darauf festgelegt, diese Lebewesen - anders als alle anderen Geschöpfe - mit einem weiten Spielraum der eigenen Entscheidungen auszustatten, mit der Fähigkeit, zu denken! Durch die neue Forschung lässt sich also die Entfaltungsgeschichte des einzelnen Menschen als Gottes Wahrheit eben geradezu beweisen! Aber bei der Erziehung der Kinder ist das durch den Unverstand der Moderne nun schlimmerweise immer seltener möglich, zumal den Menschen über die Medien oft einhellig Falsches eingeblasen wird. Ich fand also heraus, dass bei all den Reifungsprozessen des Menschen der HERR im Spiel ist. Den Erziehenden, besonders den im nahen Umfeld, werden bei deren gründlicher Beobachtung instinktiv Anregungen für natürliches Verhalten den Kindern gegenüber möglich. Die natürliche Liebesfähigkeit im Kind kann sich so eher entfalten. Mir wurde klar, dass ich das noch aufschreiben muss. Dass ER das von mir, der Uralten, jetzt noch erwartet, obgleich ich durch eine Sehbehinderung seit 5 Jahren leseunfähig geworden war. Ich hatte mich also ans Diktieren zu machen. Eine schmale Schrift von 88 Seiten - erstellt vom gütigen Leiter des FEMedien- Verlags (der den Christiana-Verlag übernommen hat) - entstand unter dem Titel: „Von der Natur zum Geist“ mit einem der Untertitel: „Gottes geheimer Wille in seiner Planung des Menschen.“ Für 4,95 lässt sich das Büchlein im Buchhandel erwerben. Die Ausführungen dort wollen nicht bestsellern, sondern dokumentieren und vor allem dem Glauben direkt dienen, statt ihn, schamhaft und vom allgemeinen Unglauben des Zeitgeistes gebeugt, um x Ecken herum nur zart anzudeuten. Die Schrift möchte erkennbar machen, dass ein erfülltes Menschenleben ohne einen Verbund mit des Schöpfers Willen kaum gelingen kann. Das Büchlein will damit die Getreuen unserer 50-jährigen Arbeit in der „Verantwortung für die Familie“ stärken, bei der Wahrheit zu bleiben. Es will zu hoffnungsvo ... - [Studie Fettleibigkeit](https://www.christa-meves.de/blog/studie-fettleibigkeit) Am 29. Dezember 2017 gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgende Meldung heraus, die von der öffentlich-rechtlichen ARD in der Tagesschau übernommen wurde: „Jedes 14. Mädchen in Deutschland ist fettleibig - und sogar jeder 9. Junge. Die WHO fordere deswegen klarere Beschränkungen für Süßigkeiten und Junk-food-Werbung. Die freiwillige Selbstkontrolle funktioniere nicht.“ ## MEVES AKTUELL Januar 2018 Am 29. Dezember 2017 gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgende Meldung heraus, die von der öffentlich-rechtlichen ARD in der Tagesschau übernommen wurde: „Jedes 14. Mädchen in Deutschland ist fettleibig - und sogar jeder 9. Junge. Die WHO fordere deswegen klarere Beschränkungen für Süßigkeiten und Junk-food-Werbung. Die freiwillige Selbstkontrolle funktioniere nicht.“ Das ist nun allerdings eine viel zu späte Erkenntnis. Und es lässt sich voraussagen, dass auch der neue Schrei nach Werbungsbeschränkung für Süßigkeiten im Hinblick auf eine weitere Zunahme der Fettleibigkeit bei Kindern wirkungslos bleiben wird. Denn das Problem ist ebenso alt wie all die falschen Ansätze, um die Adipositas (Fettsucht) in der westlichen Menschheit zu bewältigen. Die Meldung gibt über die Ausbreitung des Phänomens nun sogar einigen Einblick: 1980 waren es bei den Jungen nur 4% gewesen. Bis zu 2017 hatte sich diese Zahl also mehr als verdoppelt. Interessant sind auch die internationalen Statistiken über fettleibige Jungen, z.B. in den USA 23,3% und Indien 2,4%! Diese Meldung ist allerdings in sich unzureichend, da die Altersangaben fehlen und unverständlicherweise die noch viel höheren Vergleichszahlen für die Mädchen ebenso. Dennoch ist die Eröffnung dieses gesundheitlichen Desasters, speziell in der westlichen Welt, immerhin das Eingeständnis eines jahrzehntelangen Versäumnisses der Beachtung dieses internationalen Phänomens. Eins ist gewiss: Die Kinder nehmen vom Kleinkindalter ab zu viele hochkalorische Nahrung zu sich, und zwar nicht erst allein, seit sie selbst in der Lage sind, mehr oder weniger heimlich Süßigkeiten zu ergattern: Es beginnt bereits im frühen Kindesalter, und deshalb hat sich über Jahrzehnte hinweg die Vorstellung verfestigen können, dass es sich dann in diesen Fällen allemal um eine genetisch bedingte Disposition zur Fettleibigkeit handle. Sogar ein Forschungsprojekt eines Instituts in Hessen gab diese Vorstellung als ihr Endergebnis bekannt. Man hatte eine Gruppe von übergewichtigen Grundschulkindern zu einem mehrwöchigen stationären klinischen Aufenthalt eingeladen und eine Zeitlang mit viel Ballaststoffen ernährt. Das Ergebnis: Relevante Gewichtsabnahmen waren nicht zu verzeichnen. Ein damit nicht zufriedenes Elternpaar war aber danach mit ihrer adipösen Tochter, die darüber tief unglücklich war, zur Beratung bei mir angereist. Und dieses Mädchen verriet mir - nachdem wir uns einige Stunden lang miteinander vertraut gemacht hatten - ein Geheimnis: Dass ALLE diese Kinder (auch sie selbst) sich täglich neu Süßigkeiten ergattert und heimlich vernascht hätten! „Da ist man eben so drin“, sagte dieses Kind, „es geht eben gar nicht mehr anders.“ Aber diese Wahrheit war gar nicht in die Mutmaßungen der Forscher vorgedrungen! Nun, diese Geschichte ist mehr als zwanzig Jahre her. Sie lässt sich in der Praxis aber immer neu bestätigen. Mittlerweile gibt es sogar therapeutische Spezialinstitute, die ihre langfristige therapeutische Unwirksamkeit eingestehen: Sie erreichen zwar bei den meist bereitwilligen Patienten beiderlei Geschlechts mit gekonnter Methode zunächst eine erhebliche Gewichtsabnahme während des stationären Aufenthalts; aber nach der Rückkehr in den Alltag beklagen die Patienten einige Wochen später einen sie selbst beschämenden Rückfall fundamentaler Art: Sie schaffen es nicht auf die Dauer, ihre unbändige orale Lust - besonders auf Süßes - zu bezähmen! Spätestens aus solchen Ergebnissen müsste nun aber allgemein in Fachkreisen die Erkenntnis heranreifen, dass im Hinblick auf die Adipositas die Berechtigung vorhanden ist von einer „FettSUCHT“ im wahrsten Sinne dieses Wortes zu sprechen. Denn nicht nur naschsüchtige Kinder, sondern auch Halbwüchsige mit anderen oralen Ersatzobjekten wie Alkohol, Zigaretten und Rauschgiften büßen durch maßlose Gewöhnungen daran die Fähigkeit ein, davon wieder zu lassen. Die Fachwelt müsste aufgrund dieser Erfahrungen aber nun endlich erkennen: Diese epidemische Zunahme der Adipositas in den westlichen Nationen bedarf zwar als Voraussetzung eines gewissen Wohlstands als Grundlage, aber die eigentliche Ursache liegt tiefer: Sie beruht - wie bei allen Süchten - auf einem unbewussten, nicht zu bändigenden mächtigen Bedürfnis ihrer Seele! Bei der Adipositas handelt es sich meist um unser aller Urbedürfnis am Lebensanfang: durch Einverleibung von natürlicher, vom Säugling unbewusst erwarteter Nahrung in einer zufriedenstellenden Weise satt, zufrie ... - [Frühkindliche Erfahrungen](https://www.christa-meves.de/blog/fruhkindliche-erfahrungen) Die Bewertung seelischer Störungen erweist sich nur allzu häufig als abhängig vom Zeitgeist. Als ich in der Nachkriegszeit meine Fachausbildung zur Kinder - und Jugendlichenpsychotherapeutin begann, gehörte z. B. die Störung „frühkindliche Onanie“ zu einer Seltenheit. Heute findet man diese Störung immer häufiger. Im Allgemeinen sind es junge Mütter, die z. B. ratlos anfragen: „Ich habe mit meiner Dreijährigen zur Zeit eine schwierige Phase. ## MEVES AKTUELL Februar 2018 Die Bewertung seelischer Störungen erweist sich nur allzu häufig als abhängig vom Zeitgeist. Als ich in der Nachkriegszeit meine Fachausbildung zur Kinder - und Jugendlichenpsychotherapeutin begann, gehörte z. B. die Störung „frühkindliche Onanie“ zu einer Seltenheit. Heute findet man diese Störung immer häufiger. Im Allgemeinen sind es junge Mütter, die z. B. ratlos anfragen: „Ich habe mit meiner Dreijährigen zur Zeit eine schwierige Phase. Sie hat immer weniger Lust zum Spielen und keine Freude daran, länger dabei zu verweilen. Sie geht dann lieber wieder auf ihr Schaukelpferd, das einen schmalen Sattel hat, und schaukelt damit von links nach rechts versonnen hin und her. Im Wohnzimmer geht sie so ähnlich auch an die Sessel. Sie reitet dann auf einer der breiten Lehnen. Davon kann ich sie gar nicht abbringen. Manchmal ist sie geradezu wie abwesend dabei. Sie hört mir gar nicht erst zu, wenn ich sie darauf anspreche. Wenn ich ungeduldig werde und sie anschreie, wird es bald eher noch schlimmer. Beim Gute-Nacht-Sagen hat sie dann auch die Hände immer unter der Decke. Ich habe mich im Internet schlau-zumachen versucht, aber nichts Hilfreiches gefunden. Ich habe unseren Hausarzt gefragt. Das sei eine harmlose, eine frühkindliche Selbstbefriedigung, hat er abgewehrt. Ich habe Vorträge mit entsprechender Thematik besucht. Allgemein herrschte hier die Ansicht vor, dass dieses Verhalten einer sehr vitalen gesunden Entwicklung entspräche. Ich würde dem ja gerne zustimmen“, sagt die Mutter, „aber ich sehe doch, dass bei meiner kleinen Anina diese Verhaltensweise immer mehr zunimmt, während Fortschritte in Aufgewecktheit immer seltener werden. Meine kleine Tochter ist auch nicht mehr so unbekümmert glücklich, wie ich sie vorher erlebte. Wie kann ich sie also von dieser Einseitigkeit wegbringen? Sie hört ja einfach nicht auf mich, und diese Störung - so muss ich das doch wohl sehen - wird immer schlimmer.“ Das sind berechtigte Beobachtungen; denn die sog. „exzessive frühkindliche Onanie“ gehört seit mehr als 60 Jahren zum Katalog der Erstsymptome seelischer Störungen im Kindesalter. Heute aber nimmt - wie Betroffene dann erfahren - nicht nur die Häufigkeit dieses Verhaltens zu, sondern ganz offensichtlich auch der Versuch von Beratern, diese Störung als nicht beachtens- und behandlungswert herunterzuspielen. Manchmal wird dieser Beschäftigung sogar eine positive Bedeutung zuerkannt - als ein Merkmal auf dem Weg zu kraftvoller seelischer Gesundheit. Das aber entspricht nicht langjähriger praktischer Facherfahrung. Wenn nämlich diese Verhaltensweise nicht früh als ein zu beachtender Hilferuf verstanden wird, pflegt die exzessive frühkindliche Onanie nicht selten zu einer oft lebenslänglich bleibenden Gewohnheit - dann mit Rückzug ins stille Kämmerlein - beibehalten zu werden. Zur Behandlung kommt die Störung meist erst, wenn sie so dominant wird, dass sie andere Interessen hindert und drängend - gewissermaßen den freien Willen blockierend - in Erscheinung tritt. Dann wird diese Gewohnheit für den Betroffenen im Erwachsenenalter schließlich doch zu etwas Einschränkendem, etwas Störendem, sodass er sich davon therapeutisch befreien lassen möchte; denn zuvor hat er mit sich selbst die bekümmernde Erfahrung gemacht: Allein reicht sein eigener Wille nun nicht mehr aus, sich davon zu lösen: Das einstige „schöne Gefühl“ hat sich zu einer Sucht ausgeweitet! Und das ist grundsätzlich so: Von eingefahrenen Süchten lässt sich kaum einmal aus eigener Kraft total befreien! Wären eine allgemeine Information darüber und eine gute Prophylaxe also nicht besser? Insofern ist die modische positive Meinung über die frühkindliche Onanie eine Fehleinschätzung; denn diese Angewohnheit kann eine seelisch-geistig gesunde Ausgestaltung eher mindern als fördern, wie diese Mutter besorgt beobachtet hat. Und vor allem: Die Störung lässt sich im Anfangsstadium noch wieder vertreiben, wenn die eigentliche Ursache erst einmal erkannt und ins Blickfeld gerückt wird; denn diese Fixierung an die Selbstbefriedigung ist kein Kennzeichen einer gesunden Entfaltung des Körpers. Sie ist vielmehr das Merkmal eines seelischen Mangels. Mit der Sexualität im Erwachsenenalter hat diese kindliche Verhaltensstörung oft wenig oder gar nichts zu tun. Sie ist vielmehr in der Mehrzahl der Fälle ein Trostpflaster! Die Verhaltensforscher sprechen dann von sog. „Übersprunghandlungen“, di ... - [Einführung in das wissenschaftliche Konzept der Trieblehre](https://www.christa-meves.de/blog/einfuhrung-in-das-wissenschaftliche-konzept-der-trieblehre) Bei meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin, besonders bei der Beobachtung und der Behandlung verhaltensgestörter Kinder, hatte ich die Möglichkeit, Material über pathogenethische Faktoren zu sammeln und damit die mir zur Verfügung stehenden Theorien und Denkmodelle an der Erfahrung kritisch zu sondieren, zu verifizieren und zu ergänzen. Bei meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin, besonders bei der Beobachtung und der Behandlung verhaltensgestörter Kinder, hatte ich die Möglichkeit, Material über pathogenethische Faktoren zu sammeln und damit die mir zur Verfügung stehenden Theorien und Denkmodelle an der Erfahrung kritisch zu sondieren, zu verifizieren und zu ergänzen. Wie keine andere Wissenschaft hat die Pathologie die Möglichkeit, durch Einsicht in krankmachende Zusammenhänge die Voraussetzungen zu schaffen zu gezielter Therapie und sinnvoller Prophylaxe. Das gilt auch für psychologische Gegebenheiten im Entfaltungsprozess des Menschen, denen mein forschendes Bemühen galt. Die von mir daraus entwickelte Trieblehre baut auf den Erkenntnissen der Psychoanalytiker Annemarie Dührssen, Werner Schwidder, Fritz Riemann und auf der Trieblehre von Konrad Lorenz auf. Der Nachweis schwerwiegender charakterverbiegender Umwelteinflüsse, vor allem in der frühen Kindheit, macht neue Schwerpunkte in einer veränderten Pädagogik zwingend notwendig. In jüngster Zeit sind diese Erfahrungen in der Kinderpsychotherapeutischen Praxis von der Hirn- und Hormonforschung nachhaltig bestätigt worden: Die Stabilität der Lebensleistung wird in hohem Maße in der Phase der Konstituierung des Gehirns während der ersten Lebensjahre erwirkt oder gemindert Eine neue Anthropologie lässt sich auf diesen Erkenntnissen aufbauen; denn erst die Befriedigung der ur-natürlichen Lebensbedürfnisse, besonders des Nahrungs- des Bindungs- und des Selbstbehauptungstriebes in der Phase der Konstituierung lässt eine optimale kognitive Bildbarkeit des Schulkindes entstehen. Die Entfaltung zur Menschlichkeit und überpersönlicher Verantwortlichkeit hat emotionale Bedingungen in der frühen Kindheit. Die Kultivierung des Menschen ist von solchen Vorgaben abhängig und fordert zum Umdenken heraus. Diese wissenschaftlich begründete Anthropologie und ihre pädagogischen Konsequenzen sind als Resümee meines Lebenswerkes in meinem Buch „Geheimnis Gehirn“ 2. Auflage 2007 dargelegt. Das vollständige Dokument finden sie [hier](http://meves-dev.dcagentur.de/data/Trieblehre-Psychologie-mit-Pyramiden.pdf). - [Entfaltungsbedingungen in Elternhaus und Schule](https://www.christa-meves.de/blog/entfaltungsbedingungen-in-elternhaus-und-schule) Die Vielzahl der psychischen Störungen heute bewirkt offenbar, dass immer häufiger durch das Hervorheben einzelner Symptome eigenständige Krankheiten geschaffen werden. Das geschieht z.B. bei ADHS. So gehörten immer schon für den Fachmann z.B. motorische Unruhe und eine fluktuierende Aufmerksamkeit zu den Erstsymptomen psychischer Beeinträchtigungen. Ein tüchtiger Psychologe in den USA hat das dann zu einem Bündel von Kennzeichen zusammengefasst: Aufmerksamkeits- Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. ## MEVES AKTUELL März 2018 Die Vielzahl der psychischen Störungen heute bewirkt offenbar, dass immer häufiger durch das Hervorheben einzelner Symptome eigenständige Krankheiten geschaffen werden. Das geschieht z.B. bei ADHS. So gehörten immer schon für den Fachmann z.B. motorische Unruhe und eine fluktuierende Aufmerksamkeit zu den Erstsymptomen psychischer Beeinträchtigungen. Ein tüchtiger Psychologe in den USA hat das dann zu einem Bündel von Kennzeichen zusammengefasst: Aufmerksamkeits- Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Heute ist zumindest in der Kinderheilkunde aus diesem Syndrom so etwas wie eine durch Gene bedingte Schicksalserkrankung geworden. Das Kind hat eben ADHS. Es bekommt deshalb ein dopendes Medikament, das langfristig einzunehmen ist. Die aufgescheuchte Elternseele hat damit zunächst ihre Ruhe. Dergleichen gibt es nicht nur bei diesem Symptombündel. Eine ähnliche Situation ergibt sich auch beim Aufschiebeverhalten von Kindern. Wenn sich dieses Verhalten einschleift, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es auch in den weiteren Lebensabschnitten beibehalten wird. Im Kindesalter pflegt dieses Symptom spätestens um die 10-Jährigkeit herum als eine sich einbahnende Schwierigkeit im Verhalten des Kindes grob sichtbar zu werden, z.B. beim morgendlichen Vorbereiten auf den Gang zur Schule. Das Kind mag noch so rechtzeitig geweckt worden sein; aber das Ankleiden schon erweist sich als eine kaum überwindbare Schwierigkeit. Es dauert immer länger, bis T-Shirt und Hose angezogen sind und erst recht die Schuhe, besonders wenn dort Verschnürungen notwendig werden. Wiederholte Ermahnungen bewirken eher weitere Verlangsamung. Nur mit Hast, und oft unter Mithilfe der Eltern, kommt das Kind in die Jacke. Im besten Fall steckt Mama noch ein Schulbrot in den Rucksack; denn mehr Zeit ist nicht, um den Schulbus zu erreichen oder sonst wie pünktlich in der Schule einzutreffen. Beklemmend ist es dann für besorgte Eltern, dass sich diese Verlangsamung bei den Schularbeiten dramatisch fortsetzt. Das Kind - in den meisten Fällen handelt es sich um einen Jungen - fängt gar nicht erst an, das notwendige Soll an Schulaufgaben zu erledigen, geschweige denn etwa von sich aus eine Klassenarbeit vorzubereiten, wie das viele Mädchen viel öfter zustande bekommen. Unweigerlich sinkt so auf die Dauer der Zensurenschnitt bei dem entsprechenden Schüler ab, und das verelendet sein Leben mit Elternärger und „Ehrenrunden“. Auch diese Symptomatik ist nur allzu oft dabei, zu einem eigenständigen Krankheitsbegriff zu werden. Hier schleift sich jetzt eine geradezu halsbrecherische Bezeichnung mit dem Namen „Prokrastination“ ein. Im allgemeinen Bewusstsein der Bevölkerung erweckt diese Beeinträchtigung mehr Aufmerksamkeit bei Erwachsenen - vorrangig bei Handwerksbetrieben, die dringend Auszubildende brauchen und nach einer hinreichenden Zahl von Fachkräften suchen. Immer öfter schaffen es von Prokrastination befallene junge Männer nicht, pünktlich zu sein und die jeweiligen Aufträge in der dafür zur Verfügung stehenden Zeit auszuführen. Obgleich sie oft sogar die vorbereitenden Intelligenztests bestanden haben, verhindert ihre kaum überwindbare Verlangsamung den Lernerfolg. Resigniert und traurig sehen sich viele Meister dann genötigt, die Auszubildenden wieder zu entlassen. Aber trotz des nun immer offensichtlicher werdenden Fachkräftemangels ist unsere Gesellschaft weit davon entfernt - wie bei vielen anderen schon im Kindesalter auftretenden Erstsymptomen - zu erkennen, inwiefern sich hier eine generelle Erfolgsminderung in der Lebensarbeit der jungen Generation ankündigt. Und natürlich ist man infolgedessen nicht in der Lage, daraus Schlüsse zu ziehen, die das häufige Auftreten solcher Störungen mindert. Denn jetzt müsste zunächst die Frage gestellt werden: Welches sind die Ursachen, die sich meist bereits im Kindesalter eingeschliffen haben? Dazu ist es lohnend, die Erziehenden ausführlich um ihren pädagogischen Stil zu befragen. Auch in unserer liberalisierten Welt gibt es heute Kinder, die oft einem Unmaß an Leistungsforderungen ausgesetzt sind. Manchmal geschieht das z.B. bei ehrgeizigen Eltern mit verpflichtenden Hobbys im Hinblick auf die Sport- oder Musikkarriere ihrer Kinder. Da gibt es sogar manchmal noch sehr unnachgiebige Zuweisungen. Die Erziehenden machen einfach so viel Druck, dass das für die anfangs durchaus willige Kinderseele zu einer unerträgl ... - [Die Erfolge der Petitionen](https://www.christa-meves.de/blog/die-erfolge-der-petitionen) 80.000 Bürger atmen hierzulande auf. Ihr Protest in mehreren Petitionen an die neu gewählte Frau Familienministerin hat Erfolg gezeigt: Die Bemerkung auf ihrer Homepage über ihren Plan, eine Kita-Pflicht ab der 3-Jährigkeit einzuführen, hat über die allgemeine Empörung darüber die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Frau Ministerin, Franziska Giffey, hat diese anrüchige Andeutung aus ihrer Homepage entfernen lassen und einen beschwichtigenden Rückzieher gemacht. ## MEVES AKTUELL April 2018 80.000 Bürger atmen hierzulande auf. Ihr Protest in mehreren Petitionen an die neu gewählte Frau Familienministerin hat Erfolg gezeigt: Die Bemerkung auf ihrer Homepage über ihren Plan, eine Kita-Pflicht ab der 3-Jährigkeit einzuführen, hat über die allgemeine Empörung darüber die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Frau Ministerin, Franziska Giffey, hat diese anrüchige Andeutung aus ihrer Homepage entfernen lassen und einen beschwichtigenden Rückzieher gemacht. Diese Gegebenheit ist für die Gruppierung von Menschen, die auf dem demokratiefähigen Elternrecht in der Kindererziehung beharren, außerordentlich ermutigend; denn das zeigt als Erstes, dass die digitale Veränderung, in die wir nun seit ca. 30 Jahren hineingeworfen sind, nicht einfach nur Negatives hervorruft. Es hat sich die hocherfreuliche Tatsache ergeben, dass eine viel stärkere Vernetzung bei Menschen, die das Zeitgeschehen wach verfolgen, möglich geworden ist. Das kommt in Bezug auf die Familienpolitik einem Befreiungsschlag gleich; denn dies gilt es - auch angesichts der neu geschaffenen Regierung -, ins Bewusstsein zu nehmen bzw. im Bewusstsein zu behalten: Der ministeriale Ausrutscher lässt doch ahnen, dass der Trend zur Kollektivierung unserer Kinder - stufenweise der immer Kleineren - keineswegs geändert wird! Er ist ja auch nicht im mindesten neu! Er besteht vielmehr seit der Mitte der 60er Jahre und ist mit dem Schub der 68er Revolte sogar zu einem fast allen sichtbaren Fanal geworden. Auf dem Boden vom alten Marx und zahlungsfähigen Engels hat sich die Kollektivierung der Massen sogar schon seit dem 19. Jahrhundert wie ein Pilz in die Gesellschaften eingeschlichen. Mit dem Beginn der 70er Jahre ist im linken Trend der Regierungen Brandt und Schmidt die linke Vorstellung von einer möglichst frühen Kollektivierung auch der Kinder schleichend, aber sukzessiv weitergeführt worden. Aus den örtlichen Kleingrundschulen wurden zentrierte Großschulen, aus dem Vorrang der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder wurde eine Tendenz zur Einführung von Kinderrechten, z.B. mithilfe eines die Eltern entmachtenden Jugendhilfegesetzes. Nach der Wende wurden die staatlichen Erziehungsmodelle der ehemaligen DDR auch in der Vorschulerziehung absurderweise zu einem Zukunftsmodell! (Konnte es nicht jedermann sichtbar werden, dass die DDR dadurch pleiteging?) Das Familienmodell im Grundgesetz von 1949 geriet hingegen auch in der vereinigten Republik immer mehr in Misskredit. Und nicht nur das: Verantwortungsbewusste Eltern, die diese Entwicklung voller Unruhe als ungut empfanden, wurden, falls sie Einfluss in der Öffentlichkeit zu entwickeln suchten, immer mehr an den Rand gedrängt, ja, einzelne Familien, die auf ihrer Dominanz als Eltern beharrten, wurden von ihrem Umfeld derartig angefeindet, dass diese Phalanx - schon ganz und gar nach der Einführung der digitalen Medien - in der Versenkung verschwand. Es wurde nun existenzgefährdend, dem Zeitgeist zu widerstehen! Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ließ sich die Entwicklung in den frühen 70er Jahren durch die Zunahme der Verhaltensstörungen der Kinder sehr deutlich machen. Glückliche Kleinkinder in der Nähe ihrer Mütter wurden immer seltener. Hingegen wuchs die Zahl von zunehmend trotzig wütenden, schwer lenkbaren Kindern, die durch immer mehr Unruhe, durch Konzentrationsmangel in der Schule (ADHS), durch Naschsucht, durch Essverweigerung, durch Selbstbeschädigungen, durch Einnässen bis ins Schulalter hinein, durch Stuhlverhaltungen und Verlangsamung beim Lernen etc. auffielen. Ich begann ab 1970 zu warnen und Prognosen für das nächste Jahrhundert zu stellen; denn diese Fehlverhaltensweisen sind lediglich die Erstsymptome von Beeinträchtigungen, die sich im Erwachsenenalter als Störungen, besonders in Depressionen, Süchten, Loser-Sein und Aggressionen bis zur Kriminalität auswirken würden. Für eine Fachfrau der neoanalytischen Schule lag dafür zwar eine voll strukturierte Psychopathologie längst bereit. Und es ließ sich auf dieser Basis erkennen, dass dieser so schwer und nachhaltig prägende Krankenstand sich vermeiden ließe - vor allem durch viel persönliche Nähe, am besten bei gesunden natürlichen Eltern, die besonders in den ersten sieben Lebensjahren auf dem Posten stehen. Kinder, die sich in ihrer Vorschulzeit fremd und allein gelassen fühlen, halten das offenbar selten ohne Traumatisierung aus! Aber nun das Erschreckende: Ohne jede Einsicht i ... - [Kinder suchen nicht Döner sondern Liebe](https://www.christa-meves.de/blog/kinder-suchen-nicht-doner-sondern-liebe) Das Robert Koch-Institut, Berlin, hat mithilfe einer neuen Untersuchung einmal mehr festgeschrieben: Hierzulande sind 15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren zu dick, 5,9 Prozent sogar fettleibig (1). Die Dunkelziffer ließe sich sicher verdoppeln, wie sich besonders den Aussagen von Grundschullehrern entnehmen lässt. ## MEVES AKTUELL Mai 2018 Das Robert Koch-Institut, Berlin, hat mithilfe einer neuen Untersuchung einmal mehr festgeschrieben: Hierzulande sind 15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren zu dick, 5,9 Prozent sogar fettleibig (1.). Die Dunkelziffer ließe sich sicher verdoppeln, wie sich besonders den Aussagen von Grundschullehrern entnehmen lässt. Haben wir durch das neu installierte Gesundheitsministerium nun vielleicht endlich einmal die Chance, dass dieser verheerenden Zahl nachgegangen wird? Denn das ist der Medizin längst bekannt: Fettleibige Menschen sind im Erwachsenenalter öfter krank, mit Herz-Kreislauf-Bluthochdruck- und Diabetesleiden im physischen Bereich, im psychischen zunehmend vor allem mit Depressionen. Öffentlich bekannt scheinen bisher allein oberflächliche Ursachen: Die Mehrzahl der Kinder nimmt zu viele Kalorien auf, sie bewegt sich zu wenig. Und eine Überwindung der Fettleibigkeit während des Längenwachstums und im jungen Erwachsenenalter gelingt immer weniger. Auch Spezialeinrichtungen mit Abspeckprogrammen verzeichnen zwar kurzzeitig Erfolg, doch im Allgemeinen wird eine zähe Rückfälligkeit ins alte Körpergewichts nach wenigen Monaten beklagt. Besorgte Mütter schildern in der psychotherapeutischen Praxis: „Wir haben es nach vielen vergeblichen Versuchen aufgegeben, in dieser Hinsicht bei unseren Kindern etwas zu erreichen. Sie sind zwar keineswegs widersetzlich, sie möchten selbst die Pfunde los sein. Häufig werden sie sogar deswegen gemobbt, sie trinken auch brav Smoothies und nagen an rohen Mohrrüben – aber die Körperrundungen wollen und wollen sich nicht vertreiben lassen.“ Eine gut beobachtende Mutter sagte zu Recht: „Ich habe sogar das Gefühl, dass das ewige Thematisieren beim Essen für die Kinder kontraproduktiv ist. Einerseits werden sie darüber träge und unlustig, und andererseits steigert es die Esslust.“ Über sich selbst enttäuscht resümiert eine andere Mutter: „Das Gegenteil, ein ganz schlimmes stattdessen, habe ich erreicht.“ Sie habe nämlich herausfinden können, dass ihr Sohn am Kiosk neben der Schule heimlich Süßigkeiten kaufe. Darauf habe sie ihn angesprochen. Aber er leugne das hartnäckig. Ihre Recherchen hätten also nicht nur nichts, sondern ein schräges Verhältnis zu ihrem kleinen Sohn erbracht. Ein solches Verhalten ist typisch für Kinder, die bereits in einer Esssucht gefangen sind. Sie können ihre Abhängigkeit davon nicht zugeben, sie verdrängen stattdessen manchmal sogar das Bewusstsein darüber; denn der damit verbundene Verlust ihres eigenen Willens ist für sie unerträglich. Analytisch arbeitenden Psychotherapeuten sind die tieferen Ursachen bei einer Vielzahl von fettleibigen Menschen längst bekannt: Es ist der seelische Mangel im Bindungsbereich der so fest prägenden frühen Kinderjahre, der das Bedürfnis nach viel Essen, Naschen und süßen Getränken so übermächtig aktiviert! Es handelt sich bei diesen unerkannten Störungen letztlich um die unbewusste Ersatzbefriedigung eines lebensnötigen seelischen Verlangens. Deshalb bleibt die eigentliche seelische Sättigung aus, ja, im Gegenteil: Sie wird durch die Dezimierung des Ansehens in der Gruppe noch vermindert und das seelische Defizit dadurch geradezu angeheizt. Das Naschen von Chips beim Fernsehen löscht infolgedessen bei diesen Kindern nicht den eigentlichen Durst ihrer Seele! Es ist besonders verheerend, dass dieser Mangel sich in den ersten drei Lebensjahren einschleicht, in einer Phase, in der die Bindung an die pflegende Hauptperson (und das ist normalerweise die Mutter) einen Reifungsschritt von unermesslicher Wichtigkeit darstellt: Denn durch die erlebte Bindung sprießen im noch unausgebildeten Gehirn die Synapsen. Daraus ergibt sich ein grundlegendes Gefühl von Zufriedenheit. Wenn diese fehlt, entsteht bei unverwahrten Kindern sehr viel öfter eine gesteigerte Esslust und darauf aufbauend Fettleibigkeit. Denn sie haben lange schon versucht, ihre Unzufriedenheit über den Mangel an Gemeinsamkeit mit einem Du auf diese Weise zu beseitigen. Und etwas Verheerendes tritt darüber hinaus als Folge auf, wenn der Weg erst in die Ersatzbefriedigung eingeschlagen ist: Solche Versuche machen nur sehr kurzfristig zufrieden! Sie wecken stattdessen ein Bedürfnis nach mehr, mehr und mehr. Dahinter aber gähnt eine unglücklich machende Falle für das gesamte Leben: Die unbewussten Selbstheilungsversuche machen süchtig, später dann aber in aller Verzweiflung nicht nur mithilfe von heimlich Genaschtem, sondern mit nur scheinbar Besserem: mit Zigaretten, mit Alkohol und sch ... - [Der prägenden Einfluss der ersten Kinderjahre](https://www.christa-meves.de/blog/der-pragenden-einfluss-der-ersten-kinderjahre) Die Vorstellung, dass der Charakter des Menschen vorrangig von seinen Genen bestimmt wird, wird durch neue Forschungsergebnisse immer nachhaltiger untergraben. So hat sich durch eine internationale Studie herausgestellt, dass sogar Geschwister, die miteinander aufwachsen, interessante, typische charakterliche Unterschiede aufweisen und dass diese Färbung durch ihre Stellung in der Geschwisterreihe bei der entsprechenden Familie hervorgerufen worden ist (1.). ## MEVES AKTUELL Juni 2018 Die Vorstellung, dass der Charakter des Menschen vorrangig von seinen Genen bestimmt wird, wird durch neue Forschungsergebnisse immer nachhaltiger untergraben. So hat sich durch eine internationale Studie herausgestellt, dass sogar Geschwister, die miteinander aufwachsen, interessante, typische charakterliche Unterschiede aufweisen und dass diese Färbung durch ihre Stellung in der Geschwisterreihe bei der entsprechenden Familie hervorgerufen worden ist (1.). Für mich als praktisch arbeitende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin wurde also durch neue wissenschaftliche Studien z.B. meine Erfahrung bestätigt, dass es recht häufig einen typischen Ältesten in einer Geschwisterreihe gibt. Er zeichnet sich vom ersten Schultag an als ein aufmerksamer, lernbereiter Schüler aus – mit hoher Konzentrationsfähigkeit. Begreiflicherweise sind diese ältesten Kinder bei den Lehrern besonders beliebt - weniger bei den neidischen Mitschülern. Doch die leichte Lenkbarkeit ist bei den Ältesten auch bereits in der Kleinkinderzeit zum Ausdruck gekommen. Die Trotzphase fällt manchmal geradezu aus. Die Verbindung – besonders zur Mutter – bleibt meist durch die Kleinkinderzeit ungetrübt. Auch Großeltern schlägt das Herz höher über ein solches Enkelkind; denn es lässt sich mit anhaltender Freude vorlesen, stellt kluge Fragen und zeigt - ganz gleich ob Junge oder Mädchen - eine hohe Besinnlichkeit. Natürlich gibt es bei aller festgestellten Typik dieser Art keine 100- prozentige Treffsicherheit. Sie bezieht sich grundsätzlich nur auf ein ähnliches Umfeld. Es ist aber erfreulich, dass durch solche Häufigkeiten das Forscherinteresse nach den Ursachen entfacht wird; denn im Vergleich zu den jüngeren Geschwistern ergibt sich, dass dieser Vorrang sich bereits schon nach wenigen Lebensmonaten zu entfalten beginnt. Wenn sie gesund geboren worden sind, haben älteste Kinder meist viel Freude an wachem Beobachten, ahmen bald schon nach, was ihnen angeboten wird, gleich, um was es sich handelt. Obgleich die Sprachentwicklung im männlichen Geschlecht meistens hinter der der Mädchen zurückbleibt, kommt der älteste Junge auch hierin im Allgemeinen schneller voran als die jüngeren Brüder. Anders ist es im Hinblick auf die Aktivitäten. Von schnell nachgeborenen Jüngeren werden die Ältesten dabei meist schon bald überflügelt. Bei meinen Töchtern erlebte ich, dass die um zwei Jahre Jüngere die Ältere an die Hand nahm und den ersten Einkauf als die Führende betätigte. Nicht selten tun sich die Älteren auch schwer, sich bereits schon im Kindergartenalter in Gruppen mit anderen Kindern wohlzufühlen. Weniger Schwierigkeiten gibt es hingegen bei ihnen in der Schullaufbahn. Sogar ihre Ausbildungen ziehen die Ältesten meist zügig durch. Diese praktische Erfahrung hat deshalb längst gelehrt, dass die entscheidende Prägung dieser Charakteristik eine Angelegenheit des Umgangs der jungen Mutter mit ihrem Baby ist. Wenn die junge Frau sich zunächst voll ihrem Kind widmet, intensiviert sich rasch die Mutter-Kind- Beziehung. Das löst die Nachahmungsbereitschaft des Kindes aus - unter der Voraussetzung allerdings, dass die Mutter stets nah und empathisch ist. Ja, die neue Forschung hat sogar herausgefunden, dass vieles und häufiges Sprechen der Mutter mit dem Kind den Wortschatz geradezu anheizt und dieser sich dadurch schneller entfaltet. Dabei ist offenbar viel lächelnd zustimmender Blickkontakt das entscheidende Stimulanz. Was also zeigt dieses Sichtbarwerden der Bedeutsamkeit mütterlichen Verhaltens im Hinblick auf die oft so positive geistige und seelische Entfaltung des Ältesten? Mit ihm, mit diesem Wunder in ihrer Wiege, beschäftigt sie sich nicht selten noch hauptsächlich! Für ihn hat sie auch noch die meiste Zeit übrig! Dem Ältesten am ähnlichsten (wenn doch auch unterschiedlich), sind das Einzelkind und das Jüngste, besonders der Nachkömmling. Bei diesem lässt sich nicht selten ein langfristiges liebevolles Aufwachsen unter der Obhut einer berenteten Großmutter feststellen. Von eindrucksvoller Typik sind die mittleren, ja auch sogar schon die zweiten Kinder. Weniger trifft man hier auf Exemplare von nachhaltiger Angepasstheit. Mama kann ihre Aufmerksamkeit und Hinwendung nicht mehr so ausschließlich wie dem Ältesten den nachgeborenen Geschwistern widmen. Dementsprechend wächst in diesen rascher als im Ältesten der Impuls zur Selbstständigkeit und Selbstbehauptung. Vielmehr dominiert hi ... - [Demokratie und Wahrheit in Deutschland](https://www.christa-meves.de/blog/demokratie-und-wahrheit-in-deutschland) Nun ist es so weit: Auf der ganzen Linie lässt sich im Hinblick auf das Leben in unserer Demokratie die Wahrheit nicht mehr unter den Teppich kehren. Viele Beschlüsse und Gesetze, die in den letzten Jahrzehnten von der Regierung erstellt worden sind, nützen der Bevölkerung nicht, viele schaden ihr sogar auf die Dauer. Aber nun helfen die digitalen Systeme den Bürgern zum Austausch - schaffen die Möglichkeit zu raschen öffentlichen Meinungsäußerungen und dazu, ihre resignierte Sprachlosigkeit zu überwinden. ## MEVES AKTUELL Juli 2018 Nun ist es so weit: Auf der ganzen Linie lässt sich im Hinblick auf das Leben in unserer Demokratie die Wahrheit nicht mehr unter den Teppich kehren. Viele Beschlüsse und Gesetze, die in den letzten Jahrzehnten von der Regierung erstellt worden sind, nützen der Bevölkerung nicht, viele schaden ihr sogar auf die Dauer. Aber nun helfen die digitalen Systeme den Bürgern zum Austausch - schaffen die Möglichkeit zu raschen öffentlichen Meinungsäußerungen und dazu, ihre resignierte Sprachlosigkeit zu überwinden. Und darüber hinaus bewirken die durch die Technik hervorgerufenen neuen Ergebnisse der Hirn- und Hormonforschung, dass Bürger sich stehenden Fußes darüber informieren können, was Fakt ist statt Manipulation. Wer sich also bis heute seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat, kann sogar öffentlich protestieren. Dadurch kommt nun erneut die strittige Frage ins Visier, was Kleinkinder brauchen, um zu seelisch gesunden, arbeits- und liebesfähigen Erwachsenen zu werden. Die natürlichen Belange der Kinder schienen jahrzehntelang vergessen zu sein. Unsere Regierung hat vielmehr die Gemeinden genötigt, Krippen für Kleinstkinder zu erstellen, und sie hat es bisher unterlassen, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob Krippenbetreuung in den ersten drei Lebensjahren überhaupt bekömmlich ist. Dabei wird sie von Fachleuten als höchst bedenklich angesehen, ja mehr noch: Darüber liegen aus einem halben Jahrhundert nun bereits überzeugende Ergebnisse einer internationalen Forschung, besonders mit der wissenschaftlichen Langzeitstudie NICHD aus den USA vor. (1.) Auch hierzulande sind nun neue abstützende Ergebnisse präsent: aus dem Institut für Hirnforschung Bremen mit den Hirnforschern Gerhard Roth und Nicole Strüber. (2.) Vor einiger Zeit ist sogar von verantwortungsbewussten Außenseitern im Parlament eine Anfrage an die Regierung mit einem Fragenkatalog zum Thema erstellt worden. Mit der Drucksache 19/2621 (3.) hat die Regierung Antwort gegeben und sich mit dem Thema beschäftigen müssen. Windelweichgewaschen erscheinen hier nun auf dem Papier lang hingezogene Allgemeinplätze. Und nur mühsam lässt sich gegen Ende der verwirrenden Tiraden eine Quintessenz herauslesen, etwa in folgender Weise: *„Bei nicht direkt beobachtbaren und schwer zu operationalisierenden Konstrukten wie Bindung ist der Nachweis von direkten Wirkzusammenhängen schwierig bis unmöglich.“ * **Und weiter:***„Die psychoanalytisch orientierte klinische Psychologie geht von einer Vielzahl möglicher nachteiliger Effekte gestörten Bindungsverhaltens aus, die mit Regulationsstörungen im Säuglingsalter (z.B. Schwierigkeiten beim Essen und Schlafen), Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter (z.B. Konzentrationsstörungen sowie psychischen Störungen im Erwachsenenalter zusammen hängen können. Keiner dieser Effekte ist jemals im Zusammenhang mit familienergänzender, frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung nachgewiesen worden.“ * Diese Vorstellung ist – bedingt durch die hochbrandende Erwerbstätigkeit auch der jungen Mütter – also erneut zu einer scheinbar strittigen Frage geworden. Und es findet keinerlei Beachtung, dass sie nun z.B. in der Sowjetunion und Rumänien mit dem Zusammenbruch dieser Staaten bereits ebenfalls negativ beantwortet worden ist. Umso erstaunlicher ist es, dass unsere Regierung es im Jahr 2018 weiterhin wagt, den allgemeinen Stand so vieler internationaler Erfahrungen nicht nur zu verleugnen, sondern die Bürger nach einer erzwungenen allgemeinen Erstellung von Krippen für Kleinstkinder mit dem medial unterlegten Sirenenklang von einer dort angeblich stattfindenden Superbildung zu verführen, ihre knapp einjährigen Kinder der Krippe zu überlassen. Ja, in der Bundesrepublik ist es noch nicht einmal allgemein bekannt, was die Hirn- und Hormonforschung per Fakt bestätigt hat: Die Erfahrungen, die das Kind in den ersten Lebensjahren macht, haben einen festprägenden Einfluss auf die Charakterentwicklung der Erwachsenen; denn in den ersten Lebensjahren findet der enorme Einfluss der Eindrücke des Kindes auf das sich entfaltende Gehirn statt. Man setzt also durch eine unnatürliche Fremdbetreuung die Kinder einem erheblichen Risiko aus, was leicht beobachtbar ist. Die Kinder antworten nicht selten bereits mit vermehrtem Unruhigwerden, Verhaltensstörungen und häufigeren Krankheiten. Dieses – das wissen Fachleute l ... - [Familientrennung verhindern](https://www.christa-meves.de/blog/familientrennung-verhindern) Obgleich ich aus Altersgründen keine psychotherapeutische Praxis mehr mache, landen bei mir per Telefon oder Mail weiterhin SOSRufe an. Und hier sind es nun nicht nur mehr die Fragen besorgter Mütter um das Verhalten ihrer Kinder, sondern neu sind es junge Männer, die mit sich selbst nicht mehr zurechtkommen. Und diese stecken häufig in der Porno-Falle fest. Ebenfalls sind es immer öfter gestandene Familienväter, die von ihren Ehefrauen ohne Erbarmen vor die Tür gesetzt wurden. ## MEVES AKTUELL August 2018 Obgleich ich aus Altersgründen keine psychotherapeutische Praxis mehr mache, landen bei mir per Telefon oder Mail weiterhin SOSRufe an. Und hier sind es nun nicht nur mehr die Fragen besorgter Mütter um das Verhalten ihrer Kinder, sondern neu sind es junge Männer, die mit sich selbst nicht mehr zurechtkommen. Und diese stecken häufig in der Porno-Falle fest. Ebenfalls sind es immer öfter gestandene Familienväter, die von ihren Ehefrauen ohne Erbarmen vor die Tür gesetzt wurden. Diese Familienväter erleben nun oft voll Entsetzen eine sich einschleichende Entfremdung von ihren Kindern. Dabei handelt es sich manchmal sogar weniger um solche Paare, die nach einer erst kurzen Ehe die Erfahrung gemacht haben, nicht zueinander zu passen, sondern im Gegenteil: Die Trennungen geschehen erst nach einer langen Spanne der Familienbildung. Es betrifft gewissermaßen weinende Väter, die es mit viel Verantwortungsbewusstsein zu einer guten Familienstruktur gebracht haben. Diese Väter klagen dann vor allem über den desaströsen Zustand des gesetzlich geregelten Pendelns der Kinder zwischen den getrennt lebenden Eltern. Aber das Neue und Erstaunliche ist nun der so marode, ja oft verzweifelte Zustand dieser ratlosen Vatergruppierung. Es sind meist nicht die, die die familiäre Last abschütteln wie eine lästig gewordene Bürde, nein, es sind jetzt vor allem die besonders verantwortungsstarken Männer der in den 60er und 70er Jahren Geborenen. Es ist die Kategorie, die die Familie als eine wertvolle zentrale Aufgabe ihrer Lebenserfüllung verstanden hat. Kürzlich bekundete einer: „Meine einst so liebenswürdige Frau behandelt mich nun schon seit Jahren wie ein Stück Dreck. Sie nennt mich einen unbrauchbaren Waschlappen und das sogar immer wieder im Beisein der Kinder. Aber das tut ihnen nicht gut, lässt sich merken. Die Jungen strafen mich schweigend mit Verachtung und die Mädchen oft mit unverschämten Bemerkungen. Sie lassen immer mehr jeden Respekt vermissen, ja, sie plappern die mütterliche Herabsetzung meiner Person geradezu nach. Dass es dadurch für mich jeden Tag schwerer wird, für sie das tägliche Brot zu verdienen, tritt als Wert gar nicht mehr in ihr Bewusstsein. Eine einzige kleine Tochter habe ich, die so etwas wie Mitleid mit mir entwickelt. Wenn die Kinder bei mir sind sagt sie dann mit Augenaufschlag: `Wenn ich 18 bin, ziehe ich zu Dir.` Und dann schaut sie mich dabei an, als wolle sie mich trösten. Ich fühle mich in meiner Familie jetzt wie in einer Art Sklavenrolle.“ Manche dieser Väter halten aber die dauernden Entwürdigungen auch nicht endlos durch. Die Kurzbesuche enden plötzlich mit einem emotionalen Ausbruch. Der Vater kippt plötzlich bei seinen Kurzbesuchen den Kaffeetisch um, brüllt los, knallt mit den Türen, läuft davon. Womöglich hat er seiner Frau dabei einen Knuff versetzt. Nun hat er sich wirklich ins Unrecht gesetzt. Mancher Mann dieser Art sucht nun heimlich ein Refugium. Gelegentlich scheint das zunächst zu gelingen, bei einer stillen, sanften Geliebten, der er die unsäglichen immer neuen Probleme erzählen kann. Aber das bleibt ein schuldbewusstes Provisorium, das neue Probleme aufwirft... Die Kinder aber gehen dann nach der Pubertät ohne eine klare Orientierung auf die Suche nach neuer Heimat, nach haltgebendem Frieden – endlich einmal... Aber ist es nicht sinnreich, sich endlich bewusst der Frage zu stellen: Wie hat es zu dieser Häufigkeit von zerstrittenen Familiensituationen kommen können? Dann ist es nämlich möglich, zu erkennen, dass zu einem Großteil die Übertreibungen mit der sog. Selbstverwirklichung der Frau daran schuld sind. Gewiss ist es berechtigt, dass wir Frauen mit den Männern gleichberechtigt sind, wie es die Emanzipationsbewegung aber bereits vor dem ersten Weltkrieg auf den Weg gebracht hat. Aber auf der Welle der 68er Revolte kam es nun subversiv zu einer übertriebenen Machtergreifung der Frau in ihrer familiären Position. Im Zuge dieser Stimmung wurde der Mann zu einem „nichtsnutzigen Ausbeuter“ degradiert und damit durch dauernde Herabsetzungen seiner Würde beraubt. Aber wie die vielen Scheidungen und ihre Folgen beweisen, sägen Frauen, die sich in dieser Weise mit dem Zeitgeist verheiratet haben, an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen. Immer mehr spielen die ihres Nestes beraubten Kinder geradezu verrückt. In der jungen Generation entsteht so nicht selten Heiratsscheu, ja, häufig sogar auch ein ... - [Buchempfehlung: Josef Kraus: 50 Jahre Umerziehung. Die 68er und ihre Hinterlassenschaften](https://www.christa-meves.de/blog/buchempfehlung-josef-kraus-50-jahre-umerziehung-die-68er-und-ihre-hinterlassenschaften) Im Zeitgeist ist eine neue Ära angebrochen. Die Geschlossenheit eines linken Hauptstroms ist glücklicherweise vorüber. In der stolzen Mehrheit der maßgeblichen Medienmacher ist eine leise bemerkbare Unsicherheit aufgebrochen. Die Eindeutigkeit von zugelassenen Personen in der Öffentlichkeit und die Auswahl von Nachrichten, die der linken Lebenseinstellung entsprechen, wird brüchig. Die Hoffnung, vorrangig mit Gleichheitsideologie Wahlen zu gewinnen, schwindet zusehends und entbehrt dadurch immer mehr ihrer Durchschlagskraft. ## MEVES AKTUELL September 2018 Im Zeitgeist ist eine neue Ära angebrochen. Die Geschlossenheit eines linken Hauptstroms ist glücklicherweise vorüber. In der stolzen Mehrheit der maßgeblichen Medienmacher ist eine leise bemerkbare Unsicherheit aufgebrochen. Die Eindeutigkeit von zugelassenen Personen in der Öffentlichkeit und die Auswahl von Nachrichten, die der linken Lebenseinstellung entsprechen, wird brüchig. Die Hoffnung, vorrangig mit Gleichheitsideologie Wahlen zu gewinnen, schwindet zusehends und entbehrt dadurch immer mehr ihrer Durchschlagskraft. Diese Situation wird unterstützt dadurch, dass es renommierte Verlage wieder wagen, auch Bücher zu publizieren, die sich als political-inkorrekt erweisen. Das neue Buch von Thilo Sarrazin ist damit keineswegs ein Einzelfall. Ich möchte deshalb in diesem „Meves aktuell“ aus der hervorragenden neuen Literatur zunächst, weil sehr dringlich, ein Buch herausgreifen, das meines Ermessens der Wahrheit mit der so notwendigen Klarheit gegen all den geistigen Nebel zum Licht verhelfen kann. Hinweise zu weiteren beachtenswerten Büchern dieser Art von den Professoren Peter Gerdsen, Reinhard Agerer und Wolfgang Leisenberg werden in den nächsten Monaten in meinem „Meves aktuell“ folgen. Auf dem pädagogischen Sektor soll jetzt zunächst das Buch des langjährigen Leiters des deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, empfohlen sein. In seinem neuen Werk „50 Jahre Umerziehung“ - Die 68er und ihre Hinterlassenschaften“ ist nun glücklicherweise Schluss mit den Beschönigungen nach 50 Jahren dieser traurigen Revolte. Es geht stattdessen um eine ungeschminkte Analyse der voll eingetretenen negativen Folgen auf dem gesellschaftlichen, vor allem aber auf dem schulischen Gebiet. Dieser Oberstudiendirektor hat nicht nur über die Jahrzehnte hinweg die Folgen einer nach Proporz erstellten Kultusministerkonferenz in den schulischen Auswirkungen seufzend erleben müssen, er hat die einzelnen Ereignisse sogar so akribisch gesammelt, dass aus seinem Werk nun wirklich aus jeder Zeile nicht widerlegbare Kompetenz spricht. Nach einem Teil gründlicher Analysen der einzelnen Umerziehungsphasen in der Bundesrepublik kommt dieser so genau recherchierende Autor zur Sache: den ideologischen und realen Hinterlassenschaften dieser Entfesselung der Strukturen. Besonders erschreckend eindrucksvoll geht Josef Kraus – auf dem Boden seiner praktischen Erfahrungen – auf die pädagogischen Folgen der geistigen Entfesselung ein. So beschreibt dieser erfahrene Pädagoge mit vielen Zahlen den desaströsen Bildungsabbau durch den Niveauverlust der Schüler in den beiden letzten Jahrzehnten. Ironisch bezeichnet er die schulischen Veränderungen in den Lehrplänen als nicht eingetretene „Heilsversprechungen“. „Lernen ohne Anstrengungen“ hieß nun die Devise, „keine Kränkungen, kein Stress, ausschließlich selbstgesteuertes intrinsisches, hirnbasiertes Lernen! Kein Frontalunterricht! Keine Selektion! Und am Ende angeblich hochkompetente junge Leute, fit für das globale Haifischbecken.“ Dazu bringt der Berichterstatter Beispiele des zergehenden Wissenspotenzials der Schüler: 1972 hätten z. B. in Siegen Schüler der 4. Klasse durchschnittlich 6,9 Fehler gehabt. Heute seien es 12,2 Fehler und der Kommentator fügt hinzu: „Das ist ein Plus von 77 Prozent, also nicht weit weg von einer Verdoppelung.“ Und allgemeiner heißt es: Der Grundwortschatz der Schüler am Ende der 4. Grundschulklasse sei wegen der allgemeinen Niveauminderung nun von der Kultusministerkonferenz von noch 1100 Wörtern 1999 auf 700 Wörter heruntergefahren worden. Und der Schulmeister kommentiert: „Wo Sprache verarmt, da verarmt schließlich das Denken.“ Eine vernichtende Bilanz erhält die Gesamtschule. Sie erwies sich bereits unmittelbar nach ihrer Einführung in den 70er und 80er Jahren dem gegliederten Schulsystem als weit unterlegen. Zitat: „Auf die Idee aber, dass die Vision (Gesamtschule) nicht taugt, kommt man nicht.“ Grimmig resümiert Josef Kraus: „Beispiel Baden-Württemberg!...Das Ländle, das sonst bei Leistungsstudien immer zu den vier besten zu Deutschland gehört hatte, ist in kürzester Zeit vom Musterschüler zum Problemfall geworden, ob bei 15-Jährigen oder 10-Jährigen. Das frühere Vorzeigeland liegt nun nur knapp vor dem Schlusslicht Bremen.“ In diesem Rahmen ist nur eine knappe Empfehlung möglich, aber die Analyse de ... - [Buchempfehlung: Gerdsen, Peter: Das Imperium des Guten, Gutmenschen im Lichte des Neuen Testaments](https://www.christa-meves.de/blog/buchempfehlung-gerdsen-peter-das-imperium-des-guten-gutmenschen-im-lichte-des-neuen-testaments) Aufklärung über den Strukturverlust des christlichen Weltbildes hierzulande, das ist der Inhalt eines neuen Buches des emeritierten Professors der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, Professor Dipl.-Ing. Peter Gerdsen, unter dem Titel: „Das Imperium des Guten - Gutmenschen im Lichte des Neuen Testaments“. ## MEVES AKTUELL Oktober 2018 Aufklärung über den Strukturverlust des christlichen Weltbildes hierzulande, das ist der Inhalt eines neuen Buches des emeritierten Professors der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, Professor Dipl.-Ing. Peter Gerdsen, unter dem Titel: „Das Imperium des Guten - Gutmenschen im Lichte des Neuen Testaments“. Was versteht der Autor nun aber unter der Bezeichnung „Gutmensch“, und wieso besitzt dieser ein „Imperium“? Der Verfasser versteht darunter in schonungsloser Analyse die mehrheitliche Seelenlage vieler Menschen hierzulande. Professor Gerdsen bezeichnet diesen Menschentyp als vorrangig materialistisch und oberflächlich. Unnachdenklich halte man alles für gut, was der Zeitgeist diktiere. Die Folge sei ein von der Technik dominiertes „kaltes Herz“. Gutmenschen. halten ihre Meinungen aber unbekümmert für richtig; denn sie haben es nicht im Bewusstsein, dass sie die in der Presse vorgegebenen Trends nachplappern. Sie halten sich zwar für absolut frei, ohne es wirklich zu sein: „In ihnen lebt ein Teil einer Gruppenseele, die allen Gutmenschen gemeinsam ist.“ Aber weil sie viele sind, bilden sie gewissermaßen ein Imperium. „Gutmenschen empfinden eine globale Solidarität, die in einem die ganze Menschheit umfassenden Humanitarismus mündet.“ Daraus entstehe „Formlosigkeit, Gestaltlosigkeit und Strukturlosigkeit“ (S.172). Diese bedauernswerte Mitläuferei hat aber in den vergangenen 40 Jahren eine Minderung des kulturellen Niveaus zur Folge gehabt. Der Autor beschreibt, dass dieser Verlust letztlich eine lange Vorgeschichte hat, und zwar durch den schleichenden Glaubensverlust des Christentums seit dem 19. Jahrhundert unter den Nachwirkungen der Französischen Revolution. Allerdings sei dann durch die sog. Studentenrevolte von 1968 die heutige Wirrnis manifest geworden. Auch die feministische Bewegung der 68er hält der Professor für einen Strukturauflöser: „Es ist ihr gelungen die Tradition Ehe mit Kindern als Familie zu diskreditieren und damit zurückzudrängen. Damit einher gingen zunehmende Belastung für die Frauen und eine weitgehende Befreiung der Männer von Verantwortung. Die Folgen sind Kinderlosigkeit, Einsamkeit und Bitterkeit in weiten Teilen der Gesellschaft“ (S.206). Hier habe die Entfesselung der Strukturen in neomarxistischem Geist Schritt gefasst. Professor Gerdsen spricht in dieser Hinsicht von satanischen und diabolischen Umtrieben, mit einer Tendenz zur Lüge und Verschleierung. Sich damit zu identifizieren bedeute „geistiger Selbstmord“. Unter dem Einfluss der digitalen Medien bringe dieser Geist eine Unnachdenklichkeit des Menschen, eben den „Gutmenschen“, hervor. Um sich davon abzuheben, nimmt der Professor die Bibel, und zwar vornehmlich die Offenbarungen des Johannes als die in Bildern dargestellte Endzeit in Anspruch. Als Drache, der für den Antichristen die Strippen zieht, (Offb 13) geht Diabolos - gestützt von der Mainstreampresse - z. Z. in „loderndem Zorn“ umher. Er erweist sich damit aber auch als ein Seelenvernichter. Der Gutmensch durchschaut das nicht und verdrängt die ihn selbst angreifenden Folgen, die nun als „Burnout, Depression und Suchtkrankheiten“ in einem entsprechenden Ausmaß in Erscheinung getreten sind. Die fehlende Ausrichtung nach dem Christentum bringt dem nach „Political Correctness“ lebenden Menschen keine klare Orientierung. Er könne so nämlich keine Distanz zu sich selbst aufbauen; denn die dem Glauben entfremdete Welt sei ja schließlich allein er selbst. Durch diesen Verlust einer tiefen, feinfühligen, natürlichen Befindlichkeit entstehe schließlich sogar eine Verdunkelung seines Bewusstseins. Dadurch wird der Mensch letztlich zu einem unfreien Wesen, indem sein Sinnen und Trachten materialisiert wird. Diese geistige Diktatur zerstöre den Wesenskern des Menschen, sodass er auf animalisches Niveau herabsinke. Stattdessen proklamiert Gerdsen: „Die Wahrheit ist, dass der Mensch ein transzendentes Wesen ist, eine einmalige, einzigartige, ewige von Gott geschaffene geistige Individualität, die sich für die Dauer eines Lebens in einem menschlichen Leib inkarniert hat und die ihrem Schöpfer gegenüber verantwortlich ist“ (S.141). Die Bestimmung des Menschen sei es deshalb, die Materie zu vergeistigen. Was erwartet Peter Gerdsen mit seiner so tiefschürfenden, aus der Erfahrung gewonnenen Analyse vom Leser? Nun, gewiss nichts weniger als die Rückkehr zur Wahrheit: Die Abkehr von einer unbewussten Identifikation mit dem Lügengeist. Die Lektüre dieses Buches lohnt sich in der Fülle all seiner Einzelh ... - [Gedanken zum bevorstehenden Weihnachtsfest](https://www.christa-meves.de/blog/gedanken-zum-bevorstehenden-weihnachtsfest) Weihnachten 2018 hat seine Tore geöffnet, und es scheint, als würde sich die Festlichkeit hierzulande in gewohnter Weise vollziehen: als das übliche Sing- und Schenkfest mit Tannenbaum und Kerzen, mit viel gebratenem Fleisch, pünktlichen Gottesdiensten und Zusammentreffen der Familien, nicht allein in den noch heilen, sondern sogar auch in den zerbrochenen, mit Hin- und Herpendeln der Kinder. Fast scheint es, als sei nur das Wetter außergewöhnlich. ## MEVES AKTUELL Dezember 2018 Weihnachten 2018 hat seine Tore geöffnet, und es scheint, als würde sich die Festlichkeit hierzulande in gewohnter Weise vollziehen: als das übliche Sing- und Schenkfest mit Tannenbaum und Kerzen, mit viel gebratenem Fleisch, pünktlichen Gottesdiensten und Zusammentreffen der Familien, nicht allein in den noch heilen, sondern sogar auch in den zerbrochenen, mit Hin- und Herpendeln der Kinder. Fast scheint es, als sei nur das Wetter außergewöhnlich. Dabei steht doch in den Evangelien wie auch in den Offenbarungen des Johannes, dass die Veränderungen der Gestirne als ein Vorzeichen für das Nahen vom Zorn Gottes zu verstehen seien. Aber immerhin ist diese Schreckenszeit nun über 2000 Jahre hinweg – offenbar durch Gottes Barmherzigkeit gegen uns sündige Menschen – immer wieder aufgeschoben worden. Fällt uns nun 2018 erneut diese unermesslich große Gnade zu? Für mich persönlich schließt sich mit dem kommenden Jahreswechsel fast das 93. Lebensjahr zu. Mit einem erleichterten Seufzer hoffe ich am Jahresende zu konstatieren, dass das christliche Abendland auch in diesem Jahr offenbar noch nicht total hat zerbrechen müssen, obgleich sich bei wachem Bewusstsein feststellen lässt, dass wir hierzulande immerhin seit mindestens 80 Jahren wie über einem Abgrund zu hängen scheinen. Was rettete uns bisher? Die kleine Schar der Märtyrer des Hitlerreiches oder Menschen in versteckten Positionen auch, die die Situation bewusst wahrnahmen, die wachten und um Erbarmen hinaufflehten? Gibt es solche Bewahrer der Wahrheit auch heute noch? Können wir auch im Hintergrund dieses Weihnachtsfestes 2018 solche Hoffnungen haben? Ja, davon habe ich mich in den letzten Monaten in zunehmendem Maße überzeugen können; denn im öffentlichen Trend ist eine beachtliche Beunruhigung darüber entstanden, ob die Wegrichtung unserer Republik in den vergangenen 40 Jahren richtig und damit zukunftsträchtig gewesen ist. Es war nämlich in dieser Zeit in den Wohlstandsländern des Westens ein ständiges Anwachsen der Verstöße gegen Gottes Schöpfungsordnung erfolgt. Daraus resultierte zunächst ein Anwachsen der Gefahr, einerseits persönlich in ungute Situationen zu geraten. Und das geschah andererseits in einer solchen Häufigkeit, dass daraus eine allgemeine Schwächung der Strukturen entstand. Ja, mehr noch: Daraus erwuchs eine Art geistiger Bewusstseinsminderung, eine allgemeine kurzsichtige Unnachdenklichkeit. Die Entfesselung der Sexualität z. B., dieses zweitmächtigsten Motors unserer Biologie, hatte eine Entstabilisierung der Ehen, der Familien und damit des Halts der Kinder zur Folge gehabt. Schulischer Niveauverlust in der jungen Generation z. B. lässt sich statistisch im Völkervergleich dadurch für Deutschland bereits seit Jahrzehnten ausmachen. Auch lässt sich öffentlich nun wirklich nicht mehr verschweigen, dass wir hierzulande einen Geburtenschwund zu konstatieren haben, sodass mindestens dadurch generell ein Überleben in der Zukunft infrage gestellt wird. Dazu bedürfte es nicht einmal einen Tag des Zornes von unserem Schöpfer: Auch unsere Blumen, Pflanzen und Tiere gehen ein, sie verschwinden einfach aus der Landschaft, wenn sie die ihnen notwendigen Lebensbedingungen durch dummes, künstliches Eingreifen von außen nicht mehr finden können. Doch so hoffnungslos wie im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts ist die Situation am Ende dieses Jahres nicht mehr gegeben; denn die Bevölkerung ist dabei, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Und ein Wunder ist entstanden. Immer weniger Bürger sind heute noch bereit, sich in der Politik mit kleinen Änderungen in den Details zufriedenzugeben. Ein Ahnen geht durch die Bevölkerung, dass eine Richtungsänderung von der Tiefe her geschehen muss. Wo ist Rettung in Aussicht? Ist sie womöglich bereits in der Stille im Wachsen? Denn eine generelle Umkehr müsste immerhin doch von einer geistigen Einstellungsänderung her ausgehen und zu der Erkenntnis aufblühen, dass wir Menschen allesamt keineswegs autonom sind, sondern an Gottes Band, dass also jeder von uns bei seinen Entscheidungen hinauffragen sollte, ob sie mit Gottes Schöpfungsordnung und mit SEINEM Willen übereinstimmen. Anregung dazu lässt sich z. B. in einigen christlichen Printmedien, vorbildlich etwa in der katholischen Tagespost und in der evangelikalen idea, entdecken. Darüber hinaus gibt es hierzulande z. B. fünf verschiedene elektronische betont christliche Sendestationen: Radio Horeb, EWTN, K ... - [Verpflichtung - unbedingt mit der Mode zu gehen?](https://www.christa-meves.de/blog/verpflichtung-unbedingt-mit-der-mode-zu-gehen) Der Begriff Herde wird in der Zoologie in Bezug auf Gruppierungen von Säugetieren, Fischen und Vögeln vielfältig verwendet, um die Struktur dieser Zusammenschlüsse zwecks vermehrtem Existenzerhalt zu beschreiben. Seit dem Erscheinen des Standardwerkes von Gustave Le Bon „Die Psychologie der Massen“ wird der Begriff der Herde, des Rudels, sowohl in der Soziologie als auch in der Psychologie als eine Triebfeder verstanden, die in Resten auch noch auf die Spezies Mensch zutrifft. ## MEVES AKTUELL Januar 2019 Der Begriff Herde wird in der Zoologie in Bezug auf Gruppierungen von Säugetieren, Fischen und Vögeln vielfältig verwendet, um die Struktur dieser Zusammenschlüsse zwecks vermehrtem Existenzerhalt zu beschreiben. Seit dem Erscheinen des Standardwerkes von Gustave Le Bon „Die Psychologie der Massen“ wird der Begriff der Herde, des Rudels, sowohl in der Soziologie als auch in der Psychologie als eine Triebfeder verstanden, die in Resten auch noch auf die Spezies Mensch zutrifft. Der Begriff wird verwendet, um die Lenkbarkeit von Massen zu verdeutlichen. Das ist erkannt und allgemein anerkannt und soll in diesem kleinen Impuls nicht noch einmal ausführlich wiederholt werden, sondern es soll lediglich zwecks Bewusstseinserhellung auf dieser Grundlage aufgebaut werden. Ich möchte stattdessen hier nur ein lustiges, kleines aktuelles Beispiel dafür bringen, dass die Realität einer Massenbeeinflussung dieser Art in vielen Einzelbereichen unserer Alltagsmentalität wirksam ist. Dafür habe ich ein Detail unserer Frauenmode als einen Beleg ausgewählt. Die Mode gehört ohnehin in unserer Zeit zu einer jener weltlichen Mächte, die unversehens als Götze an die Stelle einer Orientierung an den allmächtigen Gott geraten ist. Z. B. ist seit mehr als 40 Jahren die Hose für Frauen ein voll anerkanntes Bekleidungsstück mit der Ausgestaltung einer außerordentlich variablen Vielfalt, gekrönt von den weltweit zu tragenden Blue Jeans. Ob der Mensch kurz oder lang, ob dick oder dünn, ob alt oder jung ist – wer Anerkennung in der Gruppe erwartet, hat sich mit diesem jakobinerhaft hässlichen Kleidungsstück anzufreunden. Heute haben die Jeans ihre Kronenstellung in der Frauenmode allerdings hinter sich. Seit kurzer Zeit erscheint nämlich stattdessen neu der Rock als das einst allgemein übliche Bekleidungsstück für Frauen - der Mottenkiste enthoben - als einfarbiges Kleid in der Szenerie und ist bereits zur ungeschriebenen Massenvorschrift avanciert. Ohne Rücksicht auf die körperlichen Unterschiedlichkeiten und der zunehmenden Schwierigkeit auch von Frauen, dem Zwang zu jugendlicher Schlankheit lebenslänglich nachzukommen, fühlen sich die Frauen genötigt, sich in aller Unbewusstheit nun nach diesem ungeschriebenen Bekleidungsdiktat auszurichten, wenn Sie sich als topfit empfinden wollen. Neuerdings muss ein voller Busen unter einem stramm sitzenden Stoff erahnbar sein. Dieses Oberteil hat in eine Wespentaille einzumünden, was immer seltener ohne künstliche ärztliche Saugaktionen zu schaffen ist. Voller Busen, dadurch in machtvoller Präsentation verstärkt, erweist sich als Unabdingbarkeit einer modischen weiblichen Identität, um sich gesellschaftlicher Anerkennung hinreichend gewiss zu fühlen. **Damit nicht genug:** Ein enger, kurzer Saum hat jetzt zwar unter knappem Stoff weiter anziehende Körperteile, die Oberschenkel, erahnbar zu machen, indem er das Knie nicht bedeckt. Das führt natürlich dazu, dass in Sitzhaltung eine Verschiebung nach oben entsteht, die die Damen beim Sitzen zu streng zusammengehaltenen Oberschenkeln nötigt, was sich in den Talkshows einhellig erleben lässt. Am erstaunlichsten erscheint es mir nun aber, dass die ungeschriebene Verpflichtung, unbedingt mit der Mode zu gehen, noch in einem längst schon installierten Massenmerkmal selbst bei dieser neuen Bekleidungsform, der Rückkehr zum Kleid, anscheinend völlig unbewusst weiter verpflichtend bleibt: dem weit geöffneten Halsausschnitt. Dieser pflegt zwar eine erhebliche Quantität der Anwendung, aber eine wenig variable Form zu haben. Er trägt grundsätzlich die Form eines auf dem Kopf stehenden spitzen Dreiecks, das in der sichtbar werdenden Busenwölbung endet. Der auf diese Weise befreite nackte Hals hat mit ähnlicher Unabdingbarkeit präsentiert zu werden wie die entblößten Beine. Hier herrscht bereits schon seit einigen Jahrzehnten eine merkwürdige Einheitlichkeit. Die Designer dieses Modeartikels hatten vermutlich ein sicheres Gespür für seine beste Verkaufbarkeit. Diese hat grundsätzlich der Stimmung der Bevölkerung in der jeweiligen Phase des Zeitgeistes zu entsprechen, sonst kommt der Artikel nicht an. Die Erfinder dieses kultiviert und schön erscheinenden Modestücks haben lediglich ein Gespür dafür, dass die Zeit der schamlos exhibierten sexuellen Lockungs-Methode vorüber ist. Sie brauchen auch kein biologisches Wissen über die sexuellen Auslöser, sondern eher die E ... - [„Kitafrei"](https://www.christa-meves.de/blog/kitafrei) Ein neues Blümchen wagt sich neuerdings in Deutschland aus der Verbannung: Es gibt hierzulande eine Pflanzenart, die sich mit einem kräftigen Stängelchen und neuen Knospen hervorwagt: „Kitafrei“ heißt das Pflänzchen, und es hat folgende Aufgabe: Junge Mütter schließen sich zusammen und wollen ihre Babys und Kleinkinder in eigener Regie erziehen – eben kitafrei. ## MEVES AKTUELL Februar 2019 Ein neues Blümchen wagt sich neuerdings in Deutschland aus der Verbannung: Es gibt hierzulande eine Pflanzenart, die sich mit einem kräftigen Stängelchen und neuen Knospen hervorwagt: „Kitafrei“ heißt das Pflänzchen, und es hat folgende Aufgabe: Junge Mütter schließen sich zusammen und wollen ihre Babys und Kleinkinder in eigener Regie erziehen – eben kitafrei. Sie nehmen die lange Latte der wissenschaftlichen Ergebnisse ernst, durch die längst herausgefunden wurde, dass die meisten Ursachen seelischer oder auch psychosomatischer Krankheit im Erwachsenenalter in der frühen Kindheit liegen. Erfahrene Kindertherapeuten zogen daraus den Schluss: Das Unaufgebbarste, das Allernotwendigste für ein neugeborenes Kind ist eine langjährige Phase der Nähe zu seiner leiblichen Mutter. Ich rief deshalb bereits seit 1970 die Gefahr der frühen Trennung zwischen Mutter und Kind in die Öffentlichkeit hinein; denn das ließ sich erkennen, nachdem es ähnlich wie im Osten auch im Westen immer mehr zur Gepflogenheit wurde, dass die jungen Mütter rasch wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehrten. Aber das Unruhigwerden der Kinder, die Gegebenheit, dass sie heute nun in immer größerer Quantität seelische Störungen entwickeln, ließ sich in der Praxis schon bald konstatieren, führte aber in der Öffentlichkeit zu nichts weiter als dazu, dass die Psychologie auf der Universität zu einem überlaufenen Massenfach wurde und die Bürgermeister nur Geld bekamen, wenn sie Kitas einrichteten. Und viele, viele andere Maßnahmen, die diese berechtigte natürliche Vorstellung der jungen Mütter, ihre Babys und Kleinkinder selbst zu betreuen, immer mehr untergruben, öffneten einem unglücklich machenden Trend Tür und Tor. Dabei hatten wir in unserem Freundeskreis, der seit 1981 regelmäßig Tagungen, meist auf der Burg Rothenfels, durchführte und ab 1996 zum Verein Verantwortung für die Familie aufgestockt worden war - sogar bereits unter dem Titel „Mutter als Beruf“ eine Resolution zur realistischen Gestaltung einer neuen Familienform im industriellen Zeitalter als ein neues Lebensmodell für junge Familien ausgearbeitet und 1986 ans Bundespräsidialamt nach Bonn und im Jahr 2002 sogar mit fast 10 000 Unterschriften - allerdings abermals gänzlich erfolglos - dem Familienministerium in Berlin übermittelt. Denn jetzt, nach der Wende und der Übernahme der Regierungsverantwortung durch Gerhard Schröder (SPD), zeichnete es sich ab, dass mit der„Lufthoheit über den Kinderbetten“ (Olaf Scholz) eine Kollektivierung der Kinder von der Geburt ab angepeilt wurde. Aber die bereits vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse über die Schwächung der jungen Generation nach kommunistischem Modell hatten in der Sowjetunion doch längst ergeben, dass das ein Untergangsmodell ist. In dieser Resolution gaben wir aber nicht nur unserer großen Sorge über die neue Gefahr Ausdruck, sondern machten einen Vorschlag, wie auf dem Boden eines gesunderhaltenden Erziehungsmodells der Niedergang aufgehalten und mit einigen gesunden gesellschaftlichen Maßnahmen zum Positiven gewendet werden könnte. Das legten wir in einem 12-Punkte- Programm auf wissenschaftlicher entwicklungspsychologischer Basis dar. Die wichtigsten fünf Vorschläge der Veränderungen in der Familienpolitik sollen jetzt hier noch einmal aufgeführt werden: - Frauen - besonders junge Mädchen und jung Verheiratete - bekommen die Möglichkeit, sich für einen neuen Beruf ausbilden zu lassen, wenn sie schwanger werden. Sie können, sobald ihre Schwangerschaft ärztlich festgestellt worden ist, in eine spezifische Berufsausbildung „Mutter als Beruf“ eintreten, die mit einem Zertifikat abschließt. - Nach der Geburt des Kindes erhält die Mutter den Anspruch auf ein Gehalt samt Rentenanspruch, die beide mit der Zahl der Kinder aufgestockt werden. - Wird das jüngste Kind 14 Jahre alt, kann sich die Mutter zur Ausbildungsleiterin für junge Mütter und andere entsprechende soziale Tätigkeiten ausbilden lassen. Analog können sie sich als Großmütter betätigen, z. B. als Adoptivgroßmutter in jungen kinderreichen Familien. Auch der Weg zu anderen Ausbildungen kann dann natürlich eingeschlagen werden, ja, bei den Bewerbungen dazu sollte „Mutter als Beruf“ ein Qualitätsmerkmal sein. - Zur Entlastung junger Mütter mit mehreren Kindern wird ein „Freiwilliges Familienjahr“ entsprechend dem Freiwilligen Ökologischen oder Sozialen Jahr für junge Mädchen eingeführt. Der Nachweis des freiwilligen Familienjahres kann bei der Ausbildung ... - [Legalisierung Canabis](https://www.christa-meves.de/blog/legalisierung-canabis) In Bezug auf die Drogenpolitik müssen wir hierzulande mit einer neuen Etappe rechnen; denn so lässt es sich aus den USA vernehmen: Hier ist eine neue breitflächige Bemühung um die Legalisierung von Cannabis virulent geworden. Mit der Begründung, dass Cannabis sich angeblich als Mittel gegen Schmerzen bewährt habe, wird die totale Freigabe der Droge angestrebt. Diese positive Begründung prescht dabei mit einem Argument vor, das offenbar bewusst auf Täuschung beruht. ## MEVES AKTUELL Februar 2019 In Bezug auf die Drogenpolitik müssen wir hierzulande mit einer neuen Etappe rechnen; denn so lässt es sich aus den USA vernehmen: Hier ist eine neue breitflächige Bemühung um die Legalisierung von Cannabis virulent geworden. Mit der Begründung, dass Cannabis sich angeblich als Mittel gegen Schmerzen bewährt habe, wird die totale Freigabe der Droge angestrebt. Diese positive Begründung prescht dabei mit einem Argument vor, das offenbar bewusst auf Täuschung beruht. Ungeschminkt gehen sogar die Investoren der Wallstreet auf diese Argumentation ein - und sie werden offenbar unterstützt von einer Gruppierung von Milliardären, die ihre Gelder zur Verfügung stellen, um der Legalisierung das positive Gewicht in der Bevölkerung zu verleihen. Dabei wird keineswegs damit zurückgehalten, dass man das Aufblühen einer Cannabisindustrie zu einem neuen lukrativen Wirtschaftszweig zu machen sucht. Der Milliardär Soros - längst berüchtigt, mit seinen kapitalistischen Impulsen, Strippen zu ziehen - stehe auch bei dieser neuen Akzentuierung an der Spitze (1.). Hier bei uns ist die Politik bereits seit einigen Jahren dabei, der angeblichen Heilpflanze Cannabis zu unkontrolliertem Aufblühen zu verhelfen. Ja, in Norddeutschland ist schon 2018 eine große Ernte in den von der Regierung zugelassenen Feldern eingebracht worden und selbst der extrem trockene Sommer habe diesen Pflanzen angeblich nicht geschadet, so heißt es in den Berichten...(2.). Wie in den USA hat auch bei uns der Cannabis-Konsum als gerauchtes Hasch seit 1969 kontinuierlich und seit dem Jahr 2000 sogar in erschreckender Weise zugenommen. Wie selbstmörderisch die Tendenz in dieser Entwicklung ist, darüber lässt sich als psychotherapeutische Fachfrau nur ein weiteres trauriges Zeugnis ablegen. Hierzulande ist es nicht selten, dass - bereits von der 12- Jährigkeit ab - Kinder und Jugendliche sich gegenseitig mit Hasch eindecken und in ihren Gruppen gemeinsam konsumieren. Gar nicht einmal selten entsteht dann bald das Bedürfnis, die gehobene Stimmung, in die die Kinder sich versetzt fühlen, erneut zu erleben. Durch die Bemühungen darum driften sie dann in den ständigen Genuss der Droge ab. Oft bleibt diese Gegebenheit den Eltern unbekannt, sodass ein spätes Eingreifen es ihnen nicht mehr ermöglicht, ihrem Sohn oder ihrer Tochter herauszuhelfen. Sie bleiben bis ins Erwachsenenalter hinein davon abhängig. Manche gehen natürlich auch dann total in die Sucht, bleiben dann aber selten bei dieser Droge, sondern gehen zum Gebrauch stärkerer Rauschmittel über... (3.) In der Öffentlichkeit sind Gefahren dieser Art niemals mit der nötigen Intensität diskutiert worden. Von Anfang bis Ende lautete grundsätzlich der Trend: Diese Droge diene durchaus einer harmlosen und deshalb begrüßenswerten modernen Steigerung der Lebensqualität. Aber das ist ein verhängnisvoller Irrtum, wenn nicht gar Verführung: In zunehmendem Maße lässt sich immer häufiger registrieren, dass per Brief, Mail oder Telefon folgender Hilfeschrei auftaucht: „Ich bekomme jetzt immer wieder Panikattacken, ohne dass dafür ein äußerer Anlass besteht.“ Und es wird beschrieben: „Ich fange an zu zittern, mein Herz rast, ich starre auf eine wie unwirkliche Umwelt.“ Je öfter diese Zustände in Erscheinung treten, umso länger dauern sie. Ein junger Mann schildert ungeschminkt, dass er durch diese Attacken seine Ausbildung habe abbrechen müssen. Er habe nicht mehr die nötige Konzentrationsfähigkeit gehabt. Und erst auf eine Rückfrage hin ergibt sich, dass der junge Mann seit seinem 15. Lebensjahr regelmäßig - gemeinsam mit seinem Freund - Hasch konsumiert. Solche Erfahrungen sind nicht im mindesten singulär. Spätestens nach einem Jahrzehnt von Hasch-Konsum treten die negativen Folgen meist direkt hervor: Die Leistungsfähigkeit, ja, schon die Motivation dazu sinkt kontinuierlich ab. Ein lebenserhaltender Job muss immer wieder gewechselt werden, Eltern und Großeltern haben ihre Subventionen längst eingestellt, weil sie das Ausbleiben von Ausbildungserfolgen zum Verzagen gebracht hat. Regelmäßig pflegen die Beziehungen von den Hasch-Konsumenten zu scheitern, weil es nicht betroffenen Freundinnen oder Freunden nicht gelingt, den Abhängigen von seinem Konsum abzuhalten. Sogar das verzweifelte Selbsterkennen und die Überweisung in Fachkliniken, in denen Heilungsmöglichkeiten angeboten werden, führt nur selten langfristig aus diesem Elendszus ... - [Grundschulpädagogik in der Krise](https://www.christa-meves.de/blog/grundschulpadagogik-in-der-krise) Die Zahl der Entwicklungsstörungen von Kindern zwischen 5 - 7 Jahren stieg hierzulande in den vergangenen 10 Jahren um 26,5 % an. Mehr als 82 % der diagnostizierten Entwicklungsstörungen betreffen die Sprech- und Sprachentwicklung, gefolgt von Störungen der motorischen Entwicklung. 2017 wurde bei 41,3 % der 5 - 7-jährigen Jungen und 27,9 % der Mädchen eine Entwicklungsstörung diagnostiziert. ## MEVES AKTUELL März 2019 Die Zahl der Entwicklungsstörungen von Kindern zwischen 5 - 7 Jahren stieg hierzulande in den vergangenen 10 Jahren um 26,5 % an. Mehr als 82 % der diagnostizierten Entwicklungsstörungen betreffen die Sprech- und Sprachentwicklung, gefolgt von Störungen der motorischen Entwicklung. 2017 wurde bei 41,3 % der 5 - 7-jährigen Jungen und 27,9 % der Mädchen eine Entwicklungsstörung diagnostiziert (1.). Solche Zahlen als das Ergebnis von neuen Studien scheinen in ihrer Abstraktheit in unserem Leben wenig Neues zu bedeuten. An solche Abwärtsentwicklungen sind wir längst gewöhnt. Sie begannen sukzessiv in den letzten drei Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts. „Schließlich sind ja immer noch gesunde Kinder vorhanden, immer noch besteht in allen Ländern ein Schulbetrieb“, meinen schulferne Beschwichtiger. Aber hoppla: allerdings mit immer mehr Kindern in einer Klasse, weil immer weniger junge Menschen den Lehrerberuf ergreifen. Dürfen wir das alles – zurückgelehnt - weiter so hinnehmen? Wenn man Kontakte mit Grundschullehrern hat, lässt sich feststellen, dass in deren Augen nicht selten eine bedenkliche Resignation, ein Entmachtet-Sein aufscheint, offenbar weil sie wenig Aussicht haben, dem Bildungsauftrag der Behörde, für den sie ausgebildet wurden, gerecht zu werden. Eine ältere Lehrerin berichtete mir, dass sie einst mit Begeisterung und mit Erfolg in Grundschulen gearbeitet habe, dass sie nun aber mit den Klassen des letzten Jahrzehnts selbst das Hauptziel, die Beherrschung der Grundlagen: Lesen, Schreiben und Rechnen bis zum Alter von 10 Jahren, immer seltener habe erreichen können: „Seit die antiautoritäre Erziehung den Tenor der Schulpläne beherrschte, wurde es bald schwieriger, allein nur den Lärmpegel in der Klasse so zu senken, dass man mit einer gewissen Konzentration der meisten Kinder rechnen konnte. Wir Lehrer verloren einfach unsere vorher vorhandene Autorität, und damit vervielfältigte sich die Unaufmerksamkeit der Schüler. Die Kinder steckten sich damit gegenseitig geradezu an, und damit schoss die Undiszipliniertheit immer mehr in die Höhe. Und diese für ein Lernklima ungute Situation hat sich jetzt noch in dramatischer Weise verschärft. Jetzt wird es nun auch noch durch die Immigration immer schwerer, dass die Kinder direkte Anweisungen überhaupt noch befolgen: ‚Bitte schreibt die Worte, die ich Euch an die Tafel schrieb, jetzt noch einmal in Eure Hefte‘, ordnete ich jüngst in einer Klasse mit Drittklässlern an. Da sprang ein Mädchen auf und rief laut: ‚Das machen wir nicht!‘ Sie erreichte damit, dass fünf weitere muslimische Schülerinnen hochsprangen, während die anderen die Stifte fallen ließen. Ich holte die Aufrührerin nach vorn und sagte freundlich zu ihr – sie war erst vor kurzem der Klasse hinzugefügt worden: ‚Aber jetzt bist du hier in unserer Schule und da muss man tun, was der Lehrer sagt.‘ Daraufhin erwiderte sie: ‚Mein Vater hat gesagt, ich soll nicht etwas abschreiben, was die Lehrerin auf die Tafel schreibt.‘ In der Klasse war inzwischen eine allgemeine Unruhe entstanden. Einige hatten ihre Butterbrote herausgeholt, andere für den Heimweg ihren Rucksack schon geschlossen, und ich schaffte es nicht, dass dieser schlichte Lernversuch zur Durchführung kam.“ Und die Lehrerin fuhr fort: „Das ist nur ein einziges Beispiel einer allgemeinen Situation der Wehrund Hilflosigkeit von uns Lehrern. Ich habe meinen Elan, meine Freude am Beruf verloren. Werde ich die letzten 5 Jahre bis zur Pensionierung noch durchhalten können, zumal die Belastung mich weitgehend schlaflos macht und meine Magenprobleme immer häufiger werden? Ich muss nun wohl doch einen Antrag auf vorgezogene Entlassung aus dem Schuldienst stellen.“ Trauer, tiefe Trauer stand während dieses Berichts in den Augen der bewähren Grundschullehrerin. Ganz ohne Frage ist durch den Zustrom der Migranten nun also noch eine Verschärfung der ohnehin schon höchst bedenklichen Lage in der Schulpädagogik entstanden. Aber wie die jüngsten Zahlen einmal mehr belegen, sind die neuen Probleme lediglich ein Zusatz in einer allgemein schwer bedenklichen Situation. Die so häufig gewordene motorische Unruhe, heute als ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) benannt, ist lediglich eine der Schwierigkeiten, die es der heutigen Kindergeneration fast sogar schon verunmöglicht, per Schule in die Kultur des jeweiligen Landes hineinzuwachsen und in ihr heimisch zu werden. Die Erstsymptome der Verhaltensstörungen lassen immer wenige ... - [Probleme mit ADHS](https://www.christa-meves.de/blog/probleme-mit-adhs) Die Beschäftigung mit ADHS geht heute kaum einmal an Eltern von Grundschulkindern vorüber. Im Allgemeinen meint man, es handle sich um eine neue seelische Erkrankung - besitzt dieses Verhalten doch immerhin einen erklärenden Namen: Aufmerksamkeits-Defizit- Hyperaktivitätssyndrom. Was also ist das? Ein Fall auf jüngstem Forschungsstand mag der Information dienlich sein. ## MEVES AKTUELL Mai 2019 Die Beschäftigung mit ADHS geht heute kaum einmal an Eltern von Grundschulkindern vorüber. Im Allgemeinen meint man, es handle sich um eine neue seelische Erkrankung - besitzt dieses Verhalten doch immerhin einen erklärenden Namen: Aufmerksamkeits-Defizit- Hyperaktivitätssyndrom. Was also ist das? Ein Fall auf jüngstem Forschungsstand mag der Information dienlich sein. Ein Vater berichtet: Die Lehrerin seines ältesten Sohnes im dritten Grundschuljahr habe um einen Besuch der Eltern in der Schule gebeten. Bei dem Jungen sei - wie übrigens bei der Mehrzahl der Kinder in dieser Klasse - nach einer Expertenuntersuchung ADHS festgestellt worden. Die Eltern seien deswegen ersucht worden, jeweils für ihre Kinder fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Seitdem würden die meisten Eltern ihren Kindern unter kinderärztlicher Observanz eine Substanz mit Inhaltsstoffen wie z. B. Methylphenidat in täglicher Einnahme verabreichen. Bei diesem Medikament handelt es sich allerdings - wie jeder Mensch durch googeln herausfinden kann – um eine Aufputschdroge, die zunächst vor allem bei Arbeitsstress von Studenten in den USA Erfolge gezeitigt hatte. Unverzüglich werden deswegen Substanzen dieser Art tonnenweise in Deutschland für Schulkinder zur Verfügung gestellt - wie man meint - mit einigem Erfolg. Allerdings ist damit natürlich für viele Verantwortungsträger das Problem nicht vom Tisch. Ist eine solche Gabe über längere Zeit in Kinderhirne hineingegeben überhaupt vertretbar? Ist sie der unausgereiften Hirnentwicklung der Kinder wirklich dienlich und nicht vielleicht sogar mit noch nicht erkennbaren Nachwirkungen sogar schädlich? Vorab Professor Manfred Spitzer, Ulm, belegt das z. B. wissenschaftlich in aller Öffentlichkeit seit vielen Jahren.* International branden darüber die unterschiedlichen Vorstellungen unter den Forschern immer noch in einer verwirrenden Fülle hoch, ohne für die praktische Lösung des Problems befriedigend und hilfreich zu sein. Der Vater meines Beispiels ließ sich jedenfalls in einer verantwortungsbewussten sachlichen Weise beunruhigen und übergab das Problem in die Hände einer bewährten Kinderpsychotherapeutin. Diese schlug den Eltern im Verbund mit dem Kind lediglich eine Veränderung in dessen Alltags-Dominanzen vor. Sportgeräte wurden angeschafft, und der Vater selbst begab sich nach Feierabend mit seinem Sohn zusammen unter die Fußballspieler. Der einseitige Schwerpunkt des Jungen, der auf hoher Schiene eher mit abstrakten intellektuellen Fragen beschäftigt war, wurde so auf ein gutes Mittelmaß seiner Betätigungen verändert. Gemeinsamkeiten, besonders mit dem Vater, z. B. Abenteuerwanderungen im Umfeld, Ruderpartien am Wochenende etc. wurden gemeinsam geplant und durchgeführt. Die Unruhe hatte ihre Ursache in diesem Fall in der Unausgewogenheit der Alltagsbeschäftigungen dieses Kindes. Das entsprach nicht ganz ausreichend der Entfaltungsstufe im Grundschulalter. Nach wenigen Wochen schon zeigte sich, dass der Junge seine Schulaufgaben mit der nötigen Konzentration zustande brachte. Und dieser therapeutische Erfolg ist nicht im Mindesten ein Einzelfall. Meine Erfahrung als Kinderpsychotherapeutin hat mich gelehrt, das zu verabreichende „Medikament“ gegen motorische Unruhe sollte heißen: mehr Beschäftigung in dualer Weise mit der hauptsächlichen Bezugsperson - und das keineswegs unter Ausschluss einer lustvollen sportlichen Betätigung. Hinzugefügt werden muss aber auch, dass praktisch arbeitenden Kinderpsychotherapeuten die motorische Unruhe als ein Symptom einer diagnostizierbaren Verhaltensstörung schon seit vielen Jahrzehnten bekannt ist und sich nicht selten mithilfe von Verhaltensänderungen aus der Welt schaffen lässt. Notwendig dazu ist eine Diagnose des Hintergrunds vom Erscheinungsbild der Störung. Denn ***grundsätzlich beruht die Unruhe auf dem völlig unbewussten Versuch des Kindes, das Gefühl von etwas Unzureichendem in ein seelisches Gleichgewicht zu bringen***. Noch einmal sei betont: Die Motivation für dieses diffuse Suchverhalten ist absolut nicht im Bewusstsein des Kindes. Deshalb fühlt es sich gequält, wenn ratlose Erwachsene es immer wieder nach dem Warum seiner Auffälligkeit fragen. Der nächste Schritt für den Therapeuten heißt deshalb, eine genaue Vorgeschichte des Kindes zu erfragen und seine momentane Situation in seinem Umfeld zu ergründen. In den meisten Fällen setzt das eine umfängliche Beratung der fast immer verständigen Eltern voraus. Aber die Palette dieser Möglichkeiten ist groß und vielfä ... - [Buchempfehlung „Die Apokalypse“](https://www.christa-meves.de/blog/buchempfehlung-die-apokalypse) Heute möchte ich Sie auf die Neuerscheinung eines Buches aufmerksam machen, das für alle, die sich für überpersönliche Analysen interessieren, eine erfreuliche, leicht lesbare Lektüre ist - eine Information, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt. Es handelt sich um das Buch von Michael O‘ Brien „Die Apokalypse“, im FE-Verlag Kisslegg, mit dem Untertitel: „Warnung, Hoffnung und Trost“. ## MEVES AKTUELL Juni 2019 Heute möchte ich Sie auf die Neuerscheinung eines Buches aufmerksam machen, das für alle, die sich für überpersönliche Analysen interessieren, eine erfreuliche, leicht lesbare Lektüre ist - eine Information, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt. Es handelt sich um das Buch von Michael O‘ Brien „Die Apokalypse“, im FE-Verlag Kisslegg, mit dem Untertitel: „Warnung, Hoffnung und Trost“. Bestellbar bei: FE-Medienverlag, Hauptstraße 22, 88353 Kißlegg, 10 €, Tel.: 07563/608998-0, Fax: 07563/608998-9, E-Mail: bestellung@fe-medien.de Es geht dabei keineswegs noch einmal um eine direkte Ausdeutung der Texte von den Offenbarungen des Johannes, wie sie z. Z. in Fülle auf dem Markt sind. Eine Kenntnis der Apokalypse über die Zukunft des Christentums wird hier vielmehr vorausgesetzt. Unverblümt steigt der Autor mit der Frage unter dem Titel: „Leben wir in apokalyptischen Zeiten?“ mit Fakten ein, die das bejahen. Abgesichert durch reichhaltige Bibelzitate aus dem Neuen Testament beweist O‘ Brien, dass er die Nähe eines „Endes der Endzeit“(G. Kuby) für unsere eigentliche Wirklichkeit hält. Er zeigt aber auch gleichzeitig, dass diese „geheimnisvolle multidimensionale Vision“ des Jüngers Johannes grundsätzlich und für alle Zeiten eine Mahnung und Warnung des Herrn an jede Generation ist. Jeder Einzelne möge einen Geist der Wachsamkeit leben und die Augen seines Herzens und seines Geistes für das Wesen dieser Wirklichkeit öffnen. Diese Wirklichkeit besteht aber für O‘ Brien ganz besonders in der Zeit jetzt; denn in der Moderne – vor allem des Westens – geht es vor allem um einen diabolischen Kampf des Widersachers Gottes gegen die, die dem Herrn die Treue hielten, und damit vor allem auch um einen Ansturm gegen die Kirche. Der Autor legt den Finger in die Wunde: „Wie viele Menschen glauben heute, dass der Triumph des Guten über das Böse in der Welt durch soziale Revolution oder durch soziale Evolution erreicht wird? Wie viele glauben, dass der Mensch sich selbst retten könne, wenn nur genügend Wissen und Energie aufgebracht werden? Ich bin der Meinung, dass diese intrinsische Perversität nun die gesamte westliche Welt beherrscht.“ Besonders konzentriert sich O‘ Brien dabei auf das Kapitel 12, 10-12 und auf das Kapitel 13 der Offenbarung, in denen zum Ausdruck gebracht wird, dass der auf die Erde geschleuderte Drache hier nun in Gestalt von zwei Tieren erscheint. Durch den Antichristen, von mächtigen dienstbaren Geistern des Bösen unterstützt, wird nun jeder einzelne Mensch noch einmal auf Glaubenstreue geprüft. „Das Tier, das jetzt überall sein Unwesen treibt, verschlingt (vorab) die Unschuldigen und Schwachen, die sich nicht wehren können. Am offensichtlichsten ist der staatlich legitimierte und finanzierte Massenmord von ungeborenen Kindern. Inzwischen verbreitet sich Euthanasie immer mehr... Es wird sich weiter ausbreiten, weil das Denken verschwommen geworden ist...“ Bei der Begründung seiner Vorstellung bedient sich der Autor höchst gewichtiger Vordenker, des Philosophen Josef Pieper, verschiedener Päpste der Jetztzeit und vor allem Josef Ratzingers noch während dessen Kardinalszeit. Dabei bleibt O‘ Brien aber keineswegs bei den mahnenden Stimmen und Zeichen stehen. Durch alle Ausdeutung der Zeitzeichen schimmert als entscheidendes Grundthema der Sieg Christi hindurch: „Wir sind nicht allein, wir sind nicht der Bosheit dunkler Mächte und dem bösen Treiben ihrer menschlichen Handlungen ausgeliefert. Jesus Christus ist der Herr der Geschichte, an ihm müssen wir festhalten auf einem Weg durch ein dunkles Zeitalter.“ Eine ganz besondere Note erhält dieses Buch durch das Vorwort und die Übersetzung der Soziologin Gabriele Kuby, die mit ihrem Buch „Die globale sexuelle Revolution“ nun schon 2012 die allgemeine Verwirrung heute als die Strategie eines weltweiten Bemächtigungsversuches des Bösen darlegte – wie nun O‘ Brien in gleicher Weise. Der Akzent dieses kanadischen“Propheten“ liegt allerdings in all seinen Ausführungen - wie auch bereits in seinem Bestsellerroman „Father Elijah“ - auf der Aufforderung zu einer Bemühung um ein „hörendes Herz“. Dem folgt Gabriele Kubys Einführung. Sie berichtet sehr persönlich über eine Begegnung mit dem Autor in Kanada wie auch über eine Privataudienz bei Papst Benedikt em als Anlass zu dem Entschluss, auch O‘ Briens neues, so erhellendes Werk zu übersetzen. In all seiner Kürze und leichten Lesbarkeit ist dieses ... - [Therapieverbot Homosexualität](https://www.christa-meves.de/blog/therapieverbot-homosexualitat) Nun scheint einmal mehr unsere Regierung außer Rand und Band zu geraten. In einigen Verlautbarungen sieht es so aus, als hätte sie den Boden der Wirklichkeit verlassen. Schlimm war bereits am 30. Juni 2017 der Beschluss durch eine Mehrheit der Parlamentarier, die Ehe zwischen Mann und Frau zugunsten einer Ehe mit allem und jedem auszudehnen. ## MEVES AKTUELL Juli 2019 Nun scheint einmal mehr unsere Regierung außer Rand und Band zu geraten. In einigen Verlautbarungen sieht es so aus, als hätte sie den Boden der Wirklichkeit verlassen. Schlimm war bereits am 30. Juni 2017 der Beschluss durch eine Mehrheit der Parlamentarier, die Ehe zwischen Mann und Frau zugunsten einer Ehe mit allem und jedem auszudehnen (1.). Neuerdings haben die europäisch erstarkten Grünen vor, einen weiteren Aktionsplan dieser Art in Szene zu setzen. Es geht um die Einbeziehung sexueller Vielfalt à la Genderismus und Frühsexualität ebenso wie um einen Neuaufguss der Forderung nach Kinderrechten zugunsten des Staates (2.). Das ist allerdings eine schon von den 68ern angeregte Absicht mit dem Ziel, durch Änderung des Grundgesetzes den Eltern das dort verbriefte Erziehungsrecht über ihre Kinder einzuschränken. Eine solche Gesetzänderung vorzunehmen, wurde schon in den 70er Jahren diskutiert mit einem von dem SPD-Protagonisten Olaf Scholz geforderten staatlichen Ansinnen, „die Hoheit über den Kinderbetten“ zu wollen. Schon damals empfand ich das mit einer politisch nicht gebundenen Widerstandsgruppe als eine Bedrohung für den gesetzlichen Stützbalken Familie. Wir mieteten den größten Saal in der damaligen Regierungshauptstadt Bonn und machten eine Veranstaltung unter dem Titel „Alarm um die Familie“. Damals befanden wir uns unter der Regie des Kanzlers Helmut Schmidt. Der stand mehr auf dem Boden der Realität, und so hatten wir mit der Veranstaltung großen Erfolg. Der Zugriff des Staates auf die Kinder wurde abgeschlagen. Aber heute, in der langfristig bereits so elend geschwächten Situation der Familie, hat dieses unsägliche Ansinnen leider viel mehr Chancen, im Verbund von Olaf und Angela – samt allen Linken, sich durchzusetzen. Aber das ist nicht alles an zukunftzerstörenden Maßnahmen, die in Berlin virulent sind. Zur Zeit bereitet unser neuer Gesundheitsminister (CDU) ein Gesetz vor, das u.a. auch zur Folge haben wird, dass mit sich selbst und ihrem Geschlecht unzufriedene Homosexuelle ebenfalls daran gehindert sind, bei Therapeuten, die sich für ihr Anliegen als kompetent ausgewiesen haben, Hilfe zu suchen (3.). Ja, Therapeuten, die hier Sachverstand besitzen, sollen dann sogar neuerdings per Gesetz verboten werden. Es sollen damit also sogar auch Menschen, die mit ihrer bisher empfundenen oder gelebten Homosexualität nicht mehr einverstanden sind, keine Hilfe mehr finden! Therapeuten, die weiterhin auf diesem Gebiet tätig sind, sollen sogar dann - per Gesetz! - nicht nur mit Geldstrafe, sondern mit beruflichen Konsequenzen und weiteren Einschränkungen bestraft werden. Allein von der jetzt noch geltenden Rechtsprechung her stellt sich bei diesem Vorgehen aber doch die große Frage, wieso es plötzlich in unserer demokratisch geordneten Republik bei einer einzigen Gruppe möglich sein soll, ein einzelnes Therapieverbot auszusprechen. Tausendfach kann sich heute jeder Bundesbürger hierzulande - zu welchem Experten oder Heiler auch immer - begeben und in Bezug auf seine Probleme beraten und zu einer Verhaltensänderung anregen lassen. Wieso kann sich ein Minister anmaßen, hier in einem einzigen Bereich eine Ausnahme machen zu wollen? Kann es in unserer Gesellschaft wirklich rechtsprechende Instanzen geben, die diesem Ansinnen stattgeben? Oder sind wir auch in dieser Hinsicht bereits aus den Fugen der Realität geraten? Jedenfalls hat sogar die Ärzteschaft (mit einigen Ausnahmen nur) schon signalisiert, dass sie solch einem gesetzlich abgesicherten Verbot zustimmen würde (4.). Wie das? Haben die Ärzte ihren Verstand verloren? Nein, so wage ich zu behaupten, da diese Gruppierung meinem Fachgebiet nahe ist: Hier kuscht bereits der Vorstand wie das Kaninchen vor der Schlange - mit Recht in Angst vor dem Verlust ihres Renommees, ja, in dieser speziellen Hinsicht auch vor dem Verlust von Approbation und damit von Existenz. Und das gründet mitnichten darin, dass sie den Stand der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet nicht kennen würden, sondern lediglich darin, dass Eliminierungen auf diesem Feld nicht nur bei solchen Vorfällen in unserem Land, sondern auch bereits international mehrfach zur Realität geworden sind. Es ist dadurch in solchen Fällen schon nicht mehr gegeben, dass die Wahrheit überhaupt noch unverblümt ausgesprochen werden kann! (Jüngst hat z. B. der Vatikan sämtliche Kardinäle zu einer Konferenz über sexuellen Missbrauch in der Kirche berufen und hat dabei den strittigen, zentralen Schwerpunkt einfach ausgelassen!) Menschen, die in dieser Weise vom Fach her ... - [Transkinder](https://www.christa-meves.de/blog/transkinder) Hierzulande gibt es Spezialkliniken, die sich (außer mit Erwachsenen) auch mit den sogenannten „Transkindern“ beschäftigen. Das sind Minderjährige, die mit ihrem angeborenen Geschlecht unzufrieden sind und die das - meist in das Gegengeschlecht - verändern wollen. In der Klinik Münster z. B. hat sich die Zahl der Ratsuchenden von 70 im Jahr 2014 auf etwa 180 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. ## MEVES AKTUELL August 2019 Hierzulande gibt es Spezialkliniken, die sich (außer mit Erwachsenen) auch mit den sogenannten „Transkindern“ beschäftigen. Das sind Minderjährige, die mit ihrem angeborenen Geschlecht unzufrieden sind und die das - meist in das Gegengeschlecht - verändern wollen. In der Klinik Münster z. B. hat sich die Zahl der Ratsuchenden von 70 im Jahr 2014 auf etwa 180 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt (1.). Doch das erweist sich nicht nur als ein neuer problematischer Fachbereich bei uns (besonders auch durch die erforderlichen Gutachten), sondern zeigt in allen westlichen Ländern eine bedrängende Entwicklung durch ähnliche Zahlen. In Großbritannien etwa begaben sich 2010 erst 94 Minderjährige in die Londoner Spezialklinik. Im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl auf 2519 Fälle angehäuft (2.). Kürzlich las ich, dass sich sogar die im Grunde doch noch bodenständige Schweiz mit Problemen dieser Art zu beschäftigen hat. Aber doch wie bei uns (siehe z. B. Mathias von Gersdorff, Hedwig von Beverfoerde u.a.) - nur weniger bekämpft - wollen sich auch in der Schweiz Eltern mit ihren oft noch gesunden Familien das nicht mehr gefallen lassen. Dort tritt z. B. besonders der Verband „Zukunft CH“ - initiiert von dem namhaften Pastor Hans- Jörg Stückelberger - an die Öffentlichkeit. In der letzten Verbandsmitteilung - unter der Regie der bewährten Redaktion von Beatrice Gall vom Juli 2019 - beschäftigt sich der Mitarbeiter dieses Vereins, Dominik Lusser, besonders mit diesem Thema. „Transkinder sind danach Unmündige, denen mit Erfolg die Vorstellung vermittelt worden ist, dass sie sich ihr Genital umoperieren lassen können, um mit sich zufrieden zu werden“ (3.). In der Schweiz seien das immer mehr Minderjährige gewesen. Der erste Schritt dazu beginne mit einer jahrelangen Behandlung durch Hormone des Gegengeschlechts. Neben einem interessanten Interview mit einem betroffenen Mädchen reagierte man in der Zeitschrift dann mit einem Aufruf, den ich zitieren möchte: „Eine wachsende Zahl von Minderjährigen wird in der Schweiz inzwischen mit Hormonen und Geschlechtsumwandlungen behandelt - weil sie sich - so zumindest die Diagnose - in ihrem Körper nicht wohlfühlen. Und das, obwohl die Forschung zeigt, dass sich in 80 bis 95 Prozent aller Fälle die Geschlechtsidentitätsstörungen bis zur späten Jugend auflösen, wenn sie vor der Pubertät auftreten. Diese Behandlung der sogenannten ‚Transkinder‘... gibt somit massiven Anlass zur Sorge. Die in weiten Teilen irreversible Behandlung wird von Betroffenen in der Folge oft bereut, da sie die eigentlichen Probleme nicht gelöst hat. Denn in der Regel sind Anerkennung und Bestätigung das Kernthema, und nicht das Geschlecht. So wird derzeit, unterstützt von den großen Medien, eine Lebenslüge verbreitet, welche Menschen zutiefst unglücklich macht“ (4.). Das ist eine vorzügliche Analyse, die praktischer psychologischer Erfahrung entspricht. Beweisbar ist das auch durch Erfahrungen mit Geschlechtsumwandlungen in den USA, in Schweden und weiteren Ländern (5.). Dort begann dieser Trend bereits in den 60er Jahren. Aber er hat inzwischen zu dem Ergebnis geführt, dass viele der Kliniken bereits wieder geschlossen sind. Die alte Unzufriedenheit mit sich selbst brach bei vielen Operierten mit dem Wunsch nach erneuten Veränderungen wieder durch. Die Zufriedenheit hielt nach anfänglicher Euphorie nicht mehr vor, und es kam zu einer Vielzahl von Selbsttötungen. Einen bestätigenden Bericht darüber brachte auch die WELT vom 03.06.2019 über einen 26-jährigen jungen Mann, der sich in seinem Elternhaus erhängte, nachdem er - nach einer Odyssee von konträren Hormonbehandlungen - zunächst im Alter von 18 Jahren als umoperiertes Mädchen zu leben versuchte; aber dann doch nicht glücklich geworden, schließlich wieder zum Mannsein zurückzufinden suchte (6.). Wir sollten diese Mahnungen ernst nehmen; denn hierzulande greift die Genderideologie um sich. Sie vermittelt die Fehlvorstellung, dass jedermann - auch schon das Kind - sein angeborenes Geschlecht verweigern und eine andere geschlechtliche Orientierung wählen könne. Praktisch arbeitende Kinderpsychotherapeuten können nun zwar allerdings erleben, dass Kinder - in der Phase ihrer Identitätsfindung zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr - aufgrund von negativen Eindrücken meist gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil eine Weile die Vorstellung entwickeln, als Junge kein Mann werden zu wollen wie Vater oder als Mädchen keine Frau wie die M ... - [Pummelige Kinder im Grundschulalter](https://www.christa-meves.de/blog/pummelige-kinder-im-grundschulalter) Das ist erstaunlich: Im Straßenbild ließen sich früher eher selten ungewöhnliche Körperformen entdecken, heute treten manche in geballter Quantität auf - so z. B. die allzu starke Vollleiblichkeit einer erheblichen Zahl von Passanten. Und zwar nicht mehr allein bei den Älteren wie einst. Heute sind das nun auch eine zunehmende Schar ausgesprochen pummeliger Kinder im Grundschulalter. Das entspricht nicht der natürlichen Norm. ## MEVES AKTUELL September 2019 Das ist erstaunlich: Im Straßenbild ließen sich früher eher selten ungewöhnliche Körperformen entdecken, heute treten manche in geballter Quantität auf - so z. B. die allzu starke Vollleiblichkeit einer erheblichen Zahl von Passanten. Und zwar nicht mehr allein bei den Älteren wie einst. Heute sind das nun auch eine zunehmende Schar ausgesprochen pummeliger Kinder im Grundschulalter. Das entspricht nicht der natürlichen Norm. Diese schreibt nämlich Kindern in unserer Region - spätestens ab der Siebenjährigkeit - als Wachstumsgesetz einen Wachstumsschub vor. Dieser lässt sie nun auch die Reste des „Babyspecks“ aus dem Kleinkindalter einbüßen. Es lässt sich wahrnehmen, wie sich die Kinder altersentsprechend in die Länge strecken, die Buben voran. Aber heute bleiben diese Vorgänge bei immer mehr Grundschulkindern aus. Diese auch statistisch erfasste, sich immer mehr steigernde Neuheit musste natürlich Entwicklungsforscher anregen, und so sind in unserem neuen Jahrhundert international eine Reihe von Spezialeinrichtungen aus dem Boden geschossen. Aber oft bleiben die Ergebnisse spärlich. Viel Rückfälligkeit nach Ernährungsumstellungen und Nahrungseinschränkungen ist zu konstatieren. Und im Einzelnen kann man eine erstaunliche Beobachtung machen: Diese Schar der übergewichtigen Kinder macht bei den Vorschlägen der Therapeuten zwar in konzentrierter Eifrigkeit mit. Aber die Waage bleibt in unbefriedigenden Zahlen stehen oder sie schwingt nach einem Kurzerfolg rasch wieder in die alte Höhe zurück. Das lässt immer neu als Endergebnis die schlichte Vorstellung vom „guten Futterverwerter“ als einen hauptsächlichen Verursacher lebendig bleiben. Aber in den meisten Fällen weist das auf eine unzureichende Diagnose hin. Doch was ist es dann? Ich habe im Hinblick auf diese Fragestellung in meiner langen Praxiszeit die Erfahrung gemacht, dass in solchen Fällen der Einblick in die kleine Seele noch nicht in der Tiefe gelungen ist. Bei all der Bereitschaft dieser Kinder, brav zu sein, ist ein zentraler Seelenteil dennoch verschlossen geblieben, ja, er wird unbewusst unter einer Zugehörigkeit fest versteckt gehalten: Bei diesen in die Therapie geschickten Kindern ist zunächst unbewusst ein streng gehütetes Geheimnis vorhanden. Fast ohne Ausnahme konnte ich bei adipösen Kindern durch ein kleines Experiment folgende Erfahrung machen: Ich platzierte auf unserem Spieltisch eine Schale mit Schokoladenplätzchen mit den hübschen bunten Perlchen obendrauf. Wie nebenbei bot ich davon an. Fast alle übergewichtigen Kinder dieses Alters schüttelten dann bedauernd den Kopf. Nachdem ich den Raum aber einige Zeit später verlassen hatte, ließ sich bemerken (und nach der Stunde auch nachzählen), dass einige Plätzchen verschwunden waren. Hier offenbart sich ein Schlüssel zum Verstehen: Das Kind versucht zwar (mit dem Bedürfnis nach Anerkennung), sich den Mahnungen der Umwelt: „Friss doch nicht so viel!“ anzupassen, aber in der Tiefe seiner Seele hockt ein unbezwingbarer Drang, zuzugreifen. Und der steigert sich sogar zusätzlich, je mehr er frontal abzuwürgen versucht wird. Auf diese Weise kann er sich bis zum Drang, heimlich zu mopsen, verstärken, ja, sich im übelsten Fall sogar bis zum Diebstahl aller Art, besonders von Geld aus Mutters Portemonnaie und in seltenen Fällen sogar zu einer allgemeinen Stehlsucht (Kleptomanie) ausweiten. Dieser Zusammenhang wird von der Umwelt, von welcher Art diese auch sein mag, aber kaum einmal verstanden. Deshalb ist der Kampf zum Scheitern verdammt. Die Ursache liegt tiefer - bereits im Säuglingsalter. Hier dominiert zunächst das unbewusste Bedürfnis, sich durch Nahrung am Leben zu erhalten. Aber hier gibt es nun in unserer Zeit reichliche Fehlerquellen gegen eine urnatürliche Handhabung. Durch unnatürliche Künstlichkeiten kann hier leicht ein Mangel beim Säugling entstehen (z. B. durch Schreienlassen bis zur Erschöpfung des Kindes, ungeordnetes Füttern, z. B. in allzu starren Zeitabständen). Dazu gehört aber nun - fest vernietet mit dem Nahrungstrieb - auch das Bedürfnis nach Nähe, Liebe und Schutz durch die pflegende Person. Das ist selbst in der Kinderheilkunde heute häufig noch unbekannt. Durch den seelischen Mangel (z. B. durch Trennungen vielfältigster Art und ein unstetes Leben) verstärkt sich dann also der Drang nach Befriedigung. Je älter das Kind wird, zeigt sich das auch in einem Bedürfnis, sich selbst einem Gegenüber zuwendend zu verhalten. Des ... - [Eine Gesellschaft, die die Mutter abschafft, schafft sich selbst ab!](https://www.christa-meves.de/blog/eine-gesellschaft-die-die-mutter-abschafft-schafft-sich-selbst-ab) Das hat sich in den jungen Familien unserer Republik wie ein dunkler Schatten festgemacht: die Vorstellung, dass es geradezu verpflichtend ist, als junge Eltern ihr Baby im Alter von einem Jahr in die Krippe zu geben; denn erstens bekämen sie dort rechtzeitig die richtige Bildung (um später Abitur machen zu können), zweitens würde man sonst als Außenseiter dastehen, und drittens könnte man dann als Mutter - als wieder Mitverdienende - zurück an den Arbeitsplatz gehen. ## MEVES AKTUELL November 2019 Das hat sich in den jungen Familien unserer Republik wie ein dunkler Schatten festgemacht: die Vorstellung, dass es geradezu verpflichtend ist, als junge Eltern ihr Baby im Alter von einem Jahr in die Krippe zu geben; denn erstens bekämen sie dort rechtzeitig die richtige Bildung (um später Abitur machen zu können), zweitens würde man sonst als Außenseiter dastehen, und drittens könnte man dann als Mutter - als wieder Mitverdienende - zurück an den Arbeitsplatz gehen. Das wäre auch mehr als fair, da sonst der Ehemann allein den Familienkarren zu schieben hätte. Das zur Verfügung stehende Geld geriete ohnehin immer häufiger an den Rand der roten Zahlen. Es sei deshalb doch begrüßenswert, dass der Staat durch die Früherziehung so aktiv an den Belangen der Familie teilnähme. Wie gern würde ich dieser Argumentation zustimmen, enthalten solche Begründungen doch eine greifbare Berechtigung. Aber als Fachfrau ist man dennoch genötigt, eine Reihe von nicht durchgedrungenen Informationen nachzuholen: In meiner praktischen Arbeit ließ sich lange schon erkennen, dass die frühe Trennung der Kinder von ihren Müttern negative Auswirkungen im späteren Schicksal des Menschen hat. Mittlerweile ist diese Erfahrung auch bereits international durch Hirn - und Hormonforschung bestätigt worden (1.). Aber Konzepte, das zu berücksichtigen, wurden von unseren Regierungen nicht vorgenommen. Mit meinem Freundeskreis entwarf ich zwar in den 80er Jahren ein gesünderes Modell und schickte das mit mehr als Tausend Unterschriften der Regierung zu. Aber dieses Programm fand keinerlei Beachtung. Heute leugnen seriöse Fachleute nicht mehr die unermesslich große Bedeutung der frühen Kindheit für die Persönlichkeitsentwicklung. Heute ist es absolut sicher, dass bis zum Alter von drei Jahren lebensentscheidende Prägungen im kindlichen Gehirn vollzogen werden, die später seelische Stabilität oder bei unangemessener Pflege seelische Schwächen und Krankheiten zur Folge haben (2.). Und hinzugefügt wird nun auch bereits die Erfahrungsbilanz, dass positive Ergebnisse (bis in die schulische Leistungsfähigkeit hinein) davon abhängen, ob entscheidende Zukunftsbedingungen der Spezies Mensch in dieser Zeit erfüllt werden oder nicht. Einer positiven Tendenz in der Familienpolitik sind in Europa allein Ungarn, Polen und Tschechien gefolgt (3.). Damit wurde in Polen jetzt sogar ein fulminanter Wahlsieg erreicht. Worauf kommt es also entscheidend an? Die kontinuierliche, natürliche Nähe zur Mutter, samt der Möglichkeit einer ebenfalls natürlichen Lebensweise, am besten mit Stillen mindestens im ersten Lebensjahr. Mit Recht werden darauf viele Eltern und Großeltern antworten: „Aber das ist dennoch unrealistisch!“ Das ist es hierzulande auch und wird deswegen nur noch in wenigen Familien, die sich im Clan gegenseitiger opferbereiter Hilfe befleißigen, überhaupt noch durchgeführt. Es ist kaum zu fassen: Bereits 34,3 Prozent aller Kleinkinder unter drei Jahren werden hierzulande in Krippen betreut (4.). In der Regierung scheint man nicht sehen zu wollen, dass sich jetzt bereits eine schwache, kranke Gesellschaft manifestiert, weil die unnatürlichen Gepflogenheiten im Kleinkindalter massenhaft bedenklich negative Folgen haben. Aber unser Staat scheint das nicht zur Kenntnis zu nehmen und drängt stattdessen die Familien unverdrossen in die Gegenrichtung. Muss das Anlass zur Resignation sein? Keineswegs. Wir haben in jüngster Zeit hier in Mitteleuropa die bereits erwähnten Testmodelle, die uns mit erstaunlicher Schlagkraft beweisen, dass die Rückkehr zu kraftvoller seelischer Gesundheit mit höchst einfacher staatlicher Hilfe zu bewältigen ist. So hat z. B. Ungarn seit vielen Jahren in der Familienpolitik die Mütter mit ihren Neugeborenen in deren folgenden Lebensjahren so gefördert, dass sie echte Wahlfreiheit bekommen, über das erste Lebensjahr hinaus bei ihrem Kind bleiben zu können. Mit einem umfänglichen Kredit und mit subventionierten Steuererleichterungen wird die Familie mit Lebenserleichterung und vor allem auch dadurch mit viel mehr gesellschaftlicher Anerkennung bedacht. Das hat bereits bewirkt, dass in den letzten Jahren die Zahl der Eheschließungen stieg, dass die Zahl der Ehescheidungen und Abtreibungen sich verringerte (3.). Das ist durchaus in einer wunderbaren Weise folgerichtig; denn dadurch kann die Möglichkeit entstehen, dass junge Mädchen vor ihrer Berufswahl ihre mütt ... - [Kommentar Vortrag Manfred Spitzer - unsere Kindergeneration](https://www.christa-meves.de/blog/kommentar-vortrag-manfred-spitzer-unsere-kindergeneration) Wie lässt sich heute gegen all das viele Fragwürdige in unserem Umfeld ringsum nun noch standhalten und wie weiter erfolgreich erziehen? Denn schließlich enthält unser Zeitgeist so viel Bedenkliches im Hinblick auf unsere Kinder, dass es doch schwerer möglich ist als früher, das Richtige vom Schädlichen zu unterscheiden. ## MEVES AKTUELL Dezember 2019 Wie lässt sich heute gegen all das viele Fragwürdige in unserem Umfeld ringsum nun noch standhalten und wie weiter erfolgreich erziehen? Denn schließlich enthält unser Zeitgeist so viel Bedenkliches im Hinblick auf unsere Kinder, dass es doch schwerer möglich ist als früher, das Richtige vom Schädlichen zu unterscheiden. Wenn Sie das für Panikmache halten, brauchen Sie sich bei Youtube lediglich z. B. einen Vortrag des Neurowissenschaftlers Manfred Spitzer herunterzuholen, um aus den umfänglichen wissenschaftlichen Studien - vor allem aus den USA - hieb- und stichfest zu erfahren, dass allein bereits das Smartphone und alles Digitale darüber hinaus keineswegs zufriedenstellend bildungsfähig machen, sondern vor allem die Lernfähigkeit des noch unreifen Kindergehirns lebenslänglich mindern. Aber es reicht auch schon, ratlos zu werden, wenn man heute Gelegenheit bekommt, Einblick in Grundschulklassen oder in das Leben junger, moderner Familien mit ihren Kita- und Grundschulkindern zu nehmen. Täglich schreiben mich verzweifelte Jung-Mütter an, die hilflos dem so häufigen Protestgeschrei ihrer Trotzkinder gegenüberstehen. Vergeblich kämpfen manche Eltern gegen die hartnäckige Lernunlust und die Unruhe ihrer kleinen Grundschulsöhne an. Verzweifelt sucht ein ganzer Clan nach einem (der aber meist bereits ausgebuchten) Therapeuten, weil eine Erstklässlerin von einem - allen unerklärlichen - seelischen Schmerz erfasst ist. Zwar sind hierzulande - der Not entsprechend - Hilfsstationen aus dem Boden geschossen. Aber die sind meist auch schon ausgebucht oder unbezahlbar. Wie erschreckend: Hier kommt jetzt offenbar eine Kindergeneration ins Blickfeld, der in einer epidemischen Zahl die Möglichkeit fehlt, unbeschwert angepasst heranzuwachsen. Was geht hier vor sich, was ist geschehen? Nun, eine Zunahme der Verhaltensstörungen ließ sich bereits seit den 60er Jahren erkennen und ihre Zunahme voraussagen. Von dieser Zeit ab wurde den Belangen der Kinder in unserer Gesellschaft immer weniger jene zentrale Beachtung eingeräumt, die diesen Ressourcen für erfolgreiche Zukunft nun einmal zugestanden werden muss. Kurzfristig gewinnträchtige wirtschaftliche Akzente und damit auch die Erwerbstätigkeit der Frau bekamen von nun an Vorrang. Die Familie als Wert wurde häufig in den gesellschaftlichen Plänen gar nicht mehr gesehen und die gärtner-ähnliche Aufgabe, Kinder in ihren Wachstumsphasen aufmerksam zu begleiten, verschwand seufzerlos unter all den Möglichkeiten, sich das Leben lustvoll und sexy zu gestalten. Deswegen ist das Aufziehen der Kinder heute schleichend zu einer übergriffigen Angelegenheit des Staates geworden: Die Krippe - spätestens ab dem ersten Lebensjahr - ist zu einer Art ungeschriebenem Gesetz für junge Familien geworden. Aber das ist ein verheerender Fehler! Sogar seriöse Wissenschaft sagt heute völlig abgesichert aus: Ganz besonders gerade um diese Zeit brauchen die Kleinen Mutters Gegenwart bei ihren ersten Schritten in die Welt. Trennung von ihr zu dieser Zeit stanzt sich sonst in ihren Kopf ein und taucht später in Krisen als ein übermächtiges Gefühl von Verlassensein immer wieder auf! Auch den Kindergarten ab drei als eine eiserne Pflicht aufzufassen, ist ebenfalls nicht kindgerecht, wenn das Nachdenken über die Bekömmlichkeit für das einzelne Kind ausgelassen wird. Und in der Grundschule gehört oft reichlich drastischer Sexualkundeunterricht nun meist schon zum Programm. Neuerdings wird sogar Ganztagsschulbeaufsichtigung geplant! Mitten im Zeitalter entfesselter Freiheit geschieht dieser Kindergeneration der Verlust eines behüteten Freiraums! Dadurch wird das Leben mit schwierigen, unglücklichen, im Grunde bereits gestörten Kindern immer häufiger zu einer katastrophalen Qual in den Familien. Es ist also bereits sehr spät; denn seriöse Hirnforschung weiß nun, dass - im sich in den ersten drei Lebensjahren entfaltenden Gehirn - wenn seine gesunden Wachstumsbedingungen nicht erfüllt worden sind, ein unruhiger Habitus und das Suchen nach Ausgewogenheit den Menschen unbewusst lebenslänglich begleiten und sein Leben vielfältig erschweren kann. Dabei ließe sich diese dramatische Situation rasch ändern: Gäbe man den Müttern für ein längeres Daheimbleiben ein Gehalt und für ihr Alter eine Rente, würden viele junge Mütter mit Erleichterung länger daheim bleiben, weiß ich aus der Praxis; denn es ist vor allem die Nähe zu Mama, die die Kleinen zur Entwicklung einer stabilen Ausgeglichenheit und seelischen Gesundheit brauchen. Aber für ein solches Programm gibt es in den meiste ... - [Zum Jahresbeginn: Die Familie](https://www.christa-meves.de/blog/zum-jahresbeginn-die-familie) Weihnachten ist vorüber und jeder Nachdenkliche unter uns schaut dankbar zurück: Die Kirchen waren wieder voll. Hoffnung brandet neu darüber auf, dass sich so viele Hände trotz aller Wohlstandsgefährdungen voll Andacht gefaltet hatten. Großer Anlass zur Dankbarkeit besteht doch auch darin, dass wir hierzulande immer noch weiter ein Fest in politischem Frieden erleben durften. ## MEVES AKTUELL Januar 2020 Weihnachten ist vorüber und jeder Nachdenkliche unter uns schaut dankbar zurück: Die Kirchen waren wieder voll. Hoffnung brandet neu darüber auf, dass sich so viele Hände trotz aller Wohlstandsgefährdungen voll Andacht gefaltet hatten. Großer Anlass zur Dankbarkeit besteht doch auch darin, dass wir hierzulande immer noch weiter ein Fest in politischem Frieden erleben durften. Doch der Alltag im neuen Jahr zwingt dazu, zumindest im privaten Bereich, spätestens am 2. Januar zur Kenntnis zu nehmen, dass sich unsere Probleme nicht einfach aufgelöst haben, sondern nach wie vor - ja, meist mehr als in den früheren Jahren - im Raum stehen: Die unruhigen Kinder z. B. werden eher mehr als weniger zappelig, obgleich viele von ihnen mit einem reichlichen Potenzial an Geschenken bestückt wurden, ohne jetzt ruhiger, zufriedener damit beschäftigt zu sein. Ein 14-Jähriger z. B. antwortete auf die Frage seiner Großmutter, ob er denn schon ihr Buchgeschenk gelesen habe: „Wie soll das gehen, ich habe allein dreimal Harry Potter Nr. 4 und 5 bekommen, dazu drei Kinderbibeln und eine für Jugendliche. Das alles zu lesen, schaff ich sowieso nicht, da fang ich doch gar nicht erst an!“ Kürzlich berichtete mir eine andere Großmutter, dass sie ihren Enkel vorher nach seinen Wünschen gefragt habe, und der 5-Jährige erbat sich einen neuen Stoffdackel. Wie enttäuscht war sie aber, als sie damit konfrontiert wurde, dass eine der weiteren Großmütter dem Kind einen lebendigen Dackel präsentierte. Wütend habe sie gefragt, warum er denn bei allen den gleichen Wunsch geäußert habe. „Na, bei einer meiner vier (4!) Großmütter wird es denn doch wohl klappen - ist doch toll“, habe er mit dem Dackel auf dem Arm geantwortet. Wodurch entstehen diese absurden neuen Schwierigkeiten? In manchen Fällen jedenfalls handelt es sich um die Konkretion unserer Bevölkerungspyramide: Alte Menschen in sich steigernder Lebenserwartung gibt es reichlich, junge Familien hingegen werden immer seltener. Wechseln Eltern während der Erziehungszeit ihrer Kinder - und in der Mehrzahl sind das Einzelkinder - mehrere Male den Partner, so entsteht eine Umkehrung der Normalität: Einst hatten viele Kinder der damals üblichen Großfamilien allenfalls zwei Großelternpaare - oft sogar nur eine einzige verwitwete Großmutter - , heute hat das Einzelkind einer Scheidungsfamilie eher - durch die neu hinzukommenden neuen Partner - eine Vielzahl von Großelternpaaren. Durch weihnachtliche Pflichtbesuche bei mehreren Großeltern (vorrangig in der Hoffnung auf Geschenke) bleibt die Zeit, sich besinnlich in ein Buch, in eine Bastelei oder in ein neues Spiel zu vertiefen, auf der Strecke. Zunehmend häufiger wird das Kind auch nur mit einem Geldschein abgespeist. Flüchtigkeit und diffuse Unruhe werden so weiter verstärkt; denn diese - so wissen wir Kinderpsychologen heute - werden durch den unbewussten seelischen Hunger und die Suche des Kindes nach Bergung, Anregung, nach liebevollem Kontakt, ja, nach einem festen Platz hervorgerufen. Manchmal gibt es seit der „Öffnung unserer Ehen zur Vielfalt“ (durch mehrheitlichen Parlamentsbeschluss am 29.7.1917 in Kraft) Bemühungen, die verschiedenen neuen und alten Verbindungen unter einen Hut zu bekommen und die Ex-Partner mit „Rücksicht auf die Kinder“ an den Weihnachtstagen alle gemeinsam einzuladen - in der Hoffnung, eine friedfertige Patchwork-Familie aus dem Boden zu stampfen. Aber ach, wie oft erweist sich das als Überschätzung menschlicher Souveränität! Oft branden die alten Konflikte während der direkten Konfrontation in verschärfter Form wieder auf. Eine großmütterliche Gastgeberin ist zum Beispiel über eine neue Schwiegertochter verärgert. Dieser will das Hauptgericht nicht munden, und sie bringt das mit lauter Kritik über die „alten, fetten Essgewohnheiten“ zum Ausdruck. Der darüber erregten Gastgeberin fällt darauf die Nachspeise beim Auftragen aus den Händen. Die Schüssel zerschellt am Boden. Niemand schafft es, die Großmutter, die es mit diesem Arrangement so ganz besonders gut gemeint hatte, zu trösten - erst recht nicht, als die Schwiegertochter nun zwecks Rechtfertigung ihrer Unverschämtheit einen Großangriff gegen die Gastgeberin wegen derer „übersteigerten Eingriffe in die Belange der jungen Familie“, speziell bei der Kindererziehung, startet. Ein Urproblem um die Macht im Kral eskaliert zur Lachnummer - aber niemandem der Anwesenden ist zum Lachen zumute! Oft werden auch finanzielle Unvereinbarkeiten der Geschiedenen oder al ... - [Großelternschaft kommt neu in Schwung!](https://www.christa-meves.de/blog/grosselternschaft-kommt-neu-in-schwung) Eine schon fast eingegangene, einst so fruchtbare Pflanze im Garten Eden ist nach reichlicher Wässerung zu neuem Leben erwacht und wächst nun im neuen Jahr neuem Leben entgegen. In symbolischer Darstellung ist damit von mir eine erstaunliche Neuheit gemeint: die Wiederbelebung der Wertschätzung einer schon fast verdursteten Randgruppe in den westlichen Gesellschaften: der Großelternschaft. ## MEVES AKTUELL Februar 2020 Eine schon fast eingegangene, einst so fruchtbare Pflanze im Garten Eden ist nach reichlicher Wässerung zu neuem Leben erwacht und wächst nun im neuen Jahr neuem Leben entgegen. In symbolischer Darstellung ist damit von mir eine erstaunliche Neuheit gemeint: die Wiederbelebung der Wertschätzung einer schon fast verdursteten Randgruppe in den westlichen Gesellschaften: der Großelternschaft. In der aufsprießenden Nachkriegsbevölkerung hierzulande war zunächst vor allem lange Zeit die Großmutter meist noch ein zwingend notwendiger Ersatz für die in großer Zahl gefallenen Väter gewesen. Aber nachdem im zerstörten Deutschland die schlimmsten Notstände erst einmal überwunden waren, inszenierten die vaterlos aufgewachsenen jungen Söhne und Töchter eine wilde Revolte gegen das Bürgertum. Sie proklamierten, dass nun die bürgerliche Familie und überhaupt alles Tradierte zu verschwinden hätte. So etwas wie Großelternschaft z. B. sei mit Stumpf und Stiel auszurotten und das Ziel anzupeilen, in der Gesellschaft eine von ihnen allein diktierte Veränderung zu vollziehen. Ich erinnere mich z. B., dass mir 1972 ein verzweifeltes Großelternpaar einen Brief ihres Sohnes vorlegte. Dieser teilte ihnen mit, dass sie zwar in einigen Tagen Großeltern werden würden. Sie möchten nun aber zur Kenntnis nehmen, dass er ein aktiver Akteur der Veränderung sei: So hieß es wörtlich: „Wir machen nun total Schluss mit jeglicher Tradition. Wir wollen deshalb nicht, dass unser Kind zu Euch als Großeltern in eine Beziehung tritt. Wir möchten Euch ersuchen, das zu akzeptieren.“ Abgeschaffte Großeltern - stattdessen also Selbstverwirklichung, statt familiärem Zusammenhalt antiautoritäre Szenerie. Wenn auch selten so drastisch, trat dieser Ungeist für die nächsten 40 Jahre voll auf die Mainstream-Bühne der Gesellschaft. Aber nun, mächtig hervorgekehrt bereits 2019 durch ein Papstwort, trat die Großelternschaft wieder auf den Plan - wie durch ein Wunder. Die bisher geltende Ideologie lässt sich als Richtung in den Verhaltensweisen der Bevölkerung offenbar nicht mehr halten. Das bekunden nun sogar mehrere Meinungsumfragen: In hohen Prozentsätzen gehört bei jungen Menschen, besonders bei denen zwischen 20 und 30, eine Familie - und damit gemeint ist ein zusammenhaltender Clan - hauptsächlich zu ihrer Lebensplanung! Und das erweist sich keineswegs als eine Falschmeldung. Trotz oder gerade wegen all des Auseinanderdriftens in den vergangenen Jahrzehnten steht die Pflege familiärer Gemeinschaft neu in den dominanten Bemühungen der jungen Paare. So berichtete mir jetzt die Großmutter eines jung verlobten Enkels, dass die in beiden Familien hochbetagten verwitweten Großmütter, obgleich sie ziemlich weit entfernt wohnten, häufig an den Wochenenden von dem verlobten Paar besucht würden, um auch den alten, verdienten Personen der Familien auf diese Weise aktiv Wertschätzung und Dankbarkeit zu beweisen. Und auch wenn sie erst eine Familie wären, würden sie das fortführen, um ihren Kindern auf diese Weise den hohen Wert einer lebendigen Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln zu vermitteln. Ein anderer, ein 15-Jähriger, erzählte mir, dass er seine Großeltern neu entdeckt hätte. Vor allem der Großvater sei ein hoch interessanter Mensch, mit dem sich viel anfangen ließe, der ihm so viele alte Geschichten erzähle! Was für eine Wende, welche wichtigen Schritte zur Sanierung einer Gesellschaft, die per Verführung in eine falsche Richtung abgedriftet war. Wie ist das ausgelöst worden? Nun, die Kinder heute erleben oft - in welcher Form auch immer - Eltern, die keine Zeit haben. Das Aufzuwärmende finden diese Jugendlichen im Gefrierschrank und auch in ihrer Seele erfahren sie ein unbewusstes Gefühl von seelischer Kälte, die sich trotz Putins Öl in warmen Räumen breitgemacht hat: Hektisch, flüchtig, überfordert ist der elterliche Alltag. In dieser Atmosphäre keimte deshalb bei den Kindern als Ersatz eine Naschsucht ohnegleichen auf. Aber Zucker ist auf die Dauer doch kein befriedigender Ersatz. Und so erleben z. Z. viele nachdenklich gewordene Jugendliche etwas, das innerlich zufriedener macht. Da ist eine Großmutter, die erst einmal einen schmackhaften Auflauf oder eine frische Suppe anbietet, die dann Ideen hat, etwas gemeinsam miteinander zu machen: mit den Mädchen zu backen, mit den Jungen zu basteln. Und der Großvater kommt auf die Idee, mit ihnen draußen zu fußballern. Mit strahlenden Augen verkünden diese Kinder zum Abschied, dass sie auf jeden Fal ... - [Der Regenbogen - ein Kennzeichen der Präsenz unseres Gottes?](https://www.christa-meves.de/blog/der-regenbogen-ein-kennzeichen-der-prasenz-unseres-gottes) Zwei Regenbogen in vollkommener Form verzeichnet die Heilige Schrift: den ersten im Alten Testament bei Moses 1,9 nach Noahs Überleben der Sintflut - unterstrichen von den Worten Gottes: ER verheißt, in Zukunft bei seinen Menschengeschöpfen Gnade walten zu lassen und sie nicht noch einmal auslöschen zu wollen, wie er das mit dem Ausbruch der Sintflut zuvor angedroht hatte. Warum steht in der Heiligen Schrift als Untermauerung dieser Aussage der Regenbogen? Auch das wird von Gott direkt genannt: „Meinen (Regen-) Bogen setze ich in die Wolken. Er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.“ Es folgt noch eine lange, aufschlussreiche Rede an Noah und seine drei Söhne. Und besonders ist sie wohl an die drei jungen Männer gerichtet, wiederholt Gott hier doch noch einmal die Aussage am Anfang der Genesis: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Damit ist der Regenbogen ein Kennzeichen für Gottes Zuwendung, wenn der Mensch - wie Noah mit seiner Familie - in der Gottesnähe und in der Schöpfungsordnung bleibt. Zum zweiten Mal kommt sinnvollerweise dieses biblisch singuläre Motiv im Neuen Testament vor, und zwar bei den Visionen des Johannes über die Zukunft der Menschheit. **Hier wölbt sich im Kapitel 4,3 der Regenbogen über Gottes Thron.** Damit sind diese beiden Regenbogen voll ausgewiesen als die zentralen Kennzeichen, gewissermaßen als die Insignien unseres Gottes und damit als ein entscheidendes Kennzeichen seines Schöpfungswerkes. Zur Zeit stehen Regenbogenembleme im Fokus unserer Öffentlichkeit - offensichtlich dadurch, dass die Gruppierung LGBTIQ (lesbisch, schwul, bi-, trans-, intersex, queer) sich den Regenbogen zu ihrem Banner ernannt hat. Sogar die Kommissionspräsidentin der EU hat zweimal dazu Stellung genommen. Sie betont apodiktisch, dass jedermann innerhalb der EU seine Partner frei wählen könne. Aber das ist in der öffentlichen Meinung längst unstrittig und wird in unserer Demokratie - gelegen oder ungelegen - bereits wie selbstverständlich toleriert. Nun wurde daraus ein politisches Intermezzo: In der EU plane man Sanktionen gegen Ungarn. Man müsse in dieser Hinsicht die internationale Verantwortung gegen die aufmüpfige Regierung dort in Anspruch nehmen, indem man ihr Sanktionen androht, wenn sie WAS tue bzw. nicht tue? Das bleibt unklar. Allgemein bekannt geworden ist aber, dass das ungarische Parlament für die Schulen dort ein Verbot darüber aussprechen wollte, dass Vertreter der Gruppe LGBTIQ in den ungarischen Schulen auftreten, um ihre Lebensweise den Jugendlichen dort vertraut zu machen (das geschieht in manchen deutschen Bundesländern schon seit vielen Jahren). Fürchtet man in Ungarn, dass dadurch in Zukunft eine Minderung der Geburtenrate entstehen könnte? Das ist denkbar - die Verfassung betont besonders den Wert der Familie. Gegen allen Trend in der EU macht man in Ungarn nämlich eine konträre Familienpolitik. Die Regierung verteilt seit Jahren an Jungmütter Kredite, die es ihnen ermöglichen, in der ersten Lebenszeit ihrer Kinder zu Hause zu bleiben. Diese Zuwendungen brauchen umso weniger zurückgezahlt werden, je mehr Kinder nachgeboren werden. Der Anstoß für diese internationale Beachtung der aufmüpfigen ungarischen Regierung war aber bereits vor dem Fußballspiel von Deutschland gegen Ungarn hochgebrandet. Kesse Leute regten damals an, in München anlässlich des Fußballspiels das Stadion in Regenbogenfarben auszuleuchten, was aber die UEFA verhinderte, weil sie solche Aktionen als störend einschätzte und verbot. Dennoch schwenkten viele der Zuschauer Regenbogenwimpel beim Betreten des Fußballstadions. Aber unabhängig von allem medialen Großgetöse bleibt die bange Frage: Sollten diese Regenbogenfahnen nun eigentlich das aussagen, was sie in einer Kultur mit christlicher Grundlage sind und bleiben müssen: ein Kennzeichen der Präsenz dieses unseres Gottes? Oder was meint diese so medial beachtete Regenbogenpräsenz denn sonst? Wurde das Insignium Regenbogen doch von der LGBTIQ-Gruppierung gewählt, um sich von dem tradierten Gebrauch als Gotteszeichen abzuheben? Dafür spricht, dass bei dem modischen Regenbogen nun die Farbe hellblau gestrichen wurde. Dadurch geriet dieses Naturphänomen in den Bereich der Künstlichkeit. Denn bei keinem vollständigen Regenbogen in der Natur fehlt diese Farbe und kündet, dass nach Regen das helle Sonnenlicht als ein Zeichen der Hoffnung neu hervortritt. Aber wie dem auch sei: Regenbogen tauchen nun in der Öffentlichkeit in Vielzahl auf, allemal beim Christopher Street Day, gelegentlich sogar als Fahnen auf Kirchendächern wie sogar auch in manchen überregionalen Werbeblättern von was auch immer. Im Raum bleibt also weiterhin doch die Frage: Warum diese Wahl als Banner einer vorpreschenden, Beachtung heischenden Vereinigung? Versteht diese Gruppierung den Regenbogen (durch die Künstlichkeit verstärkt) außer als Forderung nach Unabhängigkeit und schrankenloser Freiheit vor allem al ... - [Neujahrsgedanken](https://www.christa-meves.de/blog/neujahrsgedanken) Wir stehen samt all den unterschiedlichen Meldungen über Corona in einem undurchdringlichen Wartestand, weil die globalen Kenntnisse darüber verwirrend mehrdeutig sind und das unterschiedliche Befallensein in den einzelnen Ländern einheitliche Anordnungen kaum möglich macht. Es entwickelt sich in diesem Notstand bei jenen Freunden, die mich in der letzten Zeit direkt erreichten, das Bedürfnis, diese Undurchsichtigkeit entweder durch Verdrängung zu bewältigen oder nach einem Standpunkt zu suchen, der die globale Problematik in die Distanz rückt, um dadurch eine gewisse Sichtweise seelischer Festigkeit zu erreichen. In ähnlichen Notzeiten früher vermochten das die jeweiligen Ortskirchen mit ihren ritualisierten Anbetungsformen zu bieten. Auch heute wird das von hinreißend wachen, heiligmäßigen Priestern - meist nur auf schmalen Kanälen - angestrebt. Doch auch dieses ist nun leider faktisch nur noch sehr begrenzt möglich - behindert durch all die verständlichen Versuche, dem hartnäckigen Virus mithilfe von einschränkenden Regierungsmaßnahmen den Garaus zu machen. Nachdenkliche Menschen beginnen deshalb nun oft mit Intensität zu versuchen, wenigstens für sich selbst und die eigenen Nächsten individuell einen eigenständigen Standpunkt zu beziehen. Mit immer lauter werdender Dringlichkeit gerät dadurch die Frage nach Gott, dem Schöpfer aller Dinge, neu in die Aufmerksamkeit. Sind das etwa himmlische Zeichen, die uns hier nun treffen? Und wenn ja, lässt Gott also Corona zu? Will ER an sich und seine Allmacht erinnern? Träumen vor allem nachdenkliche Christen, dass der HERR jetzt demnächst wiederkommt, wie ER doch - den Zeitpunkt offenlassend - versprochen hat? Toleriert ER dieses hartnäckige Virus vor allem als Möglichkeit, dass wir uns in dieser wachsenden Bedrängnis fragend und bittend an IHN wenden? Ist Corona samt all den vermehrten Naturkatastrophen nicht so etwas wie eine Anmahnung - angefangen mit den immer häufiger werdenden globalen Starkregen, Erdbeben, Vulkanen, z. B. wie der Vulkan auf La Palma, der bei seinem Ausbruch seine feurige Asche ins Meer schüttet und dadurch noch mehr Fische tötet, als das durch unsere Verschmutzung allein möglich ist? Sind das nicht vielleicht nun unüberhörbare, medial sichtbare Merkmale, wie sie in den Evangelien doch immer schon nachhaltig beschrieben und für die Zukunft angekündigt wurden? Sollen wir angesichts dieser Ereignisse zum Aufwachen gebracht werden und uns fragen: Wie ist deine eigene Einstellung zu diesem Schöpfer wirklich? Ist das für den Einzelnen - jedenfalls hierzulande im Wohlstandsleben der vergangenen Jahrzehnte - wirklich überhaupt noch eine Frage gewesen? Muss uns Corona so lange verwirren, bis wir begreifen, dass mit unserer Menschenmacht allein nicht alles getan ist? Müssen wir uns angesichts einer solchen Sichtweise nicht doch fragen, ob einer neuen Regierung, die mehrheitlich gerade erklärte, dass sie mit Gott nichts am Hut haben will, wirklich echter Fortschritt gelingt, wie sie das jüngst als ihr Ziel bekundet hat? Ich denke, dass jetzt bereits bei vielen Menschen ein Fragen dieser Art - wenigstens als eine erbettelte Hoffnung für sich selbst und die Ihren - aufsprießt, damit dieser Virus wirklich in immer lauter werdender Dringlichkeit mit Gottes allmächtiger barmherziger Hilfe bezwungen werden kann. Dient nicht jetzt vielleicht eigenes Betroffensein als eine Möglichkeit, für eine solche Sichtweise aufgeschlossen zu werden? Jedenfalls ist ein Fragen von dieser Warte her mein Neujahrswunsch aus dem Heidehaus für jeden einzeln Angesprochenen von uns mit seinen jeweiligen Problemen. - [Die wichtigen ersten Lebensjahre](https://www.christa-meves.de/blog/die-wichtigen-ersten-lebensjahre) In den letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts ging es durch die westliche Öffentlichkeit, dass die von dem gestürzten rumänischen Diktator Ceauşescu in Heimen untergebrachten neugeborenen Kinder nun von liebevollen Eltern im Ausland adoptiert werden dürften. Für mehr als hundert Kleinkinder, die sich in einem erbärmlichen Zustand befanden, kam man diesem Angebot vornehmlich in den USA, in der Schweiz, in Deutschland und in England nach. Jetzt sind diese in unterschiedlichem Alter erwachsen - und in ihrem Verhalten immer noch für die Forschung ein bedeutsames Objekt mit immer noch scheinbar ungelösten Fragen: Sind z. B. erste Lebensjahre im Kollektiv ein fest eingeprägter Entfaltungsbehinderer und damit eine zu meidende Erziehungsform oder lässt sich der regelmäßig festgestellte Entwicklungsrückstand des einzelnen Kindes mithilfe späterer liebevoller Mühewaltung aufholen - sowie viele andere Fragen mehr. Meine Praxisarbeit - vor allem in den letzten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts - ließ mich vermuten, dass in der Erziehungsberatung immer öfter solche Fragen dringend geklärt werden müssten: Denn nicht nur im Osten, auch im Westen drängte die Wirtschaft grundsätzlich zur Erwerbstätigkeit der jungen Mütter mit der Begründung, professionelle Pflegerinnen könnten bessere Ergebnisse erzielen als Laienmütter von Kleinkindern. Ursula von der Leyen betonte dazu als niedersächsische Familienministerin (2005-2009), dass in Zukunft **ALLE** Frauen erwerbstätig sein würden! Meine Erfahrung lehrte mich aber: Um Himmels willen, bitte **NICHT** in den ersten drei Kinderjahren! Glück oder Unglück, leichte Lenkbarkeit und gutes Fortkommen in der Schule haben **EINE** Hauptbedingung: viel, viel Nähe zwischen Mama und ihrem geliebten Schatz in dessen ersten Lebensjahren, ja, am allerbesten in einer harmonischen Familie weiter noch in den Jahren darüber hinaus! Diese lange geltende, ab den siebziger Jahren aber immer mehr schwindende Grundregel für ein Aufwachsen in seelischer Gesundheit in der bürgerlichen Pädagogik westlicher Staaten nötigte mich, schon Erfahrenes in der Praxis - besonders die Wichtigkeit früher Bindungen - in einem wissenschaftlichen Buch zusammenzufassen; denn international ließ sich hier schon einiges wissen (Bowlby und Spitz z. B.). Ich veröffentlichte dort z. B. farbige Hirnbilder (internationale Forschungsarbeit hatte die Behinderung kollektivierter Kinder sichtbar gemacht), ich erwähnte dort die Forschungsarbeit der Langzeit-NICHD-Studie in den USA, ich lauschte hinein in die Berichte aus der abgestürzten Sowjetunion und ihren staatlich verordneten Kinderkrippen und in die tschechischen Erfahrungen mit heranwachsenden Krippenkindern („Geheimnis Gehirn“ heißt es, 2006 erschienen im Verlag Ingo Resch). Was bereits vorher und besonders per Neurologie international hinzukam, lässt sich heute ergoogeln. Zu meiner Freude erschien kürzlich z. B. in England eine Studie mit der psychologischen Forscherin Nuria Mackes (1). Sie hat sogar eine geringere Größe der Gehirne der einst kollektivierten und dann erst adoptierten Kinder, die jetzt erwachsen sind, festgestellt. Fettgedruckt heißt ein Resümee: **„...bestimmte Erfahrungen und bestimmte Einflüsse im frühen Leben lassen sich halt so nicht mehr aufholen.“** Und weiter kommt Nuria Mackes in einem Interview zu ihrer Studie zu dem Schluss, dass **„gerade die ersten paar Lebensmonate und -jahre entscheidend sind für die Gehirnentwicklung. Das heißt, was wir jetzt z. B. hier mit unseren rumänischen Adoptierten haben, ist, dass die, sobald sie adoptiert waren, waren sie in sehr positiven und fürsorglichen Familien untergebracht, die sich sehr um sie gekümmert haben. Und, obwohl wir eine sehr starke Erholung eben auch gesehen haben in der physischen und der kognitiven Entwicklung, bei manchen Adoptierten war diese Erholung nicht komplett. Und auch immer noch geht es mit Veränderungen in der Hirnstruktur einher. Das heißt, das spricht wirklich für einen wichtigen Einfluss der ersten paar Lebensmonate und -jahre.“** Aber leider hat diese wissenschaftliche Erkenntnis keine Auswirkung auf die allgemeine Fahrtrichtung in der westlichen Welt gehabt. Ja, hier halten es immer mehr Eltern ohne Not für angebracht, ihre Kinder spätestens ab dem ersten Geburtstag in Kinderkrippen zu geben, weil man fälschlicherweise gesagt bekommt, die vorhandenen Fachkräfte würden eine bessere Intelligenzentwicklung der Kinder bewirken können. Aber die Forschung hatte das nun doch widerlegt, ja, sogar das Gegenteil bewiesen! Trotz dieser traurigen Akzente ist aber das Verantwortungsbewusstsein erfahrener Fachleute nie verstummt. Sehr negative Berichte erhielt ich schon vor Jahren von Schweizer Familien. Sie gaben an, dass die adoptierten, nun pubertierenden ehemaligen Waisenkinder, besonders die Jungen, außer Rand und Band geraten waren. Aggressionen und schlimme Rechtsbrüche produzierten sie geradez ... - [Übergewicht](https://www.christa-meves.de/blog/ubergewicht) Man braucht sich gar nicht erst an die stöhnenden Krankenkassen zu wenden, es reicht auch schon, auf das von Sorgen zerfurchte Gesicht des Herrn Gesundheitsministers zu schauen. Wie sich z. Z. erfahren lässt, hat die Zahl der Krankheiten hierzulande eine erschreckende Quantität angenommen - und zwar schon, bevor die Zahl der an Corona Erkrankten ins Gigantische stieg. Die Zahl der physischen Beeinträchtigungen ist schon seit Jahren kontinuierlich im Anstieg begriffen. Jetzt mehren sich aber auch die psychischen Erkrankungen, besonders die Depressionen (1). Dazu - fast synchron - schwillt die Häufigkeit der Fälle von Adipositas an, deren physische Beeinträchtigungen auf einem Übermaß von Fettleibigkeit beruhen. Und zwar sind hier nun auch bereits Kinder unter den Betroffenen. So hat sich z. B. der Anteil an übergewichtigen jungen Menschen in den OECD-Ländern in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt . Aber allein lässt sich dieser hohe Krankenstand mit Corona nicht begründen; denn dieser Anstieg hat längst vorher begonnen. Zu mehr als zu Anlass und Manifestation lässt sich Covid 19 dafür also nicht verwenden. Eindrucksvoll ist es in den Statistiken darüber hinaus auch, dass vor allem die Wohlstandsländer des Westens betroffen sind, und hier ist vor allem eine merkwürdige Parallelität der Zunahme von Fettleibigkeit (Adipositas) und Depressionen zu verzeichnen (3). Ein Zusammenhang zwischen diesen Krankheiten ist im Allgemeinen in der Bevölkerung unbekannt, obgleich die psychosomatische Forschung ihn schon lange im Fokus hat. Es waren bereits die Neoanalytiker in der Nachfolge Freuds, die hier so etwas wie eine Abfolge herausfanden. Sie betonen die Oralität (also eine Art Mundbetontheit) in den ersten Kinderjahren. Und es waren auch die Neonanalytiker, die falsche Pflegeformen als oft langfristige Voraussetzung für die Manifestation verschiedener Depressionsformen erkannten (4). Diese Sichtweise hat sich im letzten Jahrzehnt durch seriöse Forschungsergebnisse offenbar noch mächtig verstärkt. Sie betonen die Gewichtigkeit der Oralität durch den Beginn der Schwierigkeiten bereits in der Kindheit. Bei einer erheblichen Zahl von Kindern verflüchtigt sich im Grundschulalter dann eben nicht der Babyspeck und macht nicht dem Längenwachstum Platz, sondern bestimmt in den Sportstunden von Grundschulkindern heute manchmal sogar schon einmal das Timbre einer Gruppe. Junge Mütter, die entweder selbst übergewichtig sind oder durch disziplinierte Diätformen Schlankheit bewahren, haben dieses erstaunliche Faktum natürlich längst bei ihren Kindern bemerkt. Es ist im familiären Alltag nur allzu üblich, bei Tisch dem jeweils betroffenen Kind zuzurufen: „Bist du immer noch nicht satt? Lass doch das Nachschaufeln!“ Aber nicht nur quantitativ übersteigerte Mengen bei den Mahlzeiten vor allem mit hochkalorischen Speisen sind hier üblich, sondern darüber hinaus ist fast regelmäßig ein übersteigertes Naschverhalten zu beobachten, wobei auch hochkalorisches Trinken, etwa von süßen Limonaden, mit einbegriffen zu sein pflegt. Dadurch ergeben sich nun physische Störungen, z. B. Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Deshalb wird häufig zu einer durchgreifenden Kur geraten. Therapeutische Zentren dieser Art sind hierzulande in den letzten Jahrzehnten nur so aus dem Boden gesprossen, und zwar zunächst oft mit vorzüglichem Erfolg: Kinder vom Schulalter ab zeigen sich meist außerordentlich willig. Mit freundlichem Augenaufschlag stimmen sie den Therapievorschlägen zu. Bei den einen fällt das Gewicht dann auch kaskadenhaft, andere scheinen sich mit den Behandlern über den geringen Erfolg zu wundern. Aber das liegt - und das haben tüchtige Recherchierer auch schon herausgefunden - meist an raffiniert versteckten Süßigkeiten, die heimlich verzehrt werden. Die Erfolgreichen gehen, begeistert von der Familie begrüßt, in ihr Alltagsleben zurück. Immer häufiger müssen sie aber konstatieren, dass das Gewicht kontinuierlich wieder ansteigt, weil sie wieder zu viel essen. Der Body-Mass-Index macht jeden Selbstbetrug unmöglich. Manche junge Mädchen geben dann auch bekümmert zu: „Ich konnte dem Druck von meinem 'Schnuckerle' (nach einer bestimmten eingefahrenen Süßigkeit in der Jackentasche) nicht mehr widerstehen.“ Wenn man als Kindertherapeut praktisch arbeitet, lässt sich heute feststellen, dass es ein gewisser Typ ist, der leichter in diese Falle gerät. Ich habe diesen mundbetonten Typ in meiner Anthropologie als „Hingabetyp“ bezeichnet: Als Kleinkind sind die meisten betont anhänglich, meist aber sehr quirlig, eher von einer Unruhe, die ohne Konzentration schweift, als sei man immer auf der Suche. Es sind mehr Mädchen, aber auch Knaben, alle aber easy-going in ihrer Bereitschaft, Anordnungen von Erwachsenen zu folgen, früh schon, sich hilfreich zu zeigen, um bei den Großen beliebt zu sein. Das Übergewicht bildet sich in diesen Fällen mehr oder weniger im ... - [Kinderängste](https://www.christa-meves.de/blog/kinderangste) Wie sollte es auch anders sein? Kinder, die hierzulande noch in einigermaßen normalen Verhältnissen aufwachsen, werden nun mit ihren entsetzten Eltern und Großeltern von den Berichten vom Krieg in der Ukraine mehr oder weniger täglich überschwemmt. In den Augen der Mütter steht dann oft die blanke Furcht vor einer Ausweitung des Krieges. Und die Kinder sind mit Berichten der brennenden Gebäude und der zerschossenen Ruinen auf dem Bildschirm konfrontiert. Dazu dann noch all die Unsicherheiten beim Umgang mit dem Virus Corona. Schauergeschichten auch hier gehen durch die Wohnzimmer mit und ohne neue Lockdown-Drohungen. Wie wirkt sich das alles auf die Kinder aus? Gehen alle diese Berichte an ihnen ungestört in kindlicher Unbefangenheit vorüber? Aus den vielen Hilferufen, die mich immer noch erreichen, kann ich die Vermutung ableiten, dass viele unserer Kinder - wenn auch altersentsprechend verschieden - von all den bedrohlichen Berichten in ihrer Seele keineswegs unbeeindruckt, ja sogar nicht unbeeinflusst bleiben: Schulphobien, Einschlafstörungen, vor allem aber auch das nächtliche Aufschreien, ein uns Praktikern als Pavor nocturnus bekanntes Symptom, kommen bei mir immer öfter per Mail als elterliche Klagen an. Allerdings lässt sich auch hier nicht mit leichtfertiger Absolutheit meinen, besonders nächtliche Unruhe sei grundsätzlich ein Niederschlag der Außensituation. Kleinkinder z. B. haben in den ersten beiden Lebensjahren grundsätzlich Schwierigkeiten, sich an einen Tag-Nacht-Rhythmus der Eltern anzupassen. Je schwieriger die Geburt, umso größer ist die Sehnsucht nach totaler Mutternähe, um nur ein Beispiel zu nennen. Das hat mit dem Pavor nocturnus nichts gemein. Denn bei diesem steht - nach meiner Erfahrung in langjähriger Feldarbeit - immer ein schwer ängstigender Traum im Hintergrund. Das Kind träumt, dass es von mächtigen Ungeheuern bedroht wird und dadurch Flucht, Not und Tod erlebt. Hier muss also scharf getrennt werden zwischen dieser einen Ursache und vielen anderen Ursachen, z. B. dem Zahnen bei den Halbjährigen im Kleinkindalter. Aber bei den meisten Kindern, die mit einem echten Pavor nocturnus verschreckt aufwachen, steht, wie gesagt, ein Traum im Mittelpunkt. Deshalb kommt das nächtliche Aufschrecken häufiger eher in den Jahrgängen vor, in denen anhand ihrer Lebenserfahrung schon ein Stück weit das Bewusstsein ausgereift ist. Deswegen zeigt sich auch, dass sich der echte Pavor nocturnus bei Grundschulkindern meist mit realistischeren Inhalten füllt als bei den Kindern im Kleinkindalter. Bei diesen hat der Trauminhalt fast immer symbolischen Charakter. Vielleicht ist es sinnvoll, für beide Fälle ein Beispiel zu bringen: Mindestens einmal in der Woche zwang der fast dreijährige Paul in der Nacht die Familie zum Aufwachen. Und nachdem er aus einer Art Schockstarre durch Anrufe herausgeholt worden war, sagte er jedes Mal: „Hat mich doch wieder gebeißt.“ Die Mutter holte sich Rat, weil ihr das völlig unverständlich war, denn sie hatten im Umfeld vielerlei Hunde, die freundlich mit ihm umgingen. Aber wenn die Mutter das Kind darauf am Morgen ansprach, sagte es energisch kopfschüttelnd: „Er ist böse, hat Maul und Augen und große Zahn.“ Die Aufgabe des Therapeuten besteht jetzt also darin herauszufinden, wofür dieser Höllenhund im Seelenleben des Dreijährigen symbolisch steht. Wo begegnet er in seinem Alltagsleben einer mächtigen Figur, die eine solche Bedrohung in ihm auslöst? Meistens lässt sich das dann mit Elternberatung doch schnell herausfinden und hier die Therapie ansetzen. In diesem Alter lässt sich aber auch diese familiäre Last ziemlich rasch dadurch beseitigen, dass man mit dem Kind ein Rollenspiel macht: „Ich bin jetzt du, sei du mal der Höllenhund.“ Im Spiel lasse ich mich von diesem angreifen. Ruhige Nächte folgten. Provozierte Wehrhaftigkeit kann also bei Kleinkindern den Pavor nocturnus verschwinden lassen. Sie fühlen sich nicht mehr hilflos und damit wird auch das Symptom überflüssig. Bei Kindern im Grundschulalter ist das schon sehr anders. Hier lässt sich, besonders auch bei Mädchen, dieser Schreck in der Nacht auch schon einmal direkt ansprechen. Nachdem man als Therapeut ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, darf man in diesem Alter schon einmal fragen: „Was hat dich denn in der letzten Zeit so tief erschreckt, dass du Angst kriegtest, du müsstest sterben?“ Die dem Therapeuten anvertraute Antwort des Kindes ist dann meist schon ein weiterführender Hinweis. Die Seele gesunder Kinder sucht so in der Nacht in direkter Abwehr berechtigte reale Furcht zu verarbeiten. Ein zweiter Fall soll das belegen: Ein achtjähriges Mädchen träumte immer wieder, dass ein riesiger Lastwagen mit feurigen Lichtern auf es zurase und es überfahre. Es erklärte mir dann aber auch: „Das habe ich jetzt so oft geträumt, dass ich nun schon mittendrin überlege, dass ich hinterher ja doch nicht tot bin.“ Die Mutter wa ... - [Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen](https://www.christa-meves.de/blog/verhaltensstorungen-bei-kindern-und-jugendlichen) Verhaltensstörungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind im Blickfeld des praktisch arbeitenden Therapeuten hierzulande in den letzten Jahren – vermutlich unter dem Einfluss des Corona-Lockdowns – immer häufiger geworden. Im Erziehungsgeschehen gehören sie aber zu den Erscheinungen, die von den Laien selten einmal verstanden werden. Deshalb möchte ich heute einige der häufigsten von diesen Verhaltensstörungen beschreiben, damit Angehörige besser damit zurechtkommen. Dabei möchte ich mich auf solche beziehen, die festgeprägte steckengebliebene Abwehrbewegungen eines sich als wehrlos erlebenden Menschen darstellen, als ungewollte, häufig wiederholte Reaktion eines Kindes auf massive, ja manchmal gewaltsame Eingriffe eines erziehenden Erwachsenen. Wehrlos sind Kinder vor allem, weil sie wegen ihrer Schwachheit in der Abhängigkeit von den Eltern sind. Weil noch nicht genügend Bewusstsein und keine direkte Abwehrmöglichkeit vorhanden sind, pflegt die erste Reaktion auf einen unangemessenen Angriff wütendes, angstvolles Schreien zu sein. Aber wenn das trotz mehrerer Wiederholungen nicht hilft, versucht das Kind meist, den Gegenimpuls zu verdrängen und sich zu fügen. Doch das lässt der gesunde Entwicklungsimpuls in ihm auf die Dauer nicht zu. Völlig unbewusst entsteht an dieser Stelle dann oft eine Verhaltensstörung, die subjektiv also eine entlastende Funktion hat. In der frühen Kindheit bleibt dann aber nichts anderes übrig, als dafür den eigenen Körper zu benutzen. Zu den häufigsten Verhaltensstörungen gehören deshalb solche, die den eigenen Körper in Anspruch nehmen: das Nägelbeißen vor allem, das Haarausreißen seltener, ebenso wie unter anderem das Schorfaufkratzen. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je geringer die Möglichkeiten sind, die dem Kind zur Verfügung stehen, umso mehr dient ihm der eigene Körper als Objekt. Andere Verhaltensstörungen kommen erst bei älteren Kindern vor: der Tic, das Ritzen, das Zähneknirschen, das Stuhlverhalten, zwanghaftes Händewaschen und letztlich auch das ganze Bündel von ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom). Hier dominiert vor allem die unkontrollierbare Bewegungsunruhe. Ihr Sinn besteht ebenfalls in einem unbewussten Suchen nach dem Richtigen gegen die übermächtig andrängende „Gefahr“ einer fortgesetzten seelischen Spannung, die durch die Unmöglichkeit einer Abwehr entstanden ist. Im Grunde handelt es sich um einen zwar unzureichenden, letztlich aber doch positiv gemeinten Versuch der Wiederherstellung gesunder Entfaltung. Wie lässt sich diesen unwillentlich auftretenden und sich hartnäckig einschleifenden Symptomen zu Leibe rücken? Kundige Eltern, wissende Begleiter und Fachtherapeuten können hier gleichermaßen antreten. Für einen Erfolg braucht jeder darum Bemühte als Voraussetzung erst einmal folgendes Wissen: die Erkenntnis, dass hier in dem jungen Menschen etwas ohne dessen Willen die Macht ergriffen hat, und zwar mit dem Sinn, eine innere Spannung einzugrenzen, der das Kind emotional auf die Dauer nicht gewachsen wäre. Die Störung hat also subjektiv einen positiven Sinn. Doch die unsichtbare Macht, die dieses rohe Hilfsprogramm entwirft, entspringt nicht dem bösen Willen des Kindes, sondern beweist einmal mehr, dass in jedem von uns auch rohe Natur noch eine mächtige festprägende Kraft hat. Die ungewollt immer wiederkehrende Störung sucht unbewusst nach Entspannung, sucht dringlich nach Ausgeglichenheit gegen eine steckengebliebene subjektiv berechtigte Selbstverteidigung. Bei den Versuchen, dem so Behafteten aus dieser Sackgasse herauszuhelfen, ist es nun allerdings unangebracht, wie ein Elefant im Porzellanladen mit Fragen, Auffordern zum Aufhören oder gar Vermutungen und Erklären über die vermutete Ursache zu reagieren. Dem können die Betroffenen im Allgemeinen nicht folgen, ja, es ist kontraproduktiv, weil sie das Geschehen selbst nicht verstehen. Fordern zum Aufhören quält sie deshalb und verletzt ihr Selbstwertgefühl. Bei den Bemühungen des Erziehenden muss deshalb ein Verhalten stehen, das mit Wissen um die Ursachen der Störung dem Betroffenen stattdessen mehr Zuwendung schenkt. Die Absichten des Erwachsenen sollten zunächst darin bestehen, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich gezielt motorisch zu entlasten. Die Jungen im Grundschulalter zieht dann meist spontan der Boxball, Mädchen das Trampolin an. Andere haben große Freude an Gestaltungsarbeiten mit Erde, mit dem Aufschütten eines Walls oder dem Eingraben von Pflanzen. Auch Spritzen, Sägen und Bildhauern können eine erhebliche positive Wirkung haben. In meiner Praxis gab es einen Keller mit einer Wanne voll Ton und jedes Kind hatte dort die Möglichkeit, aus diesem Ton etwas zu formen, es erkalten zu lassen und es dann mit einem Hammer zu zerschmettern und neu zu bewässern. Diese motorischen Betätigungen bewirken sehr häufig bereits, dass die Verhaltensstörung merklich nachlässt und ... - [Sexueller Kindesmissbrauch](https://www.christa-meves.de/blog/sexueller-kindesmissbrauch) Das Thema „Sexueller Kindsmissbrauch“ ist z. Z. mal wieder durch Berichte über neue Straftaten in Nordrhein-Westfalen aktuell. Nicht nur, dass es den Kriminalisten jetzt noch besser gelungen ist, den Fokus in Wermelskirchen in seiner mächtigen Ausweitung ansichtig zu machen. Einmal mehr ergibt sich, dass gewissenlose Täter ihre sadistischen Fotografien kaufbar gemacht haben. Einmal mehr hat die Polizei diese internationale Kinderschänderindustrie nun wieder in ihrer Ausbreitung erkenntlich gemacht. Sie müssen mir ersparen, hier Einzelheiten zu berichten. Diese sind einfach unerträglich, zumal es offensichtlich wird, dass hier besonders Säuglinge und Kleinkinder Opfer sind. Sie bilden die teuersten Angebote. Die Bilder lassen sich also kaufen - je jünger die beim Missbrauch fotografierten Kinder sind, umso teurer sind die Angebote! Ich habe es nun deshalb noch wieder für unumgänglich gehalten, diese verbrecherischen Missetaten als Anlass dafür zu nehmen, noch einmal mehr die Ursachen zum Ausdruck zu bringen, die es im vorigen Jahrhundert bewirkt haben, dass diese pathologischen zukunftsgefährdenden Auswüchse in den westlichen Republiken so makaber haben Fuß fassen und sich haben ausbreiten können. Wir können nur die Hoffnung haben, dass der Sumpf trockengelegt wird, wenn wir erkennen, dass die eigentliche Ursache solcher Quälereien, oft auch solcher Morde wesentlich tiefer liegt, nämlich in der Schwächung christlicher Moralvorstellungen zugunsten einer Vergötzung des Sex von der Wiege bis zur Bahre. Hier gibt es immer noch in der Bevölkerung Ignoranz und in den Medien das Verschweigen, ja, Tolerieren von Anzeichen oder gar von Kenntnis über Unangemessenheiten dieser Art; denn ein Boom dieser Auswüchse war zu erwarten. Sie sind die konsequente Folge einer unnachdenklichen Befreiungstendenz von allem und jedem. Das führte zu einer allgemeinen Fehlentwicklung in den westlichen Gesellschaften, hervorgerufen auch mit durch eine Entfesselung und Entschämung des Geschlechtstriebes. Unter der Devise „Befreiung zur Sexualität“ brachte ab 1970 eine vorausstürmende Revolte den veränderten Lebensstil als einen neuen Trend hervor. Wenn aber die Sexualität aus ihrem geschöpflichen Zusammenhang herausgerissen wird und Kinder verfrüht damit konfrontiert werden (und das wurde ja nun Programm!), kann sich der Trieb verfrüht und ungut bereits im Kindesalter von einer harmonischen Gesamtentwicklung abspalten und in dem so Verführten sogar sein vorrangiges Interesse werden. Das ist dann der Beginn von einer ungesunden Blockierung der normalen vielfältigen Gesamtausgestaltung der Seele. Von Sex-Gedanken wird der Befallene dann vorrangig geradezu beherrscht. Er wird sexsüchtig. Das bedeutet dann: Es kann sich von der Pubertät ab ein Bedürfnis sogar nach Täterschaft entwickeln. Aber die Befriedigung durch Sex dieser Art wird im Gehirn durch häufigen Gebrauch abgeschleift. Dadurch entsteht eine Gier nach stärkerem Anreiz. Diese bezieht sich dann aber meistens auf Kinder als Objekt, weil die eigene Verführung sich - als Anreiz dazu - dann bereits im Kindesalter ereignete. Die jetzige Situation bedeutet also eine dringliche Herausforderung zu Einstellungsänderung in der Gesellschaft. Denn nun hat ja bereits jedes Grundschulkind mithilfe vom Smartphone Zugang zu jeder Menge Information pornografischer Art und das heißt zu Darstellungen von Fotografien missbrauchter Kinder. Hier also wartet schon eine Notwendigkeit zur Prävention. Denn die Folgen von Pädophilie, eben dem Kindsmissbrauch, sind zwar mit Recht immer noch strafbar. Aber selbst in der Rechtsprechung wird das Ausmaß der Fixierung an die eigene Täterschaft oft unterschätzt. Wie ist es sonst möglich, dass z. B. der grauenhafte Sexualverbrecher Dutroux mittlerweile schon wieder samt seiner Mittäterin Ehefrau frei herumläuft? Welcher Richter mag vor Rückfällen bei diesem Paar sicher sein? Diese Erkenntnisse bedürften vorab der Einsicht, dass der seelische Zustand und die Gefahr des Rückfalls nicht allein das Feld ungefilterter Reaktionen der Umwelt bleiben sollten. Es muss nun endlich mit auf den Tisch, dass in den westlichen Gesellschaften in Bezug auf die Großmacht Natur und dessen umfänglichsten Bereich, dem Fortpflanzungstrieb, eine leichtfertige, hochmütige Fehleinschätzung geschah. Man darf der Großmacht Natur nicht einfach durch Befreiung von allem und jedem - und schon ganz und gar nicht auf dem Boden der Sexualität - begegnen. Wir müssen nach den Erfahrungen der letzten 50 Jahre erkennen, dass sich die Sexualität nicht derartig entfesseln lässt, dass sie dann ungebändigt ins Kraut schießt. Es gehört zu den Urgesetzen der Großmacht Natur, ungefiltert Vervielfältigung von Leben zu vollziehen. Unweigerlich ist uns das hierzulande nun - seit 40 Jahren mehr und mehr toleriert - geschehen. Das Wuchern gehört nun einmal zum Urgesetz dieser Großmacht! Aber das zu bändigen, wird zur Großaufga ... - [Narzissmus](https://www.christa-meves.de/blog/narzissmus) Der Begriff Narzissmus als Neuheit ist um 1899 durch den Mediziner Paul Näcke in die Psychiatrie eingewandert und von Sigmund Freud und mehreren seiner Nachfahren (Erich Fromm, Melanie Klein) aufgegriffen worden. Sehr treffend umschreibt dieser Begriff ein Personenbild aus der griechischen Mythologie. Danach handelt es sich um einen Menschen, der in sich selbst derart verliebt ist, dass seine Hauptbeschäftigung darin besteht, sich in einem Wasser in seinem Spiegelbild selbst zu bewundern. Von dieser Symbolik ausgehend werden in der heutigen Psychologie zwei Darstellungsformen beschrieben. Die Ursprungsbedeutung zeigt sich meist schon als Schulkind in einer eher spielerischen Form der Selbstgefälligkeit, z. B. als Klassenclown, der sich durch seine auffallenden, spritzigen Äußerungen Aufmerksamkeit der Gruppe verschafft. Bei jugendlichen Ausweitungen dieser Art wird die Neigung zur Selbstdarstellung aber häufig auch positiv für den Aufbau einer Karriere verwendet, was heute außerordentlich erfolgreich sein kann, z. B. durch ein immer mehr gesteigertes schauspielerisch gekonntes Auftreten in der Öffentlichkeit. Ich bezeichne diese spielerische, tänzerische Form in meiner Typenlehre als Darstellungstyp. Bei erfolgreichem Ausbau, z. B als Entertainer, tritt dieser Typ heute häufig in Erscheinung und erweist sich im darstellenden Medienbetrieb als vielfältig gefragt. Die Realisierung als erfolgreiche Kompensation erwächst aus dem subjektiven Gefühl eines seelischen Mangels in der Kindheit. Deshalb bleibt dieser Typ sehr egozentrisch. Als Narzisst ist ihm die Bewunderung des Umfeldes nun das unbewusste seelische Ziel, meist als geschickte Kompensation von einer einst als schwerwiegend empfundenen Benachteiligung - oft gegenüber Geschwistern im familiären Umfeld. Diese eher positive Narzissmusform möchte ich jetzt aber hintanlassen und mich allein einer zweiten Narzissmusform zuwenden, die wesentlich negativer einzuschätzen ist. Der davon befallene Mensch hat suchtartig das Ziel, mehr oder weniger wahllos einen von ihm als Konkurrent erdachten „Feind“ zu Fall zu bringen. Diese Form des Narzissmus, der unter Fachleuten auch häufig schon als toxischer Narzissmus bezeichnet wird, soll in den folgenden Zeilen den Mittelpunkt bilden. Dieser Typ tritt heute bereits öfter ins Visier, kaum aber einmal als Patient, sondern bei den Therapeuten lediglich durch die Darstellungen seiner schwer beeinträchtigten Opfer während deren Therapie. Fachkompetent beschrieben findet man das Verhalten und die Verläufe bei diesem Narzissmustyp bei der Pariser Psychoanalytikerin Marie-France Hirigoyen mit ihrem Schrifttum und besonders mit dem Werk „Die Maske der Niedertracht“. Wie sieht das Erscheinungsbild des toxischen Narzissten aus? Es gibt ihn unter Frauen ebenso wie bei Männern, bei diesen aber wesentlich häufiger. Im primären Erscheinungsbild ist dieser Typ eher unauffällig, oft auch bereits beruflich erfolgreich, in der bürgerlichen Welt angesehen, oft auch sogar mit Familie, meistens charmant, scheinbar flexibel, schillernd, äußerlich elegant und um gesellschaftliche Anerkennung bemüht. Sein wahrer Charakter, seine raffinierten Verlaufspläne und ausbeuterischen, bösen Ziele bleiben aber grundsätzlich verdeckt. (Deshalb ist die Symbolik der Schlange der Genesis mit ihrem anschleichenden versteckten Verhalten auch eine treffende bildhafte Verdeutlichung dieses Charakters.) Seine räuberischen Vernichtungsabsichten bleiben verschleiert, ja, sie sind absichtlich undurchschaubar angelegt. Der toxische Narzisst erscheint also im Auftreten viel harmloser, als er ist. Von manchen Opfern, die sich häufig auch aus Ehefrauen oder Ehemännern ergeben, wird - nach Aufdeckung der Machenschaften - als ein auffälliges Charakteristikum immer häufiger Missgunst und Neid gegenüber den Menschen im Umfeld beschrieben. Die räuberische Absicht verrät sich im privaten Bereich zunächst lediglich dadurch, dass die gesellschaftlich Erfolgreichen im Umfeld von ihm herabgesetzt werden. Er ist der Überzeugung, dass eine zufällig in sein Blickfeld geratene allgemein geschätzte Person in ihrem Ansehen ungerechterweise gesellschaftlich zu hoch gewertet sei und dass dies nach seiner Fantasie eigentlich ihm zuzustehen habe. Auf der Ebene dieser Gestimmtheit verfestigt sich in ihm der krankhafte Plan, eine solche Person auszuschalten. Oft zeigt sich das zunächst in dem merkwürdigen Bedürfnis, selbst das zu besitzen, was der andere hat: dessen Auto, dessen Grundstück, dessen Betrieb, dessen Umfeld an Freunden. Ziemlich unlogisch, dennoch aber sehr aktiv wird dann auch von dem toxischen Narzissten versucht, sich in das Feld der ausgewählten Person heranzuschleichen, um durch Einschleimung bei Menschen im Umfeld zu versuchen, an die zu vernichtende Person heranzukommen. Um mit dieser Strategie seinen Aufmarschplan zu installieren, setzt er ohne alle Scham Lüge und Verleumdung ein, verbreitet falsche, nega ... - [Lufthoheit über den Kinderbetten?](https://www.christa-meves.de/blog/lufthoheit-uber-den-kinderbetten) Es ist noch gar nicht so lange her: Da war der Kiga = Kindergarten für die Kleinen ab ihrer Dreijährigkeit eine häufig vollzogene Halbtagslösung - zumal dann, wenn das Kind inzwischen keine Geschwister bekommen hatte: Es nahm dann bald schon die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen an und die Mutter zu Haus war für ein paar Stunden lang entlastet. Bei dieser Kiga-Form war der Besuch davon abhängig, dass es stubenrein war und relativ selbstverständlich den ungewohnten Lärmpegel der Kindergruppe ertrug. Im neuen Jahrhundert - pointiert seit der Regierung Schröder nach seiner Wahl 1998 zum Bundeskanzler - trat der Kleinkindergartenbesuch allein als Beigabe einer familienbetonten Erziehung in den Hintergrund. Mit der Definition des damaligen Kanzlers „Familie ist da, wo Kinder sind“ wurde die Priorität der Eltern - per Grundgesetz verbrieft als die berechtigterweise Verantwortlichen ihrer unmündigen Nachkommen - auch auf diesem Feld immer mehr eingeschränkt. Jetzt konnte man bereits die Säuglinge in den immer mehr finanziell geförderten „Krippen“ abgeben, jetzt wurde das Kiga-System zum Kita-System = Kindertagesstätten immer mehr ausgeweitet. Es wurde in regionaler Regie mit subventionierter Rasanz eingeführt, dass die Kinder den ganzen Tag über fremdbetreut werden können. Doch dieser Trend hatte ein ganz bewusstes Ziel, das schon früh von dem jungen Aufstreber in der SPD Olaf Scholz bewusst unterstützt wurde, z. B. durch seinen sehr bekannt gewordenen Slogan: „Wir {der Staat, Verf.} wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten.“ Dadurch ist in den vergangenen 24 Jahren (unter vielen anderen Neuerungen in den Gepflogenheiten der abschüssigen Familienpolitik) auch auf diesem Gebiet unsere Republik in einer fragwürdigen Weise verändert worden. Aber wie sehen nun die Ergebnisse aus? Hier drängt es mich, von meinen Erfahrungen mit beklagenswerten Elternberichten zu antworten, die in immer gesteigertem Maß bei mir eintreffen. Als Folge des veränderten pädagogischen Trends beklagen z. B. Grundschullehrer heute stöhnend, dass die pädagogische Situation durch die Unruhe der neuen Kindergeneration sich für sie persönlich bis ins Unerträgliche gesteigert hat. Nun wurde - besonders in der Lockdownphase als Folge von Corona - bei den gestressten erwerbstätigen Müttern deutlich, dass die Kinder die Mütter bei ihrer Berufsarbeit störten. Die Kinder wurden häufig von den Kinderärzten mit der Diagnose ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) belegt und chronisch mit Ritalin bestückt. Das führte aber häufig nicht zu einem angemessenen Lernklima. Vor allem aber beklagen Grundschullehrer, dass in ihren Klassen nach langem Lockdown nur eine geringe Zahl von Kindern das Lernpensum geschafft hätten. Befriedigende Ergebnisse brächten nur noch Einzelexemplare ... (Fragt man nach, so sind die konzentriert arbeitsfähigen Kinder meistens jene, bei denen die Mütter auch bei den Säuglingen und Kleinkindern ohne Erwerbstätigkeit waren und sich stattdessen die Versorgung ihrer Kinder zur Hauptaufgabe gemacht hatten.) Aber damit nicht genug. Es setzt eine Fluchtbewegung in den pädagogischen Berufen ein: Manche Grundschullehrer lassen sich frühpensionieren. Der lukrative Job des Nachhilfelehrers ist dadurch bereits zur Industrie geworden. Erzieherinnen - besonders die, die in den Krippen arbeiten, - antworten ebenfalls mit Fluchttendenzen und mit den Versuchen, Berufsausbildungen mit weniger „Stress“ anzustreben. Dieser Stress besteht vor allem darin, dass die Krippenbetreuerinnen das regelmäßige stundenlange Schreien der Kleinstkinder nach der morgendlichen Abgabe auf die Dauer nicht weiter aushalten können. Aber es gibt auf diesem Feld einen weiteren Anlass zur Beunruhigung: Besorgt sind nicht nur die Eltern über die unzureichenden Lernfortschritte ihrer Kinder, sondern so auch Ärzte und Psychotherapeuten, die über zunehmend mehr angstgestörte Grundschulkinder klagen, wobei sich laut Elternberichten zeigt, dass dieser negative Trend des motorisch unruhigen Kindes schon vor Corona in der Kiga- und Kitazeit aufgetreten sei! Das bewirkt, dass der Fokus der Beunruhigung sich auf Kigas und Kitas konzentriert. Zwar gibt es auch hierzulande noch eine Vielzahl davon, in denen die vorzüglichste Erziehungsarbeit geleistet wird. Das möchte ich an dieser Stelle ganz besonders betonen. Doch lauter und immer lauter werden Fälle auch an mich herangetragen, bei denen Eltern um Hilfe für ihre verstörten Kinder suchen. Da einige Kinder hartnäckig den Kiga-Besuch verweigern, verstärkt sich die Vermutung der jeweiligen Mutter, dass ihrem Spatz dort Unbekömmliches geschehen ist. Direkte Befragung der Kinder führe zunächst lange Zeit nur zu verzweifeltem Kopfschütteln. Schließlich lässt sich aber doch noch herauslocken: Es sind die Doktorspiele im Kiga, die das Kind beunruhigen. Eine entsprechende Nachfrage der Eltern bei den Erzieherinnen bleibt erfolglos. Das ... - [Prügelerziehung schädigt Kinder](https://www.christa-meves.de/blog/prugelerziehung-schadigt-kinder) In Zukunft soll es erlaubt sein, die Kinder zu schlagen: Diese Nachricht kommt von weit her: aus einem Schulbezirk in Missouri. Was kann das uns Pädagogen und Kindertherapeuten hierzulande angehen? Aber solche Bedenken verschwinden, wenn wir uns daran erinnern, wie viele geistige Verwirrprogramme hierzulande den Anfang in den USA nahmen und sich zu bedenklichen Fehlentwicklungen ausbreiteten. In einem Bezirk der Missouri-Schulen also, so heißt es in der aktuellen [Nachricht der ARD vom 04.09.22](https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/pruegelstrafe-usa-schulen-101.html), soll nach 21 Jahren der Abstinenz auf Wunsch von Eltern, die vermutlich mit ihren disziplinlosen Kindern nicht zurechtkamen, die Prügelstrafe wieder eingeführt werden, und zwar dergestalt, dass das Schlagen mit einem ruderähnlichen Holz auf das Gesäß erlaubt sei - so jedenfalls in wohlwollendem Timbre die Tagesschau vom 4. September hierzulande. Die Diskussion über dieses Thema - Erziehen mit oder ohne Schläge - breitete sich bereits vor 50 Jahren in unserer Republik West mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit aus und gipfelte in der berechtigten Frage, ob eine Form gewalttätiger Strafe von Erwachsenen an ihnen ausgelieferten Kindern - durch Eltern oder auch durch Lehrer in der Schule - wirklich einer souveränen Pädagogik entspräche. Schon in den 70er Jahren wurde deshalb glücklicherweise hierzulande die Prügelerziehung abgeschafft, ja, sogar so tabuiert, dass jedes Zuwiderhandeln sehr schnell die Jugendämter auf den Plan rief. Im Eifer des Gefechts gab es dabei nun allerdings nicht selten manche Übertreibungen: Eine Ohrfeige - ihren Kindern von gestressten Eltern verabreicht - konnte unter Umständen bis heute bewirken, dass ihnen die Kinder genommen und in einem Heim untergebracht wurden. Aber im großen Ganzen konnte jeder Pädagoge und jeder Kindertherapeut dieser Regelung, die Prügelerziehung abzuschaffen, zustimmen, denn es ist und bleibt doch eine Untat, mit gewollter Gewalt eines Mächtigen gegen das augenscheinlich schwächere Kind vorzugehen. Selbst wenn es z.B. etwas gemopst hat, lassen sich, je nach seinem Alter, Maßnahmen ergreifen, die angemessen einer wirksamen Wiedergutmachung entsprechen. Liebevolle Eltern halten sich deshalb auch gern an dieses Tabu. Aber selbst diese können einmal ausrasten, besonders wenn das Kind den Erwachsenen nachhaltig gestört hat oder gegen ihn gewollt oder ungewollt aufsässig war. Aber dann entsteht ein Ungleichgewicht, das bei manchen dieser Kinder - so wissen wir heute - ein nachhaltiges Trauma bewirken kann, das lebenslänglich sich in der Seele des einst so beschädigten Kindes störend bemerkbar macht. Aber warum nun dieser Rückfall in eine evtl. sogar gefährliche Erziehungsmaßnahme? Das zwingt zu einem tieferen Nachdenken über dieses Thema. Deshalb jetzt dieses „Meves aktuell“ mit der Warnung: „Wehret den Anfängen“, damit nicht wieder von drüben eine übertreibende Fahrtrichtung - hier also eine Legitimation der Prügelstrafe - möglicherweise hierzulande medial unterstützt um sich greift. Das ist keineswegs eine absurde Befürchtung, weil sich nur allzu sehr ergeben hat, dass sich auch bei vielen unserer Schulkinder eine Unfähigkeit zu gezielter Konzentration breitmacht und sich für Schulpädagogen im Grundschulalter der auf die Dauer unzumutbare Stress durch all die wild vor sich hintobenden Kinder immer mehr als unerträglich erweist (s. Meves aktuell, September 2022). Verständlicherweise rasten auch immer häufiger Mütter aus, ebenso sogar auch die zur Sanftmütigkeit manipulierten Väter. Und so - wird mir dann berichtet - entsteht in manchen Erwachsenen ein Impuls, die Kinder zu schlagen. Das löst aber bei den Handelnden entweder Schuldgefühle aus, wenn ihnen die Hand ausgerutscht ist, oder sie beschönigen das als eine notwendige, berechtigte erzieherische Maßnahme. Das erzeugt eine gespaltene Situation in der gesellschaftlichen Diskussion, die in der Tat den Nährboden macht für eine Legitimation der Prügel bei nicht mehr funktionierender Erziehungsarbeit. Aber sogar das Gegenteil ist bedenklich: Wenn die Eltern der Ideologie eines totalen Laufenlassens der Kinder gefolgt sind, der sog. „antiautoritären Erziehung“, sind später renitente Jugendliche in all ihrer Unerträglichkeit das Ende vom Lied. Um eine sachliche Bilanz zu ziehen aus dieser Schwäche in der jungen Generation, bleibt nichts weiter übrig, als die Grundbasis zu erneuern und damit eine solide Umkehr einzuleiten: Leibliche Eltern sollten ihre Nachkommen in den ersten drei Jahren in der natürlichsten Weise nachhaltig selbst betreuen: Denn durch diese opferbereite Liebe erwächst den Kindern eine lebensstärkende Bindungsfähigkeit, die sie ebenfalls lebenslänglich konzentrationsfähig macht und eine natürliche Bereitschaft erwirkt, liebevolle Eltern als Vorbilder nachzuahmen und ihnen dadurch ohne Zwang zu gehorchen. Daraus erwachsen lernfähige Schulkinde ... - [Propaganda](https://www.christa-meves.de/blog/propaganda) Heute möchte ich Sie, meine lieben Freunde, auf zwei neue, in unserer derzeitigen Situation besonders informative Neuerscheinungen aufmerksam machen, damit wir durch spezifische Kompetenz ein wenig der allgemeinen Ratlosigkeit entgegenwirken, mit der wir sonst vielstimmig umgeben sind. Es handelt sich als Erstes um die Kleinschrift von der Soziologin Gabriele Kuby. Mit sorgfältiger Quellenangabe klärt sie die soziologischen Laien über vielseitig verschleierte Intentionen meist unbekannter Drahtzieher auf, von denen die westlichen Gesellschaften in den vergangenen Jahrzehnten befallen sind. Die Schrift dient der Möglichkeit, durch Aufklärung auf Zusammenhänge aufmerksam zu machen, um nicht ohne diese Information in unreflektierter Weise zum Mitläufer zu werden. Zutreffend heißt der Titel dieses konzentrierten Werkes „Propaganda“, mit dem Untertitel „Oder der Mythos der Demokratie“. Dieser schlagworthafte Titel will zum Lesen anregen und schafft das auch bei wachen Geistern, die an der allgemeinen Uninformiertheit über die Wahrheit leiden. Aber mitnichten besteht dieses Buch aus weiteren ungesicherten Behauptungen, sondern bemüht sich akademikergerecht um eine historische Ableitung der jetzigen Trends im Hinblick auf Massenbeeinflussung überhaupt. Deswegen erschien es Kuby unumgänglich, auf die historischen Anfänge der Massenbeeinflussung hinzuweisen, die - nach der digitalen Verbesserung der Informationsmöglichkeit von Massen - rasch fortschreitend ihren Lauf nahm. Da macht natürlich auch in diesem Buch der Klassiker Gustave Le Bon mit seinem Buch „Psychologie der Massen“ von 1885 einen hellsichtigen Anfang. Doch hinaus über die Erschütterung Le Bons bei seiner Erkenntnis, wie das Individuum Mensch durch den Einfluss eines Trends zu Massenübereinstimmung gebracht werden kann, war es vor allem der französische Philosoph Ellul, der mit seinem 480 Seiten starken Werk „Propaganda“ mit dem Untertitel „Wie die öffentliche Meinung entstand und geformt wird“ (1962 publiziert) den Ausdruck Demokratie überhöhte und in der Soziologie eine Anhebung des Erkenntnisstandes bewirkte. Er betont: „Damit Propaganda erfolgreich sein kann, muss die Gesellschaft aus Individuen bestehen, die sich in einer Masse integriert haben. Der Mensch löst sich aus Familie, Dorf, Gemeinde, Heimat, um sich als Einzelner in der Masse wiederzufinden.“ Damit war gewissermaßen ein akademischer Status in der Erkenntnis erreicht, die danach in Soziologie, Psychologie und Neurobiologie als Anregung diente, ohne aber in der Bevölkerung Fuß zu fassen. Das hatte von den 60er Jahren ab im westlichen Europa die Folge, dass von zunächst undurchsichtigen Kräften die Beeinflussung der Massen als heimliche Methode der Massenverführung zu fungieren begann. Unerschrocken weist Kuby darauf hin, dass darüber hinaus die Erhöhung des Begriffs „Demokratie“ zu einem Ersatzglauben wurde, der für vielerlei Massenbeeinflussungen eine zusätzliche Rechtfertigung erhielt. Aber bei dieser Rückschau bleibt Kuby nicht stehen. Sie geht vielmehr, ohne sich an Tabus zu halten, auf Formen der verschleierten Massenverführung ein, die besonders in den digitalen Medien dann massenhafte Ausbreitung ermöglichten. Heute werden sie oft bereits unverschlüsselt genutzt, um Massenverführung einzuleiten. Der Weltwirtschaftler Klaus Schwab, mit seiner Schrift „Great Reset“ und der Inszenierung des Weltwirtschaftsforums mit einem Kongress 2022 in Davos, mit dessen Einbeziehung auch der Erscheinung des Covid 19, kennzeichnet die Zielrichtung dieser freimaurerischen Intention: die Verwirklichung der sorgfältig geplanten Weltregierung durch freiwillige Zustimmung zur Freiheitsberaubung einer verdummten Bevölkerung. Der am meisten konstruktive Teil des Buches besteht aber in Kubys Empfehlung zum Überleben im Zeitalter der Massenmanipulation. Sie benennt die Voraussetzungen: feste familiäre Bindungen, absolute Prinzipien, sinnvolle Arbeit und eine aus dem christlichen Glauben fließende Fähigkeit zur Überwindung der Angst. Das sind in verwirrender Zeit aufbauende Elemente - mutig und unverblümt angepackt. Danke, Gabriele Kuby. Ich möchte aber noch auf ein weiteres Buch hinweisen. Ebenfalls im Hess Verlag, erschienen im Jahr 2022, mit einem völlig anderen Ansatz liegt ein Werk von Melanie Weiss vor mit dem Titel „Die Wiederkunft Jesu Christi steht bevor“, mit der Titelerläuterung „Bibelstellen, Prophetien, Faktencheck“. Zentral handelt es sich in diesem Buch um eine umfängliche Sammlung von Prophetien zur Endzeit. Wenn man diese Liste lesend an sich vorüberziehen lässt, erschrickt man darüber, wie sehr manche dieser Prophetien z. Z. gerade eintreten oder vor Kurzem eingetreten sind. Besonders eindringlich sind dabei die Visionen eines jungen Sterbenden nach einem Unfall und die Einblendung von Worten durch Christus an Henoch. Mit sehr viel Nüchternheit und Selbstkritik werden diese Aussagen untermalt ... - [Die Bibel antwortet uns in Bildern](https://www.christa-meves.de/blog/die-bibel-antwortet-uns-in-bildern) Dies ist eine Information zur Advents- und Weihnachtszeit mit vielen Wünschen für ein erwartungsvolles und schließlich auch erfülltes Erleben. Aber gleichzeitig müssen wir uns einstellen auf eine Zeit mit bedrohlichen Akzenten im Hinblick auf unser aller Existenz. Um dieser Stimmung zu entsprechen, habe ich noch einmal mein Buch *„Die Bibel antwortet uns in Bildern“* aufgeschlagen. Es ist im Jahre 2000 in erweiterter Form nach der Erstauflage als Taschenbuch bei Herder erschienen und noch heute beim Verlag „Books on Demand“ jederzeit mühelos erhältlich. Und es umfasst einige Kapitel, die so aktuell sind, als hätte ich sie heute geschrieben. Das bezieht sich besonders auf das Kapitel „Du bist Noah - der Mensch in der Arche“. Die in der Bibel mit symbolischer Sprache dargestellte Geschichte ist die Grundlage meiner Interpretation, die ich Ihnen, wenn auch in gekürzter Form, heute als brandaktuell ins Bewusstsein rufen möchte. Bevor ich dieses Buch 1970 schrieb, faszinierte mich bei vielen Geschichten der Bibel - auch bei den von Christus erdachten Gleichnissen -, dass außer ihrer direkten Wahrheit häufig noch eine zweite Ebene von großer Sinnträchtigkeit enthalten ist. Manche von diesen symbolisch dargestellten Erzählungen drücken eben in bildhafter Weise Wahrheiten aus, die sich in unsere heutige Wirklichkeit übertragen lassen und deshalb entscheidende Wegweisung für Menschen der Moderne zu sein vermögen; denn in der Tat, eine konsequente Folge der Gottvergessenheit und Überheblichkeit im Mainstream ist unsere heutige Wirrnis eben ganz gewiss ebenso wie in der Zeit, in der die Noah-Geschichte entstand. Auch im mosaischen Bericht handelt es sich darum, dass Gottes Geist selbstsüchtig ausgeschaltet und missbraucht wurde. Das ist die Vorgeschichte der Sintflut. Missbrauch in der Wissenschaft, in der Politik, heute zusätzlich in der Technik auf dem Boden einer anmaßenden atheistischen Einstellung ist die Hintergrundursache des nun eingetretenen Dilemmas damals wie heute. Das bedenkenlose Machen und Ausbeuten, rücksichtslose Gier und Selbstherrlichkeit - manchmal sogar in den wissenschaftlichen Vorstellungen - statt eines demütigen Realitätssinnes haben die Maßlosigkeit, die Anmaßung von Rechten und Freiheiten bewirkt, die uns damals und heute an den Abgrund gezerrt haben - im wirtschaftlichen Bereich ebenso wie im politischen und ethischen. Immerhin ist es ein Fortschritt, dass - wie damals Noah - heute sogar eine erhebliche Zahl von nachdenklichen Christen diese traurige Wirklichkeit erkennt und benennt. Sie versuchen, sich so zu verhalten wie damals Noah, statt die bedenkliche Situation immer wieder zu beschönigen und zu bagatellisieren. Die Sintflut-Geschichte spricht nun von Gottes Zorn, der darin besteht, die Freude an diesen seinen Geschöpfen verloren zu haben. Im Alten Testament folgt das Ertrinken der Menge in der Wasserflut. Was lässt sich gegen unsere heutigen Gefahren an Hilfen vorstellen? Nun, in biblischer Version ist das unstrittig: Wir müssen neben realer Vorsorge versuchen, uns zu verhalten wie der fromme Noah. Welche Voraussetzungen sind dazu nötig? Die Bibel nennt sie uns. Als Erstes ein gottesfürchtiger Mensch zu sein und vorrangig auf das zu hören, was Gott uns vor- und eingibt. Ohne diese Voraussetzung - so belehrt uns die Sintflut-Geschichte - ist alles verloren. Mancher von Ihnen mag jetzt denken: Ist das nicht unrealistisch? Frommes Getue kann es doch nicht heißen. Aber das ist weder hier noch an irgendeiner anderen Stelle mit Frommsein gemeint. Gemeint ist eine nüchterne, eine realistische Haltung in unserem Alltag. Gemeint ist z. B., nicht unreflektiert selbstsüchtig nur nach eigener Maßgabe zu leben, sondern vor allem Handeln ehrfürchtig zu horchen und hinaufzufragen, um Gottes Willen zu ertasten. Dazu gehört z. B. auch eine angemessene Selbsteinschätzung der Menschen statt einer überheblichen Überschätzung, ein Bewusstsein darüber, dass mit unserer menschlichen Macht allein so wenig getan ist, dass wir uns dann wie lächerliche Däumlinge benehmen. Und wir müssen der eigenen Familie Vorrang geben. Eine solche Haltung macht vor allem Ernst mit dem Gebot von Jesus Christus, zunächst Gott, den Vater, den Schöpfer, ehrfürchtig anzubeten, zu lieben von ganzem Herzen und ganzem Gemüte und dann auch den Nächsten wie sich selbst. Erst ein solches tägliches nachdenkliches Erfragen ist - damals wie heute - in der Lage, die Gefahr nicht zu verdrängen, damit daraus der Impuls entstehen kann, direkte Sicherheitsmaßnahmen gegen den Untergang zu ergreifen. Aber wie sehen solche Maßnahmen aus? In der Noah-Geschichte wird diesem ja von Gott empfohlen, sich einen wasserfesten Kasten zu bauen. Wenn er ihn so baut, wie Gott ihm das eingibt, wird Noah verheißen, dass er damit keineswegs lediglich seine eigene Familie allein rettet, sondern dass dort für die gesamte Schöpfung in Gestalt einzelner gegengeschlechtlicher Tierpaare H ... - [Zum Tod von Papst Benedikt XVI](https://www.christa-meves.de/blog/zum-tod-von-papst-benedikt-xvi) Die Nachricht vom Sterben des emeretierten Papstes Benedikt XVI. fiel mitten in meine Vorbereitungen zu einem Meves aktuell Januar 2023 und führte eine Zeitlang zu einer kleinen psychischen „Entweltlichung“: Es waren die persönlichen Erinnerungen an den einstigen Kardinal Ratzinger, die mich festhielten. Und gleich darauf kam es mir in den Sinn, ob es meinen Freunden nicht dienlich sein könnte, wenn ich die fällige Mail nutzen würde zu einer Beschreibung meiner persönlichen Berührungen mit dieser Persönlichkeit. Gesagt - getan, hier ist mein kleiner Bericht: Nachdem Kardinal Ratzinger im Fuldaer Dom einen hochkarätigen Vortrag gehalten hatte, wurde ich vom einladenden Bischof zu einer kleinen Nachfeier eingeladen. Die Themen des Kardinals in seinen Verlautbarungen ha􀀃en mich begeistert - entsprachen diese doch sehr dem Vorrang meiner eigenen Grundausrichtung in der Öffentlichkeitsarbeit. Es ging mir von meinem Fach der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie her um die Bedrohung der Zukunft durch deren Ideologisierung. Und dabei schien mir häufig auch die Schöpfungsordnung des HERRN durch leichtfertige Grenzüberschreitungen missachtet zu werden. An diesem Abend stand ich bei der Vorstellung der Gäste durch den Gastgeber unversehens Kardinal Ratzinger gegenüber und er kam so auf mich zu, als begrüße er eine alte Bekannte. So ließ sich vermuten, dass ihm meine jüngsten Bücher mit ähnlichen Themen bekannt waren. Es wurden an diesem Abend übereinstimmende Gespräche - zusätzlich mit dem Kardinal Scheffczik an meiner Seite. Um diese Zeit war Kardinal Ratzinger als Präfekt der katholischen Glaubenskongregation von Papst Johannes Paul II. mit der Überarbeitung des katholischen Katechismus beauftragt und damit beschäftigt. Aus dem Kontakt zu ihm ergab sich, dass er damals aus ihm ferner stehenden Fachbereichen durch Recherchieren wissenschaftliche Fachkenntnisse zu erwerben und zu vertiefen suchte. Diese Gebiete bezogen sich vor allem auf Bereiche der Psychologie, besonders der Psychopathologie. Diese Bereiche waren ihm selbstverständlich nicht so durchgängig präsent wie seine vorzüglichen, überragend entwickelten theologischen Kenntnisse. Natürlich habe ich mit Eifer Fragen aus meinem Fach zu beantworten versucht, mit denen ich beim Studium auf der Hamburger Universität und durch Praxisarbeit vertraut geworden war. Diese Früchte waren deshalb reichhaltig gewesen, weil nach dem 2. Weltkrieg die im Hitlerreich vertriebenen Professoren nun die neue Universitätsära zu bevölkern begannen. Die aufgebrochene sog. Studentenrevolte hatte hier ein besonderes Interesse bei der mit dem Wiederaufbau beschäftigten westdeutschen Bevölkerung geweckt; denn so hieß z. B. das Credo der neuen Zeit: Das Christentum sei vorbei, die neue Zeit würde mit dem Sex als der höchsten Lust neu konzipiert. Diese Zeitwende schrie geradezu nach einer zeitgemäßen katholischen Glaubensentgegnung. Kardinal Ratzinger war deshalb an der Arbeit. Er sprach von einem unangemessenen „Relativismus“ im Tenor des Zeitgeistes und mahnte 2011 in einer Rede vor dem Parlament der BRD die unzureichend beachtete „Ökologie des Menschen“ an. Nachdem der Weltkatechismus - zunächst in französischer Sprache - erschienen war, konnte er aber den neuen Ergebnissen der Sexualforschung in einem sicheren wissenschaftlichen Erkenntnisstand noch gar nicht entsprechen. Kardinal Ratzinger hatte hier begreiflicherweise noch weiterhin verschiedene Fragen, die er durch solide Forschungserbnisse zu füllen suchte. Er plante dann auch eine weitere Fassung für den Weltkatechismus, die in endgültiger Form dann auch später erschien. Das persönliche Angesprochensein war und blieb für mich ein 􀀁ef wirkendes Erlebnis. Allein durch das Treffen mit dieser Persönlichkeit kam danach durch das geweckte Interesse ein eifriges Studium seiner Schriften auf mich zu. Dabei wurde mir vor allem durch seinen Dreiteiler „Jesus Christus“ deutlich, dass hier ein mächtiger geistlicher Leuchtstern von großer Kraft aufgegangen war. Damit Ihnen jetzt nicht zu viele Nachfragen in den Sinn kommen, möchte ich Ihnen nun gleich noch in einer kleinen erläuternden Randbemerkung erzählen, dass es bereits die Enzykliken seines Vorgängers waren, die mir die Einsicht vermittelten, dass ich in der evangelisch-lutherischen Kirche keine Heimat mehr haben würde; denn die Aufweichung der christlichen Kultur und damit die Absolutheit der zehn Gebote waren dort seit den 60er-Jahren verschiedenseitig nachhaltig in Frage gestellt worden. In der Hauptsynode der evangelischen Kirche - ich war dorthin hineingewählt worden - wurde ich zwar mit nach links gerückten Jahresversammlungen konfrontiert, aber wenn ich mit sonst seltenem Schnupfen nach Hause kam, pflegte mein humorvoller Mann, Augenarzt in Uelzen, zu stöhnen: „Ja, merkst du denn nicht, dass du die Nase voll hast?“ Schon zu den Vorzeiten meiner Verehrung der Ratzinger-Arbeiten w ... - [Sexualität und Ideolisierung](https://www.christa-meves.de/blog/sexualitat-und-ideolisierung) Schwächung der Familie und Trend zur Ideologisierung der Sexualität ich möchte heute noch wieder ein bisschen persönlich werden. Ich will dabei aber hier den hauptsächlichen Schwerpunkt auf die Bereiche legen, in denen ich versucht habe, wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungswerte zu behandeln, die für Ihre Lebenswirklichkeit von Belang sein können. Und zwar mit dem Ziel, in zwei Kategorien, der Schwächung der Familie und dem Trend zur Ideologisierung der Sexualität, wissenschaftliche Wahrheit und Praxiserfahrung entgegenzusetzen. In dieser Hinsicht war in mir seit der Mitte der 60er Jahre ein entscheidender Impetus erwacht, weil ich hier in beiden Bereichen Entwicklung erlebte, die - so konnte man von der Erfahrung im Fach der Kinderpsychotherapie her wissen - bei Kindern bleibende seelische Schäden hervorzurufen vermag, die sogar das ganze Erwachsenenleben beeinträchtigen können. Einen pointierten Anstoß für meine Öffentlichkeitsarbeit (ich hatte ein Buch geschrieben „Die Schulnöte unserer Kinder“) im Hinblick auf die Themen Familie und Sexualität hatte mir nämlich eine Vortragsveranstaltung gegeben, zu der ich damals in der evangelisch-lutherischen Akademie in Berlin West als Referentin eingeladen worden war. Damals war die Wiedervereinigung noch fern. Und doch traf ich hier auf einen Co-Referenten, der - wie er angab - im noch zugemauerten Osten Lehrer gewesen war. Er trat in einer Weise auf, die ich später Verwahrlosungslook nannte, weil dieser Redner sich merkwürdig unzivilisiert gab. Auch er hatte wie ich ein Buch über Erziehung von Schulkindern geschrieben und in unseren beiden Vorträgen waren wir zu sehr konträren Zusammenfassungen gekommen. Der mir bisher unbekannte Vorredner, Helmut Kentler, beschwor den Beginn einer absolut neuen Zeit, bei der es auf den zur Sexualität befreiten Menschen ankäme, der einen Gott ganz gewiss nicht mehr nötig habe. Auch Familie sei dann durch Kitas und Kinderläden überflüssig. Der Mensch brauche vom Säuglingsalter ab vor allen Dingen die Entfaltung seiner Sexualität. Dieser merkwürdige Mensch irritierte mich in einer evangelisch-lutherischen Institution; denn er dekuvrierte sich ja als ein radikaler Atheist und Weltverbesserer. Mein Mann und ich fuhren bestürzt nach Hause und ich versprach ihm, der den Kentler-Vortrag als eine gefährliche Neuheit einschätzte, mich intensiv mit dem Erziehungsbuch dieses Referenten zu beschäftigen und darüber zu schreiben. Dabei ergab sich dann, dass dieser Mann mit seinen Ansichten sich offenbar als ein maßgeblicher Taktgeber der sogenannten Studentenrevolte erwies. Dieser Aufruhr steigerte sich zu einer Bewegung chaotischer Befreiungen von allem und jedem. Das erschien mir eine gefährliche Anmaßung, die allen, vorab aber der jungen Generation schaden würde. Ich betonte deshalb in meinen öffentlichen Verlautbarungen, dass wir vermutlich gesellschaftlich spannungsreiche Jahre bekommen würden, wenn diese Auffassung um sich greifen würde. Denn eine pädagogische Neubesinnung müsse vor allem in einer Devise der Abhängigkeit von unserem allmächtigen Gott und auf dem Einhalten der Schöpfungsordnung bestehen; denn dort sei die Wahrheit und deshalb auch möglicher Segen und langfristiger Erfolg z. B. durch Aufziehen von Kindern in gesunden Familien zu erwarten. Die Kentler- Devise wurde aber nun in der Studentenrevolte ein maßgeblicher Trend. Diese plötzlich aufflammende Bewegung wurde für mich ein starker Impuls, mich auf dem Boden praktischer Erfahrung öffentlich dagegen zur Wehr zu setzen: Um das „Wie“ brauchte ich mich nicht zu kümmern. In jeder Menge wurde ich dazu unter diesem Aspekt eingeladen. Um der von mir vermuteten gesellschaftlichen Gefahr mehr Nachdruck zu verleihen, warnte ich mit Prognosen: Wir würden am Ende des Jahrhunderts bei hochbrandendem Trend gesellschaftlich so kaputt sein, dass Niedergang der seelischen und leiblichen Gesundheit in der jungen Generation sowie Verwirrung des Geistes alltäglich werden. Ich veröffentlichte 1971 dazu auch ein Taschenbüchlein mit dem Titel „Manipulierte Maßlosigkeit“. Dieses Taschenbuch enthielt ein Kapitel mit einer Widerrede gegen den neu hochbrandenden Atheismus in der angeblich fortschrittlichen Kentler-Pädagogik. Dabei ging ich wieder davon aus, dass der Verlust der christlichen Grundbasis in unserer Gesellschaft in eine globale Orientierungslosigkeit führen würde; denn es sei ein enorm gefährlicher Versuch, die Schöpfungsordnung zu vernachlässigen, denn damit würde auch die vorgegebene Geschlechtlichkeit und die gesundheitsfördernde Familienstruktur ins Wanken geraten und verwirrende Entwicklungen zur Folge haben. Wider alles Erwarten hatte dieses Herder-Büchlein nun einen Millionenerfolg. Mit 30.000 pro Auflage ging es in einen beispiellosen Höhenflug. Was bedeutete das? Nun, es hatte in der Bevölkerung eine unterschwellige, erstaunliche Gegenwehr ausgelöst. In mir selbst unfasslicher W ... - [Sucht - das unterschätzte Phänomen](https://www.christa-meves.de/blog/sucht-das-unterschatzte-phanomen) In schleichender Weise sind wir eine süchtige Gesellschaft geworden. Klar, der Alkohol war immer schon ein Problem. Damals waren es meist lediglich liebevolle junge Ehefrauen, die vergeblich versuchten, bei ihren alkoholisierten Männern einen Stopp zu erwirken. Heute bekämpfen sie - und meist auf viel dramatischerer Weise - bei ihren pubertären Jugendlichen nicht allein unmäßigen Alkohol- und Zigarettengenuss, sondern alle Formen von Rauschgift von Cannabis bis Heroin, aber ebenso wenig erfolgreich: Doch über die Fixierung an das speziell eingebahnte Gift hinaus gibt es neue Formen von bisher nicht möglich seienden Süchten: die doch harmlos scheinende Fernsehsucht und weitere Formen eines unmäßigen Umgangs mit den neuen Medien überhaupt. Spielautomatensucht und Sexsucht sowie Magersucht lassen sich - sogar mithilfe und mit Anleitung der digitalen Medien - in ein quälendes Suchtpotenzial ausweiten. Doch damit keineswegs genug: In den letzten 20 Jahren waren weder die Stehlsucht, noch die Kaufsucht und eine unaufhörliche Ess- und Naschsucht eine Seltenheit. Wie konnte uns das in der Nachkriegsgeneration anfallen - in einer Situation, in der wir, die Überlebenden aus dem Krieg, das Wirtschaftswunder mit Staunen in Anspruch nahmen? Hatten wir nicht den ehrlichen Wunsch, mit eiserner hoffnungsvoller Disziplin dieses Land wieder lebensfähig zu machen? So gab es in den 60er-Jahren in der politischen Verantwortung der BRD einen Stopp für jeglichen Rauschgiftimport. Doch seit den 70er-Jahren herrscht hier das Postulat persönlicher Freiheit vor und erzeugt nun auch hier offene Türen. Um solche Missstände zu ändern, bedürfte es zunächst einmal einer allgemeinen Einsicht in die Struktur des Phänomens Sucht überhaupt, denn sie ist im Grunde einfach zu verstehen und in den allerersten Anzeichen auch noch beeinflussbar. Dabei ist es gleich, welches Suchtobjekt betroffen ist: Die Voraussetzung besteht in einer immer gleichen Vereinnahmung des gleichen Objektes bei immer stärkerer Ausschließlichkeit anderer Interessen. Warum helfen in dieser Situation nicht die Warnrufe besorgter Angehöriger? Es ist erstaunlich, wie wenig erfolgreich derlei Bemühungen sind. Sie werden vom Befallenen regelmäßig abgeschlagen und als unnötige Besorgtheiten gebrandmarkt. Die Ursache dieser regelmäßigen Verleugnung liegt aber oft daran, dass der Suchtgefährdete das Gefährliche seiner Einseitigkeit selbst nicht durchschaut oder nicht zugeben kann, weil er viel zu lange meint, seinem Handeln Einhalt gebieten zu können, d. h., er überschätzt seine Willenskraft, die angesprungene Sucht zu beherrschen, und meint lange, sie jederzeit bezwingen zu können. In dem Maße, wie den spezifischen pathologisch werdenden Betätigungsformen Raum gegeben wird, in dem Maß engt sich daraufhin der Spielraum für anderweitige Gedanken und Betätigungen ein. Wie eingeklemmt zwischen zwei Felsen, die immer mehr aufeinander zurücken, geht die Freiheit des Süchtigen nun sukzessiv verloren und macht ihn schließlich dann auch doch zu einem bewusst wohl eingeklemmt Leidenden. Das heißt aber keineswegs, dass dadurch automatisch das Bedürfnis nach Befreiung aus diesem Elend erfolgt, eher geschieht das Gegenteil. Nach dem Motto: Wenn dies nun meine Lebenserfüllung, meine Bestimmung ist, dann bitte auch mit voller Pulle!!! Das ist dann aber eine im Grunde resignierte, lebensverkürzende Entscheidung. Erst wenn ein solcher Zustand erreicht und so ein Bedürfnis nach Therapie mithilfe des Patienten entstanden ist, wächst - am besten in einer Facheinrichtung - Aussicht auf Heilung. Auch bei den selten fehlenden Rückfällen in einer belasteten Außensituation darf dann nicht der Mut verloren werden, damit die neu gewonnene Umgangsweise mit der Sucht wirksam bleiben kann. Nicht viel anderes gilt es bei süchtig machenden Medikamenten zu bedenken, z. B. um damit den ersehnten Schlaf zu erwirken, oder wenn chronische Schmerzen gedämpft werden sollen. Aber hier ist der Widerstand nicht so hartnäckig und die Änderung in ein nicht so gefährliches Medikament immerhin möglich. Ins Verbrecherische abzugleiten, ist nicht bei jedem gewählten Suchtobjekt möglich, aber gegeben, wenn das Suchtobjekt Mordlust oder sexuelle Scheinbefriedigung auslöst. Denn diese Wahl hat ihre Ursache oft in einem eigenen sexuellen Missbraucht-worden-Sein als Kind und bedürfte deshalb in all seiner Tragik einer sorgfältigen prophylaktischen Beachtung. Kinderpädagogik, die die unausgebildete kindliche Hormonlage respektiert (das ist mittlerweile wissenschaftlich erforscht), ist die eigentlich fortschrittliche, die richtige; denn sie respektiert die Beachtung der Entfaltungsnotwendigkeiten alles Lebendigen. Insgesamt lässt sich aber wohl sagen, dass wir in Bezug auf das Suchtproblem als Gesellschaft von einer unverantwortlichen Gleichgültigkeit und Harthörigkeit sind. Politik, die einer grundsätzlichen Drogenfreigabe zustimmt, ist unverantwort ... - [Der unaufgebbare Sinn der Familie](https://www.christa-meves.de/blog/der-unaufgebbare-sinn-der-familie) **Sie existiert noch** auf unserem europäischen Terrain - die Familie in ihrer traditionellen Form mit einem Elternpaar, seinen leiblichen Kindern und einem Clan im Hintergrund; aber in einem doch recht zerrauften Zustand und mit einem sorgenvollen Antlitz. Sie ist mächtig abgemagert. Nur noch wenige Kinder gehen aus ihr hervor. Seit Jahrzehnten verharrt die Familie deshalb in diesem unzureichenden, beklagenswerten Zustand. Und durch Scheidung kommt ihr häufig sogar ihre Lebenslänglichkeit abhanden. Ja, und sie ist - jedenfalls scheint das vielen so - unansehnlich geworden, geradezu unattraktiv und deshalb nicht mehr anstrebenswert. Das ist nicht erstaunlich; denn in den vergangenen Jahrzehnten ist sie viel geschmäht, häufig auch lächerlich gemacht, manchmal sogar bespuckt worden. Und so schleicht sie nur noch abgehalftert durch ein umdüstertes Terrain. Jedenfalls im medialen Mainstream ist sie von den Thronen der Hochachtung, des Respektes und des Ansehens längst gestürzt worden. Man hat sie ihres Wertes beraubt. Wer oder was hat diesen bejammernswerten Zustand mit einem so großen Geburtenschwund hervorgerufen, der nicht mehr in der Lage ist, den Bestand der eigenen Bevölkerung stabil zu halten? Was ist geschehen? Schauen wir kurz einmal zurück. Was ließ noch vor 50 Jahren die Familie als wertvoll erscheinen? Es war als Erstes der Nutzen, den sie für das zukünftige Gedeihen des Landes besaß - durch die Erzeugung von damals 2,6 Kindern pro Frau, einem gesunden Level für einen stabilen Status und die Erfüllung des Generationenvertrags. Als Zweites gründete ihr Wert in der allgemein gemachten Erfahrung, dass gesunde, zusammenhaltende Elternpaare durch sorgsame erzieherische Bemühungen leistungsstarke junge Exemplare hervorzubringen pflegen, was zukunftsträchtige Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft vorantreibt. Mittlerweile hat sorgsame Forschung darüber hinaus diese Erfahrung bestätigt: Um in der jungen Generation seelisch gesunde, leistungs- und liebesfähige Erwachsene zu haben, taugt am besten der persönliche familiäre Einsatz durch die Kindheit hindurch, ja mehr noch: Das Fehlen solcher elterlichen Leistungen nährt die Gefahr von seelischen Störungen im jungen Alter. Wie die leerstehenden Ausbildungsplätze für geeignete Auszubildende zu Fachkräften z. Z. zeigen, befinden wir uns jetzt bereits in diesem unzureichenden Zustand. Wie ließ sich die Ressource Familie, die immerhin noch im Grundgesetz der BRD von 1949 einen angemessenen, würdevollen Platz einnimmt, verspielen? Wie konnte es geschehen, dass sie in den jetzt vorherrschenden beklemmenden Zustand der Entwertung geriet? Denn dass diese neumodische Missachtung die Hauptquelle der demografischen Krise darstellt, ist unverkennbar. In welchen Zeitströmungen sind die Ursachen dieser bedenklichen Entwicklung zu suchen? Das müssen wir uns fragen, wenn wir auf Änderung hoffen wollen. In den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts boomten die naturwissenschaftlichen Erfindungen. Gleichzeitig erlebten die Überlebenden des Krieges in der BRD erstaunt das Wirtschaftswunder. Eine Fülle von Umgestaltungen setzte ein. Allmählich lösten die technischen Veränderungen geradezu so etwas wie einen Machbarkeitswahn aus. Wozu brauchen wir für unser Leben noch die Vorstellung eines unsichtbaren Gottes? Der atheistische Existentialismus war vorgeprescht und hatte begonnen, einer hedonistischen, liberalistischen Lebensstimmung Raum zu geben, gekennzeichnet z. B. durch die Aussagen der Lebensgefährtin von Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir. Sie wurde zur Gallionsfigur und zur Protagonistin der militanten Feministinnen, die sich in dieser Zeit formierten. De Beauvoir bezeichnete Mutterschaft als „Falle“ der Frau und setzte damit ein entscheidendes Fanal zur Entwertung der Familie. Diese nichtswürdige Institution habe jahrhundertelang die Entfaltung der Frau verhindert, postulierte sie. Die Frau müsse sich daraus lösen, um sich selbst zu verwirklichen. Ab 1969 stimmte deshalb eine erhebliche Zahl von Frauen in den Ruf der Neuen Linken ein, die traditionelle Familie als veraltet abzuschaffen. Mit Verve feierte so der Ruf von Engels im Verbund mit Marx in den Revoluzzer-Hirnen Urständ: Diese Lebensform - so behauptete man leichtfertig falsch und kühn - habe nun endlich ausgedient. Die Familie erzeuge fortgesetzt ungerechte Unterschiede in der Gesellschaft und müsse um der Gerechtigkeit willen einer gleichförmigen Kollektivierung der Kinder und familiärer Auflösung durch Scheidungserleichterung weichen. Die Befreiung der Frau aus der Versklavung durch den Paterfamilias und ihr Aufschwung zu unabhängiger Erwerbstätigkeit, statt zwischen „Kindern, Küche und Kirche zu vergammeln“, wurde nun - neben der Befreiung zur Sexualität und der Abschaffung auch aller weiteren machtanmaßenden Autoritäten - zum Mainstream der nächsten Jahrzehnte, ... - [Merkzeichen für den Mann](https://www.christa-meves.de/blog/merkzeichen-fur-den-mann) Langjährige psychologische Erfahrung lehrt: Jeder ausgereifte Mann hat eine andere Verteilung von Lebensaufgaben als die Frau. Das ist zwar wissenschaftlich abgesichert, wird aber in vielen Familien nicht entsprechend bedacht. Dadurch hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Stellung des Mannes in unserer Gesellschaft in einer bedenklichen Weise verändert. In der europäischen Zivilgesellschaft hatte er bis in die letzten Jahrhunderte hinein eine beachtlich vorherrschende Position: Wenn trotz aller Kriege noch ein Paterfamilias überlebt hatte, nahm er die Stellung eines Hauptes in dieser Gemeinschaft ein. Aber seit einigen Jahrzehnten wurde das zumindest hierzulande infrage gestellt. Zwar war die Entwicklung der Gleichberechtigung von Mann und Frau eine Notwendigkeit. Aber die Übertreibung der ursprünglich berechtigten Forderung gegen die Unterdrückung der Frau äußert sich in einem erschreckenden Maße: Eine schmiegsame Einpassung der Ehefrauen unter die Stellung des Paterfamilias im Familienverband und ebenso gewichtig die Hochachtung der leiblichen Kinder für einen großzügigen Vater schwinden in einem erschreckenden Maße und oft sogar in unfassbarer negativer Vielfalt dahin. In zunehmender Menge geschieht, dass die traditionelle Familienstruktur, ein verheiratetes Paar von Mann und Frau und den daraus erwachsenden Kindern, durch eine mehr oder weniger rigorose Trennung der Ehepartner immer weniger gelebt wird. Die Partner werden von den Ehefrauen dann als unzureichend erklärt und Trennung eingeleitet. Wie konnte es so weit kommen? Zwei mächtige Zerstörungsfaktoren zeigten sich so: 1. Die Erwerbstätigkeit junger Mütter mit Kindern unter drei Jahren und 2. die Abwertung des Mannes durch Machtanmaßung der verselbstständigten Frau. **Heilung** lässt sich hier nur bewirken, wenn wir auf bewährten Familienstrukturen aufbauen. Ebenso wie die seelische Gesundheit der Kinder durch eine natürliche Form der Kleinkindhaltung erreicht werden kann, kann das nur geschehen, wenn die beiden Hauptpfeiler der Kindererziehung, Mutter und Vater, neu eine bewusste großmütige Vaterschaft mit einer liebevollen Hinwendung zum Nachwuchs vollziehen. Der moderne Mann unterliegt aber zur Zeit einer erheblichen Gefahr: Als eine in sich bedeutende, wertvolle Person ist er heutzutage geradezu davon bedroht, überrollt zu werden. Dabei bildet der Schwund der Position des Vaters als eines großmütigen, weisen Dirigenten in der Familie einen Zustand genereller seelischer Schwächung in der jungen Generation. Deswegen brauchen wir, und zwar rechtzeitig, eine Bemühung um die Gewinnung einer Verpflichtung einer zusammenhaltenden Ehe für den jungen Mann - besonders als Vater. Sonst gerät er in die ungute Situation, wie eine Schachfigur zu - von Frau und Schwiegermutter diktierten - Aufgaben hin- und hergeschoben zu werden, die oft seiner Wesenheit und seiner natürlichen Berufung nicht entsprechen. Es sieht so aus, als schwände vielen - sogar auch schon jungen Exemplaren - das dringend nötige eigene Wertbewusstsein. Deshalb habe ich dazu einen kleinen Zuruf versucht: **10 Merkzeichen für den Mann** **1. Als Mann bist du von Gott zur Mitgestaltung der Schöpfung berufen!** (Als Gärtner, als Verwalter, als Erfinder, als Künstler, als Vater etc.) **2. Du hast die Aufgabe, die Erde zu bebauen!** (Auch Acker, Haus, Herd und Land) **3. Du hast die Aufgabe, die Erde als Wohnraum zu erhalten!** (Auch zum Schutz vor ihrer Zerstörung durch Maßlosigkeit in Technik und Wirtschaft) **4. Du bist für den natürlichen Fortgang der Zukunft mitverantwortlich! ** (Für die Gesunderhaltung und die Bewahrung des Lebens - auch des ungeborenen Menschen, der Uralten und der Geschöpfe) **5. Du hast für dein Umfeld Mitverantwortung!** (Für deine Familie - manchmal auch für Nachbarn, für deine Stellung an Flüssen, Seen und Bergen) **6. Lass dich von diesen Aufgaben von niemandem abhalten!** (Selbst nicht von deinen eigenen wilden Ausläufern, nicht von machtanmaßenden Männinnen - selbst unter Umständen sogar von deiner eigenen Frau) **7. Du bist für deine Kinder zum Vorbild berufen!** (Auch in Gemeinden und Verbänden) **8. Deine Kinder wollen von dir geliebt, wertgehalten und wohlwollend behandelt sein!** (Wie deine Nächsten auch) **9. Deine Kinder wollen von dir beschützt sein!** (Auch durch das geltende Recht und durch Landesverteidigung) **10. Die dir Anvertrauten wollen verstanden sein!** (Gebrauche dafür die dir von Gott geschenkten Augen und das dir dafür erstellte Gehirn zum Nach-Denken und Einfühlen - auch beim Umgang mit deiner Frau.) - [Pfingsten](https://www.christa-meves.de/blog/pfingsten) *"Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet" (Psalm 30,12), *heißt es in den Losungen kurz nach Pfingsten. Auch heute noch erleben es viele Menschen, dass sie aus großen Nöten herausgeholt wurden und wieder ihr normales Alltagsleben fortführen konnten. Tägliche Pfingstwunder - nicht nur an Pfingsten. Denn das Ziel Gottes mit seiner Schöpfung ist Freude. Der Apostel Johannes beschreibt das mit den Worten: *„Er wird alle ihre Tränen abwischen"* (Offb. 21,4). Auch wenn nicht jeder Tag ein Tag der Freude ist und nicht wenige Menschen lange durch ein Tal der Tränen gehen, trägt uns Gott auch mitten im Leid. An vielen Stellen berichtet die Bibel von Menschen, die durch Gottes Güte geheilt und gerettet wurden. Auch nach Pfingsten dürfen wir diese Hoffnung des Heiligen Geistes in uns tragen und bewahren. Vor Pfingsten war auch ich selbst in große Not geraten: gestürzt, Hüfte gebrochen, operiert. Im Krankenhaus bekam ich dann Corona, was ich überwunden habe - eine Lungenentzündung, die abgeklungen ist - , wegen Wasseransammlungen musste ich punktiert werden, ohne Nachwirkungen. Noch ist es nicht leicht, wieder in einen normalen Status einzupendeln. Dazu bedarf es noch vieler Übungen, aber ich bin guter Hoffnung. Ich bitte daher, dieses relativ kurze „Meves aktuell" zu entschuldigen und danke Ihnen für Ihre Unterstützung im Gebet. - [Gespräche mit Christa Meves](https://www.christa-meves.de/blog/gesprache-mit-christa-meves) ## 04.11.2023 | 13:1506.11.2023 | 7:4507.11.2023 | 19:30Mein Weg durch das LebenGespräch mit Christa Meves 11.11.2023 | 13:1513.11.2023 | 7:4514.11.2023 | 19:3016.11.2023 | 20:15 Die Ökologie des MenschenGespräch mit Christa Meves - [Weihnachtsfreude](https://www.christa-meves.de/blog/weihnachtsfreude) [Christa Meves: ](https://www.christa-meves.de/data/Meves-Weihnachten-f%C3%A4llt-nicht-aus.mp3)[Das besondere Licht der Weihnachtsfreude](https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/weihnachten-faellt-nicht-aus/) - [Anorexia nervosa](https://www.christa-meves.de/blog/anorexia-nervosa) Nachdem man im europäischen Westen fast 50 Jahre mit einer zunächst gänzlich unerkannten Epidemie gelebt hat, sind nun im Göttinger Forschungsinstitut für Ernährungspsychologie statistische Zahlen in die Öffentlichkeit gebracht worden (1.): Die sog. Anorexia nervosa, eine meist chronisch werdende Essstörung, hat bis heute mit bedrängenden Zahlen immer weiter zugenommen. In 10 Prozent der eruierten Fälle verläuft diese Krankheit durch Verhungern sogar tödlich. ## MEVES AKTUELL November 2018 Nachdem man im europäischen Westen fast 50 Jahre mit einer zunächst gänzlich unerkannten Epidemie gelebt hat, sind nun im Göttinger Forschungsinstitut für Ernährungspsychologie statistische Zahlen in die Öffentlichkeit gebracht worden (1.): Die sog. Anorexia nervosa, eine meist chronisch werdende Essstörung, hat bis heute mit bedrängenden Zahlen immer weiter zugenommen. In 10 Prozent der eruierten Fälle verläuft diese Krankheit durch Verhungern sogar tödlich. In den Fällen, in denen die Störung in Kliniken behandelt wurde, stieg ihre Zahl vom Jahr 2000 von 5363 hierzulande bis 2015 auf 8079 Fälle - das ist ein Plus von über 50 Prozent! Dabei ist es wichtig, sich ins Bewusstsein zu rufen, dass es sich dabei wirklich um eine reale Sucht handelt. In einer unendlich quälerischen Weise vergällt die Verhaltensstörung den Befallenen – es handelt sich dabei in 90 Prozent der Fälle um weibliche Wesen – alle Lebensfreude und im fortgeschrittenen Status sogar alle Lebensfähigkeit. Da es für ein normales Umfeld sehr schwer verständlich ist, dass ausgerechnet in den Wohlstandsländern bisher normal aufgewachsene Frauen sich eine derart rigorose Nahrungsverweigerung zumuten, gibt es regelhaft mit den Personen im Umfeld sich fortgesetzt steigernde Probleme. Dabei wird verkannt, dass die Erkrankte eben in eine Suchtfalle geraten ist, eine Falle, die ihr ein klares Bewusstsein über die Gefahr, die Nahrungsaufnahme rigoros zu kontrollieren, raubt; denn der freie Wille, dem normalen Hunger nachzugehen, ist ihr abhandengekommen. Am Anfang handelt es sich darum, dass es dringlich ist abzunehmen, weil die Verunsicherte meint, eine so unzureichende Figur zu haben, dass das ihren Selbstwert geradezu unerträglich beeinträchtigt. Nach dem Entschluss zur Nahrungseinschränkung wird infolgedessen die Waage zum quälerischen Marterinstrument. Zeigt sie ab jetzt im fast täglichen Gebrauch ein Abweichen vom Plan, indem sie so etwas wie einen Ausschlag zur Gewichtssteigerung zeigt, stellen sich in zunehmenden Maße Panikattacken ein. Angst beginnt dann das Verhalten – vor allem von jungen Mädchen – zu bestimmen. Eine gesteigerte seelische Empfindlichkeit lässt Verzweiflung und Wut gegen die Menschen im Umfeld das Ergebnis sein. Die neue Statistik hat einen Richtwert von acht Jahren ermittelt, bis dieser Elendszustand dazu führt, dass gegen den Widerstand der Kranken von den Angehörigen fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden kann. Aber dann ist durch das chronische Hungern längst ein partieller Realitätsverlust eingetreten: Die Erkrankte hat den Eindruck, in einer unerträglichen Weise übergewichtig zu sein, obgleich ihr die Haut schlaff zwischen den Rippen hängt. Aber längst vorher sollten bei besorgten Eltern, bei denen diese Mädchen fast immer zu sein pflegen, die Alarmglocken läuten. Wenn ihre Tochter lediglich während der gesamten Familienmahlzeit an einem Rapunzelblatt herumstochert, nachdem sie zuvor die Familie mit lukullischen Kalorien bekocht hat, ist es von höchster Wichtigkeit, dass eine speziell ausgebildete Fachkraft aufgesucht wird; denn dieser Fortgang muss durchbrochen werden. Der Erfolg therapeutischer Hilfe mindert sich nämlich in dem Maße, wie sich die Sucht verselbstständigt hat und der Betroffenen die Möglichkeit zu Klarsicht und zur Revision schon verloren gegangen ist. Meine praktische Arbeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin hat mich im Fall von magersüchtigen Mädchen zu der Erkenntnis geführt, dass die Ursache einer solchen rigorosen Nahrungseinschränkung eine verzweiflungsvolle seelische Ursache hat. Auf jeden Fall ist diese seelisch Erkrankte mit sich selbst in einer ihr unerträglichen Weise unzufrieden, und da sie in normalen Verhältnissen aufgewachsen ist, besitzt sie sogar meist die vitale Kraft, sich grundsätzlich gegen ihr Unliebsames zur Wehr setzen zu können. Und dieses Sich-selbst-minderwertig-Fühlen hat keineswegs nur oberflächliche Ursachen. Bei gründlicher Analyse zeigt sich nur allzu häufig, dass die Grundlage für diese überstrenge Verurteilung ihrer selbst in einer Prägung während der Kleinkinderzeit verursacht worden ist. Z. B. kommt dabei berechtigte Angst, allein sein zu müssen, besonders im Dunkeln, mit der Empfindung, nun total verlassen zu sein, als eine Einprägung in das sich entfaltende Stammhirn infrage. Und dabei entsteht das dumpfe, andauernde Gefühl, doch nicht so geliebt und so gehalten zu s ... ## Erklärung zur Barrierefreiheit - [Erklärung zur Barrierefreiheit](https://www.christa-meves.de/erklarung-zur-barrierefreiheit) ## shared - [shared](https://www.christa-meves.de/shared) - [files](https://www.christa-meves.de/shared/files) - [forms](https://www.christa-meves.de/shared/forms)